Beiträge von jonas

    Um das Thema abschließend nochmal aufzugreifen:


    Screenshot_2021-05-13-16-32-42-523_com.google.android.apps.photos.jpg

    ...das was ich hier auf Deinem Foto als Mittelwand sehe, ist kein Nachbau einer natürlichen Wabe als Mittelwand. Ich sehe hier den Zellboden als fast rundes Loch/Boden und darüber eine etwas ausgezogene Zellwand. Mit so einer Walz- oder Gießvorlage lassen sich nicht mal annähernd Mittelwände herstellen, die der Geometrie eines natürlichen Wabenbau entspricht. Zudem ist der Zellboden viel zu flach. Das machen die Hersteller-Kollegen so, damit die MW später besser aus den Walzen/Presse gehen. Dafür müssen die Zellränder erheblich dicker sein, damit so eine MW nicht einfach knickt. Es geht auch anders, siehe Foto unten.

    Man sollte versuchen MW zu geben, wo es den Bienen erspart bleibt, diese Vorgabe für sich erst mal passend machen zu müssen. Hier z.B. dicke Zellränder auf MW von bis zu 1,6 mm. Die Bienen müssen das Wachs dann erwärmen, abnagen als Wachsschrot > Boden, gelegendlich wird es wieder verbaut, Umbau und Statik dann auf eine Dicke von 0,1 - 0,2 mm zu bringen. Das Foto #30 macht die nachträgliche Arbeit der Bienen deutlich.

    Auch wenn wir es mit unserem 'groben' Blick nicht sehen, bedeutet es ja nicht, dass 'komische' Mittelwände den Bienen nichts ausmachen. Wer vergleicht schon MW und deren Geometrie vor und nach dem Ausbau/Umbau durch die Bienen?

    Jonas


    Bildschirmfoto 2021-05-15 um 18.39.59.png


    Ein richtiger Schwarm braucht keine (unsinnige) Kellerhaft, noch braucht er Futter (bei normaler Wetterlage).

    1. Kellerhaft ist sinnvoll a) damit sich Bienen zusammenfinden, die aus verschiedenen Völkern zusammengefegt wurden bzw. b) bei Naturschwärmen mit unklarem Gesundheitsstatus (Herkunft unbekannt bzw. von Ständen ohne aktuelle laborgestützte AFB-Untersuchung).


    2. Bei 1 b) hat die Kellerhaft das Ziel, daß alle Bienen sämtlichen Futtervorrat verstoffwechseln (= so etwaige AFB-Sporen "cracken"), den sie in ihren Honigmägen mitführen. Füttern wäre da kontraindiziert. Erst, wenn die ersten Bienen vor Hunger am Boden liegen, ist dieser Zweck erreicht (dann aber auch sofortige Fütterung angezeigt). Dafür ist engmaschige Überwachung notwendig (mehrfach täglich), damit das Volk nicht verbraust bzw. verhungert.

    Ich spreche von einem richtigen Schwarm der eine Traube gebildet hatte.

    Bienen haben sich gefunden = ja.

    Kellerhaft = nein.

    Füttern = nein.

    Bei uns gibt es keine 'unklaren Schwärme'. Wir wissen hier im Dorf von wo die Bienen gekommen sind. Meist vom eigenen Stand und wenn dann vom Imker-Nachbarn. AFB hatten wir hier die letzten 30 Jahre noch nie, weshalb ich auch diese AFB-Vorsorge nie durchgeführt haben. Das mag bei Dir an Deinem Wohnort anders sein. Deshalb haben wir beide - wohl aus der jeweiligen Praxis, unterschiedliche Vorgehensweisen.

    Jonas

    Überschrift: Vorweggenommen Schwarm in Kellerhaft füttern

    Klugscheißer-Modus ein:

    Es gibt keinen Schwarm den man vorwegnimmt. Ein Schwarm ist eindeutig definniert. Bienen ziehen selbstständig aus einer Beute und bilden anschließend eine Traube.

