Beiträge von arnd


    ... oder Beute zur Seite stellen, sauberen Boden auf den Platz, Brutraum vom Boden lösen und auf den sauberen Boden stellen. Boden in Ruhe säubern und beim nächsten Volk so weiter machen.


    In Minuten kann man den Zeitaufwand gar nicht erfassen ;)


    By the way auch ne prima Gelegenheit um den Futterstand zu erfassen.



    Grüße

    Arnd

    Moin Marco,


    die schleif ich so durch das Jahr. Früher standen auf den Böcken zwei 12er Dadant, jetzt sind es drei 10er. Optimal ist das nicht, aber es ist machbar. Problematisch sind nicht die Rähmchen oder das Arbeiten am Brutraum, das geht alles. Die HR runter und wieder drauf ist nicht schön.


    Während der Frühtracht sind fast alle Völker dran. In der Akazie schau ich nur noch in meine Unterlagen welche Völker in der Frühtracht problematisch waren. Wenn ich nicht gepennt habe, dann stehen die außen. Nach der Akazie ist mir das alles Latte. Da schau ich nur noch oben rein ob ich erweitern muss.



    Ist also nicht ganz so schlimm.

    Optimal ist aber was anderes.



    Grüße

    Arnd

    Arnd, wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du mal innenliegende Drohnengitter, die zur Vergrößerung der Durchlassfläche auf dreieckigen Klötzchen auflagen. Ist das noch ein angesagtes Design?


    Das machen Kollegen so.

    Ich persönlich mag das nicht.


    Problem bei der Sache ist, dass die Einheiten bis zur Anlieferung auf meinem Stand stehen. Die Königinnen schlüpfen min. 4 Tage vorher, sind dann geschlechtsreif wenn es los geht. So kann ich garantieren, dass die 14 Tage auf der Belegstelle auch garantiert für die Begattung da ist. Besonders bei schlechter Witterung ist das entscheidend.


    Früher habe ich dann ASG vor das Flugloch geschraubt. In der Zeit hatte ich die Drohnengitter vom Wagner im Einsatz.

    https://www.imkertechnik-wagne…perrgitter-mini-plus.html


    Das hieße dann bei allen Einheiten Schaumstoff raus und ASG dran wenn die von der Belegstelle kommen, ASG ab und Schaumstoff rein wenn die hin fahren. Wo war noch mal die sch***s Tüte mit dem Schaumstoff, wer hat die aus dem Auto ... ach, das war ja ich. Und warum ist der verdammte Akkuschrauber nicht geladen? :D


    Je mehr Einheiten desto wahrscheinlicher sind Fehler. Sitzt das ASG nicht richtig, quetschen sich die Prinzessinnen da durch. Ist mir 2015 bei der Hausberg Anlieferung passiert. Beim Einpacken kam eine Prinzessin gerade vom Begattungsflug wieder. Ich konnte noch beobachten wie die sich von der Seite zwischen Fluglochkeil und ASG in die Beute gequetscht hat. Das war irgendwann einfach zu viel Arbeitsaufwand, den ich anderswo besser einsetzen kann. Oft steht man auch komplett unter Strom, weil Zeitdruck, dann sinkt die Toleranz für Fehler. Unnötiger Stress ist doof für alle.


    Außerdem hat eine Fluglochrosette auch andere Vorteile.

    Sind die Einheiten bei mir am Stand, sind die immer für Königinnen gesperrt. Keine kann raus oder rein. Ich muss sehen, ob die richtig begattet wurden. Ich will nicht, dass noch eine ihren letzten Versuch auf meinen Stand macht. Ich hab keinen Bock, dass irgendeine von außen rein kann, die da nichts zu suchen hat. Entwischt mir eine beim Zeichnen, bleibt die garantiert an einer Kiste vorne dran. Ich kann die in ein paar Minuten wieder finden. Weisellose Minis sind 100%ig gesichert.


    Ich muss meinen Kunden garantieren können, dass die auch bekommen, wofür sie bezahlt haben.


    Nach langem hin und her hab ich im Winter alle Minis geschnappt, die Fluglöcher zu geschraubt und die Fluglochrosetten davor, mitten auf die Zarge. Mit nem Kuli, Schraubenzieher oder Messer hab ich blitzschnell die Dinger verstellt.


    Hab noch lange überlegt ob ich nicht Löcher in die Keile machen soll und die Rosetten unten dran. Habe mich letztendlich entschieden die direkt auf die Zargen zu setzen, weil ich alle zwei Wochen die Teile zu und auf machen muss. Zum Einen sehe ich im vorbeilaufen sofort was Sache ist, zum Anderen sind auf dem Taubensuhl wahnsinnig viele Zecken. Jedes mal wenn ich in's Gras greife rennt mir eine am Arm hoch.


    Letztes Jahr hatte ich Wühlmäuse oder sowas bei mir am Stand. Keine Ahnung warum die immer bei den Einheiten ihre Löcher graben mussten, aber die Kieler Fluglöcher beim Kollegen waren mal zu mit Erde. Bei meinen ist das auch passiert, zum Glück waren die weiter oben. Sachen gibt's, da denkt keiner vorher dran.


    Wie dem auch sei.

    Das ist letztendlich jedem selbst überlassen. Fehler passieren überall, alles hat Vor- und Nachteile. Ich für mich hab ich für die Rosetten entschieden und bleibe auch dabei, weil das für mich die beste Option ist.


    Grüße,

    Arnd

    Das und die Tatsache dass die Drohnen dir sofort die Dinger verstopfen.


    Achtet einfach drauf.


    Die Abspergitter sollten gut erreichbar sein.

