Beiträge von kalle

    Wenig :)


    Erstmal: wiegen. Dann denken. Dann, falls zuwenig drin ist, Sirup einfüttern in der entsprechenden Menge. Dann nachwiegen. Klappt noch. Viel Erfolg!

    Danke für die Antwort!


    Aber: "Erst haben ein Gewehr, dann ..."

    Habe leider keine Waage.


    Was meinst du mit Sirup? Apiinvert? Da komme ich im Moment gar nicht dran!

    Besser später als nie?


    Als Neuling habe ich dem Rat eines Fach-Verkäufers in einer Imkereibedarfshandlung vertraut und meinem Volk, das aus einem Schwarm vom 2.06.2019 entstanden ist, das aber immerhin fast 9 kg vorzüglichen Honig gebracht hat,

    lediglich 12,5 kg Apiinvert im August verfüttert. Da meine Zweifel immer größer wurden, dass ich das Völkchen zu gering mit Futter versorgt hätte, habe ich heute damit begonnen 2:1 kg (Honig:Wasser) nachzufüttern.


    Was ist davon zu halten?

    Zunächst herzlichen Dank an alle, die geantwortet haben!


    >>> Ohne Risiko kannst Du den nicht mehr verfüttern.<<<


    Bernhard :
    Da habe ich doch meine Zweifel. Warum sollte die ERHITZUNG riskant sein?
    Der Zuckergehalt - Nahrungsbasis (!) verändert sich nicht. Lediglich der Gehalt an Enzymen (und Vitaminen) wird dadurch verringert. Findet sich beim Zuckerwasser eh nicht!
    Ich glaube sogar, dass es Vorteile bringt, geht es so doch bestimmten Krankheitserregern an den Kragen: "Das Schleudergut sollte für alle Fälle vorher ein paar Minuten auf 60 °C erhitzt werden. Durch diese Vorsichtsmaßnahme werden die stark ansteckenden Sporen des Nosemaerregers vernichtet." siehe unter http://www.bee-info.de/bienen-…ofaktor-bienenfutter.html.


    Und m.E. werden durch Hitze auch Hefen abgetötet, die eine Gärung bewirken könnten.


    Gut Tracht
    Kalle


    PS: Habe erst heute nachgeschaut, ob Antworten da sind. Jetzt ist die automatische Benachrichtigungsmöglichkeit per E-Mail eingeschaltet!

    Hallo Kollegen!


    Habe noch genügend Rest-Bütenhonig aus dem letzten Jahr und will daher mit Honig füttern.


    Vorbemerkung:
    Will nach 3-4 Behandlungen mit Ameisensäure erst jetzt anfangen zu füttern, da die Bienen wohl reichlich aus Springkraut/Balsamine "ernten" konnten.
    Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben sogar gezeigt, das kaum Futter angenommen wurde, da die Vorräte ausreichend waren!


    Nun zu meiner Frage:


    Ich habe den kandierten Honig auf ca. 50° zur Weichflüssigkeit gebracht und gerührt.
    Da er natürlich trotzdem wenig läuft und ich auch glaube, dass eine Verdünnung mit Wasser "abnahmegemäßer" für die Bienen ist, möchte ich ihn mit warmem Wasser verdünnen.


    Welches Verhältnis Honig:Wasser empfiehlt sich da und wie hoch kann bzw. sollte ich erhitzen?

    So gehts,


    gestern noch theoretisiert, heute war es dann so weit. Ein Volk schwärmte!
    Nachdem sie meiner Frau (die hatte es zuerst entdeckt), mir und den Nachbarn ein respektables Schauspiel am Himmel geboten hatten und plötzlich wieder alles still war, stellte ich fest, dass Bienen in Scharen am Einflugbrett vor der Beute am Sterzeln waren. Das hatte ich schon letztes Jahr beim gleichen Volk mit der gleichen Königin erlebt!
    Wie letztes Mal, durfte sie nicht weit gekommen sein. Da die Königin von meinem Verkäufer einen Flügel gestutzt bekommen hatte, war - für die Bienen - außer Spesen nichts gewesen!
    Ich schaute mich in weiterer und näherer Entfernung nach Auffälligkeiten um. Und siehe da, keine 2 Meter vom Flugloch entfernt gewahrte ich 3, 4 Bienen im Gras. Mehr nicht!
    Inmitten des kleinen Knäuels gewahrte ich eine mit blauem Punkt. Mein Ausreißerle vom letzten Jahr!