    Klugscheißer-Modus aus:

    Was Du meinst ist die Bildung eines Kunstschwarmes. Wenn Du vor der Entnahme der Bienenmasse nicht extrem sehr viel Rauch gibst, sodass die Bienen sich vollfressen können in anbetracht des Vorgaugeln das die Beute brennt, dann mußt Du diesen KS füttern.

    Einzwei Tage Kellerhaft ist angebracht, besonders dann, wenn Du diese Bienenmasse sofort in eine Beute einschlägst.

    Sofort diese Bienenmasse an den gleichen Standort stellen halte ich für keine gute Idee - außer Du machst das Flugloch für mehrere Tage dicht (unten aber offen), sofass die Hoffnung besteht, dass nach der Öffnung die Mehrzahl der Bienen sich neu einflliegen wird.

    Wichtig ist auf jeden Fall, dass diese Bienenmasse eine Traube bilden müssen !!!. Ohne Traubenbildung wird das nichts. KÖ muß/sollte ebenfalls im Zusatzkäfig beigegeben werden.

    Ich halte KS für eine sinnvolle Sache - im Herbst, wenn vor der Beute die Bienen einen Bienenbart bilden.

    Ein richtiger Schwarm braucht keine (unsinnige) Kellerhaft noch braucht er Futter (bei normaler Wetterlage).

    Futter bei Kellerhaft: 1:1 Zuckerwasser, Honig, Teig... egal, Hauptsache sie haben was zum Fressen/Wärme erzeugen.

    Jonas

    ...wie soll ich wissen, dass Du eine Blauton@Presse hast?

    Schick' mir mal einzwei Fotos an unsere Firmenmail. Halte die fertige MW gegen eine helle Lichtquelle oder Sonne und dann mach' die Fotos. Gerne auch ein Foto von einer Fläche mit 10x10 cm. Dann kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen, ob die Matrizen richtig einjustiert sind. Wenn die Ys nicht mittig über die gesamte MW sind, dann bitte mittels Scharnier die Feinjustierung vornehmen => siehe Anleitung, geht wirklich ganz einfach. Anrufen geht auch.

    Mit dem Zellmaß 5,4 wirst Du echt keine Ausbauprobleme bekommen. Die MW werden alle schnell angenommen. Wenn sie allerdings viel zu dick sind, das heißt in diesem Fall der Zellboden, dann ist es schwer für die Bienen dort die Zellränder hochzuziehen, weil die Schwingsresonanz der Bienen stark behindert wird. Sehr dicke MW verhindert die Kommunikation der Bienen untereinander.


    Das unsere Matrizen "gut" sind, kann ich bestätigen. Alles andere wäre ja auch kontraproduktiv.

    Das wir viele verkaufen, habe ich noch nie in diesem Wortlaut gesagt. Denn soetwas kann man nur sagen, im Vergleich zu anderen Anbieten. Deren Verkaufszahlen kenne ich aber nicht. Aber wir sind mit dem Verkauf zufrieden. Der Einsatz unserer Matrizen ist allerdings wirklich vielfältig und deshalb auch international angeboten.

    Jonas


    Nachtrag:

    Bitte die erhaltene Gießanleitung noch mal durchlesen.

    Die Matrize ist gut, wird viel verkauft und eingesetzt.

    Ich konnte mit die folgenden Fragen leider nicht verkneifen:

    Hast Du schon mal die Geometrie nachgemessen, weil Du von "..gut" sprichst.

    Ich frage mich gerade, woher weißt Du das sie viel verkauft werden?

    Aus dem Netz? Vom Verkäufer? Aus den Zahlen die bei Ebay angezeigt werden?


    Jonas

    ...wenn der Unterschied so überdeutlich ist wie ich aus Deinen Zeilen rausinterpretiere, dann vermute ich mal, dass Deine selbstgemachten MW extrem dick sein könnten.

    Immer vorausgesetzt, dass Dein Vergleich mit Deinen anderen Völker wirklich vergleichbar ist ist. Hier Menge der MW-Zugabe, Zeitpunkt, Volksstärke, Standort ect.

    Vielleicht noch das Trennmittel, falls verwendet.

