Beiträge von Wespenkönig

    Weil es wenn es richtig angebracht ist nix schadet.
    Ich leg mich da lieber auf die sichere Seite, ist aber vielleicht auch Geschmacksache.
    Ich hab es inzwischen bei allen Völkern dran. Bei uns haben sich heuer die Mäuse extrem vermehrt, ich hät es aber auch in einem normalen Jahr so gemacht.
    Bei kalten Nächten können Mäuse in die Beuten eindringen und erheblichen Schaden machen. Wir hatten morgends schon mehrmals 2 Grad C.
    Gruß
    Wolfgang

    Erst mal herzliches Beileid. Ich wundere mich, dass hier die meissten eine sofortige wieauchimmer Varroabehandlung vorschlagen ohne erstmal eine Diagnose zu erwägen.
    Natürlich können die Völker an der Varroa eingegangen sein, aber auch an was ganz anderem.
    Schau die stehengebliebene Brutzellen an und ziehe Jungbienen die vor dem Schlupf standen aus den Zellen. Verkrüppelte Flügel oder sehr klein?
    Ein paar tote Bienen sind sicher noch auf dem Boden. Schau sie dir an.
    Schau dir die noch lebenden Völker darauf an. Laufen verkrüppelte Jungbienen rum oder siehst du Milben auf den Bienen?
    Die Stunde ist gut investiert bevor du zur Keule greifst.
    Gruß
    Wolfgang

    Ich würde die Gitter gleich rein machen.
    Du musst sie so anbringen, dass an der Unterkante des Flugloches ein Draht verläuft (hoffe das ist verständlich). Dann können die Bienen am einfachsten rein und es geht kaum Pollen verloren.
    Gruß
    Wolfgang

    Du wirst auch hier tausend verschiedene Meinungen höhren :-)
    Ich habe seit über 10 Jahren eine elektrisch angetriebene vier Waben Selbstwendeschleuder und finde die bei meinen 20 Völkern sehr passend. Würde mir nichts anderes wünschen. Wenn es Luxus sein sollte würde ich mir eine Programmautomatik wünschen. Ich glaube aber eher nicht, dass ich das nachrüste.
    Wenn ich alleine schleudere passt die Laufzeit der Schleuder recht gut zur Entdeckelungszeit für 4 Waben.
    Die ersten Jahre der Imkerei hatte ich noch eine 3 Waben Tangentialschleuder mit Handantrieb von meinem Vater. Der hatte zwar auch immer um die 20 Völker, aber mir wurde das so ab 10 Völkern zu langsam, wie dir auch.
    Was hast du eigentlich jetzt für eine Schleuder?
    Gruß
    Wolfgang

    Hallo Angelika,
    in deiner Aufzählung fehlt mir der Mäuseschutz vor dem Flugloch!
    Ich bringe ein Gitter an wenn die Varroa Behandlung, Diganose und Auffütterung erst mal fertig sind, als Zeichen, dass ich nach den Völkern erstmal nicht mehr sehen muss. Im Oktober gibt es dann nochmal eine Diagnose und ein nachwiegen und gegebenfalls nachfüttern der Völker.
    Gruß
    Wolfgang

    Hallo Frau Brezel,
    für jetzt ist der Vorschlag von Josef am besten, also nix weiter mit erzwungenem Waben entfernen. Einfauch die 2 Zargen auffüttern, sorgfältige Varroabehandlung und Mäuseschutz vors Flugloch.
    Im Spätwinter/Früjahr ist das Futter grösstenteils weggefressen und die untere Zarge praktisch leer. Dann kannst du die schwarzen Waben bequem entfernen.
    Wenn du sie im Spätsommer (klassisch) entfernen wolltest hast du einen Fehler gemacht. Das musst du vor dem Füttern machen. Also abschleuderen, max. 2 kg Futter oder besser gar nichts und dann die leeren schwarzen Waben raus. Mit den 12 Liter Sirup hast zu sie ja wieder gezwungen sich auf alle Waben zu verteilen.
    Gruß
    Wolfgang

