Beiträge von Martina Kapp + Martin Ka.

    @Finfara,
    natürlich kann die TBH dahingehend abgewandt werden, dass sie oben wie ein Magzin abschließt.
    Wie hast du bei deinen Magazinen das Tuch/Folie aufgelegt: Direkt auf die Rähmchen oder mit einem Beespace-Luftraum dazwischen? Das ist, glaube ich, hier der springende Punkt. Wird ein Tuch/Folie, welches direkt auf den Rähmchen liegt, nicht komplett verkittet und verklebt?
    Wie sieht das bei dir, Simon, aus?

    Dann ist da noch der "einfach-zu-bauen" Punkt. Wie aufwändig wird eine TBH mit innenliegenden Leisten?

    Na, Guido Fröich hat es ja schon geschrieben:

    Zitat

    Zum Glück gibt es kaum wirklich feste Maßvorgaben bei der TBH.



    Herzliche Grüße, Martin.

    Hallo Jan aus dem Forestgarden,

    vielen Dank für deinen Bericht. Dann ist die Apimondia wohl doch nicht so abgehoben und praxisfremd, wie ich sie mir dachte.
    Auf deine weiteren Beiträge warten wir!
    Deine fränzösiche Webseite ist sehr ansprechend.

    Für die Zukunft wäre es besser, wenn du die Beiträge hier etwas sortierst, sonst kommt der Eindruck, eine Demeter-Imkerei würde nur mit TBH's betrieben.


    Also in Themen wie:


    • TopBarHive - Theorie und Praxis (das ist dieses aktuelle Thema, denke ich)
    • Imkern nach Demeter-Richtlinien - wesensgemäße Bienenhaltung
    • Apimondia

    Herzliche Grüße, Martin.

    Liebe TopBarHive Imker und Interessierte,


    ein Wort noch zu den Leisten, die als Oberträger dienen.


    Generell wird empfohlen zwei Zentimeter dicke Leisten zu nehmen. Diese sind auf vielen Fotos zu erkennen.


    [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-f.jpg]


    Wir haben auch damit angefangen...
    und es wäre dann auch der Grund für uns gewesen, ganz schnell wieder mit der TBH aufzuhören. Wir haben es nicht hin bekommen, die Leisten nach einer größeren oder kleineren Durchsicht, wieder zusammen zu schieben, ohne das Bienen dazwischen zerquetscht wurden. Auch beim Führen von oben nach unten wurde es nicht besser.


    Ich habe dann die Leisten genommen und mir die Mühe gemacht, sie noch ein paar Mal über die Kreissäge zu ziehen. Herausgekommen sind sie dann so:


    [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-g.jpg]


    Jetzt ist wieder alles gut :).
    Die Leistenseiten, welche sich berühren sind 10mm dick. Dadurch, dass die Leiste mit dem Dreieck aus einem Stück besteht, bleibt sie biegesteif; sie hängt sich also unter der Last der Wabe nicht durch, was bei einer einfachen 10mm Leiste wohl der Fall wäre.


    Später habe ich noch eine weitere Alternative im Internet bei einem Imker entdeckt (den Link müsste ich erst suchen). Dabei waren die Leisten 20mm dick, aber schmäler. Nach der Durchsicht wurden die Leisten nicht ganz zusammen gerückt, sondern bekamen noch eine schmale Zwischenleiste dazwischen. Mit dieser Zwischenleiste wurden etwaige hochkrabbelnde Bienen sanft nach unten bugsiert.


    Herzliche Grüße, Martin.

    Zitat

    Im Vergleich zur menschlichen Hand wirkt die Wabe tatsächlich ziemlich klein. Hast du die Beute selbst gebaut? Hast du dazu eine Bauanleitung verwendet? ... Kommen deine Waben auch auf 889qcm?

    Sammler, du hast richtig gesehen, unsere gesamte TBH ist kleiner, als sie eigentlich sein müsste. Wir haben folgende Abmessungen im Innenraum.


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    Die Wabenfläche ist also lediglich etwa 638cm².
    Das kommt daher, weil wir keine Bauanleitung hatten. Der Leitgedanke war hier, neben den Bienen im Magazin, nicht etwas ganz Neues zu gestalten. Somit entspricht der Oberträger der Länge eines Zanderrähmchens und die Höhe ist in etwa die Höhe einer Dadantzarge. Die Waben können also auch von der TBH in einen "Zadant" gehängt werden.
    Für den Winkel haben wir dann 60° genommen (entsprechend 120° unten). Dieser Winkel lässt sich durch das Einrasten gut auf einer Säge einstellen.
    Bei einer TBH-Länge von 70cm passen 20 Oberträger hinein (wenn 35mm genommen wird).
    Somit ist diese TBH natürlich im Sommer zu klein. Wir haben deshalb im Mai zwei Oberträger rausgenommen und diese aufgelegt:



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    Oben drauf dann eine Zarge als Honigraum aufgesetzt.


