Beiträge von Manne

    Als die VM hier ankam reichte eine Behandlung im Jahr aus und der für die Biens erträgliche Milbenbestand betrug ein Mehrfaches des jetzt erträglichen.

    Wie oft wird jetzt ein Volk in einem Jahr behandelt und welche Maßnahmen werden außerdem ergriffen?

    Wie könnten die "Behandlungen" in fünf oder in ... Jahren aussehen?

    Und hier (1:45:50) fängt der eigentliche Vortrag an:

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    Zu obigem Ausschnitt passt der Ausschnitt ein älteren Vortrages von Herrn Büchler v. 15.03.2016:

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    Laut Wissenschaft heißt es aber:

    "Über den Nahrungsweg muss die Biene zig Millionen Viren aufnehmen damit ein Schaden entsteht. Über den Biß/Stich reichen sehr viel weniger Viren."

    Das trifft natürlich besonders bei der Parasitierung der Brut zu.

    Es kann natürlich bei dir sein, dass du recht wenig Viren in den Völkern hast. Es gibt ja auch DWV-A und DWV-B mit sehr unterschiedlicher Schadwirkung.

    Nun, Wissenschaftler belegen auch, dass Neonics sogar bei sehr geringer Konzentration die Immunität der Bienen gegenüber Viren senken, indem deren Vermehrung deutlich steigt.

    Kennen wir überhaupt die für Varroatoleranz notwendigen x Eigenschaften der Biens? Oder gibt es bei der Annahme eines variablen Systems (variabel durch Quartier, Standort, Witterung, Tracht, Dynamik des Milbs, Drittorganismen, Pestizide, u.v.a.m.) keine dort überall gleichartige Anzahl notwendiger Eigenschaften im Jahresverlauf im Vergleich der Jahre untereinander, von Stand zu Stand sowie von Bien zu Bien? Schließlich ist jeder Bien ein Unikat!


    Die Behandler bemerken es daran, dass Milb und Bien sie immer häufiger und auf immer neue Art und Weise austricksen (wollen).


    Noch vielseitiger wird es dadurch, dass es in einer sich extrem schnell verändernden Umwelt nicht ausreicht, wenn die Biens die Faktoren lediglich nach üblichem Bedarf reproduzieren. Hier bedarf es auch ihrer stets erweiterten Reproduktion, da sie zuvor so (noch) nicht gefordert waren. Diese Annahme könnte u.a. auf gelegentlich überraschende Rückschläge bei als varroatolerant geltenden Beständen hinweisen, weil sie eben noch nicht allen diesen Anforderungen genügten.


    Eine zuverlässige Feststellung von Varroatoleranz ist derzeit nur die Überlebensfeststellung an Biens, die langfristig nicht behandelt wurden und nicht behandelt werden. Deren Überleben ist das Ergebnis der Wirksamkeit von Mechanismen, deren Bestandteile und Abläufe sich unserer Wahrnehmung weitgehend entziehen. Was überlebt hat, sieht man und es ergeben sich weder Anlass noch Verlockung etwas herbeizureden. Dabei ist es auch völlig gleichgültig, was Bien und Milb tun, wann sie es tun und wie sie es tun. Die Hauptsache ist, sie tun es und die Biens leben. Im anderen Falle sterben notwendigerweise beide!


    Erinnern wir uns noch an den wissenschftlichen Ausfresstest bei C- und P-Völkern und dabei an das, von dem wir noch nicht genug wissen: Die C-Völker waren den P-Vökern beim Ausfressen deutlich überlegen.

    Von den Testvölkern lebten im Frühjahr aber nur noch P's. Wie das?

    Mit dem Beitrag # 62 und mit weiteren Beiträgen im Faden Varroa-Resistenzzucht teilte uns Rudi Maurer viele Infos über die Varroose und über ihren Weg bis zu uns mit. Das wird bestimmt viele interessieren!