Beiträge von Mirthran

    Hallo,


    Propolis ist zwar in Alkohol recht brauchbar, in Wasser dafür praktisch nicht löslich...
    Also wird es wohl kaum klappen, eine wässrige Lösung ohne Zusatz von irgendwelchen Hilfsmitteln, die wir hier sicher nicht gebrauchen wollen, herzustellen.


    Mirthran

    Hallo,


    normalerweise - in den modifizierten Rähmchen - verwende ich einen etwas breiteren Streifen Mittelwand und löte ihn am Draht fest - geht schnell ich muss nicht groß zwischen ganzen Mittelwänden und Anfangsstreifen umstellen.


    Wenn ich keinen Draht habe, dann nutze ich einen Lötkolben, um damit etwas Wachs zu schmelzen, (bei neuen Rähmchen erstmal gut ins Holz einziehen lassen) und damit den Anfangsstreifen zu befestigen. Klappt auch sehr schnell und hält bombenfest - am Anfang sind mir schonmal die Waben von (relativ frisch befüllten, und damit auch noch nicht so fest ausgebauten) EWKs beim Transport abgefallen, aber auf diese Weise nicht mehr.


    Mirthran

    Hallo Pady,


    Ganz grob als Richtwert:
    Bei den Rähmchen:


    Langstroth = Zander, nur das eine ist in Zoll, das andere im metrischen System entstanden...
    Also hierzulande einfach Zander nehmen...
    Im Normalfall besteht der Brutraum eines Wirtschaftsvolkes aus 2 Zargen.


    Dadant und die Verzanderung "Zadant" (wie es immer wieder gerne bezeichnet wird) ist von der Länge der Rähmchen her gleich, jedoch sind sie deutlich höher um einen eingeteilten Brutraum zu ermöglichen.


    (Und das ganze gibts auch nochmal mit Deutsch-Normal, hier sind die Rähmchen kürzer und meist im Warmbau angeordnet...)


    Was für ein System sollst Du wählen?
    Frag nach, was bei euch in der Gegend verbreitet ist, das gibt weniger Probleme, wenn mal ein Ableger/Schwarm den Besitzer wecheln soll)


    Mit dem angesprochenen kompatiblen System der Magazinimker kann man alle wichtigen Rähmchenmaße kombinieren, bzw es gibt nur unterschiedliche Zargen, der Rest wie Boden, Deckel, Fütterer sind gleich. Das habe ich selbst im Einsatz und bin sehr zufrieden.
    Gut durchdacht, ohne viele Spielereien wie Falz oder Wanderbeschläge. Und lass Dich nicht verunsichern, beides ist auch zum Wandern nicht notwendig - ein GUTER Spanngurt mit Ratsche und das hält bombenfest...
    Im übrigen habe ich Völker sowohl auf 2xZander als auch Dadant sitzen - anderes Arbeiten, aber was mir nun wirklich auf Dauer zusagt? Kann ich nicht sagen, hat beides so seine Vorteile und Nachteile...


    Mirthran

    Hallo,


    so wie ich das sehe war das erstmal der strafrechtliche Teil - und als Imker würde ich dem guten nun noch zivilrechtlich nachsetzen, und da wird dann um den Schadensersatz / Verdienstausfall / ... gestritten...


    Mirthran

    Das mit der Zulassung ad. us. vet. ist ja primär keine Gängelei. Denn auch die 99,8% reine Oxal/Ameisen/...säure aus dem Chemikalienhandel enthält ja neben dem Wirkstoff auch noch einige Beiprodukte aus der Herstellung.
    Und wir als Laien in Sachen Arzneimittel sind nicht in der Lage, eine mögliche Gefährlichkeit durch diese Beiprodukte beurteilen zu können. Und haben weder Ausrüstung noch das Wissen, um die Beiprodukte überhaupt bestimmen zu können.


    Wogegen bei ad. us. vet. die ganzen Analysen gelaufen sind, und wir auf diese Weise ein Zertifikat bekommen...
    Klar, das ganze kostet etwas, aber Geiz ist halt nicht immer geil. Da leider viel zu viele Menschen nicht auf die Qualität sehen, sondern nur auf den Preis... Und von irgendetwas will ja auch der Apotheker leben. Ist nämlich schon lange nicht die "Lizenz zum Gelddrucken", wie man oft behauptet. Aber das ist ne andere Geschichte, ...


    Wir als Imker versuchen ja auch ein gutes hochwertiges reines Produkt anzubieten, und ärgern uns oft genug über die Aldi/... Billigpreise. Warum kaufen wir dann selbst ähnlich ein?


    Mirthran

    Hallo,


    einiges ist vieleicht bischen zu hoch gegriffen - und eine wichtige Größe fehlt noch: Lohnkosten. Denn auch die sollte man wenigstens ganz grob einrechnen.


