Beiträge von Hugo Greber

    Hallo Herby
    Sabiene hats eigentlich schon gesagt aber trotzdem noch.
    Die Dunkle hat in der Regel eine kleinere Anzahl an Bienen pro Volk und ist auch nicht so brutfreudig. Darum war sie ideal in den alten Betriebssystemen wie Hinterbehandler Schweizer Kasten. Wenn Du nun mit Dadant wo Du einen ungeteilten Brutraum oder auch mit Zander und Absperrgitter arbeiten willst, wird von der Dunklen der Honig nicht in der HZ eingelagert, weil sie für das Brutnest und den Honig in der Brutraumzarge genügend Platz hat.
    Die Folge ist, dass Du entweder Brutraum Rähmchen schleudern musst, aber erst im Herbst wenn die Brutfläche zurückgegangen ist, oder Du auf eine Ernte verzichtest.
    Betreffend Königinnenzucht folgendes.
    Da wir bei uns in der Imkerei von einer Liebhaberei sprechen, sind für die vielen Hobby Imker bezugsquellen für Königinnen sehr gefragt. Eine dunkle Kö kannst Du hier zwischen 30 und 50 Euro ohne weiteres verkaufen. Somit könntest Du ohne weiteres als Vermehrer oder Züchter mit der Dunklen einiges verdienen. Wenn man selber aber nicht mit der Dunklen arbeiten will, muss man halt auf diesen Verdienst verzichten.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Wenn Du immer Probleme mit dem Wassergehalt hast, können folgende Punkte verbessert werden.
    Keine Dickwaben, HZ muss gut mit Bienen besetzt sein und wenn Du die Zargen nach Hause nimmst, muss der Raum in welchem Du sie abstellst mit einem Entfeuchter welcher schon einen Tag vorher läuft bestückt sein.
    Mit diesen Massnahmen bekommst Du den Wassergehalt in den Griff.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Nimm eine dritte Zarge und setze den Ableger direkt auf das Bodenbrett. Darauf den alten BR und HR.
    Das Volk welches das Flugloch beherscht ist Sieger. Eventuell kannst Du eine zwei leere Waben direkt an den Ableger anschliessen damit die Zarge voll ist.
    Wenn Du vor dem Flugloch ein Brett hast welches bis auf den Boden reicht, kannst Du auch den Ableger auf das Bodenbrett geben, den HR aufsetzen und die Bienen aus dem Weisellosen BR vor der Beute abfegen. Wenn Du wegen einer eventuellen Kö nicht sicher bist, dann noch ein Absperrgitter vor das Flugloch.
    Gruss
    Hugo

    Hallo
    Ich kenne die Dunklen ziemlich gut, meine Region ist ja damit bestens versorgt. Tatsache ist ja, dass die Summe der Eigenschaften auch in kleinen Beuten schlechter ist als mit der C, denn sonst würde die dunkle nicht langsam aber sicher verschwinden.
    Sobald man dann in Magazinen arbeitet, kann man eine Honigernte vergessen. Der Durchschnitt in meiner Region pro Jahr liegt etwa bei 9kg mit der Dunklen.
    Wie der Rainer also sagt, eine Museumsbiene, welche aber rein gehalten werden muss, damit man nicht stecher bekommt.
    Betreffend Genverarmung folgendes. Wir haben in Gebieten mit der reinen dunklen als dauerzustand die Europäische Faulbrut. Sobald in diesen Gebieten dann mehrheitlich auf andere Rassen gewechselt wird, gehen die Fälle deutlich zurück. Wissenschaftlich ist das aber nicht abgesichert, da gegen solche Untersuchungen auch gewisse Wiederstände vorhanden sind und somit auch kein Geld gesprochen wird.
    Zusammengefasst gesagt, ist es sicher gut wenn die Dunkle auch gehalten wird, denn nur so bleibt diese Genetik erhalten. Aus wirtschaftlichen Gründen kann man aber keine Dunklen halten, ausser man verdient sich das Geld mit der Königinnenzucht.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Ich habe auch Hä gedacht. Beim Impfen kommt mir immer die Spritze in den Sinn. Also viel Vergnügen.
    Nein im Ernst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solcher Experte solch ein Antwort gibt. Sonst hätte er sicher noch genauer Ausgeführt wie er sich so etwas vorstellt.
    Es ist aber schade, dass so etwas veröffentlicht wird. Die Redaktion sollte hier versuchen die Fehler möglichst klein zu halten.
    Warten wir also auf die nächste Ausgabe welche sicher diese Frage klären wir.
    Gruss
    Hugo

    Hallo
    Ja, ja der Jofel ist der Melanie quer gekommen. Hornisen und Bienen sind halt doch nicht das gleiche. Aber wenn man Fachmann ist, weis man ja alles und hat eine fundierte Ausbildung nicht nur aus dem Internet.
    Gruss
    Hugo
    Berufsimker, Facharbeiter Imker, Bienensachverständiger, Seuchenwart, usw.

