Beiträge von Eric Zeissloff

    Hallo Henri,


    Danny, Alfraseder, der Erfeinder des Nassenheider Verdunsters,.... und andere Imker welche Durchbrüche geschaffen haben, die kann man nur bewundern.
    Wenn ihre Mühe dann finnanziel belohnt wird ist doch nichts einzuwenden.


    Aber wenn Institute Fördergelder welche für die Imkerei bestimmt sind, sinnvolle Forschung, auf dem Fenster werfen, es gibt ja keine Ergebnisse.


    Zum Beispiel:
    Dr. Bienefeld in Hohen-Neuendorf, da werden Putzfreudige Bienen drohnenbrütig gemacht um die Mütter oder Schwestern mit den erzeugten Drohnen zu begatten.
    Dann kommt der Satz: "mit den 40 Völker des Instituts werden die so erzeugten Königin durch Inzucht geschädigt sind und somit eine kürzere Lebensdauer haben. Außerdem würde bei einer Nachzucht bei dem Imker die so erreichten eigenschaften wieder verschwinden."
    Diese Jahr hat das Institut um diese für den Imker nicht brauchbare Biene 750000 Euro Fördermittel bekommen. Nächstes Jahr nochmal, übernächstes Jahr auch,....


    Was haben denn die Imker für ihre Forschung und Entwicklungen (welche in vielen Fällen dem Imker auch was bringen) an Fördermittel oder finanziell Unterstützung bekommen?


    Nichts


    Eric


    Eric

    Hallo Rudi,


    Gut das du solch ein Gedächtnis hast und solche alte Klamotten ausgräbst.


    Da fragt man sich nur wieso man den guten Dr. Bretschko kalt gestellt hat und dazu als Lachfigur abgestempelt hat.
    Schon damals haben die Institute den Geldregen gerochen und auf langjährige Forschung gesetzt.


    Wie kam nochmal die Varroa nach Deutschland?


    Kann jemand eine herausragende Sache nennen(aus den letzten 20 Jahren), welche von den Institute ausging und welche für die Imkerei eine grundlegende Verbesserung oder Errungenschaft darstellt?


    Eric

    Hallo Lothar,


    Irgendwie hast du schon recht!
    Es gibt viel mehr Leute die Geld mit einer Varroa-anfälligen Honigbiene verdienen als mit einer Varroa-tolerante Biene.
    Die Varroa-tolerante Biene gibt es schon, man will sie nur nicht in Deutschland haben (siehe Texte von Erickson,...).
    Eine Varroa-tolerante Biene zu züchten würde auch in Deutschland funktionnieren.
    Aber hier begrenzt man sich auf Forschung welcher man schon ansieht das sie in einer Sackgasse endet.
    Mit dee Chemischen Keule gegen die Varroa sind die Institute auch nur als Trittbrettfahrer aufgestiegen als sie keine ander Wahl mehr hatten.
    Und jetzt stellen sie sich hin als hätte sie, die "Wissenschaftler", die Ameisensäure entdeckt, sie schreiben Bücher, geben Vorträge (bezahlte), entwickeln Anwendungsverfahren (mit Aplikatoren) und so lange die Varroa ein Problem ist, verdienen sie kräftig mit.
    Das Bayer und Konsorten keine Interesse an einer Varroa-tolerante Biene hat oder hätte liegt nicht am Verkauf von Perizin, wenn die Bienen sterben und es nicht mehr die Varroa ist, was ist es dann?


    Jeder der glaubt das die Varroa-tolerante Biene eines Tages aus einem Bieneninstitut hervor kommt muss ganz schön naiv sein!


    Ausser den Imker hat niemand interesse an einer Varroa-tolerante Biene und besonders nicht die Leute welche damit ihre Lebensgrunlage verlieren würden.


    Eric


    P.S.: Und bitte, das jetzt keiner schreibt: "mich interessieren nur meine kleine Bienchen im Garten, mit Vereinspolitik habe ich nichts am Hut!"

    Hallo Lothar,


    Was sind 3000000 Euro?


