Beiträge von Eric Zeissloff

    http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=63&db=news_lokales&table=artikel_ortenau&id=11683


    »Wir fliegen zum Mars, bei uns sterben Vögel!«
    Meisentod: Aus dem ganzen Ortenaukreis kommen Hiobsbotschaften


    Das Meisensterben ist offenbar größer als angenommen. Gestern erreichten die Mittelbadische Presse wieder einige Meldungen aus vier Orten. Ein Freiburger Veterinär hält das Insektizid Clothianidin als Todesursache der Jungtiere für unwahrscheinlich.



    Der Freiburger Veterinär sieht sich nicht in der Lage sich vorzustellen dass Clkothianidin für das massive Vogelsterben verantwortlich ist!




    Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt teilte auf Anfrage der Mittelbadischen Presse mit, dass diese Vögel aufgrund ihres fortgeschrittenen Verwesungsgrades nicht mehr untersucht werden konnten. »Wir haben aber Fliegenmaden und Milben gefunden«, sagt Veterinär Bernd Baumbach. Und das spreche nicht dafür, dass die Jungvögel am Insektizid gestorben sind.
    Um festzustellen, ob die Eltern daran eingegangen sind, wäre es hilfreich, gut erhaltene tote Meisen, möglichst mit Mageninhalt zu bekommen, erklärt Baumbach. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass als Todesursache auch die Blutsauger »Eote Vogelmilben« in Frage kommen, die sich bei der derzeitigen Wetterlage explosionsartig vermehren: »Die können ganze Hühner aussaugen.«



    Es war die Milbe!!!!

    Aus einem Artikel einer Badischen Zeitung:
    "Vermehrt sind in der Ortenau jetzt tote Vögel gemeldet worden.....
    Bei der Tierhilfs- und Rettungs-Organisation ######## würden täglich mehrere Anrufe eingehen, dass Jungvögel apathisch auf Straßen sitzen und nicht vor Autos flüchten, heißt es."


    Drei Raben wurden abgegeben, zwei davon starben plötzlich. Niemand war daran interessiert die toten eingefrorenen Tier zu untersuchen!
    Hatten die Raben von den gebeizten, am Feldrand herumliegenden, Maiskörner gefressen?
    Wäre doch zu klären gewesen!


    Weiter im Artikel:
    "Laut Angaben der Mittelbadischen Presse will ein Imker zudem Strafanzeige stellen. Er hat Pollen, die er zum Verkauf anbietet, selbst gegessen und leide seither an Darmblutungen."


    Davon hört man auch nichts mehr!

    Wenn ihr darauf wartet das die Öffentlichkeit den Imker zu Hilfe kommt dann könnt ihr lange warten. Das selbe gilt für die Bieneninstitute.
    Der einzige weg geht über die Imkerverbände und die Imker. Das geht aber nur wenn man die richtigen Leute an den wichtigsten Positionen hat!
    Das ist leider nicht der Fall!!!
    Ich war vor 2 Wochen bei einem Vereinstreffen eines örtlichen Imkerverein in Baden.
    Der Vorsitzende ist leider sehr viel später dazu gekommen, er war noch auf einer anderen Versammlung, mit Hülsmann und co.
    Ich habe ihnen gesagt, dass sie niemanden trauen können, sich nur auf sich selber verlassen können. Und mit Niemand habe ich auch die Verbandsfunktionnäre gemeint, ich habe es ihnen auch sehr deutlich und unmissverständlich gesagt. Als dann der Vereinsvorsitzende dazu kam und über das Treffen mit Hülsmann und Co berichtet hat haben sie alle große Augen gemacht!
    Weil ich schon wieder mal recht hatte!!!!

    Wer meinen Bienen schadet den zeige ich an, so einfach ist das!


    Es ist wirklich eine Frechheit was 2008 ab geht! :evil::evil::evil:


    Das sind doch ganz neue Töne!
    Vor 2 Wochen haben die Offiziellen stellen noch getönt:
    Die Giftmenge ist zu gering, die Bienen haben diese kleine Menge nicht überlebt, weil der Varroadruck zu hoch ist!


    Hätte man doch zuerst mal die Varroa im Griff! Die Gute Imkerliche Praxis!


