Beiträge von radiolaria


    Mach doch nicht die Welt verrückt wegen der paar Hanseln die da Mitgezeichnet haben.


    Als ich grad nachschaute, waren grad mal 39 .


    Konzentrieren wir uns auf positive Erfolge und ermuntern wir lieber die Verantwortlichen zu ihrem, wenn auch noch zaghaften, Kurs für geschützte Umwelt.


    Die Energie auf die Gegnerseite zu verschwenden lähmt und fordert nur Trotz und Gegenreaktion. Es reicht wenn wir sie im Auge behalten.

    Ich habe mal gehört, wenn man eine Spechtatrappe machen würde, und die bei den Bienen aufstellt, so kämen andere Spechte nicht mehr, weil diese Vögel Reviere haben und ungern dort sind, wo Ihresgleichen rumlungert.


    Hat schon jemand damit Erfarung?
    Ich will es nun mal ausprobieren , muß mir nur noch einen Specht zimmern.

    Hallo, bin wieder von der Winterreise zurück,

    huch, was hat sich alles getan als ich nicht da war.:eek:
    Habe gestern 3 Stunden im Forum gewühlt, dieser Faden liest sich wie ein Krimi.
    Sind die Imker plötzlich aufgewacht? Sehr schön,:daumen:

    Also gleich zur Arbeit:
    Wie ich erfahren habe, ist im Februar die Vorstandssitzung des Imkerverbandes Rheinland. (der, welcher den Abwahlantrag von Maske stellte)

    Ich weiß es ist knapp, wenn nicht zu knapp, aber bis zu 15. Januar können noch Anträge seitens der Imkervereine eingereicht werden.

    Wer es noch schafft und dem Imkerverband Rheinland zugehört, könnte noch ein Schreiben aufsetzten, indem Der Imkerverband Rheinland aufgefordert wird sich dem jetzigen Kurs des DIB gegen Agrar-Gentechnik mitzufahren und bestmöglichst zu unterstützen.
    Dies sollte aber dann als Antrag formuliert werden, damit ist dann auch gewärleistet, daß dieser im Vorstand verlesen wird, möglicher weise sogar abzustimmen ist.

    Ich habe das heute gerade noch so mit meinen Kollegen hinbekommen.

    Machen wir also auch noch Dampf von unten, und bekunden wir, daß Maske unsere Rückendeckung hat. __________________
    netter Gruß,
    Radiolaria

    Bei uns in der Gegend gibt es ganze Felder davon. etwa 50 km nördlich von Trier wird Tabak richtig angebaut. Dieses Jahr stand der Tabak sogar im erreichbaren Flugradius meiner Bienen. Leider habe ich es versäumt mal zu schauen ob er beflogen wird. Aber ich könnte im nächsten Jahr mal einige Pflanzen in den Garten setzten um es zu beobachten.


    Interressant ist nur, das das toxitrophe Verhalten seit Abfüllung in die Gläser seit 3 Tagen nicht mehr auftritt...


    Das kann mehrere Ursachen haben, manchmal reichen winzigste Mengen Spülireste im Glas, etwas mehr Wassergehalt (durch hygoskopische Wasseraufnahme beim Befüllen), geringe Temperaturunterschiede oder der Beginn der Kristallisation.
    Aber 3 Tage reichen auch manchmal nicht um den gelartigen Zustand wiederherzustellen.


    Ich habe als Keramiker schon mit Gießton gearbeitet, der ist von der Konsistens erst so wie Jogurt. Da kann ich den Eimer schräg stellen, es bewegt sich nichts. Aber kaum gebe ich dem Eimer einen Klapps auf die Seite, dann ist alles so füssig wie Sahne. Um den Zustand "Jogurt" wiederzuerzeugen bedarf es aber oft zwei Wochen absoltuter Ruhe.


    Das Weihnachtswunder ist auch nichts Außergewöhnliches. Im Honig befinden sich Enzyme von den Bienen, einige davon sind in der Lage Mehrfachzuckern (meist fest, zu 4% bis 10%) in andere, einfache Zuckersorten zu spalten.
    Die Invertase zB spaltet Sacharose (festen Rohrzucker) in ein Glukose-Fruktosegemisch und das ist flüssig (siehe Apiinvert). Das dauert nur oft etwas, da der Honig kühl steht und eben fest ist.
    [Versuch: gib mal einen Tropfen Speichel in ein Schälchen mit festem Wackelpudding und laß es in Ruhe. Schau nächsten Tag nach und den Pudding kannst Du trinken)


    Mich tät aber interessien welche Tracht Du als tixothrop beschrieben hast. Das ist eigentlich recht selten. Meist nur bei proteinreichen Honigen wie Heide oder Buchweizen.

