Beiträge von jonas

    [....äusch Dich mal nicht mit dem Sonnenwachsschmelzer. Die darin erreichten Temperaturen reichen gerade, um das Wachs zu schmelzen, da kriegste so asslige Sachen wie Faulbrut oder Kalkbrut (halt dieses Sporenzeug) nicht wirklich raus.

    ...was ist dass denn für eine Behauptung. Unser Sonnenwachsschmelzer macht z.B. bis 130 Grad. Die Waben sind dann so trocken, dass sie ähnlich wie ein Wespennest schnell brechen. Nur die Häutchen halten sie noch zusammen.

    Jonas

    Als unerfahrener Jungimker frage ich mich ob es sich denn wirklich rechnet den Futtersirup selbst herzustellen?


    Der Bioimker der seine Zuckellösung mit solarheißem Wasser aufsetzt handelt wirklich Bio? Was ist mit HMF Bildung bei zu hoher Wärme von Zucker, wird diese nicht dann gefördert und ist diese nicht problematisch, wenn das Futter dann auch noch abgefüllt in Kanister länger gelagert wird?


    ...dann mach Dich mal schlau...Du 'unerfahrender Jungimker'.

    Schon mal überlegt, wie schnell der Zucker das heiße Wasser abkühlt? Muß man halt etwas rechnen um die Massen - Wasser : Zucker - vergleichen/im Verhältnis setzten.

    und

    HMF-Bildung bei hochreinem Zucker?

    Schau bei Honig nach, unter welchen Bedingungen dort der HMF-Wert steigen könnte.

    und

    warum sollte das selbstangerührte im Kanister nicht haltbar sein?

    Kurz, mach' Dich mal schlau... Literatur lesen, macht aber etwas Mühe.


    Jonas

    Zuckerlösung kann man nur sehr begrenzt lagern, das ist ein wirklicher Nachteil, aber wenn man zumindest jede Woche einmal füttert, dann gibt es auch keine Probleme mit verdorbenem Futter.

    ...allso bitte, jetzt erzählst Du hier was vom Pferd.

    Wenn wir 3:2 mischen, hält die Lösung genauso lange wie fertig gekauftes Futter.

    Bei einer 1:1 Lösung ist doch klar, dass diese sofort verfüttert werden sollte.


    Jonas

    Hallo liebe Imkergemeinde :-)

    Ich imkere nun seit ca 1 Monat und bereite mich langsam aber sicher auf das "Einwintern" meiner Mädels vor.

    Möchte ihnen nun einen "gesunden" Zuckersirup herstellen mit verschiedenen Tees und ätherischen Ölen etc. Nun schwanke ich zwischen zwei Rezepten: Eines mit Brottrunk und eines ohne Brottrunk.

    ...mich wundert es immer wieder, wie Leute hier was erfragen möchten, nicht aber bereit sind, über sich was zu schreiben. Deine Fragestellung ist zudem so speziell, dass ich mich frage, warum Du nicht jene fragst, von welchen Du dieses Rezept (mir bekannt) hast.

    Diese fertig ausvergorende 'Zuckerlösung' ist, entgegen anderslautender Aussagen hier, für die Bienen nicht gefährlich.


    Jonas

    ich werd wohl noch ein Fimchen machen müßen.....

    ... ja, mach' ein Filmchen. Ich schaue es mir gerne an.

    Bis dahin werde ich weiterhin ungläubig sein, dass Du eine fertige Zuckerlösung nach sackweiser Zuführung des Zucker (ich stelle mir da 10-15 Säcke vor) innerhalb 2-3 Minuten fertig hast. Damit meine ich futterfertig ohne Restkristalle.

    Und wenn Du mir Deine Anschrift per PM mitteilst, dann werde ich mich als 'ungläubiger Thomas' gerne - wenn es sich mal ausgibt - bei Dir vorbei kommen um mir die Sache mal anzuschauen. grins.....