    Es geht doch schon so seit einigen Jahren!!!!!!

    Infobrief 11/2008


    Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,


    die Untersuchung des eingelagerten Pollens (Bienenbrot) in den geschädigten Völkern hat ergeben, dass sie erhebliche Mengen des Wirkstoffes Clothianidin enthalten. Diese eingelagerten Wirkstoffmengen werden für das anhaltende Bienensterben verantwortlich gemacht. Solange belasteter Pollen in den Völkern verbleibt muss mit weiteren Schäden gerechnet werden. Deshalb werden alle Imker aufgefordert, im Rahmen entsprechender Sanierungsmaßnahmen, diesen belasteten Pollen aus den Bienenvölkern zu entfernen. Außerdem müssen Waben mit geschädigter Brut entnommen werden. Die Brutschäden zeigen sich durch dunkel verfärbte Zelldeckel, wie es kurz vor dem Schlüpfen der Jungbienen üblich ist. Beim Öffnen dieser Zellen findet man häufig verendete Brut, die teilweise voll ausgebildet ist, teilweise einen dunkel verfärbten Kopf-Brustabschnitt, aber einen hellen Hinterleib aufweist. Diese Puppen haben ein speckiges Aussehen. Die Bienen versuchen teilweise, die abgestorbene Brut auszuräumen.
    Zur Ermittlung der Schadenshöhe ist eine vorherige Inaugenscheinnahme durch den Bienensachverständigen erforderlich (siehe Infobrief 10/08), der auch beratend zur Verfügung steht.
    Die Bienensachverständigen werden am 24. und 28. Mai bezüglich der Schadenseinschätzung sowie der notwendigen Sanierungsmaßnahmen geschult.


    Um die endgültige Vorgehensweise festlegen zu können, werden noch einige Untersuchungsergebnisse benötigt, die bis Ende der Woche vorliegen dürften. Vorläufig werden die folgenden Sanierungsmaßnahmen empfohlen. Es wird angeregt, dafür bereits die notwendigen Vorbereitungen zu treffen.
    Durchschnittlich geschädigte Völker
    Diese besetzen noch deutlich mehr als einen Raum und weisen keine abgestorbenen Brutzellen auf.
    Empfohlene Maßnahmen:
    Die Völker sind nach Pollen-, bzw. Brutentnahme einzuengen. Das Flugloch ist der Volksstärke anzupassen. Bei Trachtlosigkeit sollte mit kleinen Futtergaben (Zuckerwasser 1:1) die Aktivität der Völker angeregt werden. Bei Völkern, die noch eine Trachtreife erlangen können, ist Honigfütterung vorzuziehen.


    Stark geschädigte Völker
    Sie besetzen weniger als ein Magazin.
    Empfohlene Maßnahmen:
    Stark geschädigte Völker sollten im Kunstschwarmverfahren saniert werden. Wegen der geringen Volksstärke ist es notwendig, 2-3 Völker zusammen zu legen. Hierzu sucht man die zu erhaltende Königin und sperrt sie unter Futterteigverschluss in einen Zusetzkäfig. Diesen hängt man zwischen die Mittelwände eines vorbereiteten Magazins, in das man die gesamten Bienen abfegt. Weitere Königinnen müssen ebenfalls gesucht und entfernt werden. Mit regelmäßigen Flüssigfütterungen (1:1) ist der Bautrieb zu fördern und das Volk neu aufzubauen.


    Entsorgung der Pollen- und Brutwaben
    An verschiedenen Stellen werden Container bereit gestellt, um die Pollen- und Brutwaben zu sammeln. Orte und Anlieferungstermine werden noch bekannt gegeben. Bis dahin sind die Waben in Magazinen gut verschlossen und für Bienen unzugänglich aufzubewahren. Bei der Anlieferung sollen außerdem Proben gezogen werden, um im Rahmen der Ursachenanalysen gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchführen zu können.


    Königinnenerneuerung
    Insbesondere Völker die nicht mehr für eine Tracht genutzt werden können, sollten im Laufe des Sommers umgeweiselt werden. Das erhöht die Chance einer guten Ein- und Überwinterung.


