Beiträge von jonas

    Habt Ihr bessere Ideen oder Erfahrungen wie ich ohne riesen Aufwand und Sauerei die Drohnen für die Igelstation zu Drohnenmilch "verarbeiten" könnte.

    Danke und Gruß

    Markus

    ...ich würde so vorgehen:

    Drohnenwaben in die Gefriere. Nach einzwei Tagen den Deckel mit einem scharfen Messer wegschneiden, die Drohnen aus der Wabe rausklopfen oder die Waben so brechen, dass die Drohnenpuppen rausfallen. Dann das Ganze in den Mixer oder per Hand mittel Kartoffelstampfer verarbeiten > Weiterrreichung an Deine Igelstation.


    Die andere Idee wäre, den Leuten dort einfach Deine Drohnenwaben komplett zu überlassen, damit sie selbst diese Arbeit verichten. Dann wäre wahrscheinlich auch das gute Wachs weg.


    Jonas


    Nachtrag:

    Du kannst auch von beiden Seiten die Drohnenwabe anschneiden und dann den Inhalt (gefroren) per Pressluft in ein Sieb blasen.

    Ich hätte gerne eine Radialschleuder aber der Durchmesser ist durch die Tür auf <73cm beschränkt. Ich habe zur

    ...man kann eine größer Schleuder auch hochkant - mit demontierten Füßen - gut durch eine Standardtür hindurchbekommen. Falls möglich, nimm immer einen größeren Durchmesser. 70 cm halte ich für nicht ideal. 100 cm ist besser.

    Ich persönlich halte von Lyson nichts und habe mit den Leuten von ca. 10 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. Eine bestellte Schleuder wurde einfach nicht zum vereinbarten Treffpunkt (Messe) mitgebracht. Einen Motorumbau von dort stehenden Geräten wollte man nicht machen - auch zum Ende der Messe nicht... habe dann meine Order storniert.


    Wir haben dann eine von Logar gekauft (42 radial) und sind damit zufrieden.


    Jonas

    :/ mmhh, wenn´s man es so sieht ... Da gibt es offenbar Imker (Imker - Bauern ? ), die diese mit minimalen Betriebsmitteln ausführbare Betriebsweise wählen .

    Einen " Imker , der großflächig und ohne Scheu und Scham auf seinen Bienen rumtrampelt und diese

    ohne Grund tötet " sehe ich nicht . In meinen Augen bewegt er sich den unwegsamen Verhältnissen entsprechend und führt seine Bewegungen kundig aus. So wie ich das erkennen kann, ist die Entnahme der Restbrut mit dieser Betriebsweise untrennbar verbunden. Die hauptsächlichen Brutwaben bleiben ja stehen. Soweit meine fachlich bescheidene Einschätzung.

    Der Thread Titel " Klotzbeute a la ruches troncs " ist ja eindeutig , weshalb grätscht man dann hier

    rein ?

    ... vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen. Dieser Imker tritt ohne zu schauen in und auf die zuvor abgetrommelten Bienen. Schau Dir das mal an > ist mehr am Ende des Filmchens.


    Wenn ich unseren japanischen Freunden - die auch schon meinen Stand besichtigt haben - ein derartiges Verhalten zeigen würde, wäre es sicherlich aus mit der Verständnis für meine Arbeitsweise und auch mit dem Einkauf von Honig der nach Japan geht.


    Jonas

    ...na, so ganz stimmt das ja nicht was Du hier schreibst.

    Ich habe hier mal ein paar Fotos eingestellt, die zeigen, dass bei uns das gänzlich anders ist. Bei uns schauen alle ALLE Dämmdeckel bei ALLEN Völkern so aus. Das kann ich gerne an die 'große Glocke' hängen. Warum soll hier Umweiseln angesagt sein?


    Jonas




    Und - wie macht Ihr es jetzt. wo ist die Stockkarte untergebracht?

    Jetzt heften wir unsere Stockkarten an die Holzumrandung der neuen per Reißzwecke.