    Hallo
    Ein Berufsimker drückt sich halt in der Regel klar und deutlich aus. Ich bin der gleichen Meinung wie Jofel. Ein Grundkurs und ein Pate wären hier vermutlich angebracht.
    Gruss
    Hugo

    Hallo Sabiene
    Da bin ich mit Dir nicht ganz einverstanden. Aber so wie ich beobachtet habe und wie auch Kollegen beobachtet haben, bin ich der Meinung, dass der Pollen der Sprengstoff für die Schwarmtätigkeit ist. Einfach gesagt, je mehr Pollen im Angepassten Brutnest, desto grösser die Tendenz zum Schwarm. Oder anders auch gesagt, wenn eine Kö den Pollen nicht aus dem Brutnest drücken kann, ist der Brutraum zu gros oder die Kö zu schlecht. Für mich gehört nicht mehr Pollen als eine Handfläche in ein Volk. Das reicht bei weitem, denn die Bienen haben auch lieber frischen Pollen als alten. Sonst könnte man im Frühjahr nicht beobachten, wie sie Pollen aus den Waben vor die Beute räumen.
    Aber damit sind wir wieder OT und darum Schluss damit.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Das Schwärmen hast Du mit einer Regelmässigen Kontrolle im Griff. Pollen hat es im Brutnest nur, wenn eine Kö zu viel Platz zum Brüten bekommt oder die Kö in der Leistung nicht genügt. Den Baurahmen kannst Du vergessen wenn Du im HR mit Mittelwänden aufsetzt oder wenn Du Drohnenbrut willst lass ihn drin.
    Gruss
    Hugo

    Hallo
    und schon sieht man wieder die Unterschiede. Ein Buckfastimker orientiert sich am Fortschritt, sucht die Verbesserung in allen Bereichen und der C Imker will ein Rassenideal wie zu den braunen Zeiten. Zum Glück gibt es auch deutsch sprechende Imker welche sich konsequent von diesem Gedankengut verabschiedet haben. Karl Kehrle war ein Deutscher.
    Jetzt bin ich mal gespannt, wie viele Tiefschläge auch per PM eintreffen.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Das geht doch locker.
    Arbeitszeit, Fahrzeug, Ausfall Honig von mindestens 30 kg p.Volk. Wenn man dann noch rechnet dass ein Volk aus der Bestäubung oft ein Totalausfall für die Saison ist und nur noch Kosten für die Pflege und Futter verursacht, dann entstehen locker solche Zahlen.
    Gruss
    Hugo

    Hallo Franz
    In Deiner Umfrage fehlt noch eine Spalte für alle welche wegen Ihrem Betreibssystem / Beutenart nicht CB machen können.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Also bei mir ist es auch vorbei mit Bestäuben in Obstanlagen. Die Rechnung ist ganz einfach. Wenn ich Glück habe, dann werden die Völker nicht leichter. Der Aufwärtstrend wird aber gebrochen und ich bin nie sicher, ob und was gespritzt wird. Ich kann das auch nicht kontrolieren, da ich ja nicht immer vor Ort bin. Ich kann nur die Völker vergleichen. Wenn ich dann noch vergleiche was an Nektar an anderen Standorten beim Löwenzahn oder Raps reinkommt und was mir das an Ertrag gibt, dann reichen die Bestäubungsprämien bei weitem nicht aus, mir den Erwerbsausfall zu bezahlen. Das ist aber meine persönliche Ansicht als Berufsimker. Ein Hobbyst muss nicht so scharf rechnen.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

    Hallo
    Ich habe in Graz die Berufsschule gemacht und anschliessend den auch noch den Facharbeiter.
    Als Quereinsteiger aus meiner Sicht ideal. Berufsschule dauert 8 Wochen über 2 Jahre und der Facharbeiter nochmals eine Woche.
    Gesammthaft gesehen eine Ausbildung als Magazinimker mit der Carnica. Leider aus meiner Sicht nicht mehr ganz auf dem Stand des heutigen Wissens.
    Wichtig ist einfach, dass Deine Imkerei für die Kurse im Frühjahr/ Frühsommer noch nicht zu gross ist, sonst kommen zu den Schulkosten noch die Kosten für den Schaden zu Hause.
    Werde vermutlich im 2009 mit der Ausbildung zum Imkermeister beginnen, wenn Sie mich in Warth nehmen. Graz habe ich gesehen.
    Freundliche Grüsse
    Hugo