    Nur Amtlichen Erhebungsbogen verwenden
    Bei der Schadenserhebung ist darauf zu achten, dass der amtliche Erhebungsbogen und nicht das Formular des Landesverbandes Badischer Imker verwendet wird. Die Erhebungsbogen liegen bei den unteren Landwirtschafts- und Veterinärbehören vor oder können von der Homepage des Landesverbandes Badischer Imker oder des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum (www.mlr.baden-wuerttemberg.de) herunter geladen werden. Sie finden ihn auch als Anhang dieses Infobriefes mit gleicher E-Mail.




    Dieser Brief wurde angeblich vom Regierungspräsidium Freiburg, wahrscheinlich vom Bienensachberater, an die Badischen Imker verschickt.


    Vor 3 Tagen hat man sich noch hingestellt und verkündet, nur die Flugbienen seien betroffen.
    Jetzt sieht es so aus als seien die Pollen- und Brutwaben zum Sondermüll deklariert worden!


    Es wird auch empfohlen die Königinen auszutauschen.
    Nicht bei den Trachtvölker! Haben kein Gift abbekommen?


    Vor zwei Wochen habe ich mit einigen Badischen Imker gesprochen. Ich habe ihnen geraten die Völker, also dass was davon übrig bleibt, als Kunstschwärme auf Mittelwände abzufegen, sie dann füütern und so schnell wie möglich die Königin zu wechseln.
    Dafür haben die Wissenschaftler 2 Wochen gebraucht!!!!
    Auch ohne die Untersuchungsergebnisse hätte man darauf kommen können, die Zusammenhänge (Maissaat=Bienensterben) waren von anfang an klar!


    Mit dem Einfrieren der Proben hat man ja auch 2 Wochen gebraucht um die Meinung zu ändern, nachdem man das Protokoll zur Entnahme der Proben aus Frankreich zu lesen bekam ?!!!!!

    Nachweisgrenze= Limit of Detection (LOD)
    Bestimmungsgrenze= Limit of Quantification (LOQ)


    Bei der LOQ und der LOD kann man das technisch mögliche machen oder man kann höre Grenze für die Analyse aussuchen.


    Wenn man im voraus weiss dass man mit einer LOD von 1ppb über dem zu erwartenden Rückstand liegt, dann heisst das Ergebniss: es war nichts nachzuweisen!
    Was aber nicht bedeutet es sind keine Rückstände da!


    Es gibt ja auch Leute (Wissenschaftler) welche Honig schon mit einer LOD von 0,1 ppb untersucht haben. Aus den Erfahrungen der Kollegen kann man lernen!

    Also, derjenige der mir die Zahlen genannt hat (Rückstände im Pollen und Honig zu dem Fall in Baden), der weiss von was er spricht, er ist einer der Führenden Bienenwissenschaftler in Deutschland. Und wenn der mir sagt es wurde im Honig nichts nachgewiesen, weil man 1 ppb als Nachweisgrenze benutzt hat, aber man davon ausgehen kann dass Rückstände in einer größenordnung von 0,5 bis 0,8 ppb zu finden gewesen wären, dann kann man ihm glauben. Ich war sogar verwundert dass er mir das sagt!!!


    Die Rückatände in Mais-Pollen, Raps-Nektar und Raps-Pollen stammen von einer Behörde aus den USA. Die werden etwas mit den aktuellen Fällen zu tun haben, zum Zeitpunkt der Maisblüte, den bei Poncho Pro wendet man eine größere Menge Wirkstoff an!


    Bei dem Treffen mit Seehofer wurde anscheinend auch mehr gesagt als man in den Pressemitteilungen lesen kann. Die Verluste 2008 sollen etwas höher als die 30% sein, erheblich höher!
    Die sollen so hoch sein, dass man es kaum glauben kann.
    Aber vielleicht berichten diejenigen darüber, die in der ersten Loge waren.

    Untersuchungsergebnisse:


    Clothianidin Rückstände in Pollen : 2 bis 35 ppb
    Clothianidin Rückstände im Honig: nicht nachweisbar (Nachweisgrenze 1 ppb)
    Kein Wunder dass man mit dieser Nachweisgrenze nichts findet, die Rückstände im Honig sind in einer Größenordnung von ca. 0,5 bis 0,8 ppb!


