Beiträge von ralf_2

    Moin,

    Die Liste hätte mir nix genutzt - ich schreibe Wesentliches mit Bleistift (der läuft bei Hitze nicht aus und schreibt auch bei Kälte) auf Karteikarte.

    In diesem Falle war ich drei Tage nicht da und es war passiert. Es war Futter und Pollen in großer Menge aber keine Restbrut.

    Die Räuberei zum Ausräumen der Vorräte hatte aber noch nicht eingesetzt.

    Grüße Ralf

    Moin,

    So einen Fall hatte ich auch - mit einer „Brutscheune“.

    Klar waren da jede Menge Milben drin. Gebildet war das Volk aus ca 24 Brutwaben aus verschiedenen Völkern zwecks Milbenvernichtung.

    Behandelt wurde alle 3...4 Tage mit Ameisensäure-Schwammtuch.

    Das ganze sah bis Anfang Oktober sehr gut aus. Dann habe ich auf einen Raum eingeengt. Futterabnahme normal - Flug auch. Keine Stummelflügel oder Krabbler.


    Mitte Oktober war keine Bewegung am Flugloch mehr - die Nachschau ergab ein ähnliches Bild: jede Menge Futter und seehr viel Phaceliapollen. Die waren bis zum Schluss recht stark, denn die Phacelia fing hier erst im Oktober an und war ca drei Kilometer entfernt.

    Ob die wirklich alle plötzlich ausgezogen sind, weiß ich nicht. Drei andere Sammelbrutableger mit äahnlicher Geschichte sind immer noch da.


    Manchmal lernt man eben, nur was, weiß ich noch nicht.


    Grüße Ralf

    Moin,

    Eine bessere Zeit zum einfachen Umsetzen als jetzt, gibt es nicht. Je kälter, desto besser.

    Natürlich muss man erschütterungsfrei mit den Beuten umgehen. Also besser tragen, als fahren.

    Im Frühjahr fliegen die Bienen sich sowieso neu ein. Vielleicht gucken einzelne nach dem alten Stadort, aber finden bei Flugwetter wieder zum Neuen. Im Januar /Februar ist mit Kälte zu rechnen, da fliegt dann keine Biene.

    Grüße Ralf

    Nö,

    Ganz so schlimm ist das nicht. Der Imker weiß schon, was er tut und ist ein großer Held.

    Nur der Nachbar… hat keine Ahnung, komischen Honig, den er zu billig verkauft, jede Menge Milben, die sich in der ganzen Gegend verteilen und bestimmt auch bald Faulbrut.

    Also wenn Führerschein, dann für die Nachbarn.


    Und die müssen sich dann alle in einer Liste registrieren. Ich verteile dann gegen Gebühr Lizenz zum Bienenhalten.

    Ähnlichkeiten mit der Realität können rein zufällig sein.


    Grüße Ralf

    Das wäre schon logisch, aber wenn der Glashersteller eine Stiftung gründen und Gesetze machen darf, dann sind natürlich alle anderen „beteiligt“, nur er selbst nicht.


    Ist für mich schwer erträglich, aber offenbar die Rechtslage. Steht auch alles im „Bienenjournal“ beschrieben.

    Man muss eben streng drauf achten, nicht zu viele Bienenvölker zu besitzen :-).

    Grüße Ralf

    Ich weiß da nicht gut Bescheid - aber kenne die Unwissenheit und das Desinteresse der Leute außerhalb der „Imkerblase“.

    Das interessiert leider alles niemanden .…


    Wir hatten schon einige Male mit Baufirmen zu tun, die viel vorhatten, aber letztlich kein Geld. Strafrechtlich hat das mich nicht interessiert, aber mein Geld hätte ich gern gehabt. Statt dessen gab’s dann diese Titel, mangels Masse unvollstreckbar. Aber dreißig Jahre gültig.

    Die Ersten verjähren demnächst.…


    Und das ist auch alles gar nicht böse: Strafrechtlich hat der Betrüger sein Urteil bekommen.


    Ich wünsche allen Geschädigten viel Glück und drücke alle Daumen.

    Aber ich fürchte, das war’s.


    Grüße Ralf

    Offenbar interessiert sich der Staatsanwalt nicht sonderlich für das Kleinzeug.


    Vielleicht muss er schlimmere Ganoven jagen, so‘n kleiner Waxpanscher - da wird der nie Oberstaatsanwalt, wenn der sich mit solchem Kleinzeug aufhält.


    Was unsereins berechtigt zur Weißglut treibt, interessiert außerhalb der Imkerschaft keine Sau. Selbst unser Imkerbund kann oder will nicht - er ist ja nicht direkt betroffen.


    Gefällt mir nicht, ist aber so.


    Grüße Ralf