Beiträge von rüdiger

    Hallo
    zu diesem Thema hat bis jetzt nur ein Imker mit offen Karten gespielt und zugegeben das er das selbe Schadensbild bei sich beobachtet hat.Ich glaube viele Imker scheuen sich ihre Verluste offen zuzugeben!Es wird ja immer gleich auf den Imker verwiesen der wieder die Hauptschuld an dem ganzen Schlamassel hat.Ich muß zugeben das ich selber erst garnichts schreiben wollte denn man kann sich schon langsam zusammen reimen welche Antworten da kommen.Trotzdem hoffe ich das manche Imker die bis jetzt ruhig waren sich Gedanken machen und hier auch mal offen schreiben!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    was mir noch aufgefallen ist es sind nur Völker betroffen die in der Normbeute 52 untergebracht waren.In den Segeberger Magazinen sind die Völker stark.Ich vermute das auch die Langzeitbehandlungen in den Holzbeuten nicht optimal gewirkt haben zumindest in einigen Völkern.Zum Glück habe ich genügend Ableger die zur Zeit noch auf 10 NMW sitzen und ich hoffe das das so bleibt.


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    Totenfall konnte ich nicht feststellen.Es waren nur noch eine Hand voll Bienen vorhanden und ein Faustgroßes Brutnest.Nur bei einem Volk fand ich die junge Weisel die ich zum Glück noch verwenden konnte.Das Brutnest bestand nur aus verdeckelter Brut und frischen Stiften.Die Entwicklungsstadien dazwischen fehlten.Die Behandlung mit AS führe ich seit es den Nassenheider Verdunster (standart Ausführung)gibt durch und habe immer gute Erfahrungen gemacht!Die Völker zeigten bei der Einfütterung anfang September keine Anzeichen von Schwäche und somit war ich auch erschrocken das die Völker jetzt in so einen Zustand sind.Die Einfütterung ging auch schnell über die Bühne denn die Völker hatten so viel Kleehonig eingetragen das ich mich entschlossen hatte ihn drin zu lassen.Die Völker brauchten nur noch 5-8 Liter Apiinvert und hatten somit genug Futtervorräte.


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    in den letzten 3 Tagen 4 Völker aufgelöst da sie fast keine Bienen zur Abwehr von Räubern hatten.Alle Völker hatten junge Weiseln und die Völker wurden 2x mir AS behandelt.Ich hatte in diesem Jahr große Maisflächen in der näheren Umgebung.Es wurde reichlich Pollen eingetragen und nun denke ich der Maispollen könnte die Ursache sein das fast keine Bienen mehr da sind!Ich habe aber auch Völker bei denen merkt man keine Schädigung.Der Milbenbefall ist gering und die Völker sind stark.Mich würde mal interresieren ob andere Imker auch schon solche Beobachtungen gemacht haben?


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    meine Völker haben zum teil kein Futter bekommen da die Völker nochmals aus der Luzerne reichlich Nektar eingetragen haben. Ich hatte mich entschlossen den Honig in den Völkern zu belassen!Die höchste Futtermenge die ein Volk bekommen hat waren 8 Liter Apiinvert Lösung.Manche Völker wo ich nicht gefüttert habe, haben jetzt noch 6-8 Honigwaben im Honigraum.Den Honigraum habe ich zu 3/4 mit Folie abgedeckt um die Bienen zu verleiten den Honig noch um zu tragen da ich nur in einer Zarge überwintere.Ende Oktober wird dann der Honigraum abgenommen.Diese Methode wende ich schon ein paar Jahre an und es klappt ganz gut.Die Völker haben im Frühjahr eine sehr gute Entwicklung und besetzen zur Rapstracht schon 2-3 Segeberger Zargen.Manche Imker füttern bis zu 20 kg Futter und noch mehr ein, dies bleibt mir zum Glück erspart!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo jürgie
    das mit dem Senf mit Pollenwert 1 und Nektarwert 1 kann ich nicht bestädigen! Ich denke es liegt am Boden denn bei euch im Norden ist zu meist sandiger Boden vorhanden bei uns in Thüringen gibt es schweren Boden der auch sehr Lehmhaltig ist.Aus der Senftracht habe ich in den letzten Jahren immer sehr gute Honigerträge eingefahren,ähnlich wie bei Raps.Es gibt also unterschiede in der Nektarabsonderung der Pflanzen bei bestimmten Umweltbedingungen,so meine Schlußfolgerung!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo


    ob sie unruhig werden glaub ich nicht aber wenn man zu viel füttert hat das Volk natürlich kein Platz mehr für genügend Brut und könnte auf dumme Gedanken kommen und still umweiseln und somit auch unruhig werden.Es wird zwar in den alten Imkerbüchern gelehrt nach der Linde die Völker einzufüttern aber dieser Zeitpunkt ist viel zu früh denn die Völker müssen noch einmal richtig in Brut gehen um ein starkes Wintervolk zu bilden.Letzte Jahr habe ich am 26.08 begonnen die Völker zu füttern ( Apiinvert Lösung) ein Volk brauchte überhaupt kein Futter denn es hatte 9 volle Honigwaben(DNW) und somit genügend Wintervorrat!Meine Völker überwintern in einer Segeberger Zarge oder in den Normbeuten aus DDR Zeiten in nur einem Raum und das ist optimal! Die Völker werden maximal mit 8-10 Liter eingefüttert und das reicht! Im Frühjahr muß ich bei manchen Völkern sogar FW entnehmen und Leerwaben zu geben damit Platz ist für die Bruterzeugung.Mein Wabenschrank ist voll mit Futterwaben die ich entnehmen mußte!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    Die Puderzuckermethode wende ich nicht an, denn eins steht fest diese Arbeit kann ich mir sparen! Die Milbe ist da, ob starker oder leichter Befall, die Völker müssen durchweg behandelt werden um einen gezielten Schlag gegen die Milben zu erreichen! Seit 2 Tagen werden bei mir die Völker mit dem Nassenheider Verdunster ( 60% AS) behandelt und die Milben fallen reichlich! Trotz der Behandlung schleppen sie sehr gut Pollen aus der Wiesentracht, dem Mais und einem Luzerneschlag.Beste Bedingungen um starke Völker zu bekommen!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo Anni
    Tut mir leid der Bericht kam heute am 23.07 !! Bitte entschuldige das versehen.Es wurde auch nur von einem Imker im Bereich von Leipzig berichtet bei dem die Faulbrut ausgebrochen ist.Es wurde erklärt was die Faulbrut ist und wie man sie bekämpft.Es wurde gezeigt wie die Brutwaben in einer Tonne verbrandt wurden und mit den Bienen Feglinge gebildet wurden um neue Völker zu bilden.Der Bericht dauerte ca.5 Minuten.Ich hatte mir auch was anderes vorgestellt bei der Ankündigung der Sendung am Vortag! Dafür kommt heute Abend vom MDR um 20.45 Uhr die Sendung EXAKT- die Story ,,Sie dürfen nicht sterben!-Bienen in Not.Viel Spaß wünsche ich Dir bei dieser Sendung!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo
    Die Behandlung mit AS bei diesen Temperaturen, die weit über +30°C anzeigen, kann ich nur warnen, denn die Säurekonzentration in den Völkern ist viel zu hoch womit eine krasse Situation im Volk entsteht die dazu führen kann das auch die Weiseln schnell abgestochen werden.Auch die schlüpfenden Jungbienen können garnicht so schnell aus dieser Säurewolke entkommen und werden so stark geschädigt das man sie vorm Flugloch verendet wieder findet ! Meine Völker werden schon 15 Jahre mit dem Nassenheider Verdunster( standart) behandelt!


    Viele Grüße aus Thüringen

    Hallo
    auch ich habe die Bienen an überreifen Früchten, die auf der Erde lagen und auch am Baumen hängen, gesehen.Man kann im Herbst die Bienen ebenso an überreifen Birnen und Pflaumen beobachten denn sie finden ja auch da süßen Saft! Ich habe aber noch nie einen Honig von diesen Früchten geerntet! Es ist eine gute Ergänzungstracht für die Entwichlung der Völker, denk ich mal!


    Grüße aus Thüringen