    Angeblich wurden dem Landesverband Badische Imker alle Untersuchungsergebnisse mitgeteilt!
    Ebenso dem DBIB.
    In dem Maispollen findet man Clothianidin-Rückstände von ca.5,4 ppb bei 53,8 Gramm Wirkstoff / Hektar.
    Im Raps Nektar 0,9 bis 3,7 ppb, im Raps Pollen 1,6 bis 3 ppb, bei einer Aufwandsmenge von 0,04 lb a.i./Acre.


    0,04 lb= ca. 18 gramm
    1 Acre = 0,4 Hektar

    Auf Initiative der Mitteldeutschen Imkerunion wurden die Imkerverträter vom Branburgischen Landwirtschaftsminister zum Thema G.. eingeladen.
    In Brandenburg werden die meisten Fläche, bezüglich diesem Thema betreffenden, Mais angebaut.
    Der Verträter der Berufsimker, ein Biolandimker, ist insbeondere von diesem Mais umgeben. Also nicht er, aber seine Bienenstände stehen sehr sehr nah an diesem bewussten Mais.


    Jetzt wird den Imker die Gelegenheit gegeben, dem Minister ihre Anliegen vorzutragen


    Aber leider, haben ausgerechnet Morgen, die Vertreter der Berufsimker, keine Zeit!!!!!!!

    Und Noch eine Sauerei zur ganzen Affaire:


    Einige Imker haben einen Fachberater für Bienenzucht gefragt ob sie die eingesammelten Proben einfrieren sollten. Der Fachberater hat ihnen ausdrücklich davon abgeraten, weil durch das Einfrieren die Wirkstoffe zerstört werden.


    Aus einer Anleitung zu Probensammlung 2 Französischer Labore, kann man lesen dass Lebende oder sterbende Bienen bevorzug ausgesucht werden sollen. Die solle an Ort und Stelle Eingefroren werden, und eingefroren in das Labor gebracht werden.


    Zwei Wochen später, nachdem ich den Badischen Imker diesen Text der Französischen Labore habe zukommen lassen, gibt der selbe Fachberater einen Info-Brief heraus in dem er ausdrücklich rät die von den Imker eingefrorenen Proben im gefrorenen Zustand an die Labore zu schicken. Es erklärt sich auch bereit den Gefrorenentransport zu organisieren!



    Wen man weiss das in toten Bienen die Wirkstoffe wie Clothianidin sich sehr schnell abbauen, muss man sich Fragen stellen!
    Es ist daher auch erstaunlich dass man in den untersuchten Proben noch eine solche hohe Dosis gefunden hat.

    Ja! Der Ton macht die Musik!
    Mein Ton mag Manchen nicht gefallen haben, das Stimmt!
    Aber von sind diejenigen die mich so wild angregriffen haben und dadurch der Ton noch schärfer wurde?
    Die sind still, so still wie die Firma Bayer, bis jetzt gab es keine große Erklärung dazu wieso man diesen Mittel die Zulassung entzogen hat.
    Ja! Mein Ton mag Manchen nicht gefallen haben, und wird einigen immer noch nicht gefallen, aber es kommt auch auf den Inhalt an!
    Komisch wenn ich in anderen Foren schreibe, im gleichen Ton, unter meinem richtigen Namen, dann kommen gleich die Pöbeleien.
    Schreibe ich aber auf die Gleiche Art unter einem Pseudonym, dann bleibt alles Ruhig!
    Ich will sie jetzt nicht alle nennen, aber sie werden sich schon selber erkennen.


    Jetzt fängt aber der Kampf erst richtig an und vielleicht in 10 oder 15 Jahren werden dann einige Bienenkiller vom Markt sein!


    Und als zusätzliche Info die 0,5 bis 3,5 ppb Clothianidin in den Bienen, dass hat Herr Stallknecht geschrieben. Der hat anscheinend als einziger die Info von LTZ bekommen!
    Oder hat der DIB und der DBIB auch die Zahlen bekommen aber den Mund gehalten?
    Das Papier von Stallknecht war nur als Interne Information für Bauernverbandsfunktionnäre gedacht!!!!!