    Jonas

    ..ich möchte Dir keine Lüge unterstellen. Warum sollte ich.

    Da haben wir einfach unterschiedliche Erfahrungen gemacht mit dem Anrühren von Zuckerlösungen.


    Das schafft ne Pumpe nie und nimmer, das hab ich lange genug probiert.

    ...unsere Pumpe macht 25.000 Liter/Stunde. Da rührt sich was im Faß/Kontainer, ist fast wie eine Gegenstromanlage. Diese Mengenbewegung kann ich mir nicht vorstellen, dass das ein Rührwerk schafft.



    ...und mit verlaub, diese Aussage

    Dann die Säcke Zucker drauf geschüttet und mit einem Mörtelrührer (Schaft verlängert damit ich unten hin komme) 2-3Min gerührt, fettisch!

    widerspricht unserer Erfahrung komplett und schon gar nicht bei sackweise. In 2-3 Minuten ist die Zuckermenge verteilt bzw. in der Schwebe, ok, das ist auch bei uns so, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass in dieser kurzen Zeit sich die Kristalle aufgelöst haben und die Zuckerlösung für die Fütterung fertig ist.

    Jonas

    Dann die Säcke Zucker drauf geschüttet und mit einem Mörtelrührer (Schaft verlängert damit ich unten hin komme) 2-3Min gerührt, fettisch!

    ....das kann ich aus meinen Erfahrungen nicht bestätigen, dass sich der Zucker innerhalb 2-3 Minuten auflöst. Selbst mit sehr heißem Wasser gelingt das vielleicht bei einer 1:1 Lösung. Nicht aber bei einer Zuckerlösung die eine höhere Zuckerkonzentration hat.


    Pumpen sind teuer und sprichwörtlich Mist!

    ...auch dies kann ich nicht bestätigen, da unsere Lösung mit der Pumpe seit über 10 Jahren funktioniert.

    Beim reinen Rühren (haben wir auch schon probiert) ist es leider so, dass sich 'Zuckernester' in den Ecken der Kubitainer ansammeln, weil die Durchmischung unvollständig ist.

    Jonas

    Noch funktioniert die letzte Pumpe, aber wenn die auch wieder aufgibt, dann würde ich gern langfristiger investieren.

    ...wir verwenden seit über 10 Jahren ein Edelstahl-Tauchpumpe für Schmutzwasser. Ich kann jetzt nicht nachschauen welche Partelgröße es max. haben darf. Normal pumpen wir damit unsere Brunnenstube leer wenn diese gereinigt werden muß - Schlamm, kleine Steinchen und und und....


    Wir rühren mit dieser Pumpe unser komplettes Bio-Zuckerwasser an. Wir verwenden dazu heißes (Solar)Wasser und mischen Wasser und Zucker im jeweiligen Verhältnis wie wir es haben wollen/brauchen. An der großen Tonne haben wir mal Markierungen gemacht für unterschiedliche Wasserfüllständen. Je nach Füllstand, schütten wir einfach dann die entsprechende Sackmengen dazu. Sobald der erste Sack eingefüllt wird, läuft die Pumpe. Die Pumpe hängt oben an einer Querstrebe, also sie steht nicht unten auf. Ein Stück Schlauch leitet das Wasser dann im Kreis. Eine Mischung 1:1 dauert ca. 1/2 - 1 Stunden. Bei einer Lösung Wasser 2 : Zucker 3 dauert es aber etwas länger bis alles aufgelöst ist. Die Pumpe läuft dann im Dauerbetrieb 2-4 Stunden mit kleineren Pausen per Zeitschaltuhr. Diese Zuckerlösung ist stabil und hält im verschlossenem Kanister 2-3 Jahre - oder länger, was wir aber noch nicht ausprobiert haben.

