Beiträge von gaukler

    Hallo, liebe Imkerkollegen, bin wieder da und online. Bin schon mächtig gespannt, wie sich hier alles verändert hat...


    Ich habe da mal eine Frage: Erst wenn Efeu älter wird, blüht er ja erst und hat mächtig Pollen für die Damens. Wenn ich jetzt aus einem alten Efeugewächs Ableger ziehe und einpflanze, muß ich dann erst Jahre auf Blüten warten oder werden die kleinen Dinger gleich blühen?


    Weiß jemand, ob die Früchte des Bienenbaums eßbar sind und wenn eß- dann auch genießbar?


    Herzlichst!
    Jan-David.

    Hallo, liebe Imkerslüüd,
    nach langer Zeit auch mal wieder im Forum. Hoffe, daß alle gut in's neue Jahr gekommen sind!


    Auch wenn es unverschämt klingt, bei diesen Temperaturen nach Kuba zu fragen... Ich liebe Schnee. Habe jetzt einen Afrikaner kennengelernt, der auf Kuba imkern möchte. Hat jemand Tips (Literatur), wie die Betriebsweise dort angepaßt werden muß? Wie geht man mit einer fehlenden Brutpause um, müssen mehrmals im Jahr Ableger gebildet werden, wie sieht es mit Varroa und -behandlung aus.... Viele Fragen. Vielleicht auch gute Antworten?


    Herzlichst und Danke!
    Gaukler.

    Hallo Patrick,
    m.E. macht das keinen Sinn mehr. Wenn sie schwärmen wollen, schwärmen sie, zumal Frau Königin wohl keinen Platz mehr hat, Brut anzulegen.
    Ich würde wohl zum Zwischenbodenableger greifen. Hierzu findest Du sicher einige ausführlichere Hinweise im Forum: Honigzargen abnehmen und auf den Unterboden stellen, 1 Brutwabe mit offener Brut reintun, keine Königin! Zwischenboden drauf und dann die Brutraumzarge. Nach acht Tagen im untersten Raum Zellen brechen - dann wiedervereinigen?
    So mal ungefähr auf die Schnelle!
    Gruß
    Jan-David.


    P.S. Zwischenboden kannst Du selbst herstellen: Brett in der Größer Deiner Beuten, evtl. Rutschsicherung unten anbringen, Leisten ca. 15mm hoch rundherum anbringen, 30mm Flugloch aussparen.

    Hallo Störtebecker,
    auf eine etwas andere Art habe ich es gemacht: Ich hatte DN-Waben in Hinterbehandlungsbeuten (Bienenhaus) und habe diese in Zanderbeuten umgestrickt. Wenn Kuntzsch auch in Zander paßt, dann ginge es vielleicht auch auf diese Brutalo-Methode.


    Zunächst habe ich alle Bienen, derer ich habhaft werden konnte, in die Zanderbeute geklopft. Die nun bienenfreien Waben habe ich mit Blumendraht an Leisten gebunden, die direkt in die Beute paßten, sie waren nicht zu breit, sodaß die Bienen noch durchschlüpfen konnten, die Wabenkonstrukte kamen dann in die neue Beute. Die restlichen Bienen im Stock habe ich mit noch vorhandenen anderen Waben in den nächsten Tagen umgesiedelt, das Flugloch war geschlossen.


    Da ich gleich nach der Umsiedlung eine weitere Zarge aufgesetzt hatte, konnten die Damens gut bauen und haben dann schließlich im Winter auf der oberen Brutraumzarge überlebt, während die untere mit den Drähten entsorgt wurde (eingeschmolzen)


    Da, wie oben erwähnt, die Ursprungsbeuten im Bienenhaus standen, hatte ich eine gewagte Konstruktion mit Gerüst davorgebaut und die Beuten täglich, Stück bei Stück vom Bienenhaus entfernt und auf Bodennähe gebracht... Bin froh, daß diese Ackerei vorbei ist!


