Beiträge von Vorgebirge

    Hallo Lothar,
    Du hast wahrscheinlich Recht. Hinter der Verbreitung vieler neuer Schädlinge und Krankheiten steckt vermutlich ein zweibeiniges Säugetier, das absolut nicht zu Hause bleiben kann... :wink:


    Gruß,
    Vorgebirge

    Hallo Michael,


    im Prinzip stimme ich Dir ja zu, dass wir Imker uns an bewährte Methoden und Verfahren der Varroakontrolle halten sollen. Entscheidend ist eben die (Spät)Sommerbehandlung, damit die Bienen mit möglichst wenig Varroen in den Winter gehen.
    Allerdings hatte ich beim Lesen der eingangs von Hubert genannten Homepage nicht den Eindruck, dass es sich beim Puderzucker um ein 'Hausmittelchen' handelt. Ansonsten würde ich Lothar zustimmen, dass Alternativen zur chemischen Behandlung (und natürlich sind die von uns verwendeten organischen Säuren Ameisen-, Milch- und Oxalsäure Chemikalien) ausprobiert werden sollten.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Jürgen,


    Schwitzwasser ist ein absolut gutes Zeichen, nämlich Hinweis auf Brut (siehe Heiko). Wenn die Bienen dann auch noch genug Futter haben, sollte alles gut gehen. Heute flogen hier (im Rheinland) die Bienen, trotz niedriger Temperaturen. Die Sonne hat die Immen halt hervorgelogt. Gleichzeitig zogen dann auch noch Kraniche am Himmel vorbei (aus dem Süden zurück). Wenn da bloß die Vorgelgrippe nicht wäre. :cry:


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Hubert,


    danke für den hochinteressanten Link. Ich habe mir die Beschreibung des Verfahrens durchgelesen und hätte nicht wenig Lust, das im Frühjahr einmal auszuprobieren. Allerdings sollte man vorher wohl prüfen, wie hoch der Varroabefall in etwa ist. Der Autor beschreibt, dass die meisten Milben bei dieser Methode durch Dehydrierung sterben (was mir logisch erscheint). Ich frage mich allerdings, ob unsere Bienen da nicht auch ähnlich leiden, wenn auch in geringerem Maße. Außer Schneiden von Drohnenbrut habe wir ja im Frühjahr bisher keine sinnvolle Methode der Varroabekämpfung (oder sehe ich das falsch?).


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Immerich,


    mit dem Rührmeister der Fa. Holtermann habe ich keine Erfahrung. Ich benutze statt dessen ein in jedem Baumarkt erhältliches Rührgerät (sieht ähnlich aus wie eine Bohrmaschine, läuft aber langsamer und läßt sich in der Drehgeschwindigkeit stufenlos verstellen). Man kann die Maschine auch (dafür ist sie ursprünglich gedacht) zum Anrühren von Farbe, Fliesenkleber u.dgl. benutzen. Die Maschine kosten ca. 130-150 Euro. Zum Rühren benutze ich einen Rührstab mit zwei geflügelten Tellern (knapp 40 Euro), der im Imkereibedarf (u.a. Fa. Holtermann) erhältlich ist. Bisher bin ich damit gut zufrieden.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Helmut,


    auch ich bin ein Verfechter des Neutralglases mit eigenem Etikett (siehe oben). Honigkauf beim Imker, den man kennt, ist eben eine Vertrauenssache (und keinesfalls in erster Linie eine Preisfrage!). Allerdings funktioniert das nur, solange ich an Kunden verkaufe, die noch irgendeinen Bezug zu dem von mir verkauften Honig (z.B. regionale Herkunft) haben. Bei einem Groß- bzw. Erwerbsimker muss man sich schon etwas anderes audenken, um nicht in der Masse unterzugehen. Da könnte so etwas wie ein DIB-Etikett gute Dienste leisten, nur gerät meines Erachtens diese Marke zunehmend ins Zwielicht (aus Gründen, die hier schon genannt worden sind).


    Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Radix,


    habe meinen Honig ähnlich behandelt wie Helmut. Allerdings habe ich statt Bohrmaschine ein Rührgerät verwendet, dass man üblicherweise auch z.B. zum Rühren von Farbe benutzen kann. Gibt es im Baumarkt für ca. 130-150 Euro. Vorteil: Wird nicht so leicht heiß wie eine Bohrmaschine. Der Rührstab (ich benutze wie Helmut einen Rührstab mit zwei geflügelten Tellern) passt gut in das Bohrfutter. Zusätzlich habe ich den zu rührenden Honig noch mit cremigem Honig (etwa in der Konsistenz, die das Endprodukt haben soll) 'geimpft', ca. 1 Esslöffel voll. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.


    Zum Auftauen habe ich übrigens (nach Tipp von Daniel) einen ausgedienten Kühlschrank und eine 60 Watt Glühbirne genommen. Das Auftauen hat ca. 18 Stunden gedauert. Der Honig war im Zentrum (25 kg Behälter) noch etwas fest, hatte aber nach dem Rühren (plus Impfen) eine schöne cremige und einheitliche Konsistenz.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Franz Xaver,


    kann mich den Kolleg/innen nur anschließen. Die Homepage ist sehr gelungen. Allerdings habe ich auch die alte Homepage des öfteren besucht. Letztlich entscheidend ist ja der Inhalt so einer Heimatseite, nicht das Design!


    Imkerliche Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Mitimker/innen,


    wenn ich das richtig sehe ist zum Thema Honigpreis hier im Forum schon sehr viel geschrieben worden. Aber ich habe das Bedürfnis, auch noch meinen Senf dazu zu geben :D Ich imkere erst seit ein paar Jahren, habe mich aber von Anfang an dafür entschieden, im Neutralglas mit selbst gestalteten (aber professionell gedruckten) Etiketten zu vermarkten. Der Erfolg gibt mir Recht (Identifikation mit dem Produkt und der Region, Imker aus dem Ort bzw. der Nachbarschaft usw.). Wer über den Preis am Markt bestehen will hat meiner Meinung nach schon verloren. Besonders kritisch wird es, wenn der gleiche Honig aus einem Gebiet mit DIB-Etikett z.T. zu drastisch unterschiedlichen Preisen verkauft wird. Wie will ich denn einem Kunden erklären, dass mein Honig mit DIB-Etikett nicht 2 EUR kosten wie beim Imkerkollegen im selben Ort, der auch mit DIB-Etikett verkauft, sondern das Doppelte oder mehr? :evil: Das wird kein Kunde verstehen.


    Ich möchte noch eine Lanze für den Eifelhonig brechen. Ich selbst wohne nicht in der Eifel, sondern fast am Rhein. Meine ersten Bienen habe ich vor 4 Jahren in Form von Kunstschwärmen von einem Erwerbsimker in der Eifel gekauft. Sein Honig war mit das Beste, was ich an Honig je gegessen habe. Liegt vermutlich an den vielseitigen Wiesen auf Kalkstein. So einen Honig zu verschleudern ist fast ein Skandal. :evil:


    Es grüßt Euch alle,
    Vorgebirge

    Hallo Toyotafan,


    Du hast geschrieben: Sowieso ist es manchmal besser, man verflüssigt den Honig, na sagen wir mal bei 45° und 4 Stunden als bei 16 Stunden mit 33°!
    Es gibt da einen Zusammenhang von Wärmemenge bzw.Themperatur und der Zeit, die beim Honig schlußendlich den HMF Wert hoch treibt!


    Gibt es dazu Untersuchungen? Deine Angaben erscheinen mir ziemlich logisch, aber ich wüßte gern Genaueres zum Zusammenhang zwischen Temperatur, Zeit und HMF-Wert im Honig.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Hartmut,


    danke für die Info, hatte gedacht, es gäbe einen einfacheren Weg :-?


    Hallo Patrick Johannes,


    habe keine besondere Quelle für meine Wetterinformationen, hatte das heute Morgen im WDR gehört mit den 10 Grad. Ab Abend wurde das aber schon auf 7 Grad korrigiert :cry:


    Gruß,


    Vorgebirge