    Jonas

    ...wir gehen mit unseren KSen in folgender Art und Weise um:

    1,5 - 2,5 kg Bienenmasse in unsere Schwarmbox durch das große Deckelloch einfüllen. Erleichtert wird dies durch das vorherigige Einfüllen der Bienen der in den Schwarmsack, da sich die Bienen dort recht einfach einschütteln lassen. Dann wird die Bienenmasse in einem Schwung in die Box eingefüllt . Die zu erwartende KÖ (selbst gezogen oder gekauft) wird im geschlossenen Ausfresskäfig mit dem Begleitbienen in die dafür vorgesehenen Aussparung stecken und sichern, sodaß der KÖ-Käfig nicht in die Box rutscht. Die Bienen aus verschiedenen Völkern, haben nun den direkten Kontak zur neuen KÖ. Die Box kann nun in Kellerhaft oder auch draußen im Schatten stehen bleiben - aber nicht bei dieser derzeitigen Hitze. Die Bienen werden innerhalb eines Tages eine Schwarmtraube bilden. Wenn sich keine Traube bildet stimmt was nicht. Nach 2-3 Tagen kann dieser KS in eine Beute geschlagen und der Käfig geöffnet werden, damit die Bienen ihre KÖ 'befreien'. Bis jetzt haben wir mit diesem Art und Weise der KS-Bildung noch keine KÖ verloren. Das ganze machen wir direkt am jeweiligen Bienenstand.

    Wichtig ist aber, dass die abgefegten Bienen einen vollen Magen haben, also vor dem Abfegen erst mal kräftig Rauch geben, damit sie sich 'vollsaugen'.

    Wer Bienen aus dem Brutraum nimmt und keine satten Bienen abfegt, muß zufüttern, da die Bienen sonst verhungern werden bzw. es wird einen erhöhten Totenfall geben. Die einfache Zufütterung durch den Deckelverschluß, hier dem kleinen Eimer und den kleinen Löchern im Boden, ist bei unserem System recht simpel.

    Jonas

    Einfach mal hier eingestellt:

    Angeregt durch eine Gespräch mit einem Bio-Landwirt (Ziegen und Hühner) möchte ich folgende Frage hier einstellen.

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Insekten- (auch Bienen) sterben, dem Bleigehalt in/an Insekten (auch Bienen) und der Strahlung durch Funk?

    Es wurde die These/Behauptung in den Raum gestellt, dass diese Kombination die/eine der Ursachen für das große Insektensterben sei, für welches man die bay. Landwirte nun in die Verantwortung nimmt. Mir selbst ist bewußt, dass diese These weit hergeholt ist, doch gerade deshalb möchte ich sie hier einstellen.

    Hat jemand zu dieser Fragestellung schon mal was gehört oder gelesen?

    Falls ja... her mit den Argumenten. Danke.

    Jonas

    Wer das Volk bergen will, kann sich bei mir melden. ~5,2m hoch, 'ne Leiter gibt's irgendwo.

    ...ich würde den Schwarm sofort holen, mitsamt dem bereits vorhandenem Wabenwerk.

    Ich liebe Schwärme, es wäre mir eine Freude. Doch Kölle ist mir zu weit.


    Jonas

    Ich ziehe es vor, Honiggläser samt zugehörigen Deckeln für Honig wiederzuverwenden. Ich wüsste auch nicht, was ich alles bei all diesen Einweckaktionen da reintun soll...

    Wir haben keine 'Honiggläser'. Wir verwenden TO-Industrieware, in welches alles eingefüllt werden kann. Wir verkaufen unseren Honig zu 99% an Wiederverkäufer. Die Rückläufer an Gläsern sind minimal, weil unsere Kunden die Gläser mit unserem besonderem Deckelmotiv für Ihre häusliche Einweck- und Einkochvorhaben verwenden. Zudem wissen sie, dass unsere Deckel für die Heißfüllgut-Abfüllung geeignet sind.

    Gebrauchte Deckel werden bei uns im Honigbereich nicht wiederverwendet.

    Jonas