Beiträge von Romuald Hofmann

    Hallo Hartmut,


    ich habe verstanden.


    ich danke Dir für die gewährte Gastfreundschaft


    ich wünsche allen Freunden dieses Forums weiterhin viel Spaß


    ich ziehe mich wieder auf meine eigene Spielwiese zurück



    Herzliche Grüße aus der Rhön


    Romuald Hofmann

    Hallo Reiner,


    Ich bin überrascht über die Empfindlichkeiten hier im Forum. Offensichtlich wird hier von manchen gerne ausgeteilt aber nicht eingesteckt. Und wen interessiert es schon, wenn alles ganz lau wird und alle die gleiche Meinung haben?


    Entschuldigung für meine etwas harte Ausdrucksweise! Nimm es humorvoll und laß es so stehen. Du bist nicht gemeint. Und im Grunde befürworte ich auch eine scharfe "Natürliche Selektion". Nur sollte dies nicht im Widerspruch zu den eigenen Handlungen stehen - das wäre schizophren.


    Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dich gerne fragen was aus Deiner Primorski-Gebirgsbegattungstelle geworden ist und ob du überhaupt noch irgendwelche Aktivitäten im Zusammenhang mit "Primorski-Bienen" oder deren Kreuzungen mit Buckfast- und Elgon-Bienen hast?
    Es wäre nett, wenn Du darüber berichten könntest.


    Gruß


    Romuald


    Leidenschaft, die Leiden schafft

    Hallo Hartmut,


    Du hast Dich ganz schön angestrengt!


    Zur LBG: Hier wird eine bundeseinheitliche Regelung angestrebt mit einer Beitragsfreiheit von bis zu 100 Bienenvölkern. Derzeit sind bei der LBG Franken und Oberpfalz bis zu 25 Bienenvölkern beitragsfrei, aber nur unter der Voraussetzung, daß keine landwirtschaftlichen Flächen vorhanden sind. Da die LBG eine richtige Hetzjagd auf Imker veranstaltet, trennen die Imker inzwischen Landbesitz bzw.-pacht und imkerliche Unternehmereigenschaft, d.h. z.B. der Sohn ist Imker und bekommt eine jetzt für die Honigvermarktung notwendige Betriebsnummer beim Landwirtschaftsamt und der Opa behält seinen Acker mit dem Bienenhaus. Die LBG dachte über die Betriebsnummernpflicht könnte sie die Imker jetzt drankriegen, das ist ein Irrtum und jetzt kostete ein Bienenvolk für die übrigen Dummen im Umlagensystem schon 6,40 EURO pro Volk.


    Was meinst Du, hat auch ein 52-jähriger noch das Recht eine Promotion durchzuziehen. Ich suche jetzt wo Prof. Tautz aus formalen Gründen rausgefallen ist (2 Semester Studium in Würzburg sind nötig) einen Doktorvater bzw. fächerübergreifende Doktorväter. Dann könnte ich das Thema Drehbeuten umfassend auch aus wissenschaftlicher Sicht abarbeiten.


    Es lohnt sich kaum ein imkerliches Fachbuch mit allen Zeichnungen und Anleitungen zu erstellen, da das Publikum zu speziell und der Aufwand zu groß ist. Hier wäre eine Promotionsschrift das Angebrachte und die eigentliche Entlohnung.


    Vielleicht fragst Du mal Erich Alfranseder, von wem er in Eltmann bei HEG-Versammlungen die Ideen für den Drehbaren Rähmchenkamm und sein Rotationssieb her hat! Er verrätst Dir bestimmt nicht, aber meine Imkerkollegen können das. Fällt Dir da auf, daß sich da alles dreht.
    Für einen Spezialhersteller wie Alfranseder kann sich die Drehmagazinbeute in kleinen Stückzahlen, eventuell auch in großen Stückzahlen lohnen, wenn er patentrechtlich abgesichert ist, bzw. die Preise hoch genug und der Nachbau zu kompliziert ist. Gäbe bestimmt eine prima Werbung auf Deinen Flächen ab.


    Kommen aber aus Polen oder Taiwan plötzlich vereinfachte Weiterentwicklungen in großer Stückzahl, dann sinken die Preise unendlich.
    Die Koreaner wollten auch nur ein Muster abholen, um sich die eigene Entwicklungsarbeit zu sparen, soweit zu Referenzen aus dem Ausland.


