Beiträge von ralf_2

    Meint ihr nicht,

    daß solches Zeug nicht zur Ernährung der Bienen gehört und dabei auch nix zu suchen hat?

    Der Imker sollte sich zumindest hier möglichst naturgemäß orientiert zeigen. Wenn der Standort nicht genug Pollen bringt, dann muss man entweder mit pollenspendenden Pflanzen nachbessern, falls das möglich ist, oder abwandern.


    Der ganze „Kunststoff“ führt irgendwann zur „industriellen Tierproduktion“, wie das früher hier genannt wurde.


    Hab gehört, wir sollten davon weg. Also ich bin der Meinug: Vergesst das Zeug - Ernähren wir die Bienen natürlich.


    Grüße Ralf

    Moin,

    Wenn ich den Räucherer anzünde, dann im Transporter. Da darf man ja auch (noch) Rauchen. Wir der Rauch nicht mehr gebraucht, wird der Abzug verstopft und das Ding in einem Eimer nach Hause transportiert.

    Keine Ahnung, ob ich dafür eine Gefahrguttransportberechtigung brauche.


    Freilich. Wenn’s schief geht, gibt’s Ärger.


    Grüße Ralf

    Also: ich kann keinen Schwänzeltanz - deuten auch nicht.


    Aber ich erkenne eine Eskalation am Flugloch. Wenn da plötzlich mehr los ist, als normal, dann ist entweder Vorflug oder Räuberei. Mag der Anfänger nicht auf den ersten Blick erkennen. Wenn das Flugbrett klebrig ist, dann war’s zu spät.


    Hat das Volk eine gut eingeführte Königin, gibt es erst gar kein Tohuwabohu - die potentiellen Räuber wagen das gar nicht erst.

    Sirup kann man ohne Panik auszulösen immer füttern, selbst aufgerührtes Zuckerwasser sollte man nur abends bei einsetzender Dunkelheit geben - das Zeug macht die Bienen „erfinderisch“.


    Grüße Ralf

    Ich imkere seit den frühen 70ern ohne Schleier und Handschuhe.

    Vor par Jahren habe ich mir wieder einen Schleier und ein par Handschuhe angeschafft. Den Schleier hatte ich dieses Jahr schon einmal auf, weil ich in ein weiselloses Volk am Rapsfeld reinschauen musste.

    Ansonsten brauche ich das nicht - bei Hinterbehandlung kann man sich günstig aufstellen.

    Am Wichtigsten ist es aber, vor allem friedliche und fleißige Bienen zu vermehren. Hunger macht auch böse - da geht’s den Menschen auch nicht anders.


    Sollte ich dann doch noch eine Allergie entwickeln, würde ich das dann doch eher lassen mit den Bienen, denn bei aller Vorsicht wird man gelegentlich doch mal gestochen …


    Grüße Ralf

    Moin,

    Ja dann bitte ich um Entschuldigung, daß ich Deine Ruhe gestört habe.


    Grüße Ralf

    Moin,

    Was immer geht, vor allem bei „Magazin“:

    Der Brutraum mit der Königin, die sowieso ersetzt werden soll, wird durch einen neuen ersetzt - dazu eine junge eierlegende Königin im Käfig unter Futterteigverschluss, deren Qualität überzeugt hat.


    Den Brutraum mit der Alten kann man noch eine Weile daneben stehen lassen, damit beim Altvolk noch ein par Flugbiene bleiben. :-). Am nächsten Morgen wecken die dann aber am Außenstand auf und müssen selbst für sich sorgen.

    Die Alte ist Kummer gewohnt und hält den Laden zusammen - die Junge richtet sich neu ein.

    Evtl. vorher noch den Honig abräumen und danach einmal Schwammtuch mit Ameisensäure drüber, dann erfolgt der Neustart relativ gesund. Und dann schön füttern …

    Weisellose Brutableger sind jetzt am Heimatstand chanchenlos… irgendwann werden die von den Nachbarn abgeräumt.


    Grüße Ralf

    Weder Viren noch Milben interessiert irgend eine „Mehrheit” oder „Meinung“.


    Wenn hier noch zwanzig Leute mit merkwürdigen Ansichten aufschlagen, wird es auch nicht besser um die Bienen bestellt sein.


    Aber ihr könnt auch ruhig so weiter machen …


    Grüße Ralf

    Moin,

    Abschwefeln ist eine sichere Lösung gegen allerlei Krankheiten.

    Wenn man die Reste noch verbrennt, ist das auch sehr hygienisch.


    Es kommt sicher auf den Befallsgrad an. Ich würde mit junger, begatteter Königin einen Flugling in gereinigter Beute bilden.

    Kurz vorher noch mal Schwammtuch drauf, um die freien Milben auszuschalten.


    Der alte Wabenbau kommt in den Dampfwachsschmelzer.


    Somit kann ein Neustart gelingen. Füttern nicht vergessen.


    Viel Glück! Und nicht zu lange zögern - es scheint da auch so einen Point of no return zu geben - hatte voriges Jahr so einen Fall.


    Grüße Ralf

    Moment:

    Ich schicke Waben erst mal durch den Dampfwachsschmelzer. Entdecklungswachs wird mit warmem Wasser ausgewaschen, so dass wenigstens der meiste Honig vom Wachs weg ist.

    Erst das vorgeklärte Wachs wird dann zusammengeschmolzen und gesiebt.


    Leider hab ich hier noch nie geschafft, Bilder einzustellen, sonst könnte ich das besser erklären.


    Grüße Ralf

    Das ist den Bienen auch vollkommen egal.

    Wenn die wollen, bauen die alles ordentlich zu, weil sie „denken“, daß alles, was oben nicht angehängt ist, runterfällt.

    Englisch können die evtl. auch nicht. Ich habe noch keine Beute erlebt, bei denen nicht alles und jedes zugebaut und auch voll Nektar getragen wird, wenn es nur reichlich Tracht gibt.

    Wenn man par Tage warten kann, ist das Anbauwachs wenigstens trocken, was Kollateralschäden weitgehend vermeiden hilft.

    Keine Ahnung, woher die „Abstandsregel“ kommt - sie ist nicht allgemeingültig.

    Grüße Ralf