Beiträge von jonas

    Linde in Vollblüte, vereinzelte Hummeln, wenige Bienen. Das wird heuer nichts.

    Unsere 100 - jährige Linde steht vor meinem Küchenfenster und sieht trotzdem wunderschön aus.

    Ich erfreue mich jedes Jahr an Duft und Blüten.

    ...wenn es nicht ein Baum wäre, würde ich empfehlen mal kräftig 1-3 m3 Wasser zuzuführen. Schlicht und einfach Wassermangel. Linde 'freut' sich über naße Füße.

    Jonas

    Maschinelle Trocknung...wo gibt's denn sowas...genau, in China.

    .......das gibt es solange nicht, bis beim Abschleudern ein hoher Wassergehalt festgestellt wird. Je weiter südlicher man kommt, desto häufiger sieht man auch große Honigtrockner in den Imkereien stehen.

    Bis bald

    Marcus

    ...wenn der wertvolle Honig aus irgendeinem Grund zu feucht ist, sollte er nach meinem Dafürhalten der Wassergehalt reduziert werden. Ob das in einem speziellem Raum geschieht in welchem die offenen Honigwaben als Zarge reingestellt werden und per Trockner der Wasserentzug geschieht oder später als geschleuderter Honig (schonened) nachgetrocknet werden, steht dahin. Eine 'Verteufelung' einer Trocknung halte ich für nicht zielführend.

    Seltsam ist, dass die Trocknung in der Wabe für regelkonform interpretiert wird und die Trocknung in einem speziellem Gerät abgelehnt und als nicht regelkonform bezeichnet wird.

    Da gibt es eine klare Unterscheidung zwischen Hobby-Imker und Berufs-Imkern. Die ersteren halten eine Nachtrocknung für eine NO-GO, für die zweiter Gruppe ist das gelegentlich überlebenswichtig.

    Jonas


    Nachtrag:

    Ich spreche von einer Nach-Trocknung die bei 20-22% liegt. Wer 30% Wasser in seinem Honig hat, hat defintiv und grundsätzlich was falsch gemacht. Soetwas würde ich auch als Dienstleistung nicht nachtrocknen. Da stimmt was anderes nicht - wurde da gepanscht? Das ist für mich 'Plörre' und kein Honig. Abhilfe: > Honig-Meth / Backhonig / Kühlschrank Eigenverbrauch zum Kochen/Getränke /Gelee-/Marmeldenherstellung.

    Maschinelle Trocknung...wo gibt's denn sowas...genau, in China.

    ..eine gewissen Unwissenheit interpretiere ich in Deine Aussage. Ein echtes Vorurteil, die 'bösen Chinesen'.


    Letzter Versuch: lasst das doch die Bienen machen und füttert das Dünne wieder ein!

    Wenn Phasentrennung OHNE Gärung ist das die beste Lösung. Bei Phasentrennung MIT Gärung ist das Zufüttern keine gute Idee, denn damit bringst Du die Hefen direkt wieder in die Völker ein. Gleiches geschieht über unsauber gereinigte Geräte oder aber auch über leicht gärige Futterwaben.

    Jonas

    Wofür einen Trockner, der nur 2-4 % (24 Std.) schafft, wenn Du schon 2 % in 24 Stunden aus einem Eimer rausholst. Die Zahlen sind nicht ganz schlüssig.

    bitte hinschauen. Eimer mit 25 kg. Trocker hat 100kg. Die Zeit im Verhältnis zum Wasserentzug verlängert sich, weil ja die Feuchte im Honig geringer wird, der Trockner aber mehr arbeiten muss. Aber Du hast recht, die 1 % in 12 Std. mit 25 kg .... es werden unter optimalen Bedingungen wohl nur 0,7-0,8% sein. Da habe ich etwas übertrieben.


    ich habe nie von 'Deckel aufmachen, Trockner anmachen und rausgehen' was gesagt. Da muß wohl ein Mißverständnis vorliegen. Der Honig muß auf jeden Fall erwärmt und gerührt werden. Dadurch wird die Oberfläche des Honig ständig bewegt und die Teilmasse, aus welcher die Feuchtigkeit entzogen wird, wird wieder untergemischt.


