Beiträge von jonas

    Puderzucker? Ist das eine anerkannte Behandlungsmethode für Varroa? Gibt es schon Studien dazu oder meintest Du es wortwörtlich mit 'Versuch'?

    Was meinst Du mit anerkannt? Von irgendwelchen Lehranstalten getested und für gut empfunden? Anwort nein. Im Grunde genommen verwendest Du mit unserer bienenhilfe ein Nahrungsmittel.

    Unter Versuch meinte ich, dass Xaver es einfach mal versuchen sollte, als Alternative zu seinem bisherigem Verfahren. Mehr nicht.

    Ich habe dieses Produkt entwickelt und wir arbeiten seit über 15 Jahren damit.

    Näheres kannst Du unter http://www.bienenhilfe.de finden.


    Jonas

    Seit 14 Tagen versuche ich nun mit der Varroabehandlung mittels Nassenheider Verdunster zu beginnen, aber keine Chance. Temperaturen heute wieder 30° plus und die ganze Woche soll es noch bleiben.

    Mich nervt das tierisch!

    Hallo Xaver,

    wie wäre es mit einem Versuch mit der Puderzucker-Methode. Entweder mit reinem Puderzucker oder mit unserer .bienenhilfe. Bei dieser Methode spielt die Temperatur keine Rolle. Sie wirkt ab 5 Grad. Wie man das macht, steht auf unserer Internetseite.


    Jonas



    Wenn Du keine Begründung möchtest: Ja, mit dem Rapido kann man festen Honig in kleine Teile rühren, aber er wird schaumig (mit hohem Luftanteil) und es ist unsinnig mühsam.

    Danke für Deinen Hinweis. Mir ist es egal ob er schaumig oder sonst was wird. Ich will lediglich einen festen Honig in einen grobfließfähigen verwandeln damit ich diesen dann in das Spitzsieb mit Heizung füllen kann und dort dann verflüssigt wird.


    Ich habe testweise es heute mit einem selbstgebauten 'Holzstab' mit Bohrmaschine probiert. Geht mit etwas Mühe, aber nicht für die Menge die ich verarbeiten will.


    Da anscheinend nicht so viele einen Rapido oder baugleichen Rührer haben bzw. damit arbeiten - ich also auf keine weiteren Erfahrungswerte zurückgreifen kann - werde ich jetzt kurzerhand mir einen kaufen und mit Spitzsieb und Honig-Therme das Ganze mal austesten.


    Das Feinrühren mit dem Perlmut-Effekt, wird dann weiterhin in der bewährten Methode mit unserem 4-Flügler nach dem Verflüssigen durchgeführt.


    Jonas

    Je fester der Honig ist, desto mehr Luft rührt man rein.

    Widerspruch....nicht bei dem Rühwerk welches ich jetzt verwende. Dazu muß der Honig allerdings etwas vorgewärmt sein. Wir haben gegenläufige

    Flügel. Da wird keine Luft mit eingerührt.

    Zumal es Unfug ist.

    Ein hartes Wort. Bei dem Wort Unfug kommt bei mir die Vorstellung von etwas kaputt machen.

    Wir kommst Du darauf dass das Unfug sein soll?

    Der Honig muss ja sowieso erwärmt werden. Wenn er vom Auftauschrank schon eine gewisse Temperatur hat,

    genau diesen Schritt wollte ich mal testweise übergehen um mit dem Rapido den kalten Honig nur grob fließfähig zu machen und um diesen anschließend durch das Spitzsieb mit einfügter Heizspirale zu verflüssigen.

    die verwandte Energie braucht die Spitzsiebheizung nicht mehr liefern.

    Das statische Aufwärmen eines Eimers mit festem Honig dauert im Wärmeschrank schon rein physikalisch betrachtet länger als wenn der Honig grob zerteilt durch eine Spitzsieb mit Heizung läuft. Die aufzubringende Erergie wird wohl in beiden Fällen gleich hoch sein um den Honig in einen flüssigen, siebbaren Honig zu verwandeln.


    Vielleicht habe ich mich nicht verständlich ausgedrückt: Ich möchte einen Versuch machen den festgewordenen Honig im Eimer etwas fließfähig zu machen um diesen dann in das Spitzsieb mit Heizung einzufüllen. Dann kann dieser Honig sich verflüssigen und wird auch ohne Luftblasen durch das Sieb fließen.