    Resultat: Die Bienen haben den Honigraum angenommen und besiedelt. Die Königin ist nicht hineingegangen. Es konnte dennoch nur wenig Honig aus der Zarge geerntet werden. Das Meiste ist unten geblieben (was für uns erst mal o.k. ist). Geschwärmt hat das Volk nicht.


    Herzliche Grüße, Martin.

    Liebe TBH-Praktiker und Interessierte,
    wir bringen uns an dieser Stelle in die Diskussion ein. Sie soll dadurch nicht unterbrochen sein.
    Wir haben 2 TBH's, wovon eine im Sommer 2007 mit einem Schwarm besiedelt wurde. Da er 2008 sehr schwach aus dem Winter ging, konnte für dieses Jahr kein Honig geerntet werden. 2009 ist das Volk jetzt sehr stark geworden.


    So sieht die Front der noch unbesiedelten TBH aus:[Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-b.jpg]


    Hier ist eine Wabe zu sehen: [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-a.jpg]


    Die Sommerbehandlung haben wir auch mit dem schon dargestellten Nassenheider gemacht. Die Winterbehandlung mit Milchsäure ist auf diesem Bild zu sehen. [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-c.jpg]


    So weit erst mal zum Vorstellen.
    Herzliche Grüße, Martin.

    Oh la la, lieber Jan,
    jetzt kann’s los gehen! Hoffentlich wird der Winter lang und deine Baufreude bleibt bestehen.

    Es schwächt sicher nicht deinen Enthusiasmus wenn wir noch einmal klar stellen:

    Die TBH ist eine Möglichkeit.
    Und
    Die TBH ist eine Möglichkeit.



    Wenn du dir die TBH jetzt auserwählt hast, sollten wir ein neues Thema diesbezüglich eröffnen. Ich hätte da einiges einzubringen.

    Du möchtest von Anfang an konsequent imkern und verteufelst die Zuckerfütterung. Na ja, da lass dir als Anfänger doch lieber die Option „auch mit Zucker füttern“ offen. Du hast es selbst geschrieben: Während du Demeter Honig zur Fütterung kaufst, füttert der Demeter-Imker, von dem du den Honig hast, „ähnlich minderwertiges Ersatzfutter“ zu.

    Danke Markus (Olivenmann) für die Einstellung des Links der Bayerischen Landesanstalt.
    Puh, da komme ich ins grübeln. Geht das in der Praxis so? Wo kommt im Mai der Honig hin, wenn noch keine Honigraum-Waben da sind?

    Herzliche Grüße, Martin.

    Hi Markus,


    es gibt in der Tat die Möglichkeit die TBH zu kombinieren, in dem im Frühjahr zur Erweiterung ein gewöhnliches Magazin auf die TBH als Honigraum gesetzt wird.


    Zum Trennschied: Ein Trennschied trennt in der Regel nicht bienendicht ab, weil es auch nicht dafür vorgesehen ist.
    In deinem Fall meinst du wohl eine Absperrung, wo keine Biene mehr vorbei kann. O.k., so weit kann ich gedanklich folgen. Wie sieht es dann im Frühjahr bei der Erweiterung aus?


    Herzliche Grüße, Martin.

    Ich komme noch einmal zum Punkt Dadant – Top Bar Hive.
    Hier sind theoretische Betrachtungen angebracht. Besonders Anfängern fällt es nicht leicht, eines der wesentlichsten Unterschiede zwischen den Magazinen (z.B. Dadant) und der Einraumbeuten (wie TBH, Warrè, Bienenkasten…) zu erkennen.

    Bei Magazinen ist die Bienenwohnung zweigeteilt: Brutraum und Honigraum. Das ist bei allen gleich, egal ob mit oder ohne Absperrgitter, ob einheitlicher Brutraum oder dort, wo die Rähmchen nach belieben umhänget werden. Im Frühling wird durch Aufsetzen von Zargen erweitert und im Spätsommer durch Abnehmen reduziert. In den Winter gehen die Bienen deshalb, und das ist jetzt der wichtige Punkt, mit Zucker; bei dem einen mit mehr, bei dem anderen mit weniger.
    Wenn dieser Zucker gegeben wird, ist der Honigraum nicht mehr drauf.
    Jungvölker können auf einfache Weise mit Hilfe der Zuckerfütterung gebildet werden.

    Bei den Einraumbeuten gibt es diese Teilung nicht. Das muss der Imker wissen, bevor er damit anfängt, da es bedeutet: Zuckerfütterung ist nicht möglich, weil er sich mit dem Honig mischen würde, den ich im nächsten Jahr ernten möchte.
    Bin ich also bereit, wenn eine Fütterung nötig ist, die Kosten und den „Rückschritt“ zu tragen und mit Honig zu füttern?

