Beiträge von jonas

    Wenn man Walzen druckt, braucht es an beiden Enden Zahnräder mit mindestens 2cm Breite, denn die Kraft die benötigt wird ist nicht zu unterschätzen.

    ....hallo Jungs, darf ich Euch Entwicklern ein Tipp geben?

    Ich beantworte meine eigene Frage einfach mal mit ja (grins), und hoffe, das klingt jetzt nicht überheblich.

    Ich trau' Euch ja vieles zu, aber wenn ihr Euch nicht wirklich mit der Grundform einer Zelle beschäftigt, wird das nichts werden. Zudem ist der techn. Sprung einer Präge-Fläche zur Präge-Walze extrem hoch. Profi im CAD-Programm hin oder her.


    Wer Zellen-Muster auf Walzen konstruiert muß sich erst mit Zellen in der Fläche beschäftigen. Ich selbst habe damit gar nicht erst begonnen, weil die Variablen einfach zu viele sind. z.B. Temperatur, Wachsart, Trennmittel, Kühlung, Kräfte die auf die Walzen/Lager wirken und und und um ....verzugsfeie MW zu erstellen.

    Der Kauf einer fertige Walze ist nicht so teuer. Die gibt es in Metall und Kunststoff in den USA, Ost-Europa, Asien, Türkei, China. (800-1200 Euro). Und wer mit so einer Walze arbeitet, bedeutet dies ja noch lange nicht, dass er damit vernüftige MW erzeugen kann.

    Ich wollte Euch aber nicht Euren Schwung nehmen und bin wirklich gespannt wie es weitergeht.

    Jonas

    jonas naja, da hat der Ulrich schon recht. Da wo zwei Bretter nur aufeinander stehen, drückt der Wind das Wasser schon rein.

    - Wenn zwei Hölzer verleimt werden, können diese i.d.R. an dieser Stelle nicht aufreißen. Die Haltekräfte sind an dieser Stelle extrem hoch. (Wasserfester Leim vorausgesetzt)

    - Wenn zwei Hölzer nur passgenau aufeinander stehen (waagerecht) und Wasser kommt von der einen Seite drauf, was passiert dann? Das Holz quillt nach einiger Zeit auf. Die Folge, ein möglicher Spalt quillt einfach zu. Die Bretter werden dichter.

    Zudem bauen die Bienen von innen grundsätzlich alles zu, wo es reinzieht.

    Wo soll denn da das Wasser reindrücken?

    Jonas

    Wie lange hält denn eine Holzbeute "hier im Norden"?

    ... wir wohnen zwar nicht im deutschen Norden - wer seinen Blickpunkt von Italien auswählt, dann ist Bayern schon der Norden.

    Kurz: wir leben und arbeiten im Allgäu auf 850 m und arbeiten seit über 20 Jahren mit ganz einfachen Dadant mod. Beuten aus Fichte. Alles Eigenbau - überwiegend nach den Vorlagen der 'magazin-Imker'. Ohne 'Schutz'-Anstrich, das möchte ich ausdrücklich betonen. Bis heute ist uns noch keine verfault oder kaputt gegangen. Einmal hatten wir einen Holzbock drin. Gelegentlich wurde mal eine Auflageschine unten ersetzt. Ebenfalls aus Fichte.

    Ich möchte für Holz plädieren, welches in jeder Beziehung natürlich ist. Und wenn die Kisten mal wirklich ausgedient haben sollten, freut sich der Ofen.

    Und ich denke, dass der Regen im deutschen Norden nicht anders ist, als hier im deutschen Süden.

    Und Wind und Sturm gibt's bei uns auch. Auch Schnee..... grins......

    Jonas

    Noch ne Stl, 10 min. Arbeit. Ist ja kein Hexenwerk wie manche hie so tun.

    Ich muß jetzt aufpassen, ob ich mich von Deinem ersten Satz oben angesprochen fühlen soll. Und ob ich nur so tue, als ob es ein Hexenwerk sei. Es ist ein Hexenwerk, um mal bei Deinem Begrif zu bleiben. Und zwar ein sehr vertracktes.


    Arbeitsschritte: 2 Hexagonale 3-D Körper erstellt, " Dach aus 3-D Flächen erstellt, Körper vereinigt, Mit Reihenfunktion kopiert, Quader druntergelegt, Stl exportiert.

    Dabei eine Tasse Kaffee getrunken.

    In 10 Minuten hast Du eine Zell-Geometrie erstellt. Na prima: jetzt drucke diese Datei mal aus oder laß diese mal ausdrucken. Es reichen 5x5 Zellen um zu erahnen, wo es später Probleme geben könnte.

    Vor dem Bildschirm kann man gut reden, wenn die Praxis fehlt. (Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)

    Jonas

    Welche starre Matrizen nimmst du um deine Blauton-Abgüsse zu machen?

    Gruß H

    Wir fertigen unsere CAD-Dateien selbst an. Nur so haben wir die Kontrolle über unsere Geometrien, welche beständig weiter entwicklt werden. Die Ur-Formen lassen wir fertigen. Zur Erstellung der Dateien, deren Speicherung, der Art und der Weiterverarbeitung, möchte ich an dieser Stelle - sicherlich nachvollziehbar - keine Angaben machen.


    Wenn Du Dir die ganze Arbeit sparen willst, dann nimm doch einfach eine gekaufte MW und mache von dieser einen Silikon-Abdruck. Als Notlösung geht das. Allerdings wirst Du auch hier Lehrgeld zahlen um eine Silikon-Matrize zu bekommen, die für den Einsatz für die geplante MW-Presse und MW-Herstellung geeigent ist.

