Beiträge von jonas

    Hamburger-Jung... schönes Video. Die Idee find ich grundsätzlich gut. Doch habe ich noch was zum 'Meckern'. Das Loch da unten wo das Wachs zusammmen und dann rausläuft , erscheint mir zu kein. Das was hier im Flimchen gezeigt wurde, sind/waren alles Rähmchen OHNE Madenhäutchen. Wenn da richtige Altwaben reingestellt werden, tropft das nicht mehr ganz so, weil der ganze Schmotz sich da vor die Löcher setzt.

    Ich würde da unten einen Einsatz einbauen, der die ganze Beutenbreite umfaßt und davor noch mal ein altes Absperrgitten planen, was den ganz groben Schmotz zurückhält.


    Noch was zum Aufheizen / Energieverbrauch:

    Gaskocher wunderbar schnell: aber hoher Energieverbrauch, weil viel Wärme einfach ins Freie geht. Wenn es nciht Windstill ist, sinkt die Effizienz ganz erheblich. Dafür ist die Sache aber billiger, wenn man die reinen EK-Kosten berechnet - Flaschenpreis /kg-Preis-Gas

    2 x Tapetenablöser belastet die Stromkosten mit je 2000Watt/Std. Dafür sehr geringe Abwärme. Dafür etwas langsamer, weil weniger K/Watt zur Verfügung steht.

    Die im Filmchen angegebenen 10 Minuten halte ich für schöngerechnet, wenn man echte Altwaben einsetzt.

    Grundsätzlich gefällt mit aber die Idee mit den Styroporbeuten (Isolation) - leider habe ich keine, da ich nur Voll-Holzbeuten habe. Und Betoplan-Platten - Siebdruckplatten - für diesen Zweck, da gibt es ja auch Anleitungen dazu im Netz, halte ich wegen der Ausdampfung der Klebestoffe für gar nicht geeignet.


    Hamburger-Jung. = Feuerschale ? was meinst Du damit? Offenes Feuer?

    Jonas


    Nachtrag.

    Nimm 2 alte Spülmaschinen, baue Sie um. Dann baust Du Dir mit so'nem Gaskocher und einem großen Topf Deinen Dampferzeuger und beschickst beide Spülmaschinen damit.

    Stromargument ist richtig = 2 x 2000 Watt. Wir haben unsere Leitungen (auch Werkstatt) abgesichert. Unser Strom kommt zudem vom 'Dach'. Grundsätzlich geht aber auch nur ein Tapetenablöser.


    Was Wachsschmelzer OHNE eine KOMPLETTE Isolierung betrifft (auch unten), da gibt es ja auch Alukisten im Angebot bei Ebay oder das Teil von beegoodies@, kann ich nur von dieser Konstruktion abraten. Die schauen alle wunderbar aus, aber der Wirkungsgrad ist extrem ineffektiv. Außer jemand hat zu viel Strom oder bei Holzbeheizung zu viel Holz (Gas), denn mit so eine Lösung wird ganz klar die Umgebung aufgeheizt. Man beachte die Fläche: Wenn das Teil, man könnte da ja auch schon als Heizkörper bezeichnen, im Wohnzimmer stehen würde, dann hätte die Abwärme ja noch einen Sinn, aber so nicht. Gerade unten ist es wichtig, weil dann die volle Hitze das Wachs/Wasser/Wabenhäutchengemisch erreicht und dies eindeutig die Wachsausbeute erhöht.

    beegoodies@ Deine Bemerkung oben verstehe ich nicht ganz. Deine 20 Minuten als Zahl für einen Schmelzvorgang bezweifle ich. Wir stecken auch i.d.R. 10-20 BR Rähmchen rein, aber unsere VOLL-ISOLIERTE alte Geschirrspülmaschine braucht dafür 20-40 Minuten - je nachdem was noch in den Altwaben drin steckt. Bei Deiner nicht isolierten Konstruktion geht doch viel zu viel Wärme einfach in den freien Raum.

    Jonas

    ....als Bastler möchte ich nur empfehlen, egal wie Du das Ding auch baust, dass Du dort ein Überdruckventil einbaust. Sollte man der Fall der Fälle eintreten, dass die Ableitung verstopft sein sollte, dann besteht die Gefahr, dass Dir das Teil um die Ohren fliegt. Mit 'Druck' ist nicht zu spaßen.


    Evt. OT

    Selbst die käuflichen Tapetenablöser haben so ein Überdruckventil - und diese Geräte sind bekanntlich nur aus Kunststoff. Mit 2 dieser Geräte, kannst Du locker genügend Dampf erzeugen um 20-40 Rähmchen auf einmal einzuschmelzen. Wir machen das in einer umgebauten Spülmaschine - ! nachträglich ! extra und zusätzlich isoliert und mit einer Holzverkleidung. Steht das ganze Jahr draußen und hat jetzt über 10 Jahre 'überlebt. Und ganz wichtig, der überschüssige Dampf MUSS UNTEN rauskommen, dort wo der Eimer steht.