    Vielleicht hilft's?
    Gruß
    Jan-David.

    Hallo, liebe Imkerslüüd,
    das muß ich Euch unbedingt erzählen: gestern guckte ich so verträumt auf eine Wabe, entdeckte die Königin, die wie immer ziemlich kopflos, zielstrebig flüchtete... und plötzlich sehe ich, wie hinten raus ein weißes Stäbchen herauskommt - so Zäpfchen-Rückwärts-mäßig. Daß sie da eine Zelle bestiftet hatte, interessierte sie überhaupt nicht. Sie ging einfach weiter. Nur ein, zwei Arbeiterinnen kamen gleich darauf, guckten sich nach dem Erfolg in der Zelle um und waren dann auch schon von mir verscheucht... wollte doch auch gucken, ob es wirklich das war, wonach es aussah!
    Es gibt doch immer wieder schöne Erlebnisse in der Imkerei, wovon dem Imker sein Herz doch mächtig warm wird, gelle?
    Herzlichst!
    Jan-David.

    Guten Morgen, liebe Imkerslüüd,
    habe jetzt festgestellt, daß eines meiner Völker drohnenbrütig ist. Klar, daß ich die Damen entsorgen muß. Gleichzeitig habe ich aber auch noch ein Volk, das ich abgeschrieben habe, das aber eine Königin hat.


    Ist es möglich, beide Völker - abseits vom Stand - mit dem Freiluftkunstschwarm, beschrieben wie hier: http://www.imkerhomepage.de/im…schwarm/kunstschwarm.html zu vereinigen? Auf diese Weise würden sich zu der Königin die Bienen dazu hängen, die ihr folgen wollen, die anderen halt nicht. Und das schwache Volk wäre dann eben nicht abzuschreiben und wäre dann sogar stärker...


    Habt Ihr Meinungen dazu?


    Herzlichst grüßt Jan-David.

    gaukler
    Das versteh´ich jetzt nicht.
    Ob Griffmulde oder Leiste-die Kisten wiegen gleichviel, man nimmt sie am selben Punkt,


    Das mit dem Gewicht stimmt schon. Aber die Hohenheimer Griffleisten sind an den Vorder- und Hinterfronten der Beuten. Entweder bearbeitet man die Beuten von der Seite, dann kann man sie aufnehmen, ohne sichden Rücken zu verdrehen.
    Ein ganz gutes Beispiel kannst Du bei den Bildern 5 - 8 beim Vortrag von Toyotafan sehen
    http://www.imkerforum.de/forum…_2007/schmerzfrei_imkern/
    ABER durch den Kaltbau der Waben wackeln die hin und her und können leichter rausfliegen, da man ja beim Tragen der Zargen die Beute vor den Bauch hebt

    und wenn man denkt das es an den Längsseiten sinnvoller ist schraubt man sich eben dort ein paar Leisten an.


    Das allerdings kann ich nicht beurteilen (handwerklich unbegabtester Büromensch). Ob die dann auch halten; in den Bauplänen sind sie so jedenfalls nicht vorgesehen. Aber bei Christoph sehe ich gerade, sind auch Griffleisten und -mulden an den Kisten angebracht.
    Klarer geworden?
    Gruß
    Jan-David.

    Seid aber bitte vorsichtig, liebe Imkerslüüd.
    Letztes Jahr, als Amelunxen seine Bienenfuttertankstelle eingerichtet hatte, wimmelte es da nur so von Wespen und Hornissen. Er hatte keinerlei Schutz dort errichtet und die ganze Umgebung war pitschnaß und mockerig....
    Aber gegen das Zeug selbs ist nix einzuwenden.
    Gruß
    Jan-David.


    ...[*]Griffleisten statt Griffmulden...