    Und ob das mit dem Rapido geht so einen festen Honig so zu bearbeiten, dass dieser dann grob fließfähig wird, dass war meine Frage an die Benutzer so eines Rühstabes.


    Jonas

    Ich habe heuer leider etliche Eimer in denen der Honig fest geworden ist. Bis jetzt werden diese Honige im Auftauschrank erwärmt, erneut gesiebt, gerührt und dann abgefüllt. Das dauert gelegentlich etwas lange. Mir kam dann so eine Idee, ob es möglich ist, den 'kalten' Honig - also so wie er im Eimer ist und nicht auf 30 Grad erwärmt - mit dem Rapido so zu verflüssigen, dann man ihn in ein Spitzsieb mit Heizspirale einfüllen kann. Dort wird er erwärmt und fließt dann als flüssiger Honig und ohne Kristalle in den Abfülleimer, wo später noch mal gerührt und dann abgefüllt werden soll.


    An die Honigrührer welche einen Rapido verwenden habe ich eine Frage:

    Habt Ihr schon mal probiert, den Rapido einfach in den NICHT auf 30 Grad erwärmten Honig zu stecken um den Honig nur grob zu zerkleinern und fließfähig zu machen?


    An alle die ein Spitzsieb mit einem Heizelement haben:

    Wie lange braucht z.B. ein Eimer Honig ca. 28 Kg bis der unten flüssig im Eimer ist?


    Jonas


    Nachtrag:

    Meine Fragen waren nicht am Rapshonig orientiert, sondern ganz allgemein gemeint. Ich habe hier keinen Raps. Es geht hier hauptsächlich um Löwenzahnhonig. Es geht mir auch nicht um cremig oder feinkörnig. Meine Fragen richten sich an jene die mit dem Rapido arbeiten und ob sie obiges schon ausprobiert haben.

    - Fritteuse

    ...genau, ...empfehle ich schon seit über 15 Jahren.


    Die Fritteuse kann ich noch nicht so richtig einordnen. Kostentechnisch scheint sie mir von bis zu gehen (35-100€?). Taugt eine Fritteuse in 3l für 35€ überhaupt was? Oder sollte man dann besser gleich eine größere nehmen, 5l oder 10l? Ich habe eher kleinere Mengen, so 5-10kg pro Jahr an Wachs, allerdings ja stetig steigend;-)

    Wie muss ich mir das Arbeiten damit vorstellen? Wasser bis über die Heizstäbe und dann das Wachs da rein? Ist die Fritteuse nicht auch schnell versaut

    ...eine 10 liter Fritteuse kostet etwa (in Netz) ab 45 Euro = kaufen, da machst Du keinen Fehler.

    Kleinere empfehle ich nicht.


    Bei offenen Heizstäben erst langsam den Block erwärmen bis diese mit Wachs bedeckt sind. Dann auf ca. 85 Grad den Block ganz einschmelzen. Wenn fertig, den Rest einfach in der Fritteuse und aushärten lassen.

    Von Wasserzusatz würde ich abraten. Selbstverständlich ist die Fritteuse dann 'versaut'. Bild anbei von einer 'versauten' Fritteuse.


    Der Vorteil einer 10L Fritteuse liegt darin, dass Du auch ungereinigtes Altwachs mit Wasser aufkochen kannst und dann die Brühe in einen Eimer erkalten läßt. Zuvor wird das Ganze durch einen Damenstrumpf gegossen = sehr sauberes Wachs.


    Alternativ dazu - wenn Du von Elektrik eine Ahnung hast - hol' Dir eine aus dem Wertstoffhof und baue sie Dir um.


    Jonas



    ... bevor man ein Tier tötet, sollte man doch erst mal prüfen, warum ein Volk oder nur einzelne Bienen 'begrüßungsfreudig' sind. Das kann verschiedene Gründe haben und muß nicht zwingend an der Weisel liegen. Ich gehöre keiner Züchtergemeinschaft an und bin der Überzeugung, dass nur eine breite Vielfalt die Arten (in diesem Fall die Bienen) weiterbringt.


    Was mir aber wirklich neu ist ist: das eine Weisel Samen streuen kann. Ich war bis heute der Ansicht, dass das die Aufgabe der Drohnen ist.


    Jonas

    hoher segeberger Wanderboden, unten offenes Gitter. Etwa 2 Stunden Fahrt und die Ladezeiten. Keine Drohnen in den HR.


    Nie wieder ohne Wandergitter oben.

    ..ich habe kein Problem damit, dass andere Imker andere Erfahrungen gemacht haben und höre da auch gerne zu.

    Es bleiben aber diese Fragen:

    - Auf'm Hänger?

    - Transport im Auto?

    - Holzbeuten oder Beuten aus Kunststoff?

    - Wurde Wassernebel VOR der Fahrt gegeben?

    - mit oder ohne HR?


    Jonas

    Schmunzel…. Seid ihr alle Standimker und habt keine und kennt keine Wandergitter?

    Ein Wandergitter Sowas wird beim Wandern zwingend benötigt!

    ...dieser Aussage möchte in aller Deutlichkeit widersprechen. Und zwingend schon gleich zweimal. Wenn die Beute unten komplett offen ist (also unterhalb des Varroagittern), ist ein Wandern überhaupt kein Problem. In den knapp 20 Jahren sind wir mit allen Völkern so gewandert. Ein Verbrausen haben wir noch nie gehabt. Auch bei großer Wärme nicht.


    Ich halte es auch für nicht angebracht, das während des Wandern z.B. auf einem Hänger, die Luft von unten nach oben durch die Beuten ziehen kann, weil oben ein Wandergitter drauf ist. Da entsteht ein Luftzug. Da wird nach meinen Erfahrungen die Brut ausgekühlt oder die Bienen müssen nachheizen um die Kerntemperatur zu halten.


    Wandergitter sind da angebracht, wenn bei (alten) Beuten unten keine Möglichkeit besteht den Boden zu öffnen. Aber wer hat noch so alten Systeme?


    Jonas

    ...ich würde für diese paar Stunden das Flugloch zu machen und unten alles öffnen. Also Bodenbrettchen weg, sodaß der ganze Boden unterhalb des Varroagitters offen ist. Wenn's ssehr heiß werden sollte, kannst Du von unten etwas mit einer Wasserspritze Deinen Bienen Kühlung geben. Das ist nach meinen Erfahrungen weniger Stress als die Fahrerei im Auto und das Ganze Gestoße der Kisten beim Transport.


    KÖ gleich wechseln weil mal ein Volk 'begrüßungsfreudig' ist, halte ich für nicht angebracht.


    Jonas

    Bei Autos gilt ja: ‚Hubraum kann man nur durch mehr Hubraum ersetzen‘.

    ...bei der Luft bzw. der Geschwindigkeit = Luftdruck aus einem Gebläse gelten da andere physikalische Gesetze. Es reicht bei vielen Geräten die Austrittsöffnung so zu verengen, dass der Luftstrom stark beschleunigt wird. Deshalb habe ich auch eine einfache selbstgebastelte Tülle mit verengter Auslaßöffnung auf unser Gerät montiert. Damit kannst Du auch zwischen (!) die Rähmchen genügend Luft blasen um (fast) jede Biene rauszublasen. Siehe Foto weiter oben.

    Es muß also nicht zwingend ein lauter und großer Benzin-Laubbläser sein, der durch eine große Öffnung sehr viel Luft bewegen muß.


    Jonas

    ....ein schöner Schwarm, aber schade um den schönen Schwarmplatz/-ast.

    Ein von den Bienen markierter Ast in nun weg. Schade für spätere Schwärme und für den Imker, der an dieser Stelle keinen Schwarm mehr pflücken wird.

    Ein Schneiden eines Astes umgeht man einfach, indem man/frau so eine Traube leicht mit der .schwarmhilfe runtergeholt. Und Socken tragen braucht man dazu auch nicht, da i.d.R. nicht viel daneben fällt.


    Jonas

    In den Griff des Farbrollenhalters wird ein Besen- oder Teleskopstiel gesteckt.

    hallo merops@

    ich würde Dir empfehlen den Besenstiel bzw. die Teleskopstange in dem Farbrollenhalter auf jeden Fall mittels einer Schraube zu fixieren. Denn wenn Dein Paierkorb mal irgendenwo hängenbleibt, kann sich der Stiel schnell aus der konischen Halterform herauslösen und dann wird im ungünstigsten Fall, der komplette Schwarm auf Dich runterfallen.


    Jonas