Beiträge von radiolaria

    Das mit der 2-Wabenschleuder hört sich gut an, aber so ein Modell war mir bisher unbekannt. Kann man sich die irgendwo anschauen (2-Wabenschleuder zum Wenden)? Gibt es eine Garantie für Honigschleudern? Danke für Eure Antworten. Werde das nächste Mal besser im Forum suchen.
    Gruß Orion.


    hier ist eine :
    http://www.bienenzuchtgeraete.de/GRAZE/index.php?action=Shop&a=subgroup&id=PGR0000002
    der "Pfiffikus"


    ich habe auch eine von GRAZE, aber ein etwas älteres Modell. Hatte damals das Glück, daß sie bei EBäy lediglich als 2 Wabenschleuder drinstand und ich am Foto erkannte, daß es eine Wendeschleuder war. 150 Euro, das war ein Schnäppchen.


    Anschauen kannst Du sie, falls du in meiner Nähe wohnst. Ansonsten ist hier noch ein kleines Bildchen vom Innenleben zu sehen.
    http://www.bienenzuchtgeraete.de/GRAZE/index.php?action=Shop&a=subgroup&id=PGR0000011


    Bei neuen ist garantiert eine Garantie drauf, aber diese Edelstahlschleuden sind fast unverwüstlich.

    g. Gott ori',


    habe 8 Völker; 2 Wabenschleuder, allerdings zum Wenden, geht schneller als 4-, welche man immer raus, rein, raus und wieder rein tun muß.


    einfach Schleudern klappen, schleudern klappen und wieder schleudern, Handbetrieb.


    Habe an einem Sonntag alleine alle Waben geholt, nach Hause transportiert, alles entdeckelt, geschleudert (u. gesiebt) und Waben wieder zurückgegeben.


    alles eingeweicht und am nächsten Morgen saubergemacht.


    Alles ohne Streß und mit viel Pausen. So kann man zwischen 90 und 130 kg ernten.
    wenn weniger als 4 Völker, dann beim Pate mitschleudern, vorher o. nachher, spart eine Säuberungsaktion und man kann sich gegens. helfen


    noch Fragen?

    Hallo radiolaria,


    ... und wo kaufst du das Titandioxydpulver und was kostet das Gebinde?


    hier,
    http://www.kremer-pigmente.de/shopint/index.php?cat=0101&product=26000
    (dort bekommt man auch Ameisensäure, Essigsäure und Oxalsäure günstig
    http://www.kremer-pigmente.de/shopint/index.php?list=030201)


    oder im Keramikbedarf


    der Preis liegt je nach Abnahme und Händler bei 4 bis 5 Euro pro Kilo.


    Große Mengen rentieren sich, da dieses Weiß auch mit Leinöl ein guter Anstrich für zB Bienenbeuten ist.

    kleiner Tip von mir:


    Wenn Ihr keine Zahlen haben müßt, dann emfehle ich Euch in den Ponal vorher Titandioxydpulver einzumischen.
    Dann braucht Ihr keine Plättchen zusätzlich kleben, dann reicht der Trofen Kleber, der im strahlendem Weiß leuchtet.

    Vielen Dank Klaus,


    gut, daß Du das hier nochmal gepostet hast.


    Ich lese nähmlich schon längst nicht mehr im Faden für "Massenhaftes Bienensterben"
    Dieser ist mir inzwischen zu unübersichtlich und gigantös geworden, so daß ich den Faden im Faden verlor.:)

    @ Bernhard


    genau!
    ich hatte es ja bereits weiter unten/oben beschrieben. Das Thema hatten wir in der BSV-Ausbildung auch diskutiert.
    Die Gesetzgebung ist da nicht ganz klar.
    Aber die Fakten, aufgrund das Gesetz gemacht wurde schon.
    Die eigentliche Gefahr geht von ehemals mit Bienen besetzten Material aus.
    Aus dem Grund keine Waben zum Auslutschen an den Baum. Kein Werkzeug oder Wabenmaterial für Bienen frei zugänglich offen rumliegen lassen.
    Und keine alten Bienenwohnungen offen stehen lassen!
    Ein neuer Kasten oder ein frisch hergerichteter (d.h. völlig gesäubert und desinfiziert) bedeutet keine Gefahr.