    Und genau hier halte ich das Hohenheimer Konzept für schwierig. Toyotafan hat das bei seinem Vortrag über rückenschonendes Imkern sehr deutlich gesagt und ich fand es sehr einleuchtend, auch wenn ich es nicht umgesetzt habe:


    Die Hohenheimer Beute hat die Griffleisten vorne und hinter der Beute, die Rähmchen sind im Kaltbau angeordnet. Wenn ich nun die Kiste hochheben muß - was ja mal vorkommen soll ;-) -
    rappeln die Waben aneinander bis zum Verkanten und Rausfallen (jedenfalls, wenn ich die Kiste vor den Bauch nehme). Wären die Griffleisten an den Längsseiten der Beuten, wäre das überhaupt kein Problem; ist allerdings nicht mit o.g. Beuten zu verwirklichen. Ein Weiteres ist das Heben, wenn man hinter den Beuten steht. Man muß sich ziemlich umständlich verdrehen, was dem Rücken äußerst gut tut...


    Ich glaube, auf diesem Hintergrund ist eine Griffmulde - mit all ihren anderen Problematiken - sinnvoller.


    Gruß
    Jan-David.

    Zum Thema Bauernregeln:


    Bauernregel (für den 24. März): Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', / hat der Bauer Freud' und Wonn'.


    aus: www. heiligenlexikon.de


    hoffen wir, daß's was wird mit dem schönen Wetter....


    Grüße!
    Jan-David.

    ...mein ich auch. Nur war Drohn mal wieder schneller... ;-)
    Moin Imkerslüüd,
    Futterwaben aufreißen ist ziemlich gleichbedeutend mit frühjährlicher Reizung. Es gibt tolle Argumente dafür (Platz schafffen für Brutnest, Wärmeentwicklung durch Umschichtung etc.); alles ungemein logisch. Nur nützen tut's nicht. Diverse Bieneninstitute (u.a. Hohenheim, Liebig) haben nachgewiesen, daß das gar nicht weiter hilft und nur Zeitverschwendung bedeutet - abgesehen davon, daß man die Kisten zur Unzeit öffnen muß und das Mikroklima erst mühsam vom Bien wieder aufgebaut werden muß.
    Laß es bleiben oder mach es an einigen Völkern und an anderen nicht; sie müssen natürlich gleichstark sein. Und du wirst den Unterschied sehen - oder eben nicht.


    Grüße aus dem sauerländischen,
    Jan-David.

    Moin, Dr. Haper.
    Also ich würd' da im Moment überhaupt nix machen. Die Damens benötigen Futter für die Aufzucht und werden dieses aufnehmen so wie sie es brauchen bzw. den Platz für Brut benötigen (umtragen). Mittelwände, jetzt in einer Zeit, die Bodenfröste avisiert, in's Brutnest zu hängen, macht gar keinen Sinn, da die Brut nur verkühlt. Warte damit bis die Stachelbeeren blühen bzw. die Kirschen. Dann kannst Du, damit sie besser ausgebaut werden, MWs einhängen.
    Ich habe in der 10.KW auf den einen Brutraum, in dem die Madeln überwintert hatten, einen 2. BR gepackt mit 7 Mittelwänden und 3 ausgebauten Brutwaben. Wie ich hier im Forum lese, gehen hier die Meinungen stark auseinander und ich bin mir noch nicht schlüssig ob es wirklich das Gelbe vom Ei war. Allerdings gehe ich davon aus, daß die Bienen nur das bebrüten, was sie wirklich schützen können, mehr nicht, sonst würde die Königin ja das ganze Jahr über täglich 2.000 Eier legen... Und durch die Winterkugel, zu der sie sich zusammenziehen, geht ja auch relativ wenig Wärme verloren - wäre sonst nicht die ganze Zarge (auch die unbesetzte) mollig warm?
    Herzlichst,
    Jan-David.

    Ich habe gestern mal mit der Federzugwaage gewogen. Zu letzter Woche haben sie um die 2 kg zugenommen - Uuhps denk ich mir, geht das mit rechten Dingen zu? Klar sie tragen fleißig Pollen ein. Aber Nektar?
    Wer weiß auch dazu was zu sagen?
    Gruß
    Jan-David