    Hallo Patrick,


    Das Fließverhalten ist kein Anhaltspunkt zur Kristallisation.
    Der Honig ist dann zum Abfüllen gut, wenn sich kleinste Kristalle gebildet haben. Das ist eine optische Geschichte. Er sieht denn leicht opak (wie goldene Schleier) aus.


    Das, was Du beschreibst ist das tixothrophe Verhalten.
    Honig mit einem hohen Proteingehalt ist tixotroph.
    Das heißt:
    Steht der Honig einige Zeit, wird er steifer oder fester, eigentlich gelartig.
    Eine kleine Erschütterung läßt ihn sofort wieder flüssig werden.


    (Typisches Beispiel für Tixotrophie ist Ketchup. Der will nie aus der Flasche, wenn man diese kippt. Ein leichter Schlag oder gar eine Messerspitze kurz in den Flaschenhals stecken und schon saust der Ketchup raus)
    Tixotropie ist eine sehr interessante, aber auch komplizierte physikalische Eigenschaft.

    Also Europaletten kosten Geld und sind Austauschware.
    Einzelpaletten sind oft frei zu haben und gibt es in verschiedensten Größen.
    Man ist sogar oft dankbar, die abgenommen zu bekmmen, da, sie ein Entsorgungsproblem sind.
    Zu fragen bei:
    Baumärkten; Firmen, die geliefert bekommen, oder selber liefern;
    Großhandel; Speditionen; Lieferanten; Baugeschäfte;
    ...
    ach schau einfach mal die gelben Seiten, fang vorne an und telefonier Dich durch.
    Das einfachste, Du fragst bei der nächst größeren Firma in Deiner Umgebung.


    Ich kenne kaum Betriebe, die nicht irgendwann etwas auf Paletten geliefert bekommt.

    Was passiert denn, wenn man auf diese Weise ein Volk im Winter "im Warmen" stehen hat?


    Funktioniert das?
    Oder versuchen die dann den Winter durchzubrüten? Dürfte ja nicht gehen, im Winter gibts ja keine Pollen.


    Ich habe das Volk ja im Wohnzimmer gehabt. Es war sehr klein, eher wie ein Ablegervolk und als es kälter wurde, kam ich kaum mit dem Füttern nach.


    Richtig problematisch wurde es, als es draußen zu kalt war zum Fliegen.
    Die Bienen sind immer schön fleißig morgens raus, aber klebten dann vollkommen träge in der Nähe vom Flugloch oder Umgebung. Schafften es aber nie mehr rein in den Bau. Es wurden sehr rasch immer weniger, konnten dann die Brut nicht mehr bedecken und sind auch nicht alt geworden. Die machten halt keinen Winterschlaf, was die Lebenszeit stark verkürzte, aber Nachwuchs konnte nicht mehr bebrütet werden.

    Eure Versuche finde ich interessant.


    Daß es bei 'jagdterier' mit 80 cm etwa 2 bis 3 Tage zur Annahme dauerte, bestätigt auch meine Erfahrung,
    Ich hatte bis 1 Meter getestet, aber ab 2 Tagen nicht mehr die Geduld zu warten.


    Mir scheint, daß unsere Bienen als Einzellebewesen keine sonderlich clevere Orientierung in Bezug auf labyrintische Umwegen besitzt (anders als zB die Wespe)


    Dagegen sind sie im Kollektiv mit ihrer Kommunikationsgabe kaum zu überbieten.


    Ist nämlich ein Volk erstmal im Kasten und sucht den Ausgang, ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit wie schnell eine oder zwei Bienen diesen gefunden haben. Abhängig ist es von den Temperaturen, je wärmer und aufgelöster das Volk um so schneller finden sie den Ausgang.


    Ist der Ausgang aber ersmal gefunden, dann wird der Weg dorthin einfach stetig besetzt und stellt kein Hindernis mehr dar. Ein verlängerter Arm des Biens.


    Sowie ich 'guenter47' verstanden habe, hat er auf einen Schwarm gehofft.
    Ich nehem an, daß die Skauts den Kasten durch eventuellen alten Geruchsspuren gfunden haben, aber den fehlte dann als Einzelgänger der 'Rote Faden'.


    Interessant finde ich auch die Röhrensysteme , die durchsichtig sind.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß eine helle Stelle (kleine Öffnung ohne Durchkommen) in einem sonst dunklem Rohr eher störend ist. Die Bienen halten sich ständig an diesen hellen Stellen auf und wollen den Weg nach draußen nicht finden. Insbesondere, wenn hinter den hellen Stellen noch ein Knick kommt.
    Nach den Erfahrungen von 'Rudi' und 'jagdterier' ist aber ein komplett transparentes System wohl vollkommen unkompliziert.