    Es war übrigens das Volk, das ich im März geschröpft hatte (siehe meinen Bericht dort!). Das war also für die Katz!
    Nun, die Bienen und ihre Mutter habe ich wieder!
    Die Königin habe ich in einen Zusetztkäfig gegeben. In eine Zarge packte ich ein leeres Rähmchen, 4 Mittelwandwaben und füllte den Rest mit ausgebauten Waben auf.
    Darauf kamen dann - wie oben beschrieben - der Honigraum, Fliegengitter und die 2 Zargen des Restvolkes mit Flugloch im Deckel!
    Die 2. Honigzarge, fast schleuderreif, setzte ich mitsamt den anhaftenden Bienen über durchlöchertes Zeitungspapier kurzerhand dem Nachbarvolk auf. Mögen die den Honig zur Reife bringen und fertig verdeckeln!
    Grüße von Kalle

    Hallo Hymenoptera!


    Mach es doch so wie ich. Da ich auch mit meinen vorhandenen Völkern genug habe, gehe ich bei einem anfallenden Schwarm so vor:


    Schwarm nach dem Einfangen kühl und dunkel verwahren. Am Abend oder in den nächsten Tagen (dann aber Lüftungsgitter häufig mit Wasser zum Trinken besprühen), Zarge mit Mittelwänden, 1-2 Brutwaben (aus einem beliebigen Volk, auch aus dem Restvolk stammend) und ausgebauter Wabe füllen. Restvolk vom Bodenbrett komplett absetzen.
    Schwarmzarge nun auf dessen Bodenbrett, Fliegengitter darüber, dann Honigraum des Restvolkes darüber. Nach dem Honigraum folgt das Absperrgitter und die übrigen Zargen des Restvolkes. Beim Restvolk wurden selbstredend zuvor alle Weiselzellen entfernt. Zuletzt dann der Deckel. Hier hinein gehört ein Flugloch für das Restvolk!
    Jetzt schüttet man den Schwarm vor der Beute aus. Er zieht komplett in die Beute ein!


    Nachdem die Mittelwände ausgebaut sind, erhält der Schwarm den Honigraum zurück. Das Absperrgitter kommt dazwischen, das Fliegengitter jedoch jetzt zwischen Honigraum und Restvolk! Später (4 Wochen danach) vereinigt man Schwarm mit Restvolk!


    Grüße von Kalle


    PS: Das habe ich vor 2 Jahren mit Erfolg praktiziert und werde es bei Bedarf jederzeit wiederholen!
    Bei mir ging es damals sogar noch leichter! Da ich den Scharm direkt in eine Leerzarge geschlagen hatte, brauchte ich diesen abends nur mit den besagten Brutwaben, Waben und Mittelwänden zu füllen und unterzusetzen!

    Tja Sabine, wer lesen kann...!


    Nichts für ungut, wahrscheinlich hatte ich mich etwas kompliziert ausgedrückt!
    Noch mal: Ich besitze 2 Völker, eines, das 2-zargig überwintert wurde und eines, das ich 1-zargig in den Winter geführt hatte. Das ursprünglich einzargige hatte ich im März durch Bienen aus dem anderen verstärkt und auf zwei Zargen erweitert.
    Das Spendervolk - das zweizargig überwinterte - ist aber trotz Schröpfung und aufgesetzter Honigzarge wieder so stark, dass Bienen in Trauben unten sichtbar sind, obwohl ich diesem Volk nach Schröpfung schon Ende März auch eine 3. Zarge als Honigraum aufgesetzt hatte!

    Durch die Schröpfung und die frühe Gabe des Honigraums, wollte ich einer Schwarmbildung vorbeugen.
    Nun scheint es aber trotzdem so stark zu sein, dass ich mit einer Schwarmbildung rechne.
    Dieses Volk habe ich aktuell noch nicht wieder untersucht, sondern dazu nur die Anfrage gestellt!


    Dem (ursprünglich) schwächeren (einzargig überwinterten) Volk hatte ich gestern eine 3. Zarge, die Honigzarge aufgesetzt. Bei der dazu erfolgten Durchschau (von diesem!) habe ich Schwarmzellen gefunden und zerstört.


    Grüße von Kalle

    Hallo Kollegen!


    Nachdem ich das stärkere meiner beiden Völker (siehe meinen Beitrag unter März: "Bienenausgleich im Frühjahr"!) zugunsten des 1-zargig überwinterten schwächeren Volkes durch Entnahme einer eigens zu diesem Zweck aufgesetzten "Honigzarge" vor ca. 3 Wochen genügend geschröpft zu haben glaubte und ein paar Tage danach wieder eine neue Honigzarge (über Absperrgitter) gegeben hatte, hängen sie nun unten schon wieder in starken Trauben durch!
    Wollen die etwa schwärmen oder möchten die eine weitere Zarge Raum?
    Danke für Antworten,
    Kalle


    PS: Meinem verstärkten Volk konnte ich gestern schon die 3. Zarge (Honigraum) geben. Dabei habe ich den Drohnenrahmen (in der neuen Zarge!) geschnitten und 2 Weiselzellen (in Zarge 1) entfernt!

    Hallo Kollegen!


    In den letzten Tagen (März 2007) hatten wir hier - am Fuße des Westerwaldes - ausgezeichnetes Flugwetter.
    Meine beiden Völker flogen reichlich und trugen viel Pollen ein, so dass ich bei beiden einen guten Zustand vermute!


    Nur: eines von beiden wurde 2-zargig, das andere, ein Schwarm vom Mai 2006, hingegen nur 1-zargig in den Winter geschickt!


    Ich möchte nicht manipulieren, doch beide, sowohl das Muttervolk als auch der Schwarm, haben im letzten Jahr vorzüglichen Honig (insgesamt ca. 50 Kg) geliefert! Dürften also gleich leistungsfähig sein. Ich habe nur vor, sie etwa gleich stark zu machen!


    Gründe: dem einen soll durch Schröpfung die Schwarmlust etwas gedämpft werden, das andere soll auf
    2 Brutzargen gebracht werden!


    Ich gedenke daher - bevor ich - je nach Witterung Anfang April eine 3. Zarge, die Honigzarge über Gitter beiden Völkern aufsetzen will, beide etwa gleich groß zu haben!


    Was spricht dagegen, wenn ich daher dem stärkeren von beiden (bei besserer Witterung als gerade jetzt 19. März 2007, 7° Außentemperatur) 3 bis 4 Brutwaben entnehme, sie durch MW und Waben ersetze und daraus eine 2. Zarge für mein kleineres Volk mache?
    Grüße von Kalle

    Liebe Kollegen!
    Bei Tag (15./16. Februar 2007) ist es bei uns (Unterer Westerwald) schon recht sonnig und warm mit ausgezeichnetem Bienenflug.
    Aber: wir haben Nachtfrost!
    Um es den Bienen beim Aus- und Einfliegen bequemer zu machen, habe ich das Flugloch mit einem Keil enger gemacht.
    Über den Winter waren die Magazine weit offen und nur mit einem als Mäusesperre dienenden (Absperr-) Gitter geschützt!


    Dieser Fluglochkeil besitzt eine ca. 15 cm lange Einflugöffnung, bei einer wegen der Spitzmausgefahr geringen Höhe!


    Ich will damit das sich jetzt entwickelnde Volk gegen die Nachtkälte schützen.


    Ist das so richtig gedacht oder sollte man noch weit offen lassen?


    Danke im Voraus
    Kalle


    PS: Ich hatte die Frage - unter dem Thema "Frühlingsstimmung" eines anderen Imkers schon einmal gestellt. Da aber scheint diese Frage nicht so recht aufzufallen!

    Gestern und heute bei bei uns (Unterwesterwald!) bei ca. 12 ° außergewöhnlich guter Bienenflug!
    Habe auch schon eine Hummelkönigin gesehen - meine erste für dieses Jahr!


    Um es den Bienen beim Aus- und Einfliegen bequemer zu machen, habe ich das Flugloch mit einem Keil enger gemacht und zuvor das als Mäusesperre dienende (Absperr-) Gitter entfernt.


    Dieser Fluglochkeil besitzt eine ca. 15 cm lange Einflugöffnung, bei einer wegen der Spitzmausgefahr geringen Höhe!


    Ich will damit das sich jetzt entwickelnde Volk gegen die Nachtkälte schützen.


    Ist das so richtig gedacht oder sollte man noch weit offen lassen?


    Danke im Voraus
    Kalle

    Hallo Melanie,


    auch mir fällt das Gemetzel schwer, muss aber leider sein!


    Ich stecke die ausgeschnittenen Waben in eine Plastiktüte und gebe sie für zwei, drei Tage in die Tiekkühltruhe.


    Die gefrorenen Waben hänge ich dann mittels eines "Behälters", den ich aus einem Streifen Kaninchendraht, der an beiden Enden zu einer Art Tasche zusammengebogen ist, zwischen die Zweige einer Hecke (tiefer Schatten, sonst hat man Bienenbesuch!).
    Nach wenigen Stunden haben Meisen und andere Vögel die Leckerbissen für sich entdeckt und leeren die Waben vollständig!
    Grüße von Kalle