Beiträge von ralf_2

    Diese Bienensauna hat man schon Ende der 80er Jahre entdeckt. Allerdings sollten die Bienen ohne Waben erwärmt werden. Obwohl bei den empfohlenen 40 Grad nichts passieren sollte.

    So richtig hat es nicht geklappt - Milben gibt’s immer noch.


    Erinnern wir uns, wo die Milbe herkam, dann stellen wir fest, dass auf Java da ganze Jahr Bienensaison ist. Die Milbe und die dort ansässige Biene kommen dadurch klar, dass die Bienen irgendwann das vermilbte Nest verlassen und irgendwo wieder von vorn anfangen.

    Aufgrund der ewigen „Vegetationsperiode“ gelingt das dort. Von den Bienen auf Java verlangt ja auch niemand Höchstleistungen in Form von 30kg Honig und mehr.

    Ginge auch nicht, die überleben nur - das genügt.


    Bei unserem Wetter hatten die Milben eine gute Entwicklung, dank des längsten Sommers, an den ich mich erinnere. Die Brutperiode dürfte genauso lang gewesen sein.

    Trotzdem habe ich dann Ameisensäurebehandlung in Verbindung mit vollständiger Brutentnahme und Bauerneuerung bei einzelnen Völkern Probleme.


    Zwei Ableger in Hinterbehandlung haben sich vom 15.09. bis 5.10. aufgelöst. Das Schaubild zeigt großflächig ausgelaufene Brut 3DNM-Waben) und viel frisch eingetragenen Phacelia-Pollen.

    Behandlung erfolgte mit mehrmals (5x) Ameisensäure 60% gekühlt per Schwammtuch.


    Wollte bei uns in der Apotheke Oxalsäure kaufen, vertreiben die aber nicht.

    Inzwischen soll dieses ja nicht mehr apothenpflichtig sein.


    Grüße Ralf

    Um diese Jahreszeit ist es nicht ungewöhnlich, wenn nur noch auslaufende Brut vorhanden ist.

    Auch wenn es eher nach Sommer aussieht: Es ist Herbst. Merkt man zur Zeit nur daran, dass es schon um 7 dunkel ist.

    Ich guck höchstens noch nach Futter. Manche brüten ja doch noch und denen fehlt evtl. was, wenn es kalt wird.

    Ansonsten wie schon gesagt:

    Unruhe? Eher nein -> ok

    Polleneintrag? Ja, -> ok - es stellt sich eher die Frage, was blüht jetzt noch?

    Brut? Kann sein, muss nicht. Wenn sie sonst ruhig sind, such ich gar nicht erst.


    Im Frühjahr können Kotspritzer und ausgelaufene, oder angefressene Weiselzellen Weisellosigkeit anzeigen.

    Da hilft dann nur auflösen oder Ableger draufsetzen, je nach Restwert.


    Grüße Ralf

    Mein Vater sagte immer, als Imker muss man auch nicht zu neugierig sein und laufend in die Beuten gucken.

    Wer aber gar nicht neugierig ist, wird auch kein Imker.


    Um Fluglochbeobachtung deuten zu lernen, braucht man schon etwas Erfahrung. Die gewinnt man letztlich auch dadurch, dass man mal reinschaut, ob die Beobachtung richtig interpretiert wurde. So lernt man Trachtflug von Räuberei unterscheiden, etc.


    Wenn da aber irgendwelcher Müll im Flugloch liegt, guckt man sofort. Hatte vorigen Winter so einen Fall, wo sich eine Maus im Magazin eingenistet hatte. Die Bienen saßen trotzdem relativ ruhig und haben dank Futterteig überlebt. Die entfernteren Futterwaben hatte die Maus größtenteils gefressen.


    Grüße Ralf

    Ja, vielleicht bleibe ich auch deswegen lieber Amateur - weil mir das sonst zu anstrengend wird.

    Heutzutage muss man eh aufpassen, dass man nicht zu viele Bienen hält, weil ab bestimmten (oder unbestimmten?) Völkerzahlen allerlei „Mitesser“ kommen.

    Grüße Ralf

    Ach,

    Soviel Zeit ist immer, ausser man hat Termine wegen Weiselzucht. Da muss man dann durch.

    Wenn ich Schutzkleidung bräuchte, würde ich mir überlegen, ob ich andere Bienen oder gar keine möchte.

    Grüße Ralf

    Moin,

    Ich habe so eine Sprühflasche aus dem Baumarkt. Eigentlich ist sie dafür gedacht, die ausgeschleuderten Waben mit Wasser zu benetzen, um die Aufregung im Bienenvolk zu minimieren.

    Wenn’s richtig warm ist, sprühe ich mich auch selbst damit ein. Und das Oberhemd wechsle ich dann gern. Da brauche ich schon mal drei - zwei trocknen auf der Wäschespinne - eins hab ich an.

    Schleier oder andere Schutzkleidung verwende ich in der Regel nicht. Meine Bienen tun mir nix. Sie wissen, dass ich das dickere Fell habe.

    Grüße Ralf

    Moin,

    Die Edelstahlschrauben würde ich aber postwendend zurück schicken. Das Wachs auch.

    Sowas ist ein Betrugsversuch.


    Ich habe jetzt 18 kg garantiert eigenes Wachs zusammen. Nun überlege ich, ob ich selber Gießen anfangen soll, oder umarbeiten lasse.

    Spätestens nächstes Jahr hab ich dann den halben Zentner zusammen - dann lohnt es endgültig, darüber nachzudenken.


    Grüße Ralf

    Was die Verminderung der Wirkstoffkonzentration mit den Vegetariern zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

    Ich hatte noch nie Ärger mit Ratten - möchte aber auch keinen


    Grüße Ralf

    Das „Argument“: „Ist für die breite Mssse, und die haben eh keine Ahnung…“ habe ich in anderen Zusammenhängen schon oft gehört, aber es widerspricht sich selbst.


    Da unsere Journalisten gern die Pressefreiheit für sich beanspruchen, müssen sie auch sorgfältig arbeiten. Solch gequirlter Murks ist aber schon herausragend. Soo schlecht sind die Reportagen Gott sei Dank nur selten.


    Eigentlich müsste der Imkerbund protestieren.


    Grüße Ralf