    Das Wachs ist ja wohl definitiv nicht das selbe.

    Jonas

    Mißverständnis:

    ich spreche von einer Wanderung bei Tageslicht.

    Bei Nacht ist das etwas anderes, da gebe ich Dir Recht robirot@

    Bienen deutlich ruhiger wenn Fluchlöcher offen sind, kann ich so pauschal nicht bestätigen. Wenn z.B. der Fahrtwind von unten reinkommt, ziehen sich die Völker eh zusammen.

    Jonas

    Für mich kommt ein offenes Fluchloch beim Transpot von Völkern nicht in Frage. Steht der Wagen oder Hänger kommen die Bienen raus und werden/können beim Weiterfahren verloren gehen. Das sehe ich als eine unnötige Schwächung der Bienenmasse an.

    Vor dem Transport werden bei uns die Fluglöcher verschlossen, dann nehme ich das Bodenbrettchen raus und dann kommt genügende frische Luft an die Völker. Unser Bodenbrett hat die Größe der Beute. Verbausungen haben wir noch nie gehabt.

    Jonas

    Die Idee dahinter ist, im Sommer mal langsam mit dem eigenen Wachskreislauf zu beginnen und nach und nach Deckel- und Drohnenrahmenwachs selbst zu pressen.

    reines Deckel/Drohenwachs ist viel zu spröde um ordentliche MW aus einer Handpresse zu bekommen. Entweder mischt man etwas Propoils hinzu oder man mischt einfach ganz normale BR-WabenWachs hinzu. Wer einen eigenen Wachskreislauf hat, braucht sich um Rückstände im BR-Wachs sicherlich keine Sorgen machen. Also ich mache mir da keine Gedanken mehr drüber. Beides gemischt gibt ein hervorragendes Wachs für MW. Ich will damit aber hier keine Diskussion über die Verwendung vom BR-Wachs für MW anstoßen.

    Jonas

    ...Du muß die Messung über drei Seiten machen. Besonders dann, wenn Du gekaufte MW vermessen willst. Bei diesen können - reicht technisch gesehen - gar keine MW rauskommen, die nach der Messemethode über drei Seiten (ein Dreiek) wo die Zellmaße stimmen. Weil die MW, der als endloser Strang unter den Walzen durch sein Gewicht bis zum Transporttisch in die Länge gezogen wird. Zudem wird der Stang vom Transportband noch weiter in der Länge gedehtn. Dadurch wir die MW gestreckt und das Zellmaß ist i.d.R. um 0.2 mm verzogen. Und wenn's eilig ist und der Durchsatz gesteigert wird (Walzenumdrehung), dann kann es auch 0,3-0,4 mm sein. Aus diesem Grund ist eine Vorlage aus einer gewaltzen MW für das Herstellen von Silikon-Vorlagen nicht gerade vorteilhaft.


    Was eine reale und aussagekräftgie Messung betrifft, so sollte man bei der Messung nicht unberücksichtig lassen, mit welcher Temperatur die Bienen später arbeitet, um die Zellwände aufzubauen. Ich will damit sagen, dass, wer MW vermessen tut und dies bei einer Umgebungstemperatur von z.B. 15 Grad tut, bei dem können keine exakten Werte rauskommen, weil die MW bei dieser Temperatur 'geschrumpft' ist. Wenn dann eine MW im normaler Raumtemperatur ein Zellmaß von z.B. 5,6 mm hat, wird dieses Maß bei z.B. 36-38 Grad im Stock im Zustand des Zellbaues eine viel größere Zelle erzeugen. Ob das gut oder schelcht ist, muß jeder für sich beurteilen. Die ca. Schrumpf- und Ausdehnungswerte/Koeffizienten für Wachs kann man sich im Netz selbst raussuchen/rechnen.

    Jonas



    Du hast es nicht kapiert. Die Frage "Mittelwand" hat mit der Frage "welches Filament" nichts zu tun! Das sind doch ganz unterschiedliche Posts. Wie gesagt du bringst hier alles durcheinander und deshalb lohnt es sich nicht mit dir zu Reden. Danke ,Over and Out.