    Und so sehen die ca. 20 Jahre alten Dämmplatten heute aus. Das Klarsicht-Sichtfenster war uns in den früheren Jahren immer eine gute Hilfe.


    Jonas


    Nachtrag.

    habe hier zu ersten Mal Fotos hochgeladen, die sind wohl etwas zu groß geworden.


    ....ich sehe hier zum ersten Mai, wie ein Imker großflächig und ohne Scheu und Scham auf seinen Bienen rumtrampelt und diese ohne Grund tötet. Schade auch um diese tollen Waben mit der vielen Brut. Alles für mich abschreckend und gar keine 'schönes' Video.


    Jonas

    Hallo Jonas, du "hälst" zwar nichts vom offenen Boden, die Bienen (meine jedenfalls) sind begeistert.

    ... das könnte auch daran liegen, das wir hier zwischen 800 - 1000 m unsere Bienen halten.

    Frage: wie erkennt man 'begeisterte' Bienen?


    @ Roland, Chelifer, Siebenschläfer

    Das Thema scheint dich ja echt umzutreiben, wenn du es in allen möglichen Foren zur Diskussion stellst.

    Warum nimmst du nicht selbst eine Lupe und siehst selbst nach?

    Irgendwie beschleicht mich bei Dir das Gefühl, Du spielst mit ein Spiel mit gezinkten Karten hier.

    ...da liegst Du sicherlich nicht gänzlich daneben. Ich gehe mal davon aus - rückschließend aus der Art und Weise wie er fragt - dass wir es wahrscheinlich hier mit einem Internet-Imker zu tun haben, dem die realen Objekte fehlen um den Sachen selbst auf den Grund zu legen.


    Jonas

    Mich würde allerdings viel mehr interessieren, ob hier bereits jemand seine Beuten mit einer Lupe nach Löchern im Propolis untersucht hat. Vielleicht kann ja jemand die Theorie von Torben Schiffer bestätigen?

    Mit eine Lupe gehe ich vielleicht mal suchen wie viele Zelldeckel aufgebissen wurden...aber einen Deckel habe ich noch nie in dieser Weise angeschaut. Ich werde aber mal nachschauen.

    Aus unseren Erfahrungen: auch propolisierte Dämmdeckel sind wasserdampfdurchlässig. Z.B. haben wir früher unsere Papier-Stockzettel in Folie auf die Dämmplatten gelegt (damit sie nicht so schnell wegfliegen). Die Folge war, das an dieser Auflagestelle die komplette Dämmplatte durchnäßt und sich Schimmel gebindet hat. Jetzt machen wir das anders und die Stockkarten sind immer trocken.


    Jonas

    Ich würde daher die geplante Holzumrahmung keinesfalls breiter als die Beutenwandstärke wählen.

    ....ähhh ???? wir sind doch keine Anfänger!


    Wie stark sind Eure HFWP? Wie habt Ihr die Hinterlüftung ausgeführt?

    30-40 mm oder auch stärker, da wir diese aus unserer Zimmerei aus den Reststücken verwenden.

    Die Hinterlüftung erfolgt über den Außendeckel, indem wie dort innen einfach 2 Holzkötzchen an einer Seite unterlegt haben - sollten aber nicht höher als 10 mm sein, da sonst evt. Spitzmäuse/Mäuse drunterkriechen könnten.

    Man hat sogar herausgefunden das wenn es nur das obere Flugloch gibt, die Bienen es wohl die meiste Zeit mit einem Bienenteppich abdichten damit nicht unnötig Wärme entweicht.

    ...mit Verlaub, dass kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und nachvollziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bienen bei Minusgraden die Traube verlassen um das Flugloch abzudichten. Das wäre Selbstmord.

    Deshalb eine Frage: Wo / Wer hat das rausgefunden?

    Deswegen, Kopf warm gedämmt, Seiten kalt und der Boden auf. Dann ist evtl. anfallendes Kondensat 123 wieder außerhalb der Kiste und tropft nie von oben auf die Traube.