    • Nein, das Buch kennen wir noch nicht. Danke für die Empfehlung. Könnte was für uns sein.
    • Ja, das "barfussimkern" kennen wir.
    • Erster Tip: Volk auf Dadant behalten und im Winter TBH's bauen.


    Unsere Erfahrung mit TBH:
    Das Imkern mit Bienen in einer TopBarHive ist


    • - sehr schön -
    • - einfach -
    • und - schwierig -


    Warum einfach und gleichzeitig schwierig, ist nicht in 2 Sätzen zu sagen. Wenn du spezielle Fragen hast, dann frage. Dabei kristallisiert sich dann diese Gegensätzlichkeit heraus.

    Lieber normandieischer Waldgärtner,

    dein Kathastropenbild (in der Beschreibung) findet sich, wie Remstallimker schon sagt, im Bild (Foto) nicht wieder. In allen Gassen Bienen, kein Überbau, verdeckelte Zellen – alles so, wie der Imker es gerne hat.
    Es wurde schon der Abstand von einer Wabe zur nächsten erwähnt. Vielleicht kannst du diesbezüglich eine Information geben (z.B. das gleiche Foto mit einem aufgelegten Lineal auf den Rähmchen).

    Wie ist das mit den „übernommenen bebauten 5 Altwaben“? Auf dem Foto sind 6 Waben zu sehen. Bei deinem ersten Bericht schreibst du auch von 6 Rahmen plus 3 mit Mittelwände.

    Generell: Ein Schwarm kann am Anfang bei jeder Betriebsweise mit Rähmchen mit Anfangsstreifen erweitert werden. Er baut hauptsächlich schöne Arbeiterrinnenzellen (Tracht und entsprechendes Wetter vorrausgesetzt). Später kann er dann mit Mittelwänden erweitert werden, um Drohnenbau zu verhindern.

    In deinem Fall würde ich jetzt zwei Leerrähmchen jeweils außen an zweitletzter Stelle einhängen; zwischen zwei ausgebaute Waben. Lass den Draht auf jeden Fall noch im Rähmchen, dann bist du auf der sicheren Seite, damit es klappt.

    Wenn du aber unsicher bist, dann mach es einfach so, wie du es von deinen Nachbarimkern gezeigt bekommst. Umstellen kannst du immer noch. Bei deiner Begeisterung erwarten dich noch viele Imkerjahre…



    Herzliche Grüße, Martin.

    Hallo Naturwabenbauimkerfreunde,


    dass die Bienen beim Naturwabenbau nicht immer ein Rähmchen sauber ausbauen kann vorkommen.


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    In den meisten Fällen hat der Imker nicht ordentlich genug gearbeitet. So auch in unserem Fall, wo der BEESPACE nicht eingehalten wurde.
    Zugegeben: Wir sind auch nicht die "ordentlichsten" Imker mit Naturwabenbau und vor allem in der Anfangszeit und bei der Umstellung auf Naturwabenbau kommt es zum nicht gewollten Verbauen einer Wabe.


    Bei johannes1983 ist die Antwort ja schon gegeben: Den Honig mit den Waben essen!
    Alternativ kann die Wabe auch (mit dem Entdeckelungswachs) den Bienen wieder zum Auslecken gegeben werden. Die Bienen freuen sich. :)


    Bei euch, forestgarden, kann ich nicht richtig nachvollziehen, wie die Wabe denn nun aussieht. Wie gross ist der Abstand von Mitte einer Wabe zur Mitte nächster Wabe?
    Wenn keine Brut drauf ist, würde ich die Waben mit einem langen Messer trennen und den Wabenabstand korrekt einstellen.
    Wenn Brut drauf ist, würde ich die Waben so verbaut lassen und an den Rand hängen. Nach dem Winter können sie herausgenommen werden.


    Herzliche Grüße, Martin.


    P.S.: Noch ein Bild vom Anfängerglück. :D Hier waren die übrigen Waben noch auf Mittelwände und mit einem Trennschied eingeengt. Die Bienen haben einfach drüber und an den Deckel gebaut.


    [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bk8w-2.jpg]

    Hallo Josef,

    wenn die Zarge jetzt erst mal schwerer ist...na und? Selten wandert ein Imker, wenn er anfängt.

    Das die Königin weniger, bis zu wenig, Platz hat stimmt...in der Theorie. Die Praxis sieht so aus, dass telefoner schon ein Rähmchen ausgetauscht hat.
    Der Rähmchentausch geht gerade am Anfang recht zügig. Etwas verzwickter hatten wir es später, bei den letzten 2-3 Rähmchen, wenn das Brutnest nicht auseinander genommen werden soll.

    Herzliche Grüße, Martin.