Beiträge von jonas

    Aber ich finde sonst relativ wenig Bewegung in der Szene, außerhalb des IF.

    Es ist aber gut möglich, dass ich es einfach nicht wahrnehme, weil das in einer anderen Bubble stattfindet.

    Es gibt die (oft belächelte) Puderzucker-Methode (PZM), welche bereits jetzt um dieser Zeit eingesetzt werden kann. Dadurch erfolgt eine erhebliche Reduzierung der Milbenpopulation. Mittlerweile haben auch Berufsimker diese Möglichkeit entdeckt. Bitte nicht verwechseln, die PZM hat nichts mit dem Befüllen mit Bienen und dem Bestäuben mit PZ in einem Becher und dem späteren Auszählen der abgefallen Milben zu tun.

    Jonas

    Ich muss das mal loswerden. Ich drehe mich grade im Kreis und finde die Bremse nicht mehr <X

    Dein Fehler lag darin, dass Du mehrere Systeme leider nicht bis zum Ende durchdacht hast. Wir haben viele kompl. Beuten-System nach dem Magazin-Imker-System gebaut. Da sitzt alles gut aufeinander. Und zudem kombinieren wir mit Zander und Langstroth. Von dieser Seite ist alles ok. Die Zeichnungen von den Magazin-Imkern sind alle gut durchdacht. Leider wurden diese seit etlichen Jahren z.B. die Böden und Futtertröge, nicht weiterentwicklet bzw. verbessert.


    Wenn man dann allerdings das 10er Magazin-Imker-System mit 10er Beutensystemen von Händlern anschaut, muß man schon genauer hinschauen. I.d.R. sind die BR- und HR-Räume alle ohne Probleme kombinierbar.

    Aufpassen muß man bei den 1/2 H-Rähmchen, da diese unterschiedlich hoch sein können

    und

    WO der Beespace ist, dass sollte beim Kauf zuvor ermittelt/berücksichtigt werden.

    Aber von molle@ und franzxr@ wurde das gut erklärt.

    Jonas

    wirken nach meinem letzten Kenntnisstand über die feuchten Haftlappen der Milbe, während die Biene durch ihren Chitinpanzer geschützt ist.

    Deine den Milben zugeordneten 'feuchten Haftlappen', haben die Bienen auch. Der Unterschied liegt darin, dass die Bienen diese 'verschließen' können. Dies erfolgt durch und mit dem ZUgreifen ihrer vorderen Haltekralle.

    Diese Haftlappen sind (ähnlich) aufgebaut wie jene Haftlappen andere Tiere, welche auf sehr glatten Flächen wie z.B. Glas senkrechrecht hochkrabbeln können.
    Jonas

    ...danke für Deinen Hinweis jörg@.

    Ich hatte allerdings auch nicht vor, irgendwelche 'Versuche' so zu machen wie Du es beschrieben hast. Ich war eher von der Aussage beeindruckt, dass sich die Bienen selbst zum Pilz-Myzel hinbewegen/suchen/finden, um dort selbst das zu holen, was ihnen gut tut bzw. gut tuen könnte. Diese Beoebachtung finde ich sehr interessant.


    Allerdings halte ich Deine Aussage

    Zitat:
    "Versuche" dieser Art haben keine verwertbare Aussage außer der persönlichen Erfahrung."

    für etwas zu weit vorauseilend.


    Jonas

    Letzter Tag des Jahres mit neuem Thema


    Ich habe eine Notiz in einer Zeitung gefunden, welche ich als Ausriss ** hier eingestellt habe. Da mein englisch schlecht ist, hoffe ich mal, dass sich hier jemand finden wird, der dort nachschaut und die Sache mal durchliest und hier berichtet könnte. Würde mich freuen.

    Da wir Zunderschwämme zum Anzünden unseres Smokers verwenden, ist mir der Artikel aufgefallen. Auch haben wir genügend Stämme, wo dieser Pilz wächst und könnten mit dem Myzel mal 'Versuche' machen. Diese Idee kam mir heute.

    Einen guten Rutsch und dann bis nächstes Jahr hier im Forum.

    Jonas

    Nachttrag.