    Ich habe Kenntnis von Imkern aus bestimmten Gebieten Russlands und der Ukraine, die Kräuter zum Varroabehandeln einsetzen. Das muß aber öfters erfolgen und ist denen zu aufwendig, sodaß sie inzwischen auf westliche Behandlungsmittel übergegangen sind.
    Wer also dergleichen Mittel zur Varroabehandlung ergänzend zu seinen Spezialmaßnahmen einsetzt täuscht sich und andere über die Varroatoleranz seiner Bienenhaltung (nicht -zucht)!
    Wer fordert, alle Imker in Deutschland und darüberhinaus sollten ihre Haushonigbienen für ein einzigartiges Bienensterben zur Verfügung stellen, selbst aber mit den ausgefeiltesten Methoden seine paar Völker überleben lassen will und mit ihnen wie mit menschlichen Lebewesen umgeht, der ist bei aller Intelligenz und Wissen von der Schizophrenie nicht mehr weit entfernt.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Romuald


    Rentner aus Leidenschaft

    Hallo Lothar,


    so einen älteren Wärmeschrank von Heraeus zum Kräutertrocknen habe bei mir noch rumstehen, der hat die nutzbaren Innenmaße: 500 mm hoch, 400 mm breit und 830 mm lang und ist gar nicht leicht. Solche Geräte werden auch ab und zu bei Ebay verkauft.


    Der Aufwand und die gesamten Energie- und Transportkosten lassen allerdings fragen, ob es nicht doch sinnvoller ist stationäre Einrichtungen zu nutzen. Aber auch Deine Beutenheizung ist preislich und energetisch nicht ganz ohne.


    Vielleicht beschäftigst Du Dich doch lieber noch mal mit dem Thema Drehbeuten. Ich hoffe Du hast inzwischen in der Patent-Datenbank meine beiden Patentschriften: "Drehvorrichtung für Bienenbeuten" und "Drehbare Magazinbeute für Bienen" gefunden. Dort findest Du ausführliche Beschreibungen und Zeichnungen. Wenn Du die pdf-Dateien gefunden hast, dann kannst Du links oben mit den Pfeilen blättern und die Blätter einzeln ausdrucken.


    Wenn Du manuell drehen möchtest besteht der ganze Zusatzaufwand gegenüber herkömmlichen Magazinen lediglich in 2 Ringen aus gebogenem Flacheisen und vier billigen Kugellagern und ein bißchen Kleinmaterial.


    Auch der Antrieb mit Flach- oder Keilriemen, sowie die Elektroinstallation lassen sich aus käuflichen Teilen selbst herstellen. Das Problem ist nur, daß es sich für den einzelnen schwierig ist und nicht lohnt die Konstruktionszeichnungen selbst zu erstellen und auszutesten, die entsprechenden günstigen Bezugsquellen zu finden und den Elektroschaltplan zu erstellen und auszutesten.


    Gruß


    Romuald

    Hallo,


    ich möchte euch einfach nur Informationen vermitteln, nichts verkaufen, nichts verschenken und nicht von Kräuterhexen beleidigt werden, die Farn schneiden, um es an ihre Bienen zu verfüttern.


    Mit 52 Jahren bin ich durch zu viel Wagemut ein früher Rentner und darf nur 350 EURO dazuverdienen. 1987 wollte man mir in Stuttgart die Beendigung meiner Doktorarbeit im Bereich Robotertechnik nicht gönnen und leider hat Prof. Tautz auch keine Möglichkeit in seinem Fachbereich gesehen, sodaß ich meine eigenen Forschungen und Entwicklungen durchgeführt habe. Inzwischen ist das Interesse eher international. Meine homepage hat ein hervorragendes ranking. Nur leider habe ich inzwischen keine Lust mehr diese weiterzuführen und deshalb vermittle ich hier Informationen, die es sonst nur gegen bares Geld gibt und die Institute nicht oder nur gegen Forschungsförderung leisten.


    Interessant ist dieses Imkerforum deshalb, weil auch Wissenschaftler und Firmen hier zugreifen. Und es wäre schade wenn ein für andere kostenlos entwickeltes wirklich neuartiges Gerät keinen Hersteller hierzulande fände.
    Besucher hatte ich bisher nur vom Ausland und die setzen sich sogar ins Flugzeug.


