Beiträge von buckibiene

    Die Honigräume werden erst aufgesetzt, wenn unten der komplette Platz freigegeben ist, und sie mindestens 6-7 von den 10 (oder hast du 12er?) Waben besetzen.
    Erst unten vollmachen, dann oben erweitern... (wobei vollmachen bitte nicht wörtlich zu verstehen ist).
    Und bei Buckis geht das schneller als du denkst.. :lol:
    Wenn du über einem eingeengten Volk einen Honigraum aufsetzt, wird es a) zu kalt und b) wird ihre Majestät das Brutnest genau über den belegten Waben erweitern, egal ob du sagst: das ist ein Honigraum.
    Erst die waagerechte Ausdehnung, danach die vertikale, sonst hast du hinterher 10 Honigräume drauf, aber unten nix drin, weil sich das Brutnest schmal bis nach oben zieht!

    Hallo, erichs13,


    Ätznatron 30 gr / Liter, in kaltem(!) Wasser auflösen.
    Dann am besten einen Einkochkessel über einem Hockerkocher, so vorhanden.
    Und unbedingt draußen, nicht in geschlossenen Räumen!
    Und Gummihandschuhe und Schutzbrille!


    Wenn die Lösung kurz vor dem Siedepunkt ist, kannst du anfangen :lol:


    Je nach "Verschmutzung" geht es ziemlich schnell; die Rähmchen in der Lösung zu schwenken, beschleunigt es noch.
    Ab und zu muß man mal abschöpfen, was oben schwimmt.


    Am Schluß (nach Abkühlen!) nimmt man ph-Papier aus der Drogerie und neutralisiert mit Essigessenz oder ähnlichem, bis der ph-Wert bei 7 liegt.
    Dann kann man die gebrauchte Lösung über die Kanalisation entsorgen, ohne ein Umweltferkel zu sein.


    Es funktioniert hervorragend. :lol:

    Hallo, Reiner, hallo, Michael,


    ich sehe das ganz genauso!
    Der Faktor "kleine Zellen" ist es mit Sicherheit nicht allein, sondern wahrscheinlich ein sehr komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren.
    Und die rauszufinden, ist nun mal die Aufgabe.
    Die Bienen sterben ja meistens nicht direkt an den Varroen, sondern an den Sekundärinfektionen, egal ob bakteriell oder virös.
    Die eingebissenen Löcher wachsen bei Chitin-Außenhaut nun mal nicht wieder zu.


    (hallo, henry, entwickle doch mal Schluckimpfungen gegen die diversen Bienenviren! :P )


    Drohnenbrut schneiden: da halte ich überhaupt nichts von; nicht nur, weil man dadurch eben die Varroa auf die Arbeiterinnenzellen selektiert, sondern weil ich erstens eine Menge Eiweiß verschwende und zweitens so die unvermischten Gene meiner Königinnnen beseitige. Und das will ich doch gerade nicht!


    Bei keiner einzigen Behandlungsmethode fallen 100% aller Milben; gibt es Untersuchungen darüber, was an den Überlebenden anders ist als an ihren verstorbenen Artgenossen?
    Wäre doch mal interessant...

    Ach, Henry,
    laß es doch einfach! Wenn du dich unbedingt mit mir beharken willst, tu das doch bitte per privater mail, aber nicht hier im Forum! :evil:
    Das Topic lautet "Kleine Zellen", und daß du nichts davon hältst, dürfte mittlerweile jeder gemerkt haben... :lol:


    Pocken: solange noch welche in Bio-Labors gezüchtet werden, und in virulenteren Formen als sie früher vorkamen...


    Impfschäden: sie treten zwar selten auf, aber wehe dem Betroffenen, wenn...


    Rachitis: hat was mit Calcium-Stoffwechsel, Sonnenlicht und Vitamin D zu tun. Schon mal was von Rachitis bei Eskimos gehört? Gibt's da auch nicht, trotz fast sieben Monaten ohne Sonne und ohne Milch...
    War in Deutschland niemals ein allgemeines, sondern "nur ein Klassenproblem" und das erst seit Beginn der Industrialisierung...
    Schlechte Ernährung, sowohl von Mutter als auch Kind, zuwenig Sonne, schlechte Wohnverhältnisse...


    Jodmangel: wer unter Schilddrüsenüberfunktion leidet, weiß, wie schlimm diese Zwangsjodisierung ist...