    Wenn nicht, dann nehmt eine leere Kiste mit und zeigt die Konstruktion eben schnell. Ist ja auch kein Problem.


    So richtig unproblematisch sind die Rosetten. Gibt's in Plaste und Edelstahl

    Jeder kennt die, keine Fragen offen.

    Außerdem sind die super schnell geöffnet und können das ganze Jahr dran bleiben.


    Bisher das Beste was ich bis jetzt gesehen habe.


    Grüße

    Arnd

    Nur mal ein paar Basics am Rande:


    Punkt 1)
    Egal wie groß das Ding ist, und egal wo du das anbringst, hast du Drohnen drin und die sind geschlechtsreif, dann wollen die raus, um jeden Preis. Selbst bei einem Ableger, dessen Flugloch größer ist als jedes Mini, ist das ratzfatz zu.


    Ich hatte mal einen auf der Belegstelle, der nicht auf Drohenfreiheit geachtet hat. Selbst wenn du einen netten Belegstellenleiter erwischt, der bei jedem Besuch das Ding sauber macht, in kürzester Zeit hängen wieder ein paar Brüder mit dem Kopf in dem Ding fest.

    Die Ableger konnten leider nur zwei mal die Woche für kurze Zeit fliegen.


    Erschwerend kommt dann hinzu, dass man nur die Köpfe entfernen kann. Die Körper der toten Drohnen hängen dann noch drin. Je nachdem wie das Flugloch liegt, schieben sich die Kadaver wieder davor, es wollen ja alle raus.



    Punkt 2)
    ... und das ist noch fast wichtiger.
    Wenn ich nicht sehe wo das Gitter ist, dann ist es nicht da. Also kannste im Zweifel die Einheiten wieder einpacken und nach Hause fahren. Wenn ich sehe wo es ist, aber nicht prüfen kann ob es ein Richtiges ist, tja... muss ich in den Kästen schauen, bekomme ich immer ein bissi Zahnweh. ;)


    Am besten bewährt haben sich die Fluglochrosetten. Jeder Belegstellenleiter kennt die Dinger und da gibt es überhaupt keine Diskussionen. Die benutze ich selbst an meinen Minis. Kollegen haben die auch an ihren Styro Minis wie auch Apidea.


    Siehe hier:

    https://www.instagram.com/p/BVJjrVjDMUy/



    Grüße aus der Pfalz,

    Arnd

    Liebe Kollegen,


    ab sofort könnt ihr euch für eine Beschickung unserer Belegstelle anmelden.


    Alle Infos und Rahmenbedingungen findet Ihr hier:

    https://www.buckfastimker-rlp.de/belegstelle-taubensuhl


    Drohnenlinie 2019

    B40(MM) = .17 - GR12(MM) bal B106(IC)

    Dieses Jahr stehen 30 Vatervölker zur Verfügung!


    Die B40(MM) kommt von Magnus Menges. Sie entstammt einer „Graaff Reinet“ Linie, einer so genannten GR, deren Ursprung südafrikanisch ist. Wer mehr wissen will, der sollte unbedingt die Linienbeschreibung studieren.


    Beschickungstermine

    An- und Ablieferung immer Mittwochs von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
    15. Mai / 29. Mai / 12. Juni / 26. Juni / 10. Juli / 24. Juli / 7. August

    Letzter Abholungstermin: 21. August




    Wir freuen uns auf euren Besuch!



    Sonnige Grüße,

    Arnd

    Mir wären Belegstellen-Königinnen für solche Experimente zu wertvoll. Zuletzt schwärmen diese „Konstrukte“ oder Königinnen verschwinden „einfach“, nur wegen dem zusätzlichen Honig...


    Eine Vorprüfung der jungen Damen wird damit ebenfalls schwieriger.


    Grüße vom Apidät


    Moin,


    Vorprüfen ist im Mini so eine Sache. Ich kann sehen dass die legt, ich kann sehen dass die kleine Brutfläche geschlossen ist. So etwas ist eine "Funktionsprüfung" im Miniaturformat.


    Das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein. Solch ein Vorgehen, also eine "Vorprüfung" in MiniPlus ist für mich nur wirklich sinnvoll, wenn es um hochwertige Königinnen geht. Da will ich wirklich nur fehlerfrei legende Königinnen verkaufen. Alle anderen Eigenschaften kann ich bei dem Zeitdruck in der Saison im Mini nur schwer prüfen.


    Hier geht es auch nicht um "nur wegen dem Honig".

    Ich kann das Vorgehen der Kollegen schon verstehen und nachvollziehen, auch wenn ich es selbst so nicht mache. Über zusätzliche Futterwaben freue ich mich mehr. Weniger Minis füttern ist für mich ein Segen. Trotzdem scheint das zu gehen und für die Kollegen auch Sinn zu machen.


    Auf jeden Fall hast du mit wertvollem Zuchtmaterial recht. Wenn ich schon durch die halbe Republik und zurück fahre, dann spart man sich solche Experimente auf jeden Fall.



    Grüße aus der Pfalz,

    Arnd

    Die Sinnhaftigkeit ist schnell erklärt.

    Du hast 40 Minis von der Belegstelle im Juni und brauchst die Königin zum umweiseln im Spätsommer.


    10 Viererblöcke sind schnell gebildet. ASG drauf, HR drüber und fertig ist die Laube.


    Im Juni/Juli honigt es noch fleissig.

    So hast du keine Arbeit mehr bis die Königinnen raus kommen.


    Ich habe keine Erfahrung damit, aber schon gesehen und gehört. Blöd ist das nicht, wenn das Material eh da ist. Die 12er Dadant müssten knapp drauf passen.


    Grüße

    Arnd