Beiträge von Martina Kapp + Martin Ka.

    Also Helmut, es ist erfrischend, deine Berichte zu lesen. So kommen wir gemeinsam weiter.


    Bei uns sieht es so aus:


    "Hier steht in unserem Garten ein Volk mit einer mehr als 1-jährigen Königin.
    [Blockierte Grafik: http://www.immenpflege.de/Imkerforum/w_2.jpg]
    Diese Königin wird bald mit einem Großteil der flugfähigen Bienen ausziehen und sich an unserem nahe stehenden Kirchbaum hängen.
    Dann fliegt der Schwarm wieder auf und wird flugs in die nebenstehende (6m) Warré-Beute einziehen.
    [Blockierte Grafik: http://www.immenpflege.de/Imkerforum/w_1.jpg]
    Im Laufe des Sommers wird das Volk dann still umweiseln und nächstes Jahr..."


    (Na ja, könnte ja sein.)


    Grüße, Martin.

    Zitat

    Ich bin ja mal gespannt,was hier in der Reihenhaussiedlung los ist,wenn der Schwarm tatsächlich abgehen sollte


    ...wir auch! Leg zu deiner Ausrüstung auch den Fotoapparat dazu!


    Wir hatten es uns auch überlegt, ob wir ein Volk auf Warré aufsetzen soll oder nicht. Ich habe es nicht gemacht, auch aus der Überlegung heraus, dass mir ein Aufsetzen am Ende umständlicher erscheint, als die Warré mit einem Schwarm zu besetzen.
    (Und dann ist da ja immer noch die Hoffnung, dass sie von selbst hinein finden...)


    Gruß, Martin.

    Hallo seb,


    ich wollte auch anstelle einer Folie eine Sperrholzplatte als Abdeckung nehmen mit der Weichfaserplatte darüber. Bei mir hatte das den Sommer über gut funktioniert. Im Winter hingegen ist sie feucht geworden, hat sich verzogen und es bildete sich Nässeschimmel. Wie gesagt, das ganze ohne offenen Gitterboden.


    Hallo Helmut,


    die Zeichnung ist von Bernhards Übersetzung. Sicher hatte Warré kein Sperrholz zur Verfügung und das Wort "Platte" ist als "Fläche" auszulegen.
    Ich halte einfache Bretter für das Beste.


    Grüße, Martin.

    Hallo Helmut,


    na wunderbar! Jetzt kann's losgehen.


    Eine Bemerkung noch zum Deckel: Bei dem Bild "Deckel drauf" ist eine geschlossene Sperrholzplatte zu sehen. Das könnte ins Auge gehen. Bei der Sperrholzplatte kann der Dampf wegen der Flächenverleimung nicht nach oben abweichen und du würdest dir das gut durchdachte Dachsystem zunichte machen.
    Sicher, du hast einen Gitterboden, aber...


    Herzliche Grüße, Martin

    Von mehreren Seiten wird der Wunsch herangetragen, für die Warré-Beute auch einen Gitterboden zu entwickeln.


    So soll dieses Thema nun dazu dienen, im gemeinsamen Austausch einen entsprechenden Gitterboden zu entwickeln um ihn als Bauskizze zur Verfügung stellen zu können.


    Martin.

    Hallo Ralf,
    gut beobachtet. Deiner Anregung ist nachzugehen.


    Meine Frage: Ist die Größe des bleibenden Schlitzes im Innenraum von großer Bedeutung?
    Ich gehe davon aus, dass die Größe des vorderen Flugloches entscheidend ist. Bei "normalen" Böden geht der Raum ja sofort hinter dem Flugloch in die ganze Breite der Zarge über.


    Grüße, Martin.

    Hallo Helmut,


    Zitat

    Wie wirst du die Zargen stellen quer oder längs,auf den Bildern hast du Beides?


    Im Sommer längs, im Winter quer; so wie es auf den Bildern zu sehen ist.


    So ist es in Bernhards Übersetzung und Ausführung beschrieben.
    In diesem Zusammenhang ist auch noch einmal zu erwähnen, dass die Warré-Zeichnungen nicht für sich stehen, sondern ein Anhang zu Bernhards Aufsatz sind!


    Zitat

    Ich werde mit dem Bauen erst nach Fulda beginnen.


    Nach Fulda werden wir leider nicht kommen, da sich bei uns für Februar Nachwuchs angemeldet hat.


    Herzliche Grüße, Martin.

    Hallo Helmut,
    ich finde, wenn du einen erprobten Gitterboden auf die Warréaußenmaße bringst und den nimmst, ist das völlig in Ordnung. Ich werde auch noch einen anfertigen.


