Beiträge von Manne

    Hallo Johannes,


    puuh, das muss bald nach der Wende gewesen sein.


    Zu den Nachbarn (Imker) hat er wohl kaum Kontakt, der über Informationen zu Völkerverlusten hinausgeht. An seinem Wohnort soll es keine weiteren Imker geben. Im Übrigen scheint er ziemlich stur zu sein, zumindest was seine Bienen angeht.
    Die anderen scheinen ähnlich zu sein, wie er. Wie er sagte, hält jeder seine Bienen und das so, wie jeder es für richtig hält.
    Vielleicht sollte er den Nachbarn mal Deinen Hinweis auf Poul Erik Karlsen vermitteln.


    Buckfast hat er wohl auch schon gehabt aber erst nachdem schon helle Ringe an seinen Bienen waren. Von den Fremdherkünften hat aber nur die Elgon ausgehalten. Was von den Nachbarständen, zu denen bestimmt auch welche in Polen gehören, mit den Drohnen rüberkommt, weiß er schon gar nicht.


    Gruß!


    Manne

    genau Lothar,


    und wenn die genmanipulierten Pollenwolken die Gleichschaltung wie beim ... und bei den .... geschafft haben, werden auch diese "Überlebenstechnologien" nicht mehr viel auszurichten vermögen.
    Mal sehen wer sich dann zu seiner Rolle als Zauberlehrling bekennen wird.
    Vermutlich werden aber die Imker mit ihren Bienen die Schuldigen sein. Sie haben nicht richtig behandelt, äääääääh nicht richtig aufgepasst.


    Gruß!


    Manne

    Hallo Stefan und Eric,


    ja, so ist es. Deshalb ich kann die potenziellen Kandidaten wegen ihrer Zurückhaltung gut verstehen.


    Das Siegervolk lebt nach wie vor unbehandelt und macht trotz vieler Milben einen vitalen Eindruck. Es laufen Versuche zur Klärung der Ursachen. Es wird davon ausgegangen, dass das langfristige Überleben ohne Bekämpfung neben der genetischen Veranlagung der Bienen mit der Ernährung des Volkes und möglicherweise auch Gegenspielern (Pilze, Bakterien etc.) von Varroa in Zusammenhang steht.
    Ich erhielt den Eindruck, dass sich dieses Volk weiterhin auf Unije befindet. Wie das allerdings mit dem Status der reinen C-Lehre auf Unije und dem Königinneverkauf von dort zu verbinden ist, müssen andere erklären. Wer weiß schon, welche anderen Ursachen die neuerdings auftretenden Ringe bei C-Zuchtköniginnen bewirken? Möglicherweise ergibt sich daraus einer der typischen Reinzucht-Leistungssteigerungserfolge. Zu den Umständen, die dazu führen können, las ich bei PJ einen sehr aufschlussreichen Bericht:
    http://www2.vo.lu/homepages/apisjungels/page95.html


    Gruß!


    Manne

    Das passt dazu:


    Bayer stoppt Gentechnikforschung in Indien


    Konzern will Schwerpunkt auf „normale Pflanzenzüchtung“ verlagern


    Von Michael Richter


    Erneut hat ein Gentechnik-Konzern seine Forschung an Gen-Pflanzen beendet. In der vergangenen Woche teilte der Leverkusener Bayer-Konzern dem Greenpeace-Büro in Indien schriftlich mit, seine Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen in dem Land aufzugeben.


    In dem Schreiben heißt es, daß "Bayer CropScience in den nächsten Jahren seinen Schwerpunkt auf die normale Pflanzenzüchtung verlegen" wolle. Alle bisherigen Projekte in Indien seien gestoppt worden. Ein Bayer-Sprecher bestätigte am Freitag den Ausstieg.


    Bayer räumt damit erneut einen Gentechnikstandort: Bereits im März 2004 gab der Konzern seinen Rückzug aus England bekannt, im Juni wurde der Versuch aufgegeben, Gen-Raps in Australien zu verkaufen. Bayer beobachtet die konstante Verbraucherablehnung in Europa mit Sorge. An einen generellen Rückzug werde allerdings nicht gedacht.


    Wie viel Realitätssinn das Bayer-Management dennoch mit seiner Entscheidung erkennen läßt, verdeutlich die Aussage von Divya Raghunandan, Gentechnikexpertin von Greenpeace Indien. "Global gesehen haben sich die Versprechungen der Gen-Industrie nicht erfüllt, ob es sich nun um höhere Erträge oder um eine Verringerung der Spritzmittel handelt. Bayer hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Geschäft mit den Gen-Pflanzen zurückgezogen."


    Raghunandan weiter: "Der Konzern weiß genau, dass die Verbraucher in Indien Gen-Gemüse nicht akzeptieren werden. Wir brauchen keine Gen-Pflanzen in Indien." Zu den Pflanzenarten, an denen Bayer in Indien geforscht hat, gehören Kohl, Raps, Blumenkohl, Tomaten und Senf.