    Etliche MW-Pressen-Hersteller gehen so vor, um sich die hohen Kosten einer eigenen Form zu sparen, weshalb auch das, was diesen Pressen als MW herausgenommen werden kann, alles einen +/- Verzug hat - eine so gewählte Gieß-Vorlage aus gewalzten MW sind techn. ohne Verzug nicht machbar. Bzw. ich kennen keinen MW-Hersteller, der dieses Problem gelöst hat.

    Jonas

    [.Vorlagen für Mittelwände gibt es!!!

    wenn Du eine Vorlage für Mittelwände hast, dann brauchst Du diese Datei doch nur 'umzudrehen', also negieren. Und schon könntest Du diese Datei in Deinen Drucker einladen. Oder meinst Du unter 'Vorlage' was anderes? So ganz verstehe ich das nicht.

    Da ich zu blöd bin eine CAD -Zeichnung zu erstellen habe ich einfach mal in die Runde gefragt.Breadontoast hat hier eine hergezaubert die einfach genial ist.Nochmals Danke

    Ich wollte Dir kein '..zu blöde..' unterstellen. Bitte genau hinschauen, was Du da als Datei bekommen hast.

    Ich find's sehr interessant was sich hier entwickelt - wirklich.

    Jonas

    Fertige Mittelwände als Datei gibt es kostenlos auf z.B thingiverse also kann es ja nicht so teuer sein;)

    ...dann frage ich mich, warum Du so eine Datei nicht verwendet. Das hättest Du doch alles was Du benötigst. Datei einladen und mit Deinem 3D-Drucker ausdrucken.

    teewee hier wäre eine 10x10cm² stl zum testen :)

    ....jetzt kommt leben in die Bude. Freut mich. Bin bin echt gespannt was aus Deinem 3D-Drucker rauskommt. Eine Frage Heese@, in welcher Stärke druckt Dein 3D-Drucker?

    Jonas

    ...ach, wenn es denn so einfach wäre. Auch ich hätte an so einer CAD-Vorlage Interesse. Aber nur um zu schauen, wie die Kollegen Ihre Geometrien gestalten haben.

    Ich denke Heense@, dass Du im Netz nichts finden wirst. Denn wer stellt seine Arbeit die tausende Euro kostet hat, so einfach für lau ins Netz? Zumal Du mit einem 3D-Drucker so eine Form nicht drucken kannst. Ohne einen Metallbau-Profi-Fräser wirst Du so eine Urform nicht hinbekommen. Eine andere Sache ist die Größe der Datei die Dein Rechner verarbeiten muß. Ich wette eine Flache Bier (sinnbildlich), dass das Programm nach der Berechnung von 50 Zellen sich verabschiedet.

    Jonas

    Klärungsbedarf meinerseits:

    Zu meinem Beitrag weiter oben möchte ich noch etwas sagen. Mein Satz "....Ein Anruf, als hier vorab die Fragen einzustellen, wäre aus meiner Sicht besser gewesen." ist vielleicht mit dem Wört 'besser' unglücklich gewählt. Im Hintergrund hatte ich gedacht 'schneller'. Bleibt aber trotzdem die Fage, warum ein Griff zum Telefon, um das in ein paar Minuten zu erörtern, nicht Deine erste Wahl gewesen ist.


    Und noch etwas: dies möchte ich vom Ablauf noch gerne hier darstellen. Dein Mail Christoph über das Forum an mich, hat mich gestern um 11 Uhr erreicht - also erst durch die erfolgte Umleitung auf unsere info@bienenhilfe.de. Danach habe ich sofort reagiert und Dir ebenfalls über das Forum geantwortet. Ich konnte Dir ja nicht direkt schreiben oder Dich anrufen, weil ich Deinen Namen CarmaKomat@ nicht zuordnen konnte. Als ich dann anschließend hier in Forum kurz reinschaute, hattest Du bereits Deinen Text um 7.45 Uhr eingestellt. Aus diesem Grund habe ich auch geschieben #13 ...'leicht angesäuert'. Vielleicht gibt es jetzt ein besseres Verständnis für die sich hochgeschauckelte Situation. Hoffe ich zumindest.


    Christop, Du mußt ja nicht mir direkt antworten auf meine obige Frage #22. Doch Du hast von so vielen Leuten eine Hilfestellung bekommen und ich meine, denen könntest Du schon sagen, woran es denn gelegen hat, dass Deine MW immer gerissen sind.

    Jonas

    ... es gibt auch die Möglichkeit einen 'Tropfhonig' zu erstellen. Wir nennen den so. Dazu werden die Waben - in unserem Fall aus den Rähmchen entfernt - in der Entdecklungswanne per Hand zerkleinert/aufgebrochen, und dann diese Matsche auf dem Lochsiebe über Nacht bei warmer Temperatur zu belassen. Bei Melihonigen pressen wir die Wabenstücke - per Hand - durch eine Flotte Lotte. Eine echt lausige Arbeit, aber so ein Honig schmeckt anders als ein Honig aus der gleichen Charge der geschleudert wurde. Intensiver, voller und reichhaltiger - auch durch Blindverkostung festgestellt. Der Wachsrest wird dann einfach in den Fütterer gegeben und die Bienen erfreuen sich daran.

    Einen weiteren Vorteil sehe ich in dieser Methode, es kommt wesentlich weniger Sauerstoff an den Honig, da hier die Honigtropfen durch das Schleudern nicht durch die Luft fliegen und mit hoher Prallkraft an die Schleuderwand gepresst werden - > Oberflächenvergrößerung.

    Tropfhonige haben wir in der Vergangenheit zu einem hohen VK angeboten. Die gingen - mit der entsprechenden Bewerbung - weg wie warme Semmeln. Heute essen wir den nur noch selbst. Der Aufwand für den Verkauf war uns dann doch zu hoch.

    Jonas