    Aber eine Wabe die lediglich von den Motten freigeputz wurde ist nicht sauber. Auf diesen Waben finden Bienen auch nach Jahren noch Brauchbares und deswegen sind dies gute Krankheitsüberträger.


    Bei allem Respekt,aber ich bin froh nicht in der Nähe von Sabi(e)ne zu imkern.

    Das Gebot 'offene, leere Bienenwohnungen' geschlossen zu halten, begründet sich (so wie ich es gelernt habe) nicht auf einen möglichen kranken Schwarm, der da einziehen könnte. Sondern dieses Gebot bezieht sich auf die Kiste.


    In diesen offengelassenen Bienenwohnungen, befinden sich meisten auch noch alte Waben, die einserseits selbst oft Erreger beinhalten, da häufig die Wohnung leergeworden ist, durch Todesfall.
    Außerdem werden die Restwaben gerne geplündert und darauf tummeln sich dann allemöglichen Bienenvölker. Somit ist eine Verbreitung verschiedener Krankheiten gegeben.


    Einzig diese Schlamperei der Imker macht es zum Verbot Kisten offen zu lassen.


    Über eine neue oder saubere keimfreie Kiste, die keine attraktiven verwertbaren Reste für Bienen enthalten geht selbstverständlich keine Gefahr aus. Allerdings ist eine solche Kiste im Gesetz nicht mehr vorgesehen, da das die Gesetzgeber etwas überforderte.:roll:


    Völker mit AFB werden in der Regel durch Kunstschwarm mit anschließender Hungerphase saniert. Wie schon beschrieben soll der mitgebrachten Vorrat durch die Bienen verdaut und ausgekotet werden, damit die Sporen verschwinden. Würde dieser Vorrat in die Neuen Waben eingelagert, ständ er der neuen Brut zur Verfügung.


    Wenn man also unsicher ist, wo der neue Schwarm herkommt
    und nicht sicher ist ob der Schwarm schon mehrere Tage unterwegs war, kann man mit diesem sicherheitshalber genauso verfahren.


    Aber in der Regel kennt man doch um seine Imkernachbarn, und weiß ob man Schlechtes oder Gutes zu erwarten hat. Und was von viel weiter weg kommt ist auch länger unterwegs.

    Vielleicht helfen da meine neuerlichen Beobachtungen.


    Hatte vor ein paar Tagen die Absperrgitter draußen an die Wand gehängt und vergessen. Die sind iimmer klatschvoll mit Propolis.


    Heute war ich ganz erstaunt, da ware etliche Bienen am hobeln um sich das Gut wieder nach Hause zu holen.


    Die sind echt gründlich. Dabei konnte ich aber feststellen, daß es Bienen waren die noch gut behaart waren. Also eher keine Rentner.


    Übrigens stecken sie die kleinen Bröckchen genauso wie Pollen an die Hinterbeine.


    Sammeln tun die auch schon Anfang Mai.
    So machten sich einige auf der Kirsche bemerkbar, die durch eine Krankheit an einigen Stellen Harz verlor.

    Ist es nicht so, dass eine Pollenanalyse nur gemacht wird, wen explizit eine Sortenangabe gemacht wurde?


    Gruß
    Ralph


    Also ich habe das letzte Jahr mal probeweise mitgemacht und habe eine Pollenanalyse mit zurückbekommen.


    Der Analysenzettel war aus Mayen, eine DIN A4 Seite voll mit allemöglichen botanischen Namen, hinter denen jeweils ein Kreuz gemacht wurde, wenn Pollen davon gefunden wurde. Die am häufig vorkommensten Pollen waren mit Prozentangabe aufgeführt und anschließend eine Sortenbezeichnung als Empfehlung.


    Sortenangaben ist bei der Abgabe nicht zulässig. Das Feld dafür muß leer bleiben. Steht auch in den Richtlinien.


    Daneben habe ich auch einen Analysenzettel von Hohenheim mit zurückbekommen.
    Untersucht wurde auf:
    Brompropylat & Metabolit
    Coumaphos
    Fluvalinat
    Tetradifon
    Acrinathrin
    Chlorfenvinphos
    Fumethrin


    Vinclozolin
    Alpha-Cypermethrin
    Lamda-Cyhalothrin
    Iprodion
    Tolylfluanid
    Beta-Cyfluthrin
    Myclobutanil
    Deltamethrin
    boscalid
    Kresoxim-Methyl
    Esfenvalerat


    Für 18 Euro nochwas reicht mir die Analyse.
    Eine Kollege hatte mal nur die Pollenanalyse privat erstellen lassen (die sich vom Umfang nicht unterschied) und bezahlte dafur um die 70 Euronen.


