Beiträge von mfgkw

    Sieht für mich schwer nach einer "Acker-Kratzdistel" aus.
    Wächst wie Unkraut, und riecht lecker?


    Wächst auf Äckern, Schuttplätzen etc.; vor allem bei reichlich
    gedüngtem Boden.
    Angeblich hat sie 2.5 m tiefe Wurzeln und wächst aus kleinsten
    Wurzelresten wieder neu. Also unkaputtbar.

    Zitat

    Ich habe zuletzt mit einem ausgedienten Trafo eines Faxgerätes (24 V, 2-3 A) gearbeitet, damit mußte ich jeden der 5 Querdrähte einzeln löten, dann ging's. Ich bin daher immer noch auf der Suche nach einem brauchbaren, leistungsstarken Trafo. Weiß jemand, ob Batterieladegeräte mit automatischer Ladestromregulierung funktionieren? Die stärkeren mit mehr als 5 A sind nämlich fast immer Automatik-Ladegeräte mit einer solchen Regulierung.


    Daß 24V und 2 A ncht reichen, kann ich kaum glauben.


    Ich benutze ein Labornetzteil, bei dem man sowohl Spannung als auch Strom
    getrennt begrenzen kann (was dafür nicht nötig wäre, eines von beiden einstellen
    zu können, würde reichen).
    Solche Labornetzteile gibt es im Elektronikhandel; man kann sie für allerlei
    Basteleien brauchen.


    Mittelwände für Zander, 4-fach quer gedrahtet, löte ich mit 15 V und 1.3 A ein
    (Edelstahldraht).
    Die zum Erhitzen nötige Stromstärke hängt nur vom Material, Querschnittsfläche
    und der gewünschten Temperatur ab.
    Die Spannung zusätzlich von der Drahtlänge (je länger, umso mehr Spannung, um
    auf die gewünschte Stromstärke zu kommen).


    Eine Autobatterie mit 12 V sollte aber jedenfalls zu knapp sein.



    mfg Klaus Wachtler

    Es stimmt, aber eher zufällig.


    Die 100% sind die Gesamtmasse.


    Also muß man 200 g Propolis mit 800 g Ethanol mischen, um
    1000 g Gesamtlösung mit 20% (von 1000 g gesamt) Propolis
    zu erhalten.


    Weil die Dichte ziemlich genau 0.8 kg/l ist, liegst du mit 1000 ml Ethanol
    recht gut.



    mfgkw

    Die Heilung von verzinktem Eisen/Stahl findet tatsächlich statt.
    Und zwar liegt normalerweise über dem Eisen eine möglichst lückenlose
    Schicht Zink, die sich relativ langsam verbraucht, indem sie bei Vorhandensein
    von Feuchtigkeit (insbesondere Säuren) mehr oder weniger schnell
    in Lösung geht. Solange die Schicht vorhanden ist, schützt sie natürlich
    das darunterliegende Eisen.


    Ist jetzt an einer (kleinen) Stelle die Zinkschicht nicht mehr mehr vorhanden,
    dann schlägt sich das nebenan in Lösung gegangene Zink auf dem blanken Eisen
    nieder wegen der unterschiedlichen Stellung in der elektrochemischen Spannungsreihe.
    Es passiert also automatisch so etwas wie beim Galvanisieren, wobei der nötige
    Spannungsunterschied aus den Materialien selbst kommt. Erst wenn wieder eine
    lückenlose Schicht Zink vorhanden ist (oder nebenan nichts mehr in Lösung gehen
    kann, weil alles verbraucht ist), kommt der Fluß an Zink wieder zum Erliegen.


    Das alles ist irgendwie nichts, was an Lebensmittel rangehört.


    Ob die Rähmchendrähte jetzt verzinkt oder verzinnt sind, ist m.E. nicht so
    wichtig, weil ich Zinn genauso wenig im Essen haben will.
    Spätestens im Zusammenhang mit AS oder OS traue ich Zinn auch nicht über
    den Weg, zumal ich auch nicht weiß, ob da 100% reines Zinn aufgebracht wird,
    oder ob nicht noch Blei oder sonstwas im Spiel ist.
    (Man kann natürlich auch blanken Eisendraht nehmen, und darauf spekulieren,
    daß sich der Fe-Anteil im Honig erhöht. So als Spezialhonig für Frauen vielleicht.)


    Bei dem bißchen Gewicht kommt es auf den Materialpreis von Edelstahl nun
    wirklich nicht an.
    Wer sparen will, kann es ja nochmal strecken und ein zweites Mal einfädeln.
    Oder seine ganzen Rähmchen gleich aus V2A machen, dann kann er sie ewig verwenden.

    Generell ist Edelstahl wesentlich hygienischer und
    sympathischer für Lebensmittel als verzinkter Stahl.
    (Die antikorrosive Wirkung von Zink beruht darauf, daß
    es im Laufe der Zeit schneller in Lösung geht, weil es noch
    "unedler" ist als das ebenfalls nicht edle Eisen, während
    Edelstahl so hoch legiert ist, daß es einfach chemisch an
    nichts teilnimmt).


