Beiträge von Eric Zeissloff

    In den Honigproben wurde in vielen Proben Thiacloprid gefunden und in einigen einzelfälle Tebuconazol. Thiacloprid ist der Wirkstoff von Biscaya, Tebuconazol ist ein Fungizid, ein Azol.
    Stand da nicht was über Tankmischungen gegen den Rapsglazkäfer bezgl. Bienengefährlichkeit!!!!
    Die "gute Landwirtschaftliche Praxis" lässt grüßen!!!!


    Und die eine Probe in der man Thiametoxam in nicht geringer Menge nachweisen konnte!!!!


    Wenn man noch dazu weiss dass die Bienen die Pestizide zum Teil aus dem Nektar herausfilter,....


    Wie war das noch mal mit den Sublethalen Wirkungen?
    Ach ja die Bienen waren von der Varroa so geschwächt dass sie die geringen Mengen an Pestiziden nicht vertragen haben!!!


    Hätten die Imker gesunde Bienen würde nichts passieren!!!!!


    Der DIB ist der Totengräber der Deutschen Imkerei, nein, der DIB ist der Henkersgehilfe der Deutschen Imkerei!!!!!


    Ist vom DBIB mehr zu erwarten?
    Es gibt ja jetzt ein oder 2 DBIB einzelkämpfer, aber bekommt die die notwendige Rückendeckung?

    Zitaten Sammlung bezüglich der Bienenvolkvergiftung:
    1. „Die Leute im Rheintal verstehen nichts.“
    2. „Alles Nosema-Apis und Amöbenkrankheit.“
    3. „Die Nörgler und Besserwisser sollen ins Rheintal wandern, damit sie eine Entschädigung erhalten.“



    Die sollen nach angaben eines Imkers alle von Varroapapst aus Hohenheim!




    Was kann man tun? Als erstes aus dem DIB austreten!

    Rohhonig auf weitere Pflanzenschutzmittel getestet


    ....
    Die Lebensmittelchemiker im CVUA Stuttgart stellten fest, dass von 24 untersuchten Proben sechs keine Rückstände aufwiesen. In 18 Rohhonigproben wurden vor allem Rückstände des Pflanzenschutzmittels Thiacloprid (0,002 – 0,11 Milligramm pro Kilogramm) und in wenigen Einzelfällen Spuren von Tebuconazol (0,009 Milligramm pro Kilogramm), Tebufenozid (0,001 – 0,003 Milligramm pro Kilogramm) und Thiamethoxam (0,001 Milligramm pro Kilogramm) nachgewiesen. Alle messbaren Rückstandsgehalte lagen aber deutlich unterhalb der Grenzwerte und sind gesundheitlich unbedenklich.


    ...

    Es ist geschehen!!!!
    Mit dem Segen von Anton Reck und Manfred Hederer würde beschlossen dass die Zulassung von Clothianidin, Imidacloprid und Thiametoxam nicht zurückgenommen wird!
    Sobald das Problem der fehlerhaften Beizung und der Aussaattechnick gelöst sind geht es weiter!!!!


    Zitat:
    Das Gespräch bestätigte, dass das Ruhen der Zulassung der betroffenen Beizmittel/
    Pflanzenschutzmittel vorerst nicht geändert wird. Bei Aufhebung des Zulassungsstopps
    werden neue Anforderungen an die Beizverfahren, die Aussaattechnik
    und die Messmethodik des Abriebes erarbeitet. Eine Aufhebung der
    Zulassungen ist jedoch nicht vorgesehen.
    Sehr positiv wurde durch die Imkerverbände das schnelle Reagieren und Bemühen
    des JKI, des Nachfolgeinstitutes der Biologischen Bundesanstalt Braunschweig
    eingeschätzt. Dieses wiederholte nochmals seine Empfehlung, bei Verdacht auf
    Clothianidin-Vergiftung unbedingt unverzüglich Bienenproben untersuchen zu lassen.
    Die Bienensachverständigen der Imker-/Landesverbände sowie die bienenwissenschaftlichen
    Institute geben hier Imkern Auskunft zur Verfahrensweise.