    Ich kann jedem empfehlen bei der Prämierung mitzumachen, der neugierig ist, aus was die Tracht in seiner Umgebung besteht.

    Hallo Thorsten,


    das was Sabine mit Nelkenöl für die Handschuhe beschreibt, habe ich anfangs mit meinen Händen getan.
    Sprich, ich habe ein Taschentuch mit ein/zwei Tropfen Nelkenöl beträufelt und in einem verschlossenen Glas aufbewahrt. Immer wenn ich an die Bienen ging habe ich mir vorher mit dem Tuch die Finger gerieben und es wieder in das Glas gepackt.
    Da waren Hanschuhe nun völlig überflüssig. Die Bienen wurden wie bei einem Magnet regelrecht abgestoßen, sobald ich nur die Hände an die Rähmchen brachte.


    Probier's mal, es schult ungemein den sensitiven Umgang. Im Laufe der Zeit habe ich dann immer mehr auf Nelkenöl verzichtet, weil ich's selber nicht mehr riechen konnte. Aber inzwischen werde ich auch nur noch höchst selten mal gepiekst.


    Mit Handschuhen lernst Du es nur sehr schwer vorsichtig zu sein und auf Handschuhe, habe ich festgestellt, sind Bienen von vorneherein schon schlecht zu sprechen.

    Hier sind übrigens die Anmeldung und Richtlinien für Honigprämierung in RLP und NRW des Imkerverbandes Rheinland eV:


    http://www.imkerverbandrheinla…4mierung%202008-05-21.pdf


    so sieht das Prüfschema aus:
    http://www.imkerverbandrheinla…efschema-Honig-Seite1.pdf
    http://www.imkerverbandrheinla…efschema-Honig-Seite2.pdf


    Dieses bekommt man ausgefüllt zurück.
    Außerdem bekommt man noch eine Vollanalyse zurück, die in der Regel im FBI Mayen und der Uni Hohenheim gemacht wird.
    Diese beinhaltet Rückstandsuntersuchungen von
    8 bis 9 Varroabekämpfungsmitteln,
    ca 11 Pflanzenschutzmittel
    chemisch/physikalische Analyse über
    Wassergehalt
    elektrische Leitfähigkeit
    Invertase,
    und eine mikroskopische Analyse wie
    Pollenanalyse (sehr ausführlich ,bei mir waren 35 verschiedene Pollensorten)


    Frage
    Was war das für eine Honigprämierung in NRW wo nur der Gewinner eine Analyse bekommt?
    Die oben genannte Prämierung richtet sich an alle Imker in RLP un NRW und kostet 18,50 Euro pro Honiglos.

    Hm...


    die Sache klingt ganz einleuchtend.


    Ich hadere aber noch ein bischen damit, weil ich mir eigentlich angewöhnt hatte das Brutnest (Sommer wie Winter zwei Zargen) möglichst nicht durcheinander zu bringen. Sprich alle Wabe immer an der gleichen Stelle und gleichen Platz. Nur nach dem Winter werden leere alte Waben entfernt.
    Ansonsten nur in wirklichen Ausnahmefällen.


    Wenn ich den Raps aber als Winterfuter wegnehmen möcht, um ihn später wieder zu geben, dann müsst ich also schon vorher als Honigraum absperren.


    So wie zur Zeit finde ich es grade ziemlich bienentauglich, Der Raps füllt die Ränder des Brutnestes und ich muß mir auch keine Sorgen machen wenn nach dem Schleudern schlechtes Wetter herrscht.
    Der Bienensitz und die Gesunheit des Volkes ist deutlich besser, seit die Bienen ihre eigene Ordnung in den beiden Bruträumen machen und ich nicht Randhonigwaben entferne oder irgendetwas zwischenhänge, wegnehme und später wieder dazu.


    Mal sehen, bis dahin ist noch ein dreiviertel Jahr und ich habe ja auch mehrere Völker. Kann ja mal Verschiedenes testen.