    ....bis auf 'Boden auf', kann ich Dir folgen. Falls Du aber mit 'Boden auf' meinst, dass das ganze Boden unten offen ist, folge ich Dir nicht. Davon halte ich nichts. In einigen Situationen kann es aber gut sein z.B. wenn man ich Herbst/ Spätherbst die Brut eindämmen will, im Hochsommer oder zu/nach Behandlungszwecken. Bei uns ist der Boden grundsätzlich zu. Auch deshalb, weil ich es für nicht gut halte, wenn z.B. bei Wind und Kälte dieser von unten reinbläst und die ganze Kiste auskühlt. Ich glaube auch nicht, dass unsere Honigbienen eine Behausung die unten offen ist, 'freiwillig' wählen wurde.

    Und im Frühjahr sollte - aus meiner Sicht - der Boden IMMER und grundsätzlich zu sein, damit die KÖ auch in die unteren Bereiche legt. Andernfalls liegt sie dort nicht und es gibt weniger Frühjahrsbienen, so wie wir das hier beobachtet haben.


    Jonas

    Die Dinger sind aus Plastik. Dampfdicht. Voll egal wie dünn oder dick die sind, oder wo der Taupunkt liegt. Kondenswasser gibt es immer auf der Innenseite.

    Es macht einen Unterschied ob das Wasser die Waben runterläuft oder auf der Innenseite der Beutenwand.

    ... ich möchte einen neuen Punkt hier einbringen:

    Bei den früheren Bienenbehausungen > Baumlöchern = Vogelbehausungen, war der Zugang OBEN. Zudem gab früher auch kältere und längere Winter.... WOHIN ist hier der Wasserdampf aus der Ausatmung der Bienenmasse gelandet? Auf jeden Fall ist er nicht nach unten 'gefallen'.


    Aus meiner Sicht ist da was nicht in Ordnung, wenn das Wasser irgendwo 'runterläuft'. Von ein klein wenig Staunässe mal abgesehen. Ob das von Vorteil ist (Bienen haben im Winter Wasser) bezweifel ich. Bei uns gibt es sogut wie keine Staunässe am Deckel. Dieser besteht aus eine Holzfaserweichplatte und wurde von den Bienen verkittet, aber es werden immer wieder Teile davon abgetragen. Sie haben nun über 18 Jahren ihren Dienst getan, heuer bauen wir neue, eingerahmt in einer soliden Holzumrandung. Die ersten Test-Dämmdeckel liegen bereits auf einigen Beuten.


    Ich hab's noch nicht probiert, möchte aber nächstes Jahr bei einige Beuten vorne im oberen Bereich - auf jeden Fall NICHT mittig - des Brutraumes ein Loch bohren (3-4 cm) und unten das Flugloch zumachen.


    Jonas

    Auch die alte Geschirrspülmaschine hat nicht jeder rumstehen.


    Somit bleibe ich dabei: Optimistische Rechnung. Nur weil du das Zeug rumliegen hattest und nen niedrigen Preis hast, gilt das nicht für alle.

    Falsch verstanden oder habe ich mich unverständlich ausgedrückt?


    - defekte Geschirrspülmaschine muß man nicht aus dem Container beim Wertstoffhof rausholen. Es besteht auch die Möglichkeit den Ablieferer VOR dem Tor zu fragen, ob er das Gerät Dir gibt. Da sollte man etwas kreativ sein und muß evt. auch etwas warten.


    - gleiches gilt für die Mehrschichtplatten. Zudem gibt es auch Resthölzer beim örtlichen Schreiner/Zimmerei.


    - man kann so ein umgebautes Gerät auch einfach so verwenden, da es i.d.R. bereits isoliert ist. Dann kostet es lediglich den Tapetenablöser.


    - ich habe kein "Zeug rumliegen". Bei einer Imkerei von 1xx Völkern überlegt man sehr gut, was sinnvoll und machbar ist. Wir haben 3 dieser umgebauten Geräte gebaut und über 15 Jahre im Einsatz gehabt - sie laufen immer noch.