    Jonas

    Wir wissen etwas, aber nicht alles. Und zum Thema Wasseradern und deren ggf. Wirkung auf Organismen wissen wir eher nix.

    ..mit solchen Verallgemeinerungen wäre ich doch etwas vorsichtiger.

    Das können wir ja froh sein, dass Du Dir da noch ein Hintertürchen mit dem Wort "eher" gelassen hast, womit Deine Aussage relativiert wird. Dann bleibt aber die Frage, was wolltest Du mir/uns damit eigentlich sagen?

    Es gibt viele Untersuchungen zu Wasser und Wasseradern und Wässern und seinen Inhalten. Und viele sind davon nicht in wissenschaftlichen Kategorien einzuordnen. Auch wenn man die Wissenschaft als Glaubenkonstrukt für sich persönlich hernimmt, so sollte man auch hier bedenken, dass es immer der derzeit aktuelle Stand ist. In 20-50 Jahren oder 1-2 Generationen kann sich da viel geändert haben, weil mal Zusammenhänge erkannt hat, die zuvor nicht sichtbar waren.

    Zurück zur imkerlichen Realität:

    Ich belasse es bei meinem Rat an schwabenimker@, dass er diese Volk einfach mal an einen anderen Ort hinstellen soll. Und zur Kontrolle könnte er ja ein anderes Volk auf diesen Problemplatz stellen. Wissenschaft Hin oder Her oder Nach- oder Nichtnachweis/Wirkung von Wasseradern, egal. Deine Praxis vor Ort zählt.

    Jonas


    sulz@ Katzen lieben auch solche Plätze. Hunde 'eher' weniger.

    Jetzt ist genau das Volk, seit 2015, immer das, dass sich am besten entwickelt und auch im Ertrag immer vorne mit dabei ist.

    ...das ist Deine reale Praxis und diese sollte man nicht einfach wegreden.

    Stelle ein anderes Vok diese Jahr dort hin und schau was passiert. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass soetwas nicht geben kann/sollte.

    Wir haben hier in Allgäuern Ställen, wo Kühe im Anbindestall gehalten werden (werden ja immer weniger) und z.B. eine Kuh nicht aufnehmen will (Besamung) und dass das immer der gleiche Platz ist. Dann holte man sich einen 'Wasserschmecker' der den Stall nach Wasseradern untersuchte und die Vermutung bestätigte, dass dieser Platz im Stall für die Kuh nicht gut ist. Nach dem Umstellen der Kuh, war dieses Problem dann nicht mehr da. Ob Glaube an Wasseradern und anderen Dingen spielt da keine Rolle. Die Praxis zählt. Insofern würde ich Dir obige Empfehlung einfach mal ans Herz legen.

    Wenn diese Volk allerdings ein Volk ist, welches am Rand außen steht, dann würde ich eine andere Erklärung für seine gute Entwicklung vermuten.

    Jonas

    Leider zeigt auch diese Antwort, dass Du da noch sehr viel Spielraum nach oben hast im Lernen mit und um die Bienen. Eines wird für mich deutlich: es fehlt die Gabe der Einsicht um die Zusammenhänge. Durch Dein, Zitat " ..ein bisschen Pla pla ist ja immer gut..', wird das mehr als deutlich. Es wirft, aus meinem Blickwinkel, den Fokus auf Dich selbst. Und mir ist wurscht, was dieser einfältige Smiley an Ende Deines Satzes mir sagen möchte.

    Jonas


    PS.

    Ich nehme mal an, dass Du mit 'Pla pla' vielleicht 'Blabla' meinst?


    Auch das kann alles zutreffen!

    Meine mühen sich nicht mit „Vorgaben“ ab. Sie machen Naturbau😁

    Wenn ich das jetzt von Dir lese, komme ich mir echt verarscht vor. Es wäre besser bewesen, Du hättest hier nicht mitgeschrieben, da Du vom Thema wenig oder kein Wissen oder eine Ahnung zu haben scheinst.. Blöderweise bin ich über Dein hingehaltenes Stöckchen (Speicherzellen, Drohnenbrut und und und ) gesprungen. Das ärgert mich jetzt ... verlorene Zeit.

    Jonas

    Es werden Speicherzellen und Drohnenzellen benötigt.

    Wenn Du Deine Betriebsweise nicht den veränderten Bedingungen anpassen willst, dann kann durchaus ein 'Mischmasch' auf der MW entstehen. Du mußt Deinen Bienen halt etwas anbieten, wo sie außerhalb der Zellvorgabe (5,1 oder 4,9) ihre Drohnenbrut bauen können/sollen. Und da kommt die ausgeschnittene Ecke unten an der MW gerade recht. Es gibt auch auch noch andere Möglichkeiten.

    Nachtrag:

    Wir haben z.B. keinen Unterschied zu Völker mit und ohne 'Mischmasch'-Waben festgestellt. Diese Ungleichmäßigkeit im Ausbau stört hauptsächlich des Imkers Auge.

