Beiträge von rüdiger

    Man könnte den Honig zur Futterteigherstellung sehr gut benutzen ! Ich stelle alten kandierten Honig kurz in die Mikrowelle damit er schön flüssig wird und übergiese den Puderzucker damit.Am nächsten Tag ist alles schön durchzogen und man kann eventuell Puderzucker noch dazu geben. Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Wenn man jetzt schon jeden Tag füttert dann hat das Volk keine möglichkeit genügend Winterbienen zu erzeugen!Das Volk steht unter Stress, es muß das Futter einlagern, dann noch ständig die Wespen abwehren und die Weisel findet nicht genügend leere Zellen.Bei mir bekommen die Ableger alle 3-4 Tage ca. 200 g Futterteig.Die Bienen sind ständig beschäftigt und es gibt keine Räuberei.Die Bruterzeugung ist sehr gut und so entstehen starke Ableger.Die Einfütterung beginne ich ende August-anfang September.


    Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Ich würde die neue Weisel mindestens 3 Tage unter verschluß ans Brutnest hängen ,danach nach sehen ob die Bienen die Weisel füttern.Sollte dies so sein, dann den Käfig frei geben, zum ausfressen! Ebenso gelingt eine Umweiselung wenn man die alte Weisel abfängt und sofort die junge Weisel im geschlossenen Käfig einhängt.Möglichst in die Wabengasse wo man die alte abgefangen hat! Nach 3Tagen den Käfig zum ausfressen frei geben! Sollten die Bienen den Käfig angreifen hat es keinen Zweck dann hilft nur noch ein Kunstschwarm.


    Viel Glück

    Hallo

    Die Ergebnisse verwundern mich nicht!Das Geld für 60 % AS kann man sich sparen.Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen das bei richtigem Zeitpunkt der Einsatz von 85%AS der Erfolg durchschlagend ist ! Im Frühjahr hatte ich keine Verluste und habe mehrere Imker mit Ablegern versorgt.Man sollte die 85%AS nicht bei zu hohen Außentemperaturen einsetzen,am besten etwas kühleren Temperaturen so wie heute +16°C. Ich benutze die normalen Nassenheider Verdunster schon einige Jahre und bin sehr zufrieden.


    Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Die Weisel kann sich nicht voll dem Brutgeschäft widmen da schlicht kein Platz da ist!Der Wabenbau zu alt ist und total überfüllt mit Pollen und wilden Drohnenbau.Dem Volk fehlt Platz mit ausgebauten frischen Waben und bei Tracht auch Mittelwänden.Ich glaube das Volk kann sich danach erholen!

    Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Ich habe schon am 27.11 geträufelt und bin froh das ich es gemacht habe.Jetzt haben die Völker schon wieder Brut und die Behandlung würde nicht die erwünschte Wirkung erziehlen, vermute ich. Die letzten Jahre war dieser Zeitpunkt der Behandlung, in meiner Gegend, optimal.Die Völker haben mir es im Frühjahr jedesmal gedankt mit der starken Entwicklung!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Ich würde sagen Du spielst mit dem Leben Deiner Bienen! Auf Bienenwohl würde ich nicht setzen, dann lieber die Treufelmethode mit Oxalsäurelösung, denn da fallen die Milben tot sicher!!! Es liegt in Deiner Hand!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo iWei

    Lachgastabletten gab es in Glasröhrchen.Man füllte den Smoker mit glühender Holzkohle(3-4 Stück) legte eine Tablette darauf und verschloß sofort den Smoker.Es bildete sich ein stechend, riechendes Gas welches mit einigen Luftstößen ins Volk geblasen wurde.Die Bienen wurden sofort betäubt und lagen einige Minuten regungslos im Kasten.Danach wurden sie wieder langsam wach, als wäre nichts passiert.Die Bienen flogen sich neu ein, erkannten die Räuber nicht, diese wurden ins Volk aufgenommen und schon war die Räuberei zu ende.Flugloch natürlich einige Stunden verschlossen gehalten.Auch beim besiedeln der EWK gab es keine Probleme mit den Flugbienen denn es flogen keine Bienen zurück ins Heimatvolk.Es gab keine Weiselverluste und die Völker hatten eine normale Entwicklung.Es war schon ein gutes Hilfsmittel in der Imkerei!

    Lachgastabletten gab es, zu DDR Zeiten, in jeden Imkereiladen.Man konnte sie vielseitig einsetzen.Ich habe sie beim besiedeln der EWK ,bei Räuberei ,beim verstellen der Völker u.s.w benutzt! Schade das man sie nicht mehr bekommt! Sie waren eine große Hilfe in der Imkerei. Es ist eine echte Marktlücke die man schließen müßte!!


    Grüße aus Thüringen

    Hallo

    Ich glaube in der Schweiz sieht man alles durch die rosarote Brille!!! Dort gibt es nicht so große Agrarlandschaften wie in Deutschland wo man spritzt bis kein Unkraut mehr wächst.Die Auswirkungen kann einer der in den Bergen lebt garnicht beurteilen!Ich wohne schon über 50 Jahre in dieser Agrarlandschaft und sehe jedes Jahr wie die Singvögel immer weniger werden und das ist keine Einbildung! Früher wurden die Felder mit Maschinen bearbeitet um das Unkraut zu vernichten.Heute sieht man nur noch Spritzfahrzeuge mit Gift ,das geht schnell und man spart Geld.Die Auswirkungen kennen wir ja! Es ändert sich nichts im Gegenteil ,alles wird verharmlost und tot geschwiegen! Grüße aus dem Thüriger Becken

    Am 17.10.17 wurden ausführlich in einer Sendung von arte(Roundup,der Prozess) die Auswirkungen von Glyphosat auf den Menschen und Tierwelt beschrieben.Es ist unerträglich wenn man das gesehen hat und das unsere verantwortlichen Ministerien nichts dagegen tun! Im gegenteil es wird alles verharmlost und verschwiegen! Die Zulassung von Glyphosat soll warscheinlich sogar verlängert werden! Das Volk wird wissentlich vergiftet und niemand fühlt sich verantworlich! Wer den Bericht sehen möchte sollte auf der Mediatekseite von arte suchen. Es gibt eine Petition im Internet gegen Glyphosat.Gestern habe ich unterschrieben!

    Auch bei mir am Stand konnte ich mehrere Völker mit Drohnenflug beobachten! Ich werde aber nicht eingreifen.Die Völker sind sehr stark drum glaube ich man sollte die Völker in Ruhe lassen!Sollten im Frühjahr einige Völker trotzdem weisellos oder drohnenbrütig sein kann man ja die Ableger verwenden.