    Wenn es den Anschein erwecken sollte, dass ich für's Nachtrocken bin, so möchte ich da etwas geraderücken. Der Honig sollte grundsätzlich im Stock 'reifen'. Manchmal geht das nicht oder der Imker macht einen Fehler oder der verdeckelte Honig wurde zu naß entnommen oder der Deckel war nicht richtig zu oder , oder, oder. Jetzt beginnen die Hefen ihre Arbeit. Um den wertvollen Honig zu 'retten', halte ich es für sinnvoller den Wassergehalt zu reduzieren, als den wertvollen Honig unkontrolliert gären zu lassen.

    Jonas

    Markus@ leider erneut einen Widerspruch. :))

    Wenn der Honig gerührt wird, wandert die Masse im Eimer nach oben oder unten. Die Oberfläche ist ständig in Bewegung. In dieser Bewegungs-Phase kommt der Honig mit der trocknen Luft des Trockners in Berührung und entzieht der Masse die Feuchtigkeit. Das klappt wunderbar. Der Honig darf nur sehr laaaaangsam gerührt werden. 5-20 U/Min.

    Was ich vergessen habe zu schreiben ist, dass der Honig warm sein muss. Je wärmer der Honig (35 Grad) desto schneller geht das Trocknen zw. der Wasserentzug.

    Probiere es aus oder Du kannst gerne das bei uns anschauen.

    Heute machen wir das so nicht mehr. Heute haben wir einen 100kg Trommel-Trockner der schafft 2-4 % in 24 Std. Eigenbau. Wir bieten das Trocknen als Dienstleistung an.

    Jonas

    Also mit aus dem Eimer kannst du mit einem Bautrockner nicht mehr viel rausholen, du brauchst Oberfläche.

    Markus@ da muß ich Dir leider widersprechen.


    Honig im Eimer trocknen geht - ist aber nicht zulässig.

    Wer's trotzdem machen will - für den Eigenverbrauch - hier die Annleitung dazu:

    Honig muß rührfähig sein. Elektr. Rührer (sollte mit Flügeln sein, der die Masse runter zieht oder hochdrückt) in den Eimer stellen und langsam starten. Dazu einen Raumtrockner so hinstellen, sodass seine trockene Abluft auf den Honig bläst. Schneller geht's wenn der Raum um den Honigeimer begrenzt ist. Hier könnte man auch eine Umbauung als Kasten vornehmen. Bei einem ordentlichen Trockner, dauert es mit einem 25kg Eimer pro 12 Stunden mit 1% weniger Wassergehalt im Honig. Noch besser gehts, wenn man die trockene Abluft in ein Rohr o.ä. zusammenfaßt und dieses dann direkt auf den Honig leitet.

    Allem vorausgesetzt ist, dass die Bude sauber und kein Dreck oder Staub verwirbelt wird. Und, ob das nun zulässig ist oder nicht, sei dahingestellt. Für den Eigenverbrauch die beste Lösung keinen Honig verkommen zu lassen.

    Jonas

    Ein Versuch war, Papierstreifen in Wachs zu tauchen und diese dann als Wachsstreifen an die OTs zu kleben.

    Nun, ich benutze bereits Furnierstreifen als (rund) Kassetten. Anderes Material zu nehmen und irgendwie zu armieren, ist da nicht so interessant. Mich reizt die Idee, Wabenhonigstücke nur aus Wachs zu haben, die aber keine tropfenden Schnittkanten haben.

    ...versuche es mal mit einer frischen MW, die Du nach Deinem Wunschmaß/Kasettengröße zuschneidest, nimm dann eine andere MW, mach diese etwas warm, drücke die Stege beidseitig mit einer Flasche Bier (hat man ja wohl immer zu Hand) - oder Kuchenroller oder Rundholz platt/zusammen, schneide dort Streifen Deiner Wunschhöhe raus und füge das Ganze als Seitenteile zu Deiner Wunsch-Kasette zusammen. Gut geht das, wenn Du die Seitenstreifen mit etwas flüssigem Wachs am Boden zusammenklebst. Bei dieser Arbeit ist eine Form aus Holz hilfreich, sodass Du nicht bei jeder Kasette da lange rumfummeln mußt. Diese Form könnte auch rund sein. Ob das die Bienen dann annehmen hängt von der Trachtmenge ab.

    Das Ganze könntest Du auch zusammenbasteln mit einer Drohnenwabe, die noch nicht verdeckelt war. Da hast Du dann auch wirklich reines und frisches Wachs.