    Und weiter:
    Der D.I.B. wird bei der Änderung der rechtlichen Vorschriften für die
    Zulassung der problematischen Pflanzenschutzmittel (Beizmittel)
    gegenüber dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
    Verbraucherschutz, dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und
    Verbraucherschutz usw. die Interessen der Imker aktiv vertreten.

    Hallo Herr Zeißloff,

    warum nur so kleinlich ? 3 ppm Clothianidin im Honig ist doch nun wirklich kein Drama. Irgendwie muß man bei dem ganzen Zirkus um Clothianidin auch mal fünfe gerade sein lassen können ! :p_flower01:


    Was soll das im Klartext heissen?


    P.S.:


    ppb (parts per billion) auf deutsch "Teile pro Milliarde" = 1 mycrogramm/kg
    ppm (parts per million) auf deutsch "Teile pro Million" = 1 milligramm/kg


    und im Fall das man es mal braucht


    ppt (parts per trillion) auf deutsch "Teile pro Billion" = 1 nanogramm/kg



    1 ppm =1000 ppb = 1000000 ppt

    Und noch eine kleine Info!


    Der Honig wurde auf Clothianidin-Rückstände untersucht, es wurde aber keine Rückstände festgestellt.
    Man (offizielle Stelle) hat mir gesagt dass die Nachweisgrenze für die Honiganalyse 1ppb war.


    Ups! Das war woll ein Versprecher!
    Laut Regierungspräsidium Freiburg, ist die Nachweisgrenze für Clothianidin im Honig: 3 ppb!


    Die Nachweisgrenze für Bienen und Planzen: 0,3 ppb

    http://www.bmelv.de/cln_044/nn…ePraxisPflanzenschutz.pdf



    Liebe Landwirte und Gärtner,liebe Praktiker und Anwender von Pflanzenschutzmitteln,


    die Pflanzenschutzpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ist an der „gesunden Pfl anze“ ausgerichtet. Hierzu gehört, dass das BMELV die drei Politikfelder Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gleichgewichtig betrachtet. Eine gesunde Ernährung, eine Landwirtschaft, die Verantwortung für unser tägliches gutes Essen sowie für unsere Landschaft und Natur übernimmt, sowie ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen sind Voraussetzung für ein hohes Maß an Lebens qualität und wirtschaftlichem Wachstum.Ein bestimmungsgemäßer und sachgerechter Pflanzenschutz ist dabei ein wichtiger Faktor. Er bedeutet nicht allein die An-wendung chemischer Pfl anzenschutzmittel, sondern bezieht alle vorbeugenden Maßnahmen, Maßnahmen zur Befallsfeststellung sowie Bekämpfungsmaß nahmen nichtchemischer oder chemischer Natur ein.Mit dieser Broschüre wird einem vielfältig geäußerten Wunsch Rechnung getragen, die Grundsätze jedem Praktiker, Schüler, Studenten oder Berater, der Informationen zur guten fachlichen Praxis im Pfl anzenschutz benötigt, auch in schriftlicher Form zur Verfügung zu stellen. Diese im Bundes-anzeiger vom 24. März 2005 veröffentlichten Grundsätze sind jedem Praktiker zu empfehlen, der professionell Pflanzenschutzmaßnahmen durchführt.Besonders die Aussagen zur weiteren Verbesserung der Sachkunde von Pflanzenschutzmittel-anwendern sowie zu Form und Inhalt der Aufzeichnungen über Pflanzenschutzmittel-anwendungen sind wichtig. Hier ergeben sich Verpflichtungen aus dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Hygienepaket der Europäischen Union im Hinblick auf die Dokumentation der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Diese Grundsätze sind das Basiswissen für die Durchführung des Pflanzenschutzes in Deutschland. Über eine breite Anwendung würde ich mich freuen.


    Horst SeehoferBundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

    So ? Greenpeace etwa ? Wo sind deren Lösungen ?:oops:


    Pflanzenschutzmittel sind im gewissen Rahmen nicht ersetzbar. Das ist nur meine bescheidene , (falsche ? ),Meinung.


    Nein, nicht Greenpeace!
    Auf Pflanzenschutzmittel kann man verzichten, wenn man gut gedüngte Böden und gesunde optimal ernährte Pflanzen hat!


    Mal in der "Guten landwirtschaftlichen Praxis" nachlesen was alles getan werden müsste bevor man zur Chemiekeule greifft!!!!!