Beiträge von ralf_2

    Genau,

    die Wachsschmelzer müssen auch mit dem leben, was sie geliefert bekommen. Und wie schon gesagt: Beim Recycling erzielt man Qualität oft dadurch, dass hochwertiges Material (oder das mit den gewünschten Eigenschaften) in der Menge zugesetzt wird, bis das minderwertige Zeug soweit verdünnt ist, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

    So geht’s bei Stahl, Glas, teilweise auch Papier. Beim Wachs sehe ich das ähnlich. Wenn die ehrlichen Wachsschmelzer nur mindere Qualität geliefert bekommen, wird es auch nicht besser.

    Wie oft Wachs im Kreislauf benutzt werden sollte, wüsste ich selbst gern. Leider kann ich mir so viele Kerzen gar ich vorstellen …

    Grüße Ralf

    Wenn in den Mittelwänden Faulbuterreger sind, wird man das auch nachweisen können. Ich behalte ja immer welche über - die könnte man dann untersuchen lassen, und sei es, um einen Verdacht auszuräumen, falls kein anderer Infektionsherd gefunden wird.

    Ich glaube ja auch nicht dran, dass die Faulbrut über Mittelwände deutscher Hersteller verbreitet wird, aber es scheint ja Kollegen zu geben, die genau das befürchten und deshalb ihr Wachs selbst mit hohem Aufwand sterilisieren.

    Grüße Ralf

    Moin,

    Ja sicher hast Du recht, das Entdecklungsgerät verdirbt den Honig nicht - da habe ich wohl was falsch verstanden.

    Wir verwenden immer noch die alte Gabel - aber darum ging es mir gar nicht. Ich habe gedacht, es geht darum, den inzwischen sicher fest gewordenen Rapshonig aus der Wabe zu kriegen.

    Und da ist das Entdeckeln nicht das Problem.

    Grüße Ralf

    Die Wissenschaft möchte ich selbst nachlesen, wo bewiesen wird, dass Honig bei über 60 Grad erwärmt noch Honig (im Sinne des Wortes) ist.

    Irgend so‘ne Zuckerbrühe wird schon bleiben - das würde ich aber niemandem mehr anbieten.


    Ich gehe mal im Übrigen davon aus, dass der Rapshonig jetzt in der Wabe fest geworden ist. Da kann man entdeckeln, es kommt trotzdem nix raus. Wir entdeckeln übrigens noch mit der Gabel - bei 20 Völkern ist das kein Problem.


    Grüße Ralf

    Im Winter ist die absolute Luftfeuchtigkeit eher niedriger - da gärt nix. Im Volk gärt ja auch nix.

    Als Wintervorrat ist der Honig nicht zu verwenden - aber im Frühjahr kann der eine gute Entwicklung auslösen … wenn die Bienen dazu Wasser holen können, um den Honig auflösen zu können.

    Einschmelzen ist eigentlich keine Lösung - Der Honig ist wegen der hohen Temperatur „kaputt“. Eine ordentliche Sauerei gibt es auch noch und wenn die Bienen vom Geruch angelockt den Arbeitsraum stürmen, ist eine Räuberei nur noch mit Mühe aufzuhalten.


    Grüße Ralf

    Ist aber sicher eine der schmerzhaftesten Methoden der Brustvergrößerung.

    Und nicht mal nachhaltig …


    Mal im Ernst: Normal stechen Bienen nie bis überhaupt nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

    - die Bienen sind von ihrer Art her aggressiv - das gibt es durchaus, hatten wir früher öfter.

    - irgendwas ist schief gelaufen: Wetter passt nicht (Gewitterluft); Hunger, Weisellosligkeit, Körpergeruch des Imkers… (Deo oder Alkohol), Hektik beim Imkern,…


    Gibt sicher noch mehr Methoden, wie man friedliche Bienen ärgern kann. Erschütterung durch Benzinrasenmäher klappt manchmal auch gut.


    Grüße Ralf

    Der ganze Aufwand zeigt mir, dass ich dann doch dem Lieferanten weiter vertrauen werde.

    Sollte mich die Faulbrut ereilen, habe ich ja immer noch ein par Mittelwände übrig, die untersucht werden könnten. Die Frage der Entschädigung bei positivem Befund wäre dann ein Fall für den Anwalt …

    Man muss nicht alles selber machen - Wachs koche ich immer im Wasserbad - sonst kriegt man den Block nie aus der „Form“. Und Wasser wird unter dem Wachs nur unwesentlich über 100 Grad kommen - wenn überhaupt.


    Grüße Ralf

    Mit Karmapunkten.

    Ich ruhe sowas von in mir selbst - noch mehr Karma könnte mich einschläfern. Das Risiko möchte ich nicht eingehen.

    Wenn Tracht ist, bauen die Bienen, wenn nicht, dann nicht. Andere Erfahrungen hab ich nicht - offenbar ist mein Mittelwandlieferant ok.


    Heute ging mir noch was durch den Kopf: Erreichen alle Selbstschmelzer die für die von Ihnen geforderte Temperatur von ca 140 Grad, um die nach Ansicht Mancher überall vorhandenen Faulbrutsporen zu eliminieren?


    So lange im Wasserbad drucklos geschmolzen wird, kommt man nicht über 100 Grad.


    Ich hab gelesen, dass die Profis das können und praktizieren. Ok die können alle auch nur lügen … Dagegen hilft nur meine Alumütze.


    Grüße Ralf

    Wie die Bienen nur 80 Millionen Jahre überlebt haben, ohne in den Genuss der neuen Wabenhygiene gekommen zu sein, ist sicher ein großes Geheimnis.


    Klar muss man drauf achten, dass die alten Waben rauskommen, aber übertreiben muss man auch nix. Gerade jetzt, gehen die Bienen nur wiederwillig auf unbebrütete Waben. Mit viel Futter kann man sie überreden.

    Ist das aber bienengemäss? Ich als Küchenbienenpsychologe vermute, dass ihnen die unbebrüteten Waben als weniger tragfähig erscheinen - wenn ich eine bebrütete Wabe in die Honigraumzarge hänge, sitzen dort die Bienen und da wird auch zuerst Futter / Honig eingetragen. Evtl. werden dann auch die benachbarten unbebrüteten Waben einbezogen.

    Man kann natürlich auch mit 5 Kilo Futter auf einmal kommen - dann haben sie keine Wahl und müssen.

    Soll der Bien aber müssen oder soll er wollen?

    Grüße Ralf