    Jonas

    . Sinnvoller hätte ich angenommen, dass hier ein "Berufs"imker mit mehr Völkern, einfach drei verschiedene Wabenmaße in seine neuen Ableger baut, (z.B. 4,7; 5.1. und 5,7) oder so.

    Mit Verlaub: Zellmaß 4,7 halte ich für reinen Blödsinn und 5,7 ist ja schon fast Drohnenzellmaß. Was soll das bringen?

    Und wer soll denn dafür die exakten Gießvorlagen liefern? In diesem Fall Walzen, da die große Menge an MW für > 500 Völker nicht mehr per Handpressung sinnvoll gemacht werden kann.


    5,1 ist aus meiner Sicht ok. 4,9 ist ja schon eine deutliche Grenze, wo sich Völker in ihrem Bauverhalen ändern => verstärker Murksbau. Die meisten Imkern ist das ein Dorn im Auge und werden derartige Waben sofort rauswerfen. Vom Ertrag haben sich unsere 4,9er Völker nicht von den 5,1er unterschieden. Aber der Aufwand der Völkerführung ist höher.

    Jonas

    Habe mir diesen Schwarmkasten bei H. angesehen und verstehe ihn nicht. Es fehlt ein Flugloch zum Einlaufen lassen der daneben gefallenene Bienen. (Und ein Griff am Deckel - wie kann ich den, mit einer anhängenden Traube, abnehmen?)

    Ich kann doch nicht den Deckel offen lassen - dann sind sie bald wieder weg, wir wir lesen konnten.

    ....gute eine Alternative welche auch leicht verständlich in seinen Funktionen ist, bietet die .schwarmhilfe. Ein echter Wolpertinger* unter den Schwarmfanggeräten. Wer den Wolpertinger* nicht kennt, einfach mal Tante Gugel fragen.

    Jonas

    unsere SCHWARMHILFE wird an solchen Teleskop-Stangen angebracht.

    Nützt leider nichts, wenn sie nicht in einer Traube hängen, sondern sich um den Hauptstamm des Baums gewickelt haben.

    Das kann ich Dir nur bedingt zustimmen. Ich habe in den 20 Jahren noch keinen Bienenschwarm gesehen, der sich auf Dauer (!) um einen Baum komplett rumgewickelt hat. Ich kenne es nur so, dass es immer eine Traubenentwicklung gab, der sich ca. um 50% um dem Baum gewunden hat. In so einem Fall sollte man warten bis die Bienenmasse sich entschieden hat und eine einseitige Traube sich bildet. Wassersprüher kann das etwas beeinflussen. Dann kann man durchaus unsere schwarmhilfe langsam in diese Traube hinheinschieben und nach und nach runterholen. Andernfalls stellt man eine Wabe mit Brut in den Schwarmsack und stellt ihn an die Traube - als Fangwabe. Klappt nicht immer, kann aber es ist in so einem Fall - wenn die Traube sehr hoch hängt und nicht per Hand in die schwarmhilfe eingefegt werden kann, einen Versuch wert sein.

    Jonas

    Satia Hier hatte hartmut mal eine Bilderserie in die Galerie gestellt, bei dem er zeigt, wie er einen Schwarm mittels langer Stange „einfängt“. Hier ist Bild 1

    Schwarmfang mit Stange dann geht es etwas durcheinander weiter. Musst mal nach den Nrn. der Bilder schauen.

    Ich habe das auch noch nicht versucht, aber evtl. wäre das was für Deinen Fall.

    Das wäre evtl. wirklich eine Option. Ich kann nirgendwo finden, was er an der Stange festgemacht hat. Weißt du was es war?

    ...unsere SCHWARMHILFE wird an solchen Teleskop-Stangen angebracht. Bitte auf unserer homepage http://www.bienenhilfe.de dort mal die Fotos nachschauen. Damit kann man Schwärme bis in einer Höhe von 10 m runterholen. Mit Leiter dann 14-15 m.

    Jonas

    Manoman, Du gibst hier mit Deiner (dicken) HAMAG an und weißt noch nicht einmal, ob die Arbeit mit diesem Gerät sich 'lohnt' zu arbeiten. Lese doch einfach mal die Bedienanleitung. Ich vermute weiterhin, dass Du hier als Troll unterwegs bist.

    Jonas