    Ich würde die Rähmchen noch aufbrauchen (steckt ja auch
    Arbeit drin), und dann in Zukunft Edelstahl verwenden.
    Sooo teuer ist der Draht ja auch nicht.

    Die Leistung (in Watt) sagt nicht viel.


    Ich hatte auch mal eine Bosch "PBH 220 RE", bei der schlugen
    nach einer halben Stunde Rühren die Flammen aus dem Griff.


    Das Problem ist, daß die angegebene Leistung nicht etwa die
    mechaisch abgegebene ist (wie beim Automotor: 50 kW sind die
    an die Kupplung abgegeben Leistung, nicht die in Form von
    Benzin eingespritzte Leistung aus dem Heizwert des Benszins),
    sondern bei elektrischen Maschinen wird die in Form von Strom
    aufgenommene Leistung (220V mal gezogener Strom) angegeben,
    und zwar im im Nennbetrieb.


    Der Nennbetrieb ist aber bei relativ kleinem mechanischen
    Widerstand, sodaß die Drehzahl nur unwesentlich unter der
    Leerlaufdrehzahl liegt.
    In eben diesem Nennbetrieb wird ein gewisser Teil der
    aufgenommenen elektrischen Leistung in Wärme verwandelt,
    ein Teil geht über die Welle und das Bohrfutter nach außen weg.
    Für den Teil, der in Wärme verwandelt wird, ist die Kühlung
    ausgelegt.
    Dafür sitzt auf der Motorwelle ein Lüfterrad, das mehr oder
    weniger Luft um den Motor herumbläst, und zwar umso mehr,
    je höher die Drehzahl ist.


    Für das Rühren von Honig ist eine normale Bohrmaschine
    fast immer ungeeignet, weil hier durch die zähe Pampe die
    Drehzahl stark absinkt.
    Dadurch steigt erstens die Verlustleistung, die in Form
    von Wärme vom Lüfterrad weggebracht werden sollte
    (durch den mechanischen Widerstand zieht der Motor mehr
    Strom, also mehr Leistung), aber gleichzeitig geht die
    Kühlung in die Kniee, weil der Motor langsamer läuft und
    damit auch das Lüfterrad.


    Erschwerend kommt hinzu, daß die Standardbohrmaschinen
    aus dem Baumarkt gar nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt sind.
    Wenn die alle zwei Monate mal entstaubt werden, und dann
    10 mal hintereinander 30 Sekunden laufen, und danach
    jeweils 2 min abkühlen, dann halten sie zwei Jahre.
    10 Minuten am Stück ist für die meisten schon zuviel,
    nach 2 Stunden Dauerbetrieb sind die schon lang hinter
    ihrer nominellen Lebensdauer.


    (Abgesehen davon ist bei den meisten Maschinen die
    Drehzahl zu hoch; das wird nur dadurch gemildert, daß sie
    die im Honig eh nicht mehr erreichen, und dann halt sterben)


    Also braucht man ein eher professionelles Modell.
    Das kostet leider gleich richtig Geld.


    Der beste Kompromiß, den ich bisher gefunden habe, ist
    eine Metabo "B E 622 S-L+R".
    Die ist ziemlich einfach gestrickt, aber grundsolide. Metabo halt.
    Die Ausgangswelle ist untersetzt (Leerlaufdrehzahl glaube ich 500
    oder 550 1/min). Kein Schlagbohren, aber Links- und Rechtslauf
    (was für Honigrühren wohl weniger wichtig ist).
    Vielleicht gibt es sowas ohne Drehzahlregelung und R/L-Lauf
    billiger.


    Bei Eisen-Meyer in Soltau habe ich davon drei Stück für je 215.--
    Euronen erstanden (wenn ich mich recht entsinne).


    (Ich glaube, es gibt auch eine "B E 532..." mit etwas weniger
    Leistung, wenn ich mir meine ansehe, dann reicht weniger auch)


    Mit einem kleinen geschweißten Gestell (es gibt Spannringe mit
    passendem Innendurchmesser zum Festklemmen, 15.--) auf eine
    Milchkanne aus Kunststoff (20 l, 35.-- Landhandel) , eine
    Schaltuhr aus dem Baumarkt (5.-- ?) und fertig ist der
    Honigrührer für den Dauerbetrieb.


    Das Teil kann auch im Dauerbetrieb rühren, ohne nennenswert
    warm zu werden.
    Allerdings muß man es nicht neben dem Schlafzimmer haben,
    man hört deutlich, daß da jemand arbeitet.



    mfgkw

    Peter aus dem Erzgebirge:


    Entschuldigung, wenn ich jetzt jemanden verschreckt habe!
    Ich habe weder behauptet, daß ich es gut finde, noch daß ich es anwende,
    noch daß jemand anders es anwenden soll.