    Aus rechtlicher Sicht könnte es Probleme mit dem Ausriss ** geben. Das habe ich nicht gewußt. Ich habe die Zeitung leider nicht mehr um einen Link zu setzten - habe sie im Zug nach HH gesehen/gelesen.

    Es handelt sich um einen Artikel im SCIENTIF REPORTS von 2018.


    PS.

    Ich sehe jetzt, dass R-o-n@, das Problem jetzt gelöst hat.

    Danke.



    ...es ist schon etwas seltsam, dass sich einige darüber aufregen, was ich geschrieben habe. Noch seltsamer ist, dass mir da auch noch "einen Vorsatz“ unterstellt wird und "Jonas schießt hier einfach voll über das Ziel hinaus".

    Kurz:

    - ich hatte keine Vorsatz, sondern ich wollte lediglich auf etwas hinweisen

    - das Wort "schießt" .... na, das paßt ja auch thematisch in diesem Zusammenhang

    - was mir auch auffällt sind die Relativierungen des obigen Satzes. Das halte ich für falsch.

    - Hausecke@, ich bedrohe hier niemanden. Unterlasse bitte so eine Unterstellung.


    Was mir noch auffällt ist: keiner regt sich aber darüber auf, dass wald&wiese@ mich hier als "Blockwart" betitelt und er bekommt dafür auch noch Zustimmung. Das Wort ist ebenso negativ besetzt und wird doch von ihm ganz gezielt eingesetzt. Das macht mich nachdenklich.


    Ich finde RalfK@ hat die Problematik - siehe seinen Beitrag oben, wirklich gut beschrieben.


    Und zuletzt, mir gefällt die Anwort von #86 von vosp@. Erkennen und Einsicht, klasse.


    Jonas

    ..die Imker die Erfahrungen mit den Kunststoffwaben gemacht haben, (ich nehmen mal an, da kann ich auch für Bernhard, Reiner usw. sprechen kann) wollten andere darüber informieren, dass es eine Fehlentwicklung ist.

    Mich hat diese Bild hier sehr stark beeindruckt. Da ich nicht weiß, ob ich es hier einstellen darf, setze ich einfach mal den Link dazu rein.

    http://www.tagesschau.de/multi…lder/unicef-foto-103.html

    Sicherlich könnte man sagen, DAFÜR bin ich nicht verantwortlich und diese Situation abtun. Ein Berühren beim Betrachten wird - so hoffe ich mal - bei jedem Betrachter ausgelöst.

    Jonas

    ...im Grunde stimmt alles was Du aufführst.

    Für mich bleibt die Frage:

    1) Warum Kunststoff-Waben wenn es auch anders geht?

    2) Warum beginnen wir Imker nicht mit der Einsparung/Verzicht auf ein überflüssiges Plastikprodukt?


    Jonas


    PS.

    Gehört zwar nicht ganz zum Thema, ich will's trotzdem hier schreiben:

    Wir haben vor knapp 15 Jahren mit der Umstellung auf das 5,1 und 4,9 mm Zellmaß unser persönliches Disaster erlebt. Wir haben 100te Kunststoff-Waben bei allen damals möglichen Anbieten gekauft. Die Dinger waren damals alle sehr blump gebaut - wahrscheinlich sind sie es heute noch. Von einer guten Annahmen der Völker kann ich wirklich nicht berichten. Teilweise haben wir erleben müssen, dass die KÖ die Eiablage verweigerte und die Völker (Schwärme) im Herbst keine überlebensfähige Größe erreichten (Standort Allgäu 800m).

    Das Disaster bestand darin, dass wir 40% der Völker im Winter verloren haben.

    Heute, mit diesen Erfahrungen, würde ich mir keine Kuststoff-Waben in die Völker stellen. Mögliche Arbeitsersparnisse hin oder her. Und wenn man die Dinger falsch 'behandelt', werden sie krumm und schräg => Wertstoffhof.

    Definiere doch bitte mal jemand "Zellgröße"! Zellvolumen? Durchmesser der Zellbasis?

    ergänzend zum Kommentar von keinimker@.