    Meine Gebrauchsmusterschrift: "Drehbare Magazinbeute" könnt ihr abrufen unter: www.dpma.de/suche/patentdatenbanken.html
    links oben "Recherche" anklicken, dann "Einsteiger", dann unter Anmelder: "Romuald Hofmann" eingeben, "Recherche starten" drücken und "Anzeige pdf"


    Unter Erfinder: Romuald Hofmann könnt ihr auch meine früheren Geschichten anschauen.


    Übrigens: ich habe gestern mal einen Büschel Gartenminze mit Kaugummigeschmack auf die oberste Zarge meines mehrjährigen Primorskivolkes in meinem Garten ausgebreitet und heute war alles weg und unter dem Rohrboden waren auf dem Schieber einige Varroamilben, ein paar davon haben sogar noch gezappelt.
    Vielleicht ist doch was dran am Farn, am Rhabarber, an der Kapuzinerkresse, an den Walnußblättern und am Rauchblasen von 2 Seiten mit stinkenden Kräutern.


    Herzliche Grüße


    Romuald

    Hallo zusammen,


    ihr fantasiert ganz schön.


    Jetzt mach ich schon seit ein paar Jahren Versuche und habe die Dinger auch schon vorgeführt. Letztens sollte ich sogar ein Drehmagazin mit Bienen am Lehrbienenstand von Bad Königshofen vorführen. Da habe ich nur gemeint auf meinem Versuchsgelände ( meine Frau hat jetzt eine Betriebsnummer, weil die ja den Honig verkauft und der gehört jetzt der lebende Inhalt der Beuten und jetzt zahle ich keine LBG-Beiträge mehr, weil Flächen- und Bieneneigentum personell getrennt sind) stehen verschiedene Varianten der Drehbeuten und -magazine rum und da kann ich alles zeigen. Aber 38 km einfach, noch dazu teilweise über die Autobahn fahren, das ist für Imker doch schon eine große Zumutung oder haben die alle einfach nur Berührungsängste?


    Wie reagieren die Bienen auf das Drehen bzw. extremes Wenden:


    Die Wabenzellen werden waagerecht ausgezogen. Aufgrund der Adhäsionskräfte fließt kein Honig heraus und die Maden fallen auch nicht heraus, die sind sogar beweglich. Lediglich aus alten Waben, die leicht schräg nach oben gezogene Wabenzellen haben, kann bei extrem flüssigen Nektar etwas davon ausfließen, wenn die Zellen leicht nach unten zeigen. Aber das ist ohne Bedeutung.


    Der Honig wird in der Regel oben und unten bzw. seitlich abgelagert.
    Es kann auch mehrfach hintereinander gedreht werden und die Bienen stellen ihren Flugbetrieb nicht ein.


    Bei extremem Schwarmdruck können Weiselzellen exakt im Zentrum der Wabe bzw. beim Wenden in der Mittellinie zwischen den Waben liegend entstehen.
    Die so entstandenen Königinnen sind ungeeignet bzw. unfruchtbar.


    Übrigens habe ich 2006 einen Schütteltest über 6 Monate an 4 normalen Magazinen mit einem starken Rüttelmotor durchgeführt, jeweils morgens und abends 5 min gerüttelt, daß alles gewackelt hat, mit drei verschiedenen Herkünften. Ergebnis: das Rütteln hat keinen Einfluß auf die Milbenentwicklung .
    Interessant: Eine Carnicaschwarm des alten Schlages (gezeichnete Königin )war schon im Oktober erledigt, ein Schwarm aus der Umgebung war im Frühjahr erledigt und ein Schwarm aus der Umgebung war im Frühjahr geschwächt, hat sich dann aber erholt) und meine letzte Primorskinachzucht hat normal überlebt ( hab ich dann allerdings mal im Dezember diagnosebehandelt) und heuer anständig Honig gebracht und keine Schwarmzellen angesetzt, wie auch letztes Jahr nicht im Gegensatz zu den Nachbarschwärmen. Die Weiselzellen waren durch das Rütteln verlängert und die Weiseln unbrauchbar.


    Viele Grüße


    Romuald

    Guten Tag Bernhard,


    Du bist ein Wortklauber, aber na schön meine Frau ist gerade im Krankenhaus und da kann ich auch mal so die Zeit totschlagen.