    Mit der Entscheidung, sich aus dem Geschäft mit Gen-Pflanzen - zumindest in Teilbereichen - zurückzuziehen, steht Bayer nicht allein. Auch der US-Gentechnik- und Chemiegigant Monsanto, der weltweit das meiste Saatgut für Gen-Pflanzen verkauft, hat in diesem Jahr die Forschung an Gen-Weizen gestoppt, ebenso die Forschung an Gen-Raps in Australien.


    Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace Deutschland, fordert Bayer auf konsquent zu sein: "Bayer sollte auch in Europa klare Zeichen setzen und jetzt seine Zulassungsanträge zu Gen-Reis, Gen-Raps und Gen-Mais zurückziehen. Weder wollen die Verbraucher Gen-Food essen, noch lassen sich diese Pflanzen in Europa anbauen, ohne die gentechnikfreie Landwirtschaft durch Pollenflug massiv zu belasten. So fliegt der Pollen beim Gen-Raps mehr als 20 Kilometer weit."


    Zum Thema recherchieren:
    http://www.rbi-aktuell.de/Umwe…12004-06/17112004-06.html
    Veröffentlicht: 17. November 2004


    Gruß!


    Manne

    Hallo Johannes,


    den Königinnen und den Drohnen, die zur Pool-Begattung aufgestellt werden, ist ohnehin Vitalität zu unterstellen. So, wie ich das nun sehe, kommt da bestes mit bestem zusammen. In dieser Vielfalt könnte das die allerbeste Standbegattung niemals leisten. Und das Ergebnis, ich will es mal salopp sagen, muss geduldig abgewartet werden. Wo Bien und „Milb“ sich auf friedliche Koexistenz einigen konnten, ist wiederum an vitalen Völkern zu erkennen. Die anderen haben sich selber umgebracht.
    Aber wenn die überlebenden Völker ein Varroatoleranzzucht-Kriterium des DIB nicht erfüllen, was dann? Überleben sie trotzdem?


    Gruß!


    Manne

    Hallo Johannes,


    die Gemeinsamkeit besteht in allen Fällen in einer festgestellten Varroaresistenz (Der Imker tut nichts gegen die Varroa. Anders gesagt, sein Tun besteht aus dem Unterlassen sämtlicher imkerlicher Szenarien gegen die V). Dieser Feststellung gebührt durch den Umstand, dass es sich genetisch um sehr unterschiedliches Ausgangsmaterial handelt besondere Aufmerksamkeit. Also kann die Veranlagung, Resistenzmechanismen zu entwickeln, wahrscheinlich allgemein vorhanden sein. Wichtig ist zunächst, dass die Resistenzmechanismen überhaupt aktiviert werden. Welche das sind ist sekundär. Das können die Forschungseinrichtungen anschließend in Ruhe klären.
    Bemerkenswert ist dabei, dass diese Zucht-/Auslese-Erfolge sämtlich nichts mit Reinzucht zu tun haben. Zwei Züchter nutzen sogar ausschließlich die Standbegattung. Es wurde auch nicht nach einzelnen Kriterien ausgelesen, der Bien als Organismus ist Gegenstand der Arbeit und des Urteils. Diese Bienen zeichnen sich bisher durch Vitalität aus, und damit auch durch Widerstandsfihigkeit gegenüber den üblichen Bienenkrankheiten.


    Als Ausgangsmaterial sind mir bei den europäischen Imkern die Elgon (Buckfast), die Primorski, eine Mellifera sowie eine Mellifera-Kreuzung bekannt. Hinsichtlich der Resistenz bei der Elgon wird es demnächst noch einmal interessant werden, wenn die Varroa auf dem schwedischen Festland die Völker ihres Züchters, Erik Österlund, erreichen wird.


    Die kleinen Zellen scheinen keine so zentrale Stellung im Resistenzmechanismus einzunehmen, wie es ursprünglich angenommen wurde. Mir ist ein Fall bekannt, wo standbegattete Elgon-Nachzuchten auf kleinen Zellen den Winter nicht überstanden, die Geschwistervölker auf den üblichen größeren Zellen hingegen doch. Mit dieser Darstellung will ich aber keinesfalls die Richtigkeit der Überlegungen hinsichtlich bienengerechter Zellgrößen und Wabenabstände infrage stellen. Vielleicht spielten die sämtlich jungen kleinzelligen Waben dabei eine negative Rolle. Zur Bedeutung des Wabenalters hat dieser Imker von der üblichen imkerlichen Meinung abweichende Erfahrungen gemacht. Zu diesem Thema gibt es auch Hohenheimer Veröffentlichungen aber nur auf die Varroa bezogen, die seinen Erfahrungen nicht grundsätzlich entgegenstehen:
    http://www.uni-hohenheim.de/bienenkunde/jahresbericht.htm
    (Jahresbericht 2003, Betriebsweise-Versuche mit Jungvölkern)

    Und 2004 soll noch eine Buckfastimkertagung gewesen sein, auf der drei Imker über ihre Resistenzzuchterfahrungen gesprochen haben. Darüber sind meine Informationen aber zu kontrovers.