    Jonas

    Wenn man 5,1mm oder gar 4,9mm ausbauen lassen möchte, muss man auch Bienen haben, die in solchen Zellen aufgewachsen sind, nicht wahr? Die Bienen müssten erst auf die ursprüngliche Größe zurückgezüchtet werden, zu der Größe, die sie in preußischer Zeit auch hatten; dann werden sie auch ordentlich solche Waben ausbauen, es sei denn, man zwingt die Bienen, sich durch Plastikmittelwände mit entsprechendem Maß kleiner zu entwickeln, dann bauen sie auch kleiner und man hat den Zuchtweg übersprungen. So habe ich es verstanden.

    Falls noch mal jemand nach dem Sinn der kleineren Zellen fragen sollte, hier die Antwort, wie ich es verstehe:

    In kleineren Zellen hat die Varroa weniger Platz, um sich voll entfalten zu können und die Bienen aus kleinen Zellen, haben eine kürzere Entwicklungszeit, der die Varroa mit ihrem Zyklus schwer hinterher kommt.

    Hallo ManfredT@,

    bitte 'bete' nicht alles unhinterfragt nach, was der Bienenmissionar aus La Palma den Leuten vorsagt.

    Wenn Du einen Schwarm oder einen KS mit 5,1 oder gar 4,9 mm einschlägst, werden die Mädels das i.d.R. ganz gut ausbauen. Was dann später im Jahr passiert ist ein gänzlich anderes Thema. Backfaster bauen i.d.R. das kleine 4,9 besser aus als Carnika. Das sind meine Beobachtungen. Und Plastikwaben brauchst Du dazu auch nicht.

    Je kleiner die Beuten (etliche Kollegen arbeiten mit Begattungskästchen oder ähnlichen Größen) desto besser wird auch 4.9 ausgebaut und man kommt in diesem Fall anscheinend gänzlich ohne Behandlung aus. Wenn man diese 4,9er Völkchen aber in größere Beuten umsiedelt, ist es mit der Behandlungsfreiheit meist vorbei.

    Und die versprochene Behandlungsfreiheit nach Umstellung auf 4,9 habe ich in den letzten 18 jahren leider nicht erleben dürfen. Weniger Milben ja, weniger Behandlung ja, aber bei uns ging es nie ohne Behandlung. Und als wir das mal vor 12 Jahren probiert haben, haben wir 70% der Völker verloren.

    Die Erfolge/Mißerfolge auf La Palma sind für uns Außenstehende nicht überprüfbar, weshalb man die Geschäftsidee die dahinter steht, auch mal hinterfragen sollte. Zudem sind die Ergebnisse von dieser Insel auf gar keinen Fall auf's 'Festland' übertragbar. Wer das tut, hat schon verloren.

    Mein Fazit:

    5,4 mm für alle 'normalen' Imker (jetzt nicht abwertend gemeint).

    5,1 mm ist auf jeden Fall machbar und ich empfehle das jedem Imker.

    4,9 mm sollte jenen Imkern vorbehalten sein, die sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt haben und ihr Studium in dieser Richtung in der Praxis vertiefen möchten.

    Jonas


    Ich kann also sagen: Das Zellenmaß 5,1mm empfiehlt sich für die Carnica nicht.

    Wenn Du diese Aussage für Deinen Stand / Bienen machst, kann ich es so stehen lassen.

    So wie es aber oben steht, kann ich diese Verallgemeinerung nicht bestätigen. Meine Erfahrungen und jenen unserer Kunden bzw. deren Rückmeldungen in Bezug auf unsere 5,1er Matrizen, widersprechen Deiner Behauptung.
    Jonas

    ...wenn Du Dich nicht mit dem Thema unterschiedlicher Zellmaße beschäftigt hast, so rate ich Dir, bleibe bei dem Standard-Maß 5,4 mm. Wenn Du umstellen willst, schließt es die Beschäftigung mit dem Thema voraus, da Du auch Deine Betriebsweise (etwas) anpassen mußt. In beiden Fällen ist 5,4 oder 5,1 kein Fehler. Bei 4,9 mm ist das eine andere Sache, dies stand aber hier nicht zu Debatte.

    Bei einer Umstellung von 5,4 auf 5,1 rate ich grundsätzlich dazu, dies über Schwärme oder KS zu tun. Auf gar keinen Fall die MW mit dem kleinere Zellmaß einfach wie gewohnt außen hinzuzuhängen.

    Jonas

    :/
    Was hat's denn mit der Aktion ab Minute 11 in dem Video auf sich?
    Kann ich mir auch nicht erklären, was das soll...

    ...ich vermute Puderzucker und mit dem Wassernebel zusammen, erkennen die Bienen das sofort als Futter. Kurz: diese Bienen sollen dort bleiben wo sie abgefegt wurden. Der Imker sprach allerdings auch von Varroa. Es muß aber etwas selbstständliches bei seiner Betriebsweise sein, weshalb er nicht mehr näher darauf eingeht.


    Jonas