Beiträge von ralf_2

    Wir haben Anfang der 90er Amitraz verwendet - es hat mir nicht gefallen. Das Zeug schlägt sich als glänzender Belag überall nieder - Nö. Ohne mich.


    Ich geh mal von aus, wir wollen ein gesundes Nahrungsmittel verkaufen, um das Hobby zu finanzieren (bin auch noch Modellbahner - da verdient man gar nix), also sollten sich wenigstens die Bienen selbst „ernähren“.


    Bei Amitrazeinsatz kann ich mir rein von der Anschauung nicht vorstellen, daß aus solchen Völkern noch so was wie Honig rauskommt - Zulassung hin oder her.


    Hatten wir damals übrigens auch - hab noch die Gebrauchsanweisung irgendwo im Bienenhaus hängen. Genutzt hat das Zeug letztlich übrigens auch nicht.


    Grüße Ralf

    Moin,

    Ich hab die Fluglöcher bei den Seegerbern immer offen. Außer bei Ablegern.

    Ausgeräumt wurde da bisher nix.

    Die Völker sollen natürlich eine ordentliche Stärke aufweisen bzw. die Volksstärke sollte zum bewohnten Raum passen.

    Bei Ablegern verwende ich seit einiger Zeit Hinterbehandlungsfenster mit Verpackung als Schief.

    Grüße Ralf

    Weichmacher gehen immer mehr oder weniger schnell aus dem Kunststoff raus. Der Unterschied von hochwertig / Plunder besteht nur in der Geschwindigkeit des Verfalls.


    Ich brauch keinen Schleier, hab den aber immer als Erkennungszeichen im T4 hängen. Leider gilt der nicht als Corona-Maske :-(


    Grüße Ralf

    Das klappt alles aber nur im Frühjahr gut.

    Wenn man sämtliche verdeckelte Brut entnimmt, daraus Brutableger macht und das alles in „brutfreien“ Zustand, also ohne verdeckelte Brut, behandelt, hat man schon mal gute Karten und die Vermehrung der Milben drastisch behindert.

    Wenn man das bezeiten, so kurz nach der Linde durchziehen kann, hat man schon mal einen Vorsprung für die Bienen erreicht.

    Grüße Ralf

    Nö,

    Wir hatten zum Schluss fast 150 Völker in 4 Wanderwagen. Und das nebenberuflich. Das wäre auch ohne Milben nicht ewig gut gegangen. Es wurden auch die Wanderplätze knapp. In den 80er Jahren gab es in der DDR einen regelrechten Boom der Imkerei, die damals durchaus günstige Bedingungen vorfand.


    Und dann kamen erst die Milben und dann die Wende und die Idylle war vorbei:-)


    Grüße Ralf

    Trotz der Tatsache, dass ich von 12 auf jetzt 21 Völker aufgestockt habe, ist das varroatechnisch mein entspanntestes Jahr.

    nicht trotz, sondern weil ;)

    Ja,

    So haben wir das schon in den späten 80ern gemacht - irgendwann kommt man nicht mehr nach, wenn man zu viele Bienen hat.

    Bei uns kam dann noch dazu, daß die Bestäubung nicht mehr vergütet wurde und die Honigkunden nun „endlich“ Langnesehonig aus der Fernsehwerbung wollten …


    Grüße Ralf

    Das Problem ist der Kalender: Wenn die Königin jetzt ein Ei legt, schlüpft die Biene im Oktober. Ob sie das aber überhaupt noch macht?


    Die Weichen wurden schon Anfang August gestellt - jetzt rollt der Zug.

    Hier blüht jetzt der Efeu - ein ordentliches Theater.

    Manche Weisel legt noch eine Brutwabe an. Pollen kommt von der kanadischen Goldrute, wenn es denn wenigstens am Tage warm ist.


    Grüße Ralf

    „Reportertechnik” ist ein schöner, unfreiwillig komischer Fehler der Autokorrektur, finde ich.

    Die Reporter heute haben meist auch keine Ahnung, dafür aber viel Meinung.

    Grüße Ralf

    Ich habe in der Umgebung noch kein einziges Rapsfeld entdecken können. Wo der Weizen war, und normal Raps hingekommen wäre, gibt es Gras mit bischen Phacelia…

    Das wird seit vielen Jahren das erste ohne Raps.

    Dafür gibt „Blühmischungen“ im Spätherbst …

    Grüße Ralf

    Aber Erfahrung zählt ja heute nicht mehr, meinen vor allem die Neulinge.

    Ich als Neuling darf das ja sagen :D: Erfahrung ist schon fein. Aber es gibt Imker, die verwechseln das mit Sturheit, konservativ sein an unangebrachter Stelle, unflexibel sein ("Du musst das so machen weil das bei mir schon immer so geklappt hat.", oder auch Rassenwahn). Und da hört es dann bei mir auf. Auf erfahrene, aufgeschlossene Imker höre ich sehr gerne. Der Göttin sei dank sind bei mir in der Umgebung eher die aufgeschlosseneren zu finden.

    Ja,, daran erkennt man den wirklich erfahrenen Imker: er hört nie auf zu lernen :-).


    Wenn jemand sagt: Das muss so sein, weil das immer so war, dann wechsel ich auch heute noch die Straßenseite. Rassisten mag ich eh nicht. Friedlich und fleißig (in der Reihenfolge) genügt mir.


    Die jungen Wilden haben die Imkerei auch nicht mit Löffeln gefressen.


    Grüße Ralf

    An Selbstbewusstsein hat’s dem Herrn Heuvel nie gemangelt - es sei denn, jemand war mal anderer Meinung. Dann war wer schnell gekränkt und reagierte merkwürdig.


    In sofern ist das Medium Buch schon eine gute Wahl - der Leser gibt selten Widerworte :-)


    Übrigens mach ich das mit den Bienen auch schon … seit den letzten 70er Jahren. Aber Erfahrung zählt ja heute nicht mehr, meinen vor allem die Neulinge.

    Aber keine Angst - Bücher schreiben ist nicht mein Plan - bin schon froh, wenn ich lesen kann.

    Grüße Ralf