    Tja, Johannes und liebe Mitleser, nun geht der Ball an Euch!


    Gruß!


    Manne

    Hallo Johannes,


    da alle Imker die VM gewissenhaft bekämpfen, können wir das Thema doch wenigstens hypothetisch besprechen. Ich glaube, dass sich unter dieser Voraussetzung auch Erfahrungen, die man natürlich nur hypothetisch gemacht hat, austauschen lassen.
    Vermutlich habe ich von den selben Imkern gehört. Es sind tolle Sachen. Nur scheinen es nicht richtige Bienen zu sein, die sie halten und die Erfahrungen hätten natürlich andere machen müssen, die, die richtige Bienen halten.


    Gruß!


    Manne

    @ Hans Peter


    Du bringst es auf den Punkt.


    Lokale Bienenpopulationen mit daran angepasste Milbenpopulationen besitzen mit hoher Wahrscheinlichkeit Voraussetzungen für die Selektion von Völkern und natürlich auch VM, die beide fähig sind, das angesprochene balancierte Gleichgewicht zu finden und zu halten.
    Gutes Ausgangsmaterial zeigt sich in Verlustjahren.
    Einzelaufstellung der Völker wäre dabei wichtig.
    So, wie man das Laufen und Radfahren nicht im engen Straßenverkehr lernt, erscheint mir zunächst eine kleine Anzahl Versuchsvölker geeigneter. Der Versuchsstand sollte außerdem einen Abstand von rd. 2 km zum nächsten Bienenstand haben, um eine gegenseitige Gefährdung nahezu auszuschließen. Diese Annahme steht im Einklang mit folgender Veröffentlichung des Instituts Hohenheim:

    http://www.uni-hohenheim.de/bienenkunde/varroabiologie.htm
    Varroa-Populationsdynamik und Reinvasion


    Eine flächendeckende Lösung des Problems wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zeitgleich geben.


    Unter den geschilderten Voraussetzungen wären die Bestäubung und der Bestand der Imkereien sehr wahrscheinlich nicht gefährdeter, als sie es jetzt ohnehin sind.


    Je eher die Anzahl der Resistenzzuchterfolge größer würde und sich die Erfolge stabilisieren, würde vermutlich die Bereitschaft sinken, sich auf waghalsige Bienenimporte einzulassen. Wer garantiert uns, dass der Käfer der letzte Schädlingsimport wird/ist?


    Natürlich sind 20 Jahre in der Evolution nichts. Mir kommen da aber Zweifel, ob wir überhaupt noch eine Evolution zulassen, die zur Erhaltung notwendig ist.


    Alles, worüber ich hier nachdenke, wird bestimmt niemand machen. Wir werden das Behandlungsgebot getreu befolgen. Solche Imker gibt es ja gar nicht.


    Gruß!


    Manne

    Mir scheint es wird schon wieder eine Sau durchs Dorf getrieben (Skorpion). Hoffentlich erfüllt sie noch einen Zweck, bevor sie in den Brühtrog läuft.


    Es ist schon merkwürdig, dass einem Wesen, dessen genetische Grundlagen sich über 30 oder 40 oder ? Mio. Jahre bewährten, nicht zugetraut wird, eigene Szenarien gegen die VM zu entwickeln.
    Ich glaube bei Th.Ko. oder P.J. las ich mal die sinngemäße Formulierung, Varroaresistenz sei „ein balanciertes Gleichgewicht“.
    Nach 20? Jahren Pleiten Pech und Pannen bei der Zucht gegen die Varroa, unsere wissenschaftlichen Einrichtungen diesmal an der Spitze, vergleiche ich das mit Seiltänzern. Beschreibe einer, wie die es schaffen nicht runter zu fallen. Welches Glied, welcher Muskel oder welches Organ mögen da zuständig sein? Auch wenn das einer beschrieben könnte, was wäre erreicht durchs bloße Herausfinden und Nachmachen des beschriebenen. Ein Windstoß und …


    Gruß!


    Manne

    Mir scheint hier wird schon wieder eine Sau durchs Dorf getrieben.
    Ich glaube bei Th.Ko. las ich mal die sinngemäße Formulierung, Varroaresistenz sei „ein balanciertes Gleichgewicht“.
    Nach 20? Jahren Pleiten Pech und Pannen bei der Zucht gegen die Varroa, unsere wissenschaftlichen Einrichtungen diesmal an der Spitze, vergleiche ich das mit Seiltänzern. Beschreibe einer, wie die es schaffen nicht runter zu fallen. Welches Glied, welcher Muskel oder welches Organ mögen da zuständig sein? Auch wenn das einer beschrieben könnte, was wäre erreicht durchs bloße Herausfinden und Nachmachen des beschriebenen. Ein Windstoß und …


    Gruß!


    Manne