Beiträge von Bumblebee

    Hallo,
    ich glaube der Unterschied zwischen Morgen und dem Abend davor ist sehr gering, auf keinen Fall halbiert sich die Zunahme.
    Ich habe zwischen 22 und 6 Uhr eine Differenz von 0,3 und 0,5kg bei einer Tageszunahmen von 2,7 und 4,2kg. Mit dabei ist ja auch die Zehrung die ca. 0,1kg über Nacht beträgt.
    Ich denke, dass der größte Anteil an Feuchtigkeit schon viel früher verdunstet wird. Zwischen 20 und 22 Uhr verschwinden ca. 0,1kg.
    Wenn mal zwischen 12 und 14 Uhr 4kg verschwinden, dann wird der Honig ganz besonders gut eingedickt...
    Gruß
    SH

    Hallo Wagstockbeobachter,
    meine Waage meldete mir folgende Zu-/Abnahmen:
    Mo. -0,4
    Di. +0,1
    Mi. -0,4
    Do .+2,7
    Fr. +3,7
    Sa. +4,2


    Im April gab es bei mir 7 Trachttage, 103l Niederschlag. Kirsche konnte nicht genutzt werden. Die Äpfel blühen jetzt auf, sicher nicht so gut wie im letzten Jahr. Raps gibt es in 2,5km Entfernung, Löwenzahn ist bald abgemäht. Laut Waage sind zwischen 12 und 14 Uhr ca. 1kg Bienen unterwegs.
    Schwarmstimmung Null. Bienen: nix Bucki trotzdem supi guti.

    Hallo!
    Einen Gruß nach Holzmaden. Wird dort nicht auch die alte Jura-Biene gehalten? Vielleicht paaren sich deine Königinnen mit ein paar von den Drohnen des Hauff-Museums. Ein Imker ist jedenfalls mit seinen drei Völkern, die in der Nähe stehen, abgewandert (verschwunden)....


    Jetzt aber im Ernst: Dunkles Wachs im neuen Wabenwerk kommt oft durch Altwachs-Recycling. Ich füttere meine Ableger beinahe ausschließlich mit Futterwaben. Meine Ableger bauen dann 4-5 Waben Naturwabenbau und der sieht gleich nach dem Aufbau recht dunkel aus. Füttere ich die Ableger flüssig, wird das Wachs hell. Tracht oder Flüssigfütterung regt wohl die Produktion der Wachsdrüsen an und das frisch produzierte Wachs ist immer hell.


    Grüß die Saurier!

    Hallo Henry,
    ich lade dich ein, die "Kacke" aus Waben zu schleudern.
    April ist zwar noch nicht vorbei, aber den Ersten wollte ich mit meiner Sicht der Dinge nicht nochmal anschneiden.
    Wers nicht glaubt, soll vorbeikommen.


    Gruß
    SH

    Hallo Heike,
    meine Bienen leben in Zanderbeuten, 20 Waben Brutraum.
    Wer sich mit Bienen auskennt weiß, dass diese die aufgesetzten Mittelwände momentan ausbauen. Was sollten sie denn bei Tracht sonst tun? Jedenfalls tragen meine Bienen schon Honig in den Honigraum, obwohl die zweite Brutraumzarge gerade aufgesetzt wurde und erst im Kern bestiftet wird. Ich würde dieses Verhalten als brutraumferne Honigstapelung bezeichnen, oder? Deshalb erweitere ich gleich von einer auf drei Zargen. Selten verhonigt bei mir das Brutnest und die Bienen sind sofort im Honigraum. Etwa 80 Prozent dieser Völker kamen letztes Jahr nicht in Schwarmstimmung. Einige Völker hatten trotz Rapstracht nicht mal Spielnäpfchen, aber 3 Zanderzargen Honig.
    Gruß
    SH

    Hallo Heike,
    es gibt genügend "Carnica" Herkünfte, die den Honig hervorragend über der Brut stapeln. Ich habe Bienen, bei denen ist (wird) der zweite Brutraum, bis auf die Randwaben, hervorragend durchbrütet und es keine Buckfast. Meine Bienen tragen den Honig sogar über die nicht ausgebauten Mittelwände der aufgesetzten Brutraumzarge in den Honigraum. Ganz wenig Pollen säumt die Brutbretter.
    Warum arbeiten denn so viele Buckfastimker mit einem Schied? Ich denke es liegt überwiegend an der Betriebsweise, wie die Bienen den Raum zum Lagern benutzen.
    Ich glaube es ist sehr engstirnig, wenn man die brutnestferne Honigstapelung ausschließlich für eine "Rasse" und nicht für die Leistung einer ganz bestimmten Herkunft reserviert.
    Das gleiche gilt auch für die Legeleistung vor dem Schwärmen. Wenn ich bei meinen Tieren nachschaue und die Eier und Larven abschätze, dann passt das einfach nicht zu den "Grundannahmen" die hier verbreitet werden.


    Gruß
    SH

    Der Vexierspiegel ist ein Zerrspiegel, und er wird in der Imkerei gerne angewandt. Vornehmlich mit der Wirkung eines Weitwinkel- oder Fisheye Objektivs. Dort wo man gerade steht erscheint die Welt unglaublich riesig, drei Meter weiter entfernt ist das Ende der Welt.
    Gruß
    SH

    Hallo, was ist denn hier los?
    Werden hier Imker-Imperien ohne die Soldaten verteidigt?
    Die Geschichten lesen sich immer wieder gut, sie wiederholen sich schön vorhersehbar. Manche Gedanken, hier ist es wieder mal was rassiges, haben sich verselbständigt und geistern um den Erdball. Die Gedanken suchen nach neuen Gehirnen und wollen gedacht werden. Leider fehlt diesen Gedanken die wirkliche Argumentations-Substanz.
    Die Stilrichtung der Rassegeschichte ist doch immer die Gleiche: zitiert wird immer der alte Zopf der vermeintlichen Vorzüge einer Bienenrasse. Die Argumentationsbasis ist eine klare Abgrenzung des "Anderen" und Zuschreibung von geliebten Vorzügen verpackt im Beschützerinstinkt des Bienenhalters. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn das Wissen aktuell wäre. Leider ist die Wirklichkeit des Beobachters (Imkers) keine Einfache: Die vagabundierenden "Gedanken" beeinflussen die Wahrnehmung. Und schon wird die Kombination von Biene, Beute und Imkerhirn zum schönsten Vexierspiegel.
    Gruß
    SH