Beiträge von ralf_2

    Bei uns erlischt der natürliche Bautrieb (entgegen gern anders lautender Erfahrungen) regelmäßig zu Johann (also jetzt so ungefähr).

    Man kann natürlich mit der Brechstange (Futter oder plötzlich einsetzende Tracht) die Bienen vom Gegenteil überzeugen, aber das mag ich nicht. Die sollen die Energie für die Überwinterung aufsparen.


    Ich wollte nur erzählen, wie ich das gemacht habe. Es geht sicher auch anders. Ich werde das erst mal weiter so halten. Bitte dafür schon mal vorsorglich um Entschuldigung.


    Grüße Ralf

    Ich habe voriges Jahr einen Versuch mit drei von 6 Segebergern gemacht. Mehr junge Waben hatte ich voriges Jahr nicht - den Stress mit Mittelwand ausbauen wollte ich den Bienen zunächst ersparen.

    Diese Jahr werde ich ähnlich mit den Völkern in Hinterbehandlungsbeuten verfahren, sollte auch funktionieren.

    Sicher kann man auch eine bewährte vorjährige Königin wieder zusetzen, um eine allzu großes Völkervermehrung zu vermeiden.

    Ich möchte gern Amateur bleiben …

    Evtl. kann man auch auf die Ameisensäure verzichten - es war mein erster Versuch in dieser Richting. Allzu viele Milben waren auf der Windel nicht zu finden.

    Aber ich möchte die Bienen im Winter gern in Ruhe lassen und die kontrolliert sichere Brutfreiheit ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad der Behandlung. 100% erreicht man eh nicht - das ist eben Biologie.

    Grüße Ralf

    Moin,

    Ich habe das im vorigen Jahr das erste mal Ende Juli so gemacht:

    1) alte Königin und fast alle Brut raus. Eine offene Brutwabe bleibt.

    2) Ameisensäure 60% mit Schwammtuch drauf

    3) eine Woche später, wenn die offene Brut verdeckelt ist, diese raus und junge Königin rein - Ordentlich Futter drauf

    4) nach zwei Wochen das tolle Brutnest bewundern - 2. Zarge drauf und noch mal ordentlich Futter.

    5) im Frühjahr wieder begrüßen und das neue Jahr feiern.


    Grüße Ralf

    Meine Bienen fliegen wesentlichen weiter als 500 Meter. Erkennt man vor allem bei Raps. Ein Blick auf das Messtischblatt genügt, um die Entfernung zu ermitteln.

    Da werden locker 4,5 km überwunden, wenn es lohnt.

    Bis zur Linde brauchen sie etwa 1200 bis 3000m. Auch kein Problem.

    Grüße Ralf

    Ich habe 5 wunderschöne große Kirschbäume - allerdings nutzen die nur den Bienen, wenn sie blühen.

    Den Wettkampf um die Früchte habe ich schon seit Jahren den Amseln, Staren, Kernbeissern und Eichhörnchen überlassen - ich kann höchstens mal kosten.

    So gesehen ist mir die Sorte egal.

    Grüße Ralf

    Moin,

    Bienen befliegen einen Radius von ca 4,5 km, wenn das Wetter gut ist. Das sind so ca 16 Quadratkilometer Reichweite.


    Woher manche angesichts dieser Fläche die Gewissheit nehmen, irgendwie Sortenhonig zu ernten, ist wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse der Imkerei.


    Noch schwieriger ist das mit Frühtrachthonig. Bei mir geht der erste Zentner an die Bienen, schon weil man im zeitigen Frühjahr Futter und Honig nicht seriös auseinander halten kann.


    Grüße Ralf

    Normalerweise brauche ich keinerlei Stichschutz. Wir haben heute den ganzen Nachmittag geschleudert- also ich hab die Waben rausgenommen - 10 Völker - ein Stich in die Hand, weil selbst Schuld, Biene gequetscht.

    Früher hatte ich auch „giftigere“ Bienen. Heute sind sie meist freundlich und fleißig.

    Grüße Ralf

    Bei mir haben sich die Völker immer wieder abarbeiten können, es gab keinen Stau durch zuviele Bienen. Leider ist trotz der auf den ersten Blick guten Bedingungen der Ertrag hinter den Erwartungen zurück. Liegt auch an der Trockenheit im Mai…


    Wenn’s gut geht, schaffe ich die schwarze Null. Aber nächstes Jahr, da wird alles besser.


    Grüße Ralf

    Moin,

    Bei mir gibt’s in der Regel ohne Behandlung keine Schwellungen. Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Gewöhnung.

    In den 90ern hab ich nur aushilfsweise nach den Bienen gesehen - da gab’s auch mal einen dicken Finger, Auge usw.


    Ich weiß aber, dass es jeden Tag auch anders kommen kann. Man steckt nicht drin.


    Grüße Ralf

    Das ist ganz normal: So regeln die Bienen so (auch) die Temperatur im Innern. Wenn es richtig kühl wird, verschwinden sie schon.

    Wir hatten früher manchmal richtige Bärte in Tropennächten am Flugbrett hängen. Freilich könnten sie auf die Idee kommen, zu schwärmen, wenn der Zustand länger anhält.

    Diese Wahrscheinlichkeit sinkt aber mit jedem Tag. Ende Juni hatte ich nur seehr selten Schwärme.

    Grüße Ralf