    Eine gute Beute hält doch etwas länger als 5 Jahre - mit 10 Jahren kann man gut rechnen, wenn man Glück hat, hält sie sogar 15 Jahre.
    Futter: Auch mit Sirup komme ich fast auf 20 EUR, das ist auch meist der größte Posten in der Abrechnung... Tip: Mal im Imkerverein eine Sammelbestellung von Futtersirup organisieren - da kommt man dann ohne das leidige Rühren auf gute Preise...
    Rähmchen würde ich nicht so hoch ansetzen - die gehen ja so schnell nicht kaput, ab in den Schmelzer und wiederverwenden.
    Vieleicht aber mal 5 EUR für Verschleissteile allgemeiner Natur einplanen...
    Auch noch fehlender Punkt: Varroabehandlung und sonstige Behandlungen (Wachsmotte...)
    Letztendlich kommt man doch auf eine ähnliche Größe wie Du, wobei ich mit mindestens 15kg-20kg Ernte (primär Frühtracht) bei einem Wirtschaftsvolk einrechne, der Gewinn kommt dann darüber.
    Mit allen Ablegern muss ich also rund 5 EUR/kg Erzeugerkosten rechnen, daher gibts bei mir das Glas auch nicht unter 4 EUR... Sonst wirds eindeutig nicht rentabel, auch wenn das bei einem Hobby nicht der einzige Grund bleiben sollte...


    Mirthran

    Hallo Boris,


    da fehlt leider die entscheidende Angabe: Das Drehmoment


    Stufenlos regulierbare Drehzahl schön und gut, aber sofern das ganze elektronisch (wie auch immer realisiert) läuft, wird das im Dauerbetrieb (also über einer Minute...) nicht unbedingt sauber laufen...


    Leistung sagt nicht alles, sie muss sauber an das Rührwerk gebracht werden.


    Von daher kann ich keins der beiden Exemplare empfehlen...



    Mirthran

    Hallo,


    ich habs dieses Jahr so gemacht:
    Absperrgitter zwischen den unteren und oberen Brutraum,
    und auspassen, dass die Weisel oben sitzt.
    Nach einiger Zeit läuft unten die Brut aus, und es wird auch (fast) kein Futter eingelagert.
    5l Futtersirup gleich am Anfang, dann die AS-Behandlung, und danach ist unten die Brut auch praktisch alle geschlüpft. Nach dem Entfernen des unteren Brutraums wird dann aufgefüttert.


    Mirthran

    Hm...


    bissi über 60 EUR für einen Hausbesuch mit einem offiziellen Gutachten - das ist doch ein echt bezahlbarer Preis - für das Geld kommt kaum ein Handwerker vorbei, um mal ein verstopftes Rohr zu reinigen o.ä.


    In meinen Augen hat das nix mit Abzocke zu tun.


    Leider gibt es halt auch einige Schwarze Schafe unter Verkäufern (Anwesende natürlich ausgeschlossen :) ), und wenns ums Geld geht ist dann der eine oder andere doch versucht (vorsichtig ausdrücken...) nicht immer die Verpackung ganz vollzumachen. Und dadurch wird der Kunde nunmal betrogen.


    Und daher auch diese staatliche Regulierung.


    Sicher ne Gängelei für den Ehrlichen, aber sie schützt uns Ehrliche vor allerlei Anschuldigungen.


    Also: im Verein eine gute Waage zulegen für die Kontrollwägungen...

    Abgerissener Quetschhahn während der Abfüller voll ist => 10-50kg Honig vernichtet => 50-250 EUR futsch => da ist schnell die Differenz zu einem soliden Metalleimer drinnen... Nebenbei ist Metall doch leichter sauber zu machen auf Dauer...

    Hallo Malte,


    Volk 1: Ganz normal, die brauchen keine Drohnen mehr => normaler Naturbau mit (vermutlich fast) ausschließlich Arbeiterinnenbrut. Einfach drinnen lassen, und sich am Wachstum des Volkes erfreuen. Nur aufpassen, wenn der Rahmen nicht gedrahtet ist, immer schön "übers Holz" drehen, damit die Wabe nicht bricht.


    Volk 2: Schwer zu sagen, das Problem ist eher, das das Volk nicht durch das Absperrgitter geht... Um diese Zeit ist aber fast zu spät, um noch etwas zu machen.


    Generell entnehme ich die Drohnenrahmen bei der Bauerneuerung. In den unteren Brutraum tauschen, und dann nach Auslaufen der Brut ab in den Schmelzer...


    Mirthran

    Hallo,


    nicht nur am Verbraucher - auch am Imker selber.
    Wer nur auf die "Geiz ist geil"-Schiene verkauft, braucht sich nicht wundern, wenn seine Kunden auch so drauf sind.


    Ich hatte bisher keine Probleme mit meinem Honigabsatz. Gut, es macht sicherlich etwas mehr Arbeit, die Leute am Anfang von der Qualität zu überzeugen, aber das macht sich mittlerweile bezahlt (im wahrsten Sinne des Wortes...). Ein selbstentworfenes Etikett hebt sich von der Masse der DIB-Gläser ab, da merkt der Kunde gleich, das es sich nicht um ein 0815-Produkt wie im Supermarkt handelt. Und das steigert die Wiedererkennung und auch die Kundenbindung. Weil ist ja was ganz anderes, als diese üblichen Honiggläser.


    Mit Billig steigt auch der Honigabsatz nicht - wer seinen Honig nicht losbekommt, der macht im Marketing ne Menge falsch - und das kommt oft genug vor. Auf Kunden zu warten ist falsch - auch ein Schild "Honig frisch vom Imker" (o.ä.) bringt net allzuviel. Sinnvolle Werbung und ein Zugehen auf die Kunden ist hier Pflicht - und dann gekommen wir auch das Geld, das unser Honig auch wert ist.


    Mirthran