    Zu dem Begriff Zellgröße gibt es keine definierte und klare Aussage, da es den Durchmesser oder auch die Höhe bezeichnen könnte.

    Eindeutig ist der Begriff Zellmaß. Hier wird der Abstand/Länge von 10 Zellen vermessen (meist auf einer MW - auf der späteren Wabe können geringe Abweichungen entstehen) und dann durch 10 geteilt, um auf das

    Zellmaß = Größe einer Zelle zu kommen.

    Es werden deshalb 10 Zellen gemessen um einen Durchschnitt zu bekommen.

    Das ist die einzige und eindeutig definierte Größenangabe die ich kenne. Deshalb verkaufen MW-Hersteller oder MW-Pressenhersteller ihre MW/Geräte nach diesem Kriterium der Zellengrößen-Angabe) Andere Größen wie z.B. die Tiefe einer Zell ( z.B. wie und wo sollen hier die Messpunkte ermittelt werden) oder die Wandstärken (normale MW haben Wandstärken von 1-1,5 mm - Bienen bauen in zarten 0,1 - 0,15 mm Wandstärken) oder auch die Winkelmaße der Zellspitzen, sind nicht festgelegt.

    Ich würde deshalb raten, wenn man von Zellgröße spricht, dass man besser den definierten und 'festgelegten' Begriff Zellmaß verwendet, um keine Unklarheiten hervorzurufen.


    Jonas

    Kleinere Zellen, weniger Platz für Futtersaft = kleinere Bienen usw.

    ...die Zuführung von Futtersaft und deren späteren 'Füllstand' in der Zelle, hängt auch wesentlich davon ab, wie die Zellspitze ausgeformt wurde. Bei der Mehrzahl der angebotenen käuflichen MW, ist die Zellspitzen bzw. die Zellwinkelgrade in der Spitze NICHT bienengerecht. Oder anders ausgedrückt: Bienen bauen so nicht. NIE. Ein Vergleich der Zellspitzen im Naturbau mit denen einer gekauften MW oder der Zellprägungen anderer MW-Pressen-Mitanbieter macht den Unterschied sehr deutlich.

    Naturbau = 'spitz unten zulaufend' und in den Winkelmaßen i.d.R. immer gleich

    konventionelle MW = abgrundet, viel weniger tief, oft regelrecht 'rund'.

    Besonders fällt dies bei den Kunststoff-Waben auf, die fast gar keinen Zellboden mehr haben.


    Wer die 'runden' Zellböden konventioneller MW sich anschaut, kommt sicherlich schnell zu dem Schluß, dass die Befüllung dieser Zellen mit Futtersaft eine andere ist, als es im Naturbau der Fall ist. Wenn eine bienenselbstgemachte Zellspitz vorhanden ist, benötigt die Made zu Beginn weniger Futtersaft. Konventionelle MW sind unten eher 'rund' und die Winkel sind nur angedeutet (damit sie schneller aus der Form gehen), was meine Beobachtungen bestätigt, dass dort mehr Futtersaft eingetragen werden muß, damit die Made 'schwimmt'. Inwieweit 'runde' oder echte, spitze Zellblöden einen messbaren Einfluß auf die Futterversorgung der Maden hat, haben wir nicht untersucht, weil uns die Mittel dazu fehlen. Es wäre sicherlich interessant zu wissen, wieviel an Mehreinsatz an Arbeit/Energie die Bienen benötigt um z.B. 10-15% mehr Futtersaft zu erzeugen/herzustellen.


    Der natürliche spitze Zellboden war eine Vorgabe, die wir bei der Entwicklung unserer rapid- Zellgeometrie mit einbezogen haben. Unsere rapid-Geometrie entspricht den Winkelmaßen des Naturbaues bzw. sie wurde von dort abgekupfert.


    Sehr kleine Bienen, die aus der Masse der Bienen sofort auffallen, sind nach meinen Erfahrungen schlecht gefüttert worden und kommen wahrscheinlich aus den Bereichen wo die Kern-Temperatur nicht gehalten werden konnte. Als Erstes würde ich aber annehmen, dass diese einen Varroa-Schaden haben.


    Jonas