Beiträge von Bumblebee

    "tendentiell älter für mehr Honig"?

    Ich beobachte seit dem Brutmaximum wie diesem brutstarken Volk (und vergleichbaren anderen in ähnlicher Haltung) Bienen fehlen, entweder sind diese kurzlebiger oder gehen aus einem anderen tendentiell eher haltungstechnischen Grund früher ab. Da müsste man mal bei den Vollzargen und Doppeldadant Imker nachfragen.

    Eigentlich, wäre es doch auch mal nen Heidenspaß so´n tendenziöses Video mit dem Liebigsystem einzustellen...:cool:

    Ich dachte es geht hier um die Schwarmkontrolle von Bienenvölkern, nun müssen meine Bienen in einem tendenziös falsch geführten Dadant Brutraum wohnen, ich muss das ändern, die Bienen müssen älter werden für mehr Honig.

    :-D Kippkontrolle in Dadant wär ja auch paradox irgendwie.

    Die Kontrolle ist im Vergleich zur Kippkontrolle paradox, man zieht Rähmchen und schaut dort wo am ersten Zellen landen, am unteren Rande des Brutnestes und kippt, rotiert und wendet das Rähmchen.

    Anfang April braucht man bei so einem schönen Drohnenrahmen und bei der Wabe dadach dann in Sachen Schwarmkontrolle gar nicht mehr weiter gucken und kann wieder zu machen, spart ne Menge Zeit (jetzt hier auf den Thread bezogen).

    Ja, wenn der Baurahmen zweigeteilt ist und die aktuelle Bauleistung beurteilt werden kann, der gezogene Baurahmen ist Vergangenheit, es können sich bei diesem gut ausgebauten Baurahmen Schwarmzellen in fortgeschrittener Entwicklung an anderen Stellen befinden, man hätte bei 2:30 stoppen können, ich wollte nicht abschätzen sondern kontrollieren.

    Und wenn man Auflageschienen im Brutraum hat, dann kann man alle Waben en Bloc wunderbar wieder zurückschieben nach der Durchsicht

    Ein Traum wären zunächst mal durchgängig installierte Abstandshalter oder gar ne Serie die werksseitig welche integriert hat, ich erwische immer die Rückruf-Modelle.

    Ja, und die Futterwaben, die haben meiner Meinung nach da unten nichts mehr drin zu suchen

    Die dienen zur Honigveredelung, zugegeben. Die hängen natürlich nicht zum hochtragen lassen, sondern als Backup-System am baufremden Ort, Drohnenbau am Absperrgitter wäre evtl. eine weitere Methode der Scharmkontrolle, ohne Waben ziehen.

    Kerze oben ist momentan nicht ratsam, die Wintertraube kuschelt sich um den Eindringling und schnürt ihm die Luft ab - die Kerze erlischt. Wie sieht das bei den Verdampferschälchen unten aus, werden diese Wärmequellen von Bienen belagert?


    Grundsätzlich möchte an dieser Stelle erneut auf meine Bedenken einer derartigen 'Technik' hinweisen. (77). Vor allen was den Verbrauch an Sauerstoff der Kerze in der mit Schaumstoff geschlossen Beute betrifft.


    Die Beute wird nicht verschlossen, das Flugloch nicht verändert, man muss nicht vor der Beute Däumchen drehen bis die Verdampfung fertig ist. Falls zu wenig Sauerstoff an die Kerze kommt, geht sie aus. Die Bienen sitzen gerne auf der Grablampe.



    Zudem bleibt die Frage, wo Rückstände der Verbrennung des Sterins verbleiben? (Beute,Wachs, Futter).


    Die Rückstände aus der Kerzenflamme werden durch die unvollständigen Verbrennung des Smokers sicher um Längen übertroffen.

    Stellst du das oben auf die Rähmchen oder unten hin?


    Oben natürlich oder hast du einen willigen Praktikanten der ohne Schulterzucken Dadantbeuten anhebt?


    Wie lange muss die Kerze brennen?


    So lange bis die OS sublimiert ist, 3-5 Stunden, die Grableuchte leuchtet länger. Kann man variieren wie man möchte, brütende Völker könnte man 2 Tage behandeln, aber wirken tut das dort nicht gut. Erst wenn sich annähernd Brutfreiheit einstellt, fallen die Milben, die vermeintlich reinvadierten.