    1. Zitat
    Sabi(e)ne hat behauptet es gäbe in Nordamerika wilde Bienenvölker, mein Nordamerika steht in "........."


    2. Zitat
    mehr Raum zugestehen heißt nicht allen Raum zugestehen


    3. Zitat
    keine Varroabehandlung = welcher Honig?
    in der Drehmagazinbeute ist der Honig deutlich trockener durch bessere Belüftung
    Die EU-Auszeichnung "biologischer Honig" darf in Deutschland nur an ganz wenigen Stellen vergeben werden, denn im 6 Kilometer-Umkreis darf sich keine konventionelle Landwirtschaft befinden - wer betrügt denn da?


    4. Zitat
    1) siehe Bienenpathalogie: Nützlinge im Bienenvolk, die Varroas knacken
    2)Chance, wenn nicht mit Säuren und Chemie behandelt wird ein natürliches Wirt-Parasit-Gleichgewicht zu erhalten


    Letzter Spruch: Du bist kein Prophet und als kleiner Bienenhalter nicht richtunggebend für die Weltimkerei


    Danke für die Blumen: Es wird ein Schritt in Richtung Technisierung getan und dies tut der Mensch seitdem er als Parasit auf der Erde in Erscheinung tritt

    Servus Sabi(e)ne,


    Du bist ganz schön stur, das ehrt Dich.


    Aber Mitteleuropa ist nicht Mittelamerika und in Nordamerika haben wir jetzt anständiges Bienensterben mit neuen Verdienstmöglichkeiten.


    Zu den wilden Bienenvölkern in "Nordamerika": das sind allesamt Nachkommen der afrikanisierten Bienen Südamerikas und die können nur dort überleben wo die entsprechenden klimatischen Bedingungen herrschen und wo sie einer massiven darwinschen Auslese unterliegen. Die Lusby-Bienen haben eine spezielle Flügelader, die ursprünglich bei der apis scutellata in Afrika vorkommt.


    Auch die Primorski-Biene hat offensichtlich einen afrikanischen Ursprung. Ruttner hat festgestellt, daß sie einen großen Anteile Gene der apis sicula
    enthält, und die ist mit der nordafrikanischen dunklen Biene und den Nahost-Bienen verwandt. Übrigens auch in Frankreich ist die dunkleTell-Biene, ebenfalls nordafrikanischen Ursprungs, für Varroatoleranzkreuzungen verwendet worden, siehe überlebendes Volk auf Unije.


    Da kannst du sehen es kommt doch auf die Abstammung und Züchtung der Biene an. Schwierig ist nur die lokale Anpassung an andere klimatische Verhältnisse, da dann andere Krankheiten auftreten können, wie z.B. eine erhöhte Nosemaempfindlichkeit bei Bienen z. B. mit Primorski- oder Caucasica-Abstammung.


    Dein neokonservativer Spruch: "Never change a running system" paßt überhaupt nicht zu deinem totalitären Anspruch auf maximale Auslese in der Bienenhaltung! Und warum bist du so vorsichtig nur ein paar Völker auf einem einzigen separaten Bienenstand zu halten. Da habe ich ganz anders zugeschlagen.


    Es wäre aber nett, wenn wieder das ursprüngliche Thema in der Diskussion zum Tragen käme.


    Viele Grüße aus der Rhön


    Romuald

    Hallo Sabi(e)ne,


    Yes.


    Du sprichst mir aus dem Herzen.


    Leider läuft Dein Resistenzstand erst seit 2004, das ist der in Deutschland zu erwartende Zeitraum bei dem erfahrungsgemäß die ersten größeren Verluste auch bei entsprechender Betriebsweise und entsprechenden Bienenherkünften auftreten.


    Und Du hast ja ein ganzes Bündel von Maßnahmen gegen die Varroa getroffen:


    - separater Bienenstand
    - wenige Völker auf dem Stand
    - Schwarmbienenzucht
    - kleiner Wabenstand
    - kleine Wabenzellen
    - welche Bienenherkunft? kennst Du die Abstammung wirklich?


    Jetzt mußt Du noch Glück haben, daß keine Nosema ceranae, Kashmirvirus, Sackbrut oder dergleichen mehr bei Deinem Resistenzstand durchläuft, bzw unkontrolliert vermehrt, sonst erleidest Du das gleiche Schicksal wie viele andere auch.


    Mein Vorschlag: gib anderen die Möglichkeit an Deinen Experimentiererfolgen teilzuhaben. Mach eine homepage auf und dokumentiere alles auch anhand von Bildern; bitte gebe deine Maßnahmen, Verluste, Honigerträge und die Wehrhaftigkeit Deiner Bienen und sonstigen Erkenntnisse alle an.