    ...wenn Du schlecht drauf bis, dann laß' es bitte nicht an mir aus.

    Jonas

    jonas :Halt mal die Luft an ,ich warte auch noch auf eine Antwort vom 28.2.2021,als ich dich gefragt

    hatte,warum ihr keine feste Matrizen für die Mittelwandeherstellung verwendet.

    ....ich haaaaaaaalte gerade die Luft.

    Deine Frage kannst Du Dir doch wirklich selbst beantworten... wenn Du nur ein ganz klein wenig nachdenkst über die beiden Materialien die da später zusammen kommen. Das scheint aber nicht der Fall zu sein, denn dann hättest Du längst zur Kenntnis genommen, dass alle Pressvorlagen, die aus hartem Material bestehen, ein Trennmittel benötigen.

    Unsere Konzeption schaut so aus: der Imker benötigt bei unseren Matrizen kein Trennmittel .

    Damit dürfte Deine Frage wohl beantwortet sein.

    Es war eine ganz einfach Frage zum Thema Filament, uv-beständig und lebensmittelecht.I

    für was soll denn eine MW-Urform UV-Beständig sein?

    Was Deinen geplanten Materialen betrifft, so wäre es sinnvoller, dass Du Dein Augenmerk auf die späteren Temperaturen legen würdest. (ein ungefagter Tipp)

    Was ich machen möchte werde ich dir gerade noch auf die Nase binden,Herr Unternehmer.Ich frage mich gerade wer hier von den Ideen anderer profitiert.

    Gruß H.

    Du brauchst mir nichts 'auf die Nase binden'. Das, was ich an Wissen und Können benötige um fachgerechte Silikon-Verlagen für den Bau von MW-Pressen zu erstellen, so darf ich Dich beruhigen, ich habe diese. Ich nehme einfach mal an, dass meine Wissenvorsprung - mit verlaub - 20 Jahre sind.


    Was Deine geplante MW-Form betrifft, so möchte ich mir da auch nichts abgucken. Was aber nicht bedeutet, dass Du da evt. etwas versuchst, was im Hobby-Bereich machbar ist. Aber für den Profi-Bereich wird's mit Deiner Ausrüstung nicht reichen. Das mit dem 'Herr Unternehmer' kannst Du Dir sparen. Hier im Forum kennt mich (fast) jeder und es kann auch jeder sehen, dass ich Dinge herstelle die speziell für Imker hergestellt werden.

    [uIch frage mich gerade wer hier von den Ideen anderer profitiert.

    ...jetzt wirst Du aber echt hochnäsig.

    Jonas

    Aber was möchtest Du denn eigentlich mit Deiner 3D-Maschine bauen?


    ...schade, dass Du auf meine Frage nicht reagierst. Hier die Leute mit einer Frage bemühen und viele Antworten und Ideen bekommen und dann kommt von Dir nichts. Das, so meine ich, spricht nicht für Dich.

    Jonas

    jonas : Da muß ich dir Recht geben.Kunststoff ist nicht die beste Lösung.Gibt es ein natürliches Material,das formbeständig bei Außeneinsätzen ist und bleibt? Holz verzieht sich ,Metall heizt sich auf,.............Mir fällt sonst nichts ein was man nehmen könnte.Wahrscheinlich suche ich die "eierlegende Wollmilchsau",die es nicht gibt.Aber Danke fürs "darüber Nachdenken".:thumbup:

    Gruß H

    ...äh, Du möchtest doch nicht behaupten, dass Kunststoff sind bei Wärme/Hitze nicht verzieht oder habe ich das falsch verstanden? Man könnte auch Hölzer nehmen die sich wenige verziehen und diese dann zudem in Lagen wasserfest verleimen. Und wenn es sein muß gehen auch sehr harzreiche Hölzer oder Tropenhölzer aus alten Möbelteilen (Wertstoffhof) die 'ewig' halten.

    Aber was möchtest Du denn eigentlich mit Deiner 3D-Maschine bauen?

    Jonas