    Jonas

    Da braucht man keine alte Geschirrspülmachine, da reichen lebensmittelechte Plastikboxen.

    ...glaubest Du wirklich, dass diese Boxen auf längere Sicht diese Temperturen aushalten bzw. diese für diese Zwecke entworfen oder gar hergestellt wurden.

    Die Stapelkisten haben den Vorteil, das sie platzsparend im Regal verräumt werden können. Der GS wird nicht kleiner.

    stimmt, für einen ausgediente Geschirrspülmaschine hat nicht jeder den Platz.

    Siehe die entsprechenden Dampfwachsschmelzer-Threads. 50€ sind aber sehr positiv gedacht, die Tapetelöser kostet ja schon 30-40€.

    Tapetenablöser = 30-35 Euro

    ein paar Schrauben und etwas Restholz aus dem Wertstoffhof = Null Euro

    oder wer sich neue Merhschichtplatten als Ummantelung ink. Isolierung kauft = 10-25 Euro

    Gesamt 45-70 Euro

    ...sondern die Mittelwandform! Die selbstgebauten kosten zwar auch nur 40-60€, sind aber ungekühlt und du brauchst ewig.

    ...ich habe noch keine MW Presse in dieser Preisklasse gesehen, mit der Du ordentlich arbeiten kannst. Und wenn jemand damit arbeitet, hat er das Problem mit den langen Wartezeiten der Entnahmne. Ich denke nur an die vielen Bauanleitungen die auf Basis von Holzplatten sind; vergebliche Mühe und Kosten. Und was den Preis betrifft, wie soll denn das auch gehen, wenn z.B. bereits 1 Kg (dafür geeignetes Silikon) ab 60 Euro kostet?


    Bei einer luft- oder wassergekühlten, gekauften Presse bist du bei vielen hundert Euro.

    ...wenn einem Imker so etwas zu teuer ist, dann sollte er sich in seinem Verein dafür stark machen, dass sich dieser ein MW-Presse zulegt oder ein Gerät mit einem Freund oder Kollegen so eine Gerät gemeinsam sich anschaffen. Ziel: geschlossener Wachskreislauf.

    Eine gekaufte MW-Presse hält i.d.R. ein ganzen Imkerleben und wird in den meisten Fällen sogar 'vererbt'.


    Jonas

    Eine Wachsquetsche lohnt sich auf Dauer immer, besonders wenn du dich vor Betrug schützen mußt.

    Der einzige Weg die Kontrolle über dein Eigentum zu behalten.

    Und Jonas freut sich (soll er auch).

    ...ich wollte mit meinen Zeilen hier keine Werbung betreiben. Selbstverständlich freue ich mich, wenn jemand seinen Wachskreislauf schließt und seine MW dann selbst macht. Und wenn er dann bei mir landet, macht er sicherlich keinen Fehler.


    Aaaaaber ich hatte mit meinem Satz

    Es geht auch ohne Zukauf: nur muß dann der Imker halt seine Betriebsweise umstellen.

    etwas anderes im Hinterkopf. Ich wollte damit andeuten, das es auch einen Naturbau gibt. Wer auf diese Betriebsweise umstellt, benötigt kein Wachs oder gekaufte MW.


    Und was das Ausschmelzen von alten MW betrifft, so gibt es da wirklich preiswerte käufliche Angebote. Und wer zwei geschickte Hände hat, der baut sich so ein Gerät aus einer Geschirrspülmaschine (vom Wertstoffhof) einfach selbst. Alles rausbauen aus dem Innenraum, Motor und Pumpe unten wegbauen, einen Tapetenlöser kaufen, im unteren Drittel des Gerätes ein Loch bohren, den Tapetenablöser-Dampfschlauch dort reinstecken, fertig. Und wer ökologisch denke, baut drumrum noch eine isolierende Verkleidung aus Holz. So'n Selbstbau kostet keine 50 Euro. Selbst nach über 5000 Rähmchen läuft unser Teil noch.


    Jonas