    Das habe ich nämlich getan auf: www.primorski.de und es gibt noch die letzten Überlebenden meiner Völker, die sind angepaßt, bringen Honig, schwärmen wenig und stechen auch anständig. Aber: Jetzt heißen deren Nachkommen "Carnica". Bei Leistungstests gibt es inzwischen öfters Begattungs-, Einweiselungs- und Räuberungsprobleme!


    Aber wer kauft schon noch in meiner Region Königinnen, Bienenvölker und Ableger. Die gibt es inzwischen nachgeschmissen, weil alle genug davon haben Auf der Bienenauktion bei Bad Königshofen, Ende Juni sind gerade mal ein paar Königinnen vom anerkannten Carnica-Toleranzzüchter Endres aus Bischofsheim verkauft worden.


    Aber wovon soll der ehrliche Imker seine Versuche bezahlen, wenn die regionale Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft 6,40 EURO pro Volk und Jahr über den Gerichtsvollzieher eintreibt.


    Und jetzt zu den Drehmagazinbeuten


    Die Drehmagazinbeuten haben noch andere wertvolle Eigenschaften:


    Sie ermöglichen bei Nichtbehandlung gegen Varroa einen hohen Honigertrag, dabei das Erkennen und Überleben von besonders varroaresistenten Völkern.


    Den Antagonisten in den Bienenvölkern wird eine Chance eingeräumt sich systematisch zu entfalten und ihr Werk gegen die Varroa zu vollbringen.


    Schließlich wird auch all jenen älteren oder körperlich nicht so starken Personen (Frauen?) geholfen, die keine schweren Zargen abheben können und das Brutnest wird nicht mehr unnötig auseinandergerissen.


    Ich hoffe Du hast die Zusammenhänge verstanden?


    Viele Grüße


    Romuald

    Auch Hallöchen Moderator Reiner,


    Die Abwegigkeit, das ist wahrscheinlich genau der Grund weshalb die Drehgeschichte bei den Varroas funktioniert. Das sind die absolut nicht gewohnt und bringt ihren Schwerkraftsinn durcheinander. Daß sie von oben nach unten gedreht werden, das verkraften sie noch, aber wenn sie dann auch noch kopfüber gewendet werden das ist völlig anormal.


    Dagegen gibt es Imker, die schauen sich ihre Bienen gerne jeden Tag mal an und wenn sie die Brutwaben in die Hand nehmen, dann lieben sie es diese an den langen Ohren zu packen, nach vorne zu schwenken, nach hinten zu wenden und genüßlich anzuschauen und das machen die Imker schon seit Generationen so. Es ist noch niemand auf die Idee gekommen, das würde den Bienen schaden oder das sei nicht naturgemäß.
    Nach meiner Meinung beruht der Erfolg gegenüber der Varroa beim Drehen u.a. auch in einer verstärkten Ausräumquote. Es ist bekannt, daß im Normalfall alle Zellen mit 3 Muttermilben komplett ausgeräumt werden, mit 1 oder 2 Muttermilben jedoch nur teilweise. Auch ist bekannt, daß die Bewegungen der Varroa in der Zelle zum Erkennen der befallenen Zelle führen. Das Drehen und insbesondere Wenden der Waben führt offensichtlich zu verstärkten Bewegungen der Varroa in der Zelle mit dem Effekt einer wahrscheinlich hohen Quote von Ausräumungen von Zellen mit 1 bis 2 Muttermilben.


    Das Drehen hat insoweit negative Auswirkung auf die Bienen als unter diesen Umständen nachgezogene Königinnen nicht fortpflanzungsfähig sind. Das aber ist nicht von Bedeutung.
    Es stellt sich die Frage inwieweit in den gedrehten/gewendeten Zellen aufgewachsene Tochtermilben ihrerseits fortpflanzungsfähig sind. Und das wäre von Bedeutung.


    Ach ja, auch das Rad wird immer wieder neu erfunden. Schau doch mal meine beiden Reifen beidseits der Drehbeute an, die auf je zwei Kugellagern laufen.


    Deine Elgon-Bienen werden sich sicher prächtig wohlfühlen in der neuen Drehbeute mit Langstrothwaben - 21 % mehr Wabenfläche als Zanderwaben
    und dann brauchen sie keine Verätzungen durch Säuren und Medikamente mehr zu fürchten.


    Wie hats Dir gefallen?