    Hallo Günther,

    im Winter hatte ich mal ein kleinen Schaukasten im Wohnzimmer.
    da hatte ich auch ein Rohr gelegt. (wie sich das anhört:roll:)

    Nach etlichen Versuchen macht ich folgende Erkenntnis.

    Je länger das Rohr, desto länger brauchen die Bienen um den Ausgang zu finden.
    Das Rohr sollte dunkel sein und nirgends anders Licht einfallen können.
    Rohre, die gerade nach oben oder unten gehen stellen eher eine Problematik dar.(Leichen und Dreck können schlecht heraustransportiert werden) Leichte Neigung und Knicke sind kein Problem.

    Der Bien besetzt das komplette Rohr mit Bienen um zu Sterzeln und Frischluft zu fächeln, deshalb ist am eigentlichen Ausgang eine kleine Öffnung (Mausesperre) sinnvoll.

    Das Rohr in meinem Versuch war ein 5cm Abflußrohr mit einem rechtwinkligen Knick und einer Gesamtläge von ca 30cm und keinem Gefälle.
    Der Bien hatte die Wächterinnen außerhalb des Rohres aufgestellt, das heißt, daß das Rohr als Teil Baus betrachtet wurde.

    80 cm bis 1 m ist etwa die die Länge, wo es schwierig wird mit dem Finden des Ausgangangs. (um dies zu erleichtern kann man in das Rohr vorher eine kleine Honigspur legen)

    Haben die Bienen den Ausgang einmal gefunden, dann benutzen sie den ziemlich schnell und zügig.

    Denke aber daran, daß in Kälteperioden, das Rohr schlecht von von den Bienen beheitzt wird und so manche Bienen im Rohr phlegmatisch werden
    und es dann leicht verstopft.

    Ah, nun habe ich verstanden,



    wenn dem Veterinär AFB in einem Gebiet bekannt ist, muß dieser ein Sperrgebiet verhängen (min.1km Umkreis des Herdes) und dies öffentlich in dem Kreis bekannt machen.
    D.h. er wird der Einfachheit halber eine Bekanngabe in den Verbandsgemeindblättchen schreiben.


    Seine Pflicht ist möglichst dafür zu sorgen, daß alle Betroffenen davon erfahren. (weil im Sperrgebiet Verhaltensvorschriften für Imker gelten, die zwingend einzuhalten sind)
    Dazu ist es wohl sinvoll Vereinsvorsitzende zu Informieren, damit diese die Information an ihre Genossen weitertragen. Oder zumindest von diesen erfahren können, welcher Imker zu benachrichtigen wären.


    Der zuständige BSV für dieses Gebiet hat keine Sonderrechte, er ist nur der verlängerte Arm und Berater für den Veterinär.
    Handelt also nur im Auftrag von diesem.
    In der Regel sind nämlich dann Maßnahmen zu treffen, wie Untersuchungen an Nachbarständen zu machen und insbesondere Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, die ihm in Auftrag gegeben werden.


    Der Veterinär muß den BSV nicht zu irgendwas heranziehen wenn er die Arbeiten genausogut allein gewissenhaft erledigen kann.


    Wenn da allerdings mit vorgehaltener Hand nur einige Imker informiert werden, dann ist da etwas faul.
    Ich als BSV würde das Gespräch mit dem Veterinär aufnehmen.
    Wenn dieser meint, daß er auch ohne mich kann und mir als BSV nur ein Gebiet zugeteilt hat, weil er das aus bürokratischen Gründen so muß, wäre ich dazu geneigt, den ehrenamtlichen Posten abzuben.

    Also lieber Drohn,


    ich hätte die Anfangsfrage auch so beantwortet, wie 'Trachtquelle'


    Wenn es Dir um eine andere Frage in dem Zusammenhang geht, dann stell die bitte nochmal.


    Irgendwie komm ich auch nicht dahinter, was Du genau wissen willst.
    :confused:

    Daß die Umfrage nicht representativ ist, steht auch unten drunter.
    Das Ergebnis einer solchen Umfrage ist in meinen Augen auch nur ein ungefährer Trend, welcher (wenn er sehr stark lastig ist) dazu führen könnte auch mal eine representetive Umfrage zu starten. Vor allem, weil es die ARD ist, die geniest wenigstens noch ein wenig Seriösität in der Bevölkerung.