    Eben weil es mir supekt vorkommt, mache ich es nicht.
    Ich wollte vielmehr dazu Meinungen hören; eine habe ich ja jetzt :)
    Rein gefühlsmäßig zumindest sehe ich das genauso.


    Auch wenn ich nicht recht den Eindruck habe, daß sie den Text ganz gelesen haben,
    trotzdem Danke!


    Konkret geht es mir (mehr oder weniger aus Neugier) darum, ob die Bienen diese
    vorgesetzten Proteine tatsächlich für die Brut verwerten, oder einfach raus schaffen.
    Wenn sie es verwerten, wäre es vermutlich ökonomischer, als Pollen anzuschleppen.
    Ich mag es mir aber kaum vorstellen, weil Bienen ja eher als Vegetarier gesehen
    werden, und schon gar nicht als Kannibalen.



    mfgkw

    Zitat von Henry

    Liebe Imker,


    wie haltet ihr es. Laßt ihr die Drohnenrahmen immer wieder neu bauen und schmeißt Larven und Wachs wie's ist in den Schmelzer oder entdeckelt ihr und werdet irgendwie die Puppen los?


    Wie macht ihr das? Ich finde es ja prinzipiell gut, gleich ausgebaute Drohnenwaben zur Verfügung zu haben, kenn' bis jetzt aber nur die Meisen-Methode. Oder gebt ihr Drohnenmittelwände?


    Mein "Bienenlehrer" meinte, folgendes wäre das Beste (ich habe es
    noch nicht probiert, aber es kommt mir plausibel vor und Kommentare dazu
    würden mich interessieren):


    Die Waben mit den Drohnen entnehmen, einen Tag in der Tiefkühltruhe lagern
    (mindestens).
    Dabei sterben die Drohnenlarven/-puppen ebenso wie die Milben.
    Dann wieder auf anständige Temperatur bringen (zumindest zimmerwarm), und wieder
    einhängen (mit den toten Drohnen!).
    Jedenfalls hat man dann wenig Arbeit, und die Bienen dafür umso mehr:
    die toten Drohnen werden angeblich sauber demontiert und an die nächste Brut
    verfüttert.


    Wenn die Drohnen tatsächlich wieder verfüttert werden, kommt mir das ganz
    brauchbar vor (falls man nur dort einhängt, wo man auch entnommen hat).


    Leider habe ich seither niemanden gefunden, oder darüber gelesen, daß es
    noch jemand macht.


    Kommentare aus berufenem Munde?

    Naja, während die Bienen den Sirup holen, kann man gleich mit der anderen
    Hand Antibiotika in die Beute gießen (oder mischen die das gleich in den Sirup?).


    Tolle Betriebsweise, da esse ich lieber meinen eigenen Honig.


    mfgkw

    Das ist ein Qualitätsmerkmal wie etwa "im Laster transportiert" oder
    "gegen Geld verkauft" oder "Milch von vierbeinigen Kühen".


    Kalt schleudern macht Sinn, warm schleudern nicht (weil dir dann das
    Wachs um die Ohren fliegt), wobei "kalt" nicht Frost meint, sondern
    etwas um Raumtemperatur.


    Deshalb: wer seinen Honig als "kalt geschleudert" verkauft, sieht erstens
    sonst nichts Positves daran, und hält zweitens seine Kunden für bescheuert
    (was auf die meisten Supermarktkäufer vielleicht sogar zutrifft).


    Das ist eine ähnliche Hausnummer, wie ein "Bio" im Firmennamen, wenn dann
    tatsächlich im Glas Honig ist, aber nicht mal drauf steht, wo er herkommt.

    Zitat

    Meine Frage: Benutzt Ihr ein Mittel, die Form vor der Benutzung zu behandeln? Nehmt Ihr das Mittel "Wabelos" aus dem Zubehörmarkt oder habt Ihr ein "Hausrezept"?
    Erich


    Aus "Praktische Bienenzucht" (Hans Weigert, geschätzt: 30-er Jahre):


    [Blockierte Grafik: http://www.wachtler.de//wabengiessenloesemittel.jpg]



    Alfred Meier: Mit Silikon meinst du wahrscheinlich das Zeug aus der Kartusche
    zum Verfugen. Es enthält irgendwelche Lösungsmittel (zmindest Essig, was sonst
    noch an leichtflüchtigen Stoffen drin ist, wird man kaum erfahren).


    Es gibt auch kalthärtenden Silikonkautschuk; der wird mit einem Härter vermischt
    und vulkanisiert dann aus. Ich vermute, daß dieses Zeug wesentlich haltbarer ist
    (mechanisch und chemisch), außerdem schrumpft es nicht.
    Zu bekommen ist es (relativ teuer) in Modellbau- oder Bastelläden (damit
    werden z.B. Formen zum Zinngießen hergestellt).