    Mir hat es erst mal dieser Warré-Originalboden angetan, mit dem tieferliegenden Anflugbrett.
    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Boden1] Wie auf dem Bild zu sehen, gibt es keine Füße. Es werden flache Steine untergelegt. Das Brettchen über dem Flugloch ist das "Sommerbrettchen" und kann, sollte das Volk sehr stark sein, auch weggenommen werden.


    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Boden2] So wird es im Winter aussehen.


    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Boden3] ...und so mit Zarge im Winter


    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Boden4] ...mit Zarge im Sommer


    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Boden5] Zugig schaut's schon aus; warum nicht. Die Bienen werden's richten, was ich nicht maßgeschneidert bekommen habe.

    Hallo Helmut,
    ich bin mit dem Bau von den ersten zwei Warrétürmchen fast fertig. Auch mir ist dabei aufgefallen, dass der Boden nicht immer genau wie vorgegeben kommen kann und sicher auch nicht muss. Die Zargen und das Dach mit Kissen, die ja, die sind wie in der Zeichnung gebaut.


    Ein Kollege hatte mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass 10mm für das Bodenbrett arg dünn ist. In der Tat, Bretter mit 1cm sind eher als Sonderanfertigung zu kaufen. Wie ich es nun gemacht habe (ohne Gitter allerdings), möchte ich beim nächsten Mal besser beschreiben.


    Zu deinen Fragen: Sicher solltest du es so ausprobieren. Ein Astloch kann bei Nichtgebrauch immer wieder mit einem Korken verschlossen werden.
    Wenn du einen Gitterboden entwirfst, helfe ich dir gerne bei der Zeichnungsplanung.


    Herzliche Grüße, Martin.

    Hallo Udo,


    sorry, wenn durch die Aufzählung meine eigentliche Rückfrage an Kai etwas aus den Augen kam.
    Ich habe versucht darzustellen, dass die Kosten für den Bau einer Bienenwohnung bei Warré wohl schon so ziemlich weit unten angesiedelt sind. Das ist der Stand meiner Erfahrung. Nun interessiert es mich natürlich, wie eine "Volksbeute" noch einfacher oder kostengünstiger herzustellen sei.


    Herzliche Grüße, Martin.

    Zitat

    Denn ich finde, dass auch die Herstellung der original Warre-Beute noch zu umständlich und zu kostenintensiv ist.


    Kannst du das genauer beschreiben?


    Zur Bienenhaltung wird als minimum eine Bienenwohnung benötigt:
    - Ich bin dabei einen Baumstamm auszuhöhlen, mit Motorsäge und Stemmeisen. Ob ich den diesen Winter fertig bekomme weiß ich nicht.
    - Ich habe Top-Bar-Hives gebaut mit schrägen Wänden. Das arbeiten mit der Schräge ist eine verflixte Sache und hält auf.
    - Ich habe Zargen gebaut und Rähmchen dazu. Danach habe ich sie gekauft, da es zu lange dauerte. Jetzt verdiene ich das Geld bei der Berufsarbeit, um es dann in den Zargen und Rähmchenkauf zu stecken.
    - Ich bin Warrébeuten am bauen. Auch das ist mit mehreren Arbeitsstunden verbunden, doch sie werden fertig und benötigen dann "nur" noch die Bienen.


    Herzliche Grüße,
    Martin.

    Hallo Helmut,
    bei dem Wort "Lochplatte" habe ich mich zuerst erschrocken, weil ich an "Lochblech" dachte.
    Nun, du meinst sicherlich eine Holzplatte mit entsprechend vielen Löchern.
    Bernhard wirft die Frage auf, ob der Aufwand zu hoch sein könnte. Deshalb habe ich einmal so ein Modell skizziert, weil es dann etwas anschaulicher wird.


    Die nachfolgende Lochplatte hat die Außenabmessungen der Leisten (Deshalb als Vergleich die Leisten darunter.) Als Lochdurchmesser sind 10mm abgebildet. Einen 10mm Bohrer ist so der größte allgemein gängige Bohrer, welcher auf jede Bohrmaschine passt. (Es soll ja eine "Volksbeute" bleiben.)
    Die Anzahl der Löcher betragen auf der Skizze 265 Stück.
    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Lochplatte1_.jpg]


    Hier ist noch einmal eine Platte, wo mit einem Astlochbohrer von 20mm Löcher angebracht sind. Ich habe sie entlang den "Wabengassen" angeordnet. (=84 Löcher)
    [Blockierte Grafik: http://www.kapp-kaiser-leben.de/imkerei/Lochplatte2_.jpg]


    Liebe Grüße, Martin.