    Romuald

    Hallo Lothar,


    Du bist die falsche Zielgruppe:


    Du bist jung
    Du hast einen starken Rücken
    Du bist ein Varroa-Experte oder willst es noch werden (Wahnsinns-Beitrag in Juhu meine Bienen lausen sich-komplizierter gehts wohl nicht mehr?)
    Du bist ein Schwarm-Liebhaber (Beitrag in Schwarm im jul kein federspul - du begrüßt auch noch Juli-Schwärme!)
    Du bist ein Zander-Fan (neue Beuten brauchst Du bestimmt keine mehr!)


    Zugegeben, da ist mal wieder was Neues und da war schon oft mal was Neues. Und inzwischen verdienen immer mehr Leute an der Varroa und am Bienensterben und es werden immer weniger Imker an denen man was verdienen kann, dieweil die Varroas immer mehr Imker vergraulen und die Honigproduktion immer teurer machen.
    Aber was ist denn dabei, wenn die Varroa-Geschäftemacher kein Geld mehr verdienen, weil die Varroas keine große Rolle mehr spielen und die Varroa-Experten nichts mehr zu schreiben haben, dafür aber die Beutenhersteller wieder mehr zu tun haben und ein bißchen ihre Produktion umstellen müssen.


    Leider hast Du nicht bemerkt, daß für die Drehmagazinbeute sämtliche vorhandene Ausrüstung, egal ob in Zander oder Langstroth weiter verwendet werden kann. Lediglich der Grundkörper des Drehmagazins ist extra und selbst dieser kann aus zwei mit dem Boden gegeneinandergestellten falzlosen Zargen zusammengesetzt werden, wirklich nur ein Kasten - alles Normmaße - der erste wirklich allseitig gleiche Kasten, in den man Zander oder Langstroth längs und quer einsetzen kann. Einen Boden brauchts auch nicht mehr.

    Eine Beutenheizung paßt selbstverständlich auch noch sehr gut hin, ist wie Du weißt aber energetischer Unsinn und bei den erzielbaren Volksstärken im Drehmagazin absolut überflüssig.

    Und jetzt frage ich mich selbst was kann ich Dir oder anderen Imkern überhaupt verkaufen, sonst war doch die ganze schöne Werbung für die Katz?


    Vielleicht hast Du eine Idee wie man mit der Geschichte Geld machen kann?


    Gruß


    Romuald

    Hallo Manne,


    nach meiner Erfahrung mit ausgiebigen Vitalitätstests ist jeder, der behauptet seit einem Jahrzehnt Bienen zu halten ohne irgendetwas gegen die Varroa zu unternehmen entweder ein ausgesprochener Glückspinsel, ein Scharlatan oder Selbstbetrüger. Aus diesem Grund gestehe ich dir auch ein hohes Maß an Erkenntniswerten zu, die du aber irgendwie selbst nicht richtig offenbarst.


    Zur ungarischen Drehrahmenbeute:
    Deren Funktion habe ich mit einer andersartigen Drehvorrichtung nachgebaut und mit unterschiedlichen Wabenformen mit einem großen Kosten- und Zeitaufwand ausgetestet.

    Das Ergebnis dieser Tests in pauschaler Form:


    Von einem in etwa runden Brutraum gehen die Bienen nicht gerne nach oben in den Honigaufsatz, sodaß der Schwarmdruck sogar erhöht sein kann. Dieser Brutraum mit andersartigen Waben kann nur recht schwer gemanagt werden.


    Beim Drehen der Waben in der vertikalen Ebene wie bei der ungarischen Beute ist die Varroavermehrung zwar reduziert, führt aber dennoch zum Untergang, weil der Schlupf der Milben immer nur zu 50 % der Zeit verhindert wird, noch dazu wenn das Drehen nur wenige Monate im Jahr erfolgt.


    Bei einer neuartigen Anordnung von unterschiedlich hohen Waben in Längsstellung innerhalb des zylinderförmigen Brutraums werden die Waben nicht axial gedreht sondern überkopf gewendet. Der Effekt hierbei war überraschend ein nachhaltig gesundes Volk ohne Varroaschäden. Die Frage warum ist für diesen Fall noch nicht wissenschaftlich geklärt, nicht von Dr.Liebig und auch nicht von der von ihm beuftragten Ruhruni. Wissenschaft und Kreativität vereint sich oft nicht in einer Person


    In Folge habe ich dann eine neue patentierte Drehmagazinbeute entworfen, in der stinknormale Zanderrähmchen oder besser noch 26 Stück Langstrothrähmchen längs oder quer zweilagig gedreht werden können, wobei zwei Deckel jeweils die Lagen festhalten und je nach Drehlage mal als Deckel und mal als Boden dienen. In die Deckel sind Kunststoffrohre integriert durch die beim Drehen das Gemüll fällt und die der Belüftung dienen.


    Das Ausflugloch ist immer gleichbleibend inmitten einer auf zwei Kugellagern gelagerten Kreisscheibe.


    Der immense Vorteil dieser neuen Drehmagazin-Beute ist sein Handling: man kann quasi vom Rollstuhl aus Imkern ohne Zargen auseinanderreißen zu müssen. Der Schwärmvorgang läßt sich hinauszögern, jedoch bei entsprechender Schwarmneigung nicht durch Drehen alleine verhindern. Allerdings hebt sich durch Drehen schnell wieder der Schwarmdusel auf.


    Gedreht werden kann von Anfang April bis Ende Oktober. Ein zwischenzeitliches Aufsetzen von Honighalbzargen oder Futterzargen ist möglich.


    Durch den Drehvorgang wird das Bienenvolk zu einer starken Bruttätigkeit angeregt. Ende Oktober nach Beendigung des Drehvorgangs wird die Bruttätigkeit dann komplett eingestellt, weil das Volk bereits überstark ist.
    Anfang April oder noch früher bereits vor Saisonbeginn wird die Bruttätigkeit durch Drehen wieder angereizt und die den Winter über angesammelten Varroen dadurch wieder entsorgt.


    Mir liegt eine Angebot der Bergwinkelstätten vor für eine solche Drehmagazinbeute in Massivholzausführung über ca. 130.-- EURO , aber ohne die Dreheinrichtung und ohne automatischen Drehantrieb.


    Nachdem ich selbst die Geräte nicht für einen Putzfrauenlohn herstellen möchte überlasse ich es anderen befähigten Leuten etwas draus zu machen.


    Bei großer Stückzahl könnten Styropor-Drehmagazine sehr preisgünstig hergestellt werden und wären dann ein echter Hit.


    Gruß


    Romuald

    Hallo Christian,


    ich kenne nur einen Anbieter, der Drehrahmenbeuten verkauft, in Ungarn: www.anivet.hu - Entwicklungskosten 1 Mio. EURO - Herstellung mit ungarischen Niedriglöhnen. Preis pro Beute: 400 - 500 EURO. Das lockt doch mit Sicherheit Nachahmer an.


    Vielleicht bist du so nett und quatscht mal aus, wie Die Drehbeute aussieht, die du meinst und welcher Anbieter mit dieser Drehbeute das Geld mit den Imkern verdient?


    Ich bin immer noch auf der Suche nach jemandem, der eine hölzerne Drehkiste mit 26 Zander- oder Langstroth-Waben, die in Längsstellung gewendet werden sollen, überhaupt zu einem echten Imkerpreis herstellen will.


    Bei deinem Know-how kannst du doch sicher einen passenden Hersteller oder Anbieter vermittteln!


    Für Leute wie dich eine Info: durch das Drehen kann bereits im Herbst eine große Volksstärke erzielt werden und im zeitigen Frühjahr früher Honig geschleudert werden.


    MfG


    Romuald

    Hallo!


    Ich hab mal gehört, dass Ameisen kein Metall mögen und man die Beuten irgendwie auf Metallbeine stellen soll, dann krabbeln die Ameisen nicht hoch? Stimmt das, hat damit jemand Erfahrungen? Wie bastelt man sich am besten sowas?


    Hallo Maja,


    Im Prinzip hast du recht. Allerdings sollten die Metallbeine noch mit einer Ameisensperre versehen sein. Die Ameisensperre ist ein kleiner Behälter, der jedes Metallbein umgibt und z.B. mit Salatöl befüllt wird. Damit kein Regenwasser von oben eindringt und sich mit dem Öl vermengt und es z.B. verdrängt befindet sich noch einmal ein Deckel darüber, der ebenfalls das Metallbein umgibt. Es genügt jedoch auch nur einen nach unten weisenden Deckel pro Metallbein zu haben, der von unten mit Fett bestrichen wird.


    Zu sehen auf meiner homepage: www.primorski.de


    Leider nichts für Bastler, sondern für Leute mit Metallerfahrung


    Gruß


    Romuald