    Hallo,
    die Honigraumwaben lagere ich in einem c.a. 2m hohen Zargenturm in einem offenen Schuppen (ein Dach und 3 Wände). Behandeln mit Schwefel oder so braucht man da nicht, höchstens wenn man bebrütete Waben aufheben will. In den unbebrüteten legt eh selten eine Wachmotte was rein und wenn doch verhungern die Larven nach ein paar Zentimetern Frass. Maüsedicht muss es natürlich schon sein. Bebrütete Waben hab ich in den Völkern oder schmelze sie ein.
    Gruß
    Wolfgang

    Genau, das ist eher das Problem beim Überwintern. Man muss echt aufpassen, dass man denen nicht das Brutnest mit Futter füllt und sie zuwenig Winterbienen aufziehen können. Ich überwintere auf jeweils 20 Halbzander Rähmchen in 2 Zärgchen. Meistens habe ich so 2 Reserveköniginnen. Funktioniert nicht 100% aber meistens.

    Hallo Quirin,
    dass deine Völker nach 8 Waben vermehrt große Zellen bauen ist auch meine Beobachtung seit langer Zeit. Egal ob du mit Schwärmen oder Ablegern arbeitest, spätestens wenn die erste Zarge (bei mir Zander) gebaut ist gönnen die sich den Luxus der Drohnenzellen. Ist ja auch nicht unlogisch. Kleine Völkchen müssen erst mal die Pflicht erfüllen um überleben zu können (Arbeiterinnen). Ab einer gewissen Stärke kann auch in Drohnen investiert werden. Ich gebe halt danach Mittelwände und toleriere von Wabe 5-9 einen erhöten Drohnenbauanteil. Entspricht mehr der natürlichen Verteilung in einem Bienenvolk und noch ok für die Imkerei. So haben Jungvölker bei mir 50% Naturbau im Brutraum.
    Mit 100% bin ich nicht so gut zurecht gekommen, aber einige hier praktizieren auch das mit Erfolg.
    Finde deinen eigenen Weg.
    Gruß
    Wolfgang

    Ich habe einige Jahre die Waben im alten Wurstkessel ausgekocht und mit einer Knüppelwachspresse ausgepresst. Ist viel Arbeit und Sauerei, geht nur am Bienenstückle.
    Letztes Jahr habe ich mir den gekauft:
    http://www.graze.eu/epages/627…ps/62718690/Products/1550
    Da ist auch der Edelstahl innenkorb und die Schaltuhr dabei. Ist wohl sehr ähnlich wie der CFM. Den letzten Winter habe ich bestimmt 10 Ladungen ausgekocht und das Teil steht noch super da.
    Ich würde den jederzeit wieder kaufen.
    Gruß
    Wolfgang

    Ich habe in meiner Anfängerzeit auch mal alles ausprobiert, unter anderem habe ich einen Zanderboden im Warmbau gemacht. Die Idee war damals unter anderem, dass Warmbau rückenfreundlicher ist als Kaltbau.
    Ich habe aber weder von der Volksentwicklung noch von der Bearbeitung her Unterschiede festgestellt. Der Boden lebt nach c.a 15 Jahren immer noch und wird benutzt, aber alle anderen wurden Kaltbau.

    Alles wichtige steht drin. Für mich das beste Buch zur Waldtracht, das ich bisher gesehen habe (es gibt halt auch sehr wenige).
    Die Tannenlecanien waren damals noch nicht bekannt, glaube ich.
    Empfehlenswert ist es meiner Meinung nach trotzdem.
    Gruß
    Wolfgang

    Ich freue mich immer wenn ein Hornissenvolk in der Nähe einzieht. Sind recht friedlich langsam bewegenden Menschen gegenüber und sind jetzt kräftig am Wespennester ausräubern. Ich konnte schon 2 leergeräuberte aus einen Minischuppen entfernen und kann endlich wieder da rein. Wenn die jetzt auch mal ne alte Biene fangen schadet es den Völkern garantiert nicht.