    Tollwut: Wer ist so blöd, sich vom Fuchs beißen zu lassen? Wenn er Menschen so nahekommt, HAT er Tollwut, keine Frage...


    Sicher könnte ich meine Theorie begründen, aber ich muß nicht.. :wink:
    Hier ist nicht die Inquisition.. :P und dich interessiert es sowieso nicht.... :roll:


    Überwinterungsverluste hat fast jeder, und entweder ich ziehe es durch oder ich lasse es gleich.
    Ich hab mich für's Durchziehen entschieden, neudeutsch nennt man es survival-test...
    Anders kann ich nicht herausfinden, welche Herkünfte es schaffen und welche nicht.
    Und ich hab noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei...weder den Bienen noch den Nachbarn gegenüber... :wink:

    Hallo, gazdin,


    da bis jetzt noch kein Volk im Sommer eingegangen ist, sondern "nur" zwei über Winter, glaube ich nicht, daß ich damit Kollegen wehgetan habe.
    Von dem, was ich über meine nähere Umgebung weiß, konnte ich in den letzten zwei Jahren eher davon ausgehen, daß ICH den Invasionsdruck hatte, und nicht die anderen.

    Du hast einen bemerkenswerten Fehler in deiner Argumentation:


    Du redest von Einzelfällen.
    Wenn jetzt pauschal, weil ein gewisser Prozentsatz Leute an irgendwas gestorben ist, alle Medikamente gegen dieses irgendwas nehmen sollen/müssen, wie sieht es denn dann aus? :D
    Ich bestreite doch gar nicht, daß Medikation helfen kann, aber doch nicht pauschal, bei allen und im Dauereinsatz!
    Mir kommt z.B. nie wieder AS in die Beuten; allein die Vorstellung, eine außen feuchte Made in einem ziemlich feuchten Milieu zu sein, und dann ein Säurenebel.....
    Bei den erwachsenen Bienen dürfte es nicht viel anders sein, oder gibt es Untersuchungen über die Auswirkungen von AS auf z.B. die Augen der Bienen oder ihre Atemwege?
    Mag sein, daß mich viele für abgedreht halten, aber ich betrachte meine sämtlichen Viecher als Mitgeschöpfe, denen vermeidbare Schmerzen genausowenig zuzumuten sind wie mir! :evil:
    Und das ist einer der Gründe, warum ich lieber Totalverluste mit kleinen Zellen riskiere, als zu behandeln.
    Im übrigen mache ich mir langsam mehr Gedanken um den Beutenkäfer als um die Varroen....

    Hallo,
    genau meine Meinung!
    Wir können es uns nicht leisten, irgendwas NICHT auszuprobieren!
    Und solange es unbehandelte Völker auf kleinen Zellen gibt, die nicht nur überleben, sondern auch noch Honig bringen, wo ist da ein Irrweg zu sehen?


    Den Irrweg sehe ich da eher in der ständigen Medikation, egal mit was....
    Es kann den Bienen auf Dauer nicht bekommen, ständig mit irgendwas behandelt zu werden!
    Chronisch kranke Menschen leiden bei ständiger Medikamenteinnahme am Schluß auch mehr unter den Neben- und unerforschten Wechselwirkungen als an ihrem ursprünglichen Leiden!

    Hallo, happybee,


    das kann ich einfach so nicht im Raum stehenlassen! :lol:
    Lies mal Bruder Adam/Karl Kehrle "Meine Betriebsweise", und dann versuch mir nochmal klarzumachen, daß du in einem schlechten Trachtgebiet nicht mit Dadant imkern könntest...


    Tut mir leid, das stimmt einfach nicht! :wink:

    Hallo, Wolfgang,


    es gibt keine varroa-resistenten Bienen! Nirgendwo auf dieser Erde!


    Es gibt nur Bienen, die einen gewissen Prozentsatz an Varroen tolerieren und damit relativ gut leben können.
    Wo dieser Prozentsatz liegt, versuchen wir ja gerade herauszufinden...

    Hallo, Michael,
    kannst du machen! :lol:
    Aber ich bin teuer, ich koste Wald-, Kastanien- und Akazienhonig... :lol::lol:
    Grundsätzlich bin ich sehr für solche Tauschgeschäfte.
    ...und rechtschreibsicher. :wink: