Beiträge von Wespenkönig

    Also warum Zuckerwasser eine teuere Einfütterung sein soll kapier ich nicht bei einem Zuckerpreis beim Laden um die Ecke von 65 ct pro kg.
    Ich füttere den Weizensirup dieses Jahr wieder für 75ct pro Liter also 1,05Euro pro Kg. Apiinvert kostet ähnlich. Und das ist noch nicht mal Trockenmasse wie beim Haushaltszucker. Bezogen auf die Trockenmasse kostet der Haushaltszucker nur die hälfte. Vielleicht noch 10% Invertierungsverlust. Ich mag die Sirupe halt weil sie nicht verderben bei "Langsamessern" und nie Räuberei auslösen.
    Die Anmerkung mit der Volksentwicklung finde ich interesant wund werde es bei ein paar Völkern prüfen. Bin gespannt ob ich das auch sehe.
    Gruß
    Wolfgang

    Wenn die größeren Spalte zu sind kommen durch die feineren immer noch die Wespen. Vor paar Jahren habe ich mich gewundert, dass so komisch bepuderte Wespen im Schleuderraum rumflogen.
    Nach ner Weile habe ich rausgekriegt, dass die durch den Kamin reinkamen und durchs Aschefach in den Raum flogen. Seither wird er Kamin vor dem Schleudern abgedichtet.
    Und im Schleuderraum möglicht keinen Honig und honigfeuchte Waben rumstehen lassen.
    In den einfach verglasten Fenstern habe ich unten einen c.a. 2cm breiten Streifen ohne glas, der mit einem Holz an einem Klavierband abgedichtet wird. So kann ich Bienen einfach abfliegen lassen.
    Wenn man das konsequent durchzieht gehts eigentlich.
    Gruß
    Wolfgang

    Die Frage war ob viel Regen die Waldtracht zerstört.


    Klar wird es nach der Kältephase jetzt im Schwarzwald richtig losgehen. Freu mich schon und du sicher auch.


    Bei Zunahmen während Regenwetter und sehr hohen Zunahmen fürchte ich allerdings die Melizitosetracht.


    Hab meine erste Schleuderung letztes WE gemacht. Leckerer, trockener Honig, vermutlich Lecanie und Philicornis.


    Gruß


    Wolfgang

    Jeh nach Lausart unterschiedlich.
    Für die an den Maitrieben saugenden Pilicornis iskann ein heftiger Regen das Ende bedeuten.
    Für die eher innen lebenden und an Ästen oder Stamm saugenden Läuse wie die Schwarze Fichtenrindenlaus ist der Regen ziemlich egal.
    Gruß
    Wolfgang

    Ich habe 2012 eine relativ aufwendige Auswertung des Milbenfalls im 7Tage Abstand gemacht, weil ich schon nach 7 Tagen wissen wollte ob die Milbenzahl im Volk niedrig genug war und nicht erst nach 4 Wochen. Damit kann eine eventuell notwendige 2. Behandlung noch zu einer Zeit erfolgen zu der Brutffreiheit noch wahrscheinlich ist.
    Akzeptabel nach 4 Wochen sind 2 Varroen pro Woche. Nach meiner Auswertung bedeutet ein Fall von weniger als 500 Milben in der ersten Woche, dass die Behandlung ausreichend war (2 oder weniger nach 4 Wochen). Bei mehr als 1000 Milben in der ersten Woche muss sicher noch eine weitere Behandlung erfolgen (MS oder OS).
    Ich hatte 25 Völker mit Oxalsäure besprüht, denke aber dass der Wirkungsmechanismuss grundsätzlich gleich wie beim Träufeln oder Verdampfen ist, nur die Anwendungform ist anders.
    Bei den brutfreien Völkern wurde im Durchschnitt ein Wirkungsgrad von 96,5% erreicht, bei den Völkern mit Restbrut 62%.
    Gruß
    Wolfgang

    für etwas über 50 Euro bekommst du Refraktometer die um die 18% Wassergehalt gut auflösen. Schau dir die Skala an. Die billigen um die 30 Euro sind da zu grob. Du solltest 0,1% auflösen können und idealer Weise sollte es ein ATC Refraktomter sein, das benötigt keine Temperaturkompensation. Einfach Honig und Refraktometer einen Tag im gleichen Zimmer Lagern und dann messen.
    Gruß
    Wolfgang

    hallo Sven,
    seit etwa 5 Jahren habe eich Halbwabenbegattungsvölkchen auf Zander. Aus heutiger Sicht würde ich es nicht mehr machen. Ableger im Standmaß sind einfacher, außer du willst Königinnen produzieren.
    Du brauchst dafür eine sparate Halbwabenimkerei. Ich überwintere immer 2 Völker auf mindestens 20 Waben um im Fühjahr rechtzeitig Begattungseinheiten zu bilden. Damit bekomme ich frühzeitig begattete Königinnen, die aus 1 - 2 Vollwaben starke Völker bis zum Herbst machen.
    Im Sommer muss man die kleinen Einheiten rechtzeitig auflösen, damit Sie nicht der Räuberei zum Opfer fallen. Varroabehandlung und Auffütterung ist etwas aufwendiger und die Ausfallrate bei der Überwinterung ist auch höher.
    Gruß
    Wolfgang

    Eine wichtige Frage bei der Entscheidung ist auch das lichte Maß der Türen, durch die du zum Schleuderraum gehen mußt.
    Da Radialschleudern nur mit einem großen Durchmesser so richtig gut funktionieren, bin ich bei einer selbstwendenden 4W Tangentialschleuder mit Motor gelandet.
    Ich habe eine ähnliche Völkerzahl wie du und das funktioniert seit etwa 15 Jahren prima. Selbst wenn ich mal (selten) allein schleudern muß.

    Selbst wenn es zugelassen wird hab ich da so meine Zweifel.
    Eigentlich sollte Honig doch durch gar nix belastet werden, auch nicht durch "natürliche" Mittel.
    Die Varroa Bekämpfung nach der Trachtzeit funktioniert für die meisten gut genug. Wenn man doch mal eine Varroabekämpfung während der Tracht machen muss ist Brutentnahme auch zugelassen und wirksam.

    Ich habe 2 Stände, die etwa die von dir beschriebene Entfernung haben. Früher musste ich die Ableger auch an einem Stand bilden. Ging auch aber man muss schon einiges an Bienen vorhalten, die dann zu ihren Völkern zurückfliegen.
    Da ich die Ableger im Mai oder Juni relativ schwach bilde (1-2 Waben) ist es schon ein Vorteil, sie an den anderen Standort zu bringen. Es gibt zumindest gefühlt keinen Rückflug.
    Ich bilde die Ableger so schwach, weil die bei mir alle erst mal Naturwabenbau machen müssen. Der enthält bei schwach gebildeten Ablegern eben kaum Drohnenbau.
    Für mich ist der 2. Standort bei der Ablegerbildung daher ein großer Vorteil.
    Gruß
    Wolfgang

    Hallo Nachbar,


    ich hab in meiner Antwort die Bienenrasse in Anführungszeichen gestellt um nicht gleich gesagt zu kriegen, dass die Landrasse ja gar keine Rasse ist.


    Daher noch der Weichmacher am Schluß.


    Wolfgang