    Die Cargolifter-Halle wurde mit über 60.000.000 Euro Födergelder gebaut,
    das wäre eine ko-finanzierung der gesammten Deutschen Imkerei für 12 Jahre!?
    Die Chip-Fabrik in Frankfurt/Oder, das sind wiederum einige Millionen.
    Der Jäger 90, nicht für den Einsatz geeignet, das sind ein paar Milliarden.
    Alte Leopard-Panzer, die man durch ein neueres Modell ersetzt hat, obwohl man solche Panzer in der aktuellen geostrategischen Situation gar nicht brauchen kann, das sind nochmals einige Milliarden.
    Die Landwirtschaft, Zuckerrüben, Mais, werden mit Milliarden und das jedes Jahr ko-finanziert.
    Da spielen doch 3, 4, 5, oder 6 Millionen Euro für die Deutschen Imker doch keine Rolle mehr.
    Das sind doch Peanuts!


    Eric


    P.S.: Die liste mit den geförderten Fehlinvestitionen, könnte man noch verlängern.
    Hochseehafen in Schwedt
    Mindestens 5 Nagelneue Regional-Flughäfen mit maximal 3 Starts und Landungen in der Woche.
    Nagelneue Brücken die wieder abgerissen werden weil der falsche Beton verarbeitet worden ist.
    .......

    Zur Rapsblüte 2003 gingen sehr viele Meldungen von Bienenschwund ein.
    Auch im Frühjahr und zur Rapsblüte 2004 gab es Bienensterben und Bienenschwund.
    Dieses Bienensterben/Bienenschwund ist nicht so spektakulär wie im Winter 2002/2003.
    Einen Zusamenhang mit Imidacloprid gebeizter Raps gibt es nicht.
    Zur Rapsblüte und in eingen Fällen Wochen danach traten verstärkt Krabbler auf. Keine Varroa-Schäden!
    Auf zwei ausgewählten Bienenstände fand man Nosema.
    Nicht in allen Fällen ist Varroa schuld!
    Hurra, die Imker sind doch nicht so Blöd!
    Wenn es nicht Varroa ist, dann muss es halt Nosema sein.


    Es ist nicht die übliche Nosema, das ist eine schleichende Nosema, die bienen bekoten nicht die Waben oder das Anflugbrett.
    Diese Nosema ist nur sehr schwer zur erkennt, das einsige sichbare Symptom sind die Krabbler.


    Eric

    Hallo Dante


    Von 1998 bis 2000 hat Luxemburg keine EU-Fördermittel für die Imkerei erhalten.
    Die Zahlen von 2001 bis 2004 habe ich nicht.
    Insgesammt wird die EU Imkerei jährlich mit 15000000 Euro gefördert, diese Mittel werden aber nicht ausgeschöpt.
    Davon werden 5619928 Euro(2000) für die Varroa zur verfügung gestellt.
    In Deutschland werden damit Perizin und die Bieneninstitute finanziert.
    Perizin verseucht den Honig und die Institute können keine Ergebnisse hervorbringen.
    Spanien erhielt 2000, 3895088 Euro davon 1627867 Euro für teschnische Ausrustüngen (Schleudern, Krähne,...) für über 1000 Imker jedes Jahr.
    Deutschland erhielt 2000, 1171408 Euro, davon 34080 Euro für die Rationnalisierung und Wanderimkerei (mehr als vorgesehen).
    Von diesen 34080 Euro ging kein einziger Cent an ein Imker.
    Laut Bericht der EU-Komission

    Aus Quellen der EU-Komission:


    Aus EU Mittel wird die "Rationalisierung und die Wanderimkerei" gefördert.
    Unter diesem Förderprogramm gibt es auch ein Maßnahme die mit Kartographie bezeichnet wird.
    Darunter verstehe ich die erstellung von Karten auf denen sowohl Trachgebiete und auch feste Bienenstände aufgezeichnet sind.
    1998 standen dafür, für Deutschland, 27925 Euro zur verfügung.
    In höhe der selben Summe wird von Bund oder Länder co-finanziert.
    1999 : 29920 Euro
    2000 : 29974 Euro


    1998 wurden in Deutschland, nach Angaben der EU-Komission, 451 Karten erstellt.
    2000 : 131 Karten


    Unter der Spalte "Verteilung": keine einzige Karte.


    Nebenbei bemerkt, für die Varroabekämpfung stehen, für Deutschland, aus EU-Mittel zur verfügung:
    1998: 317473 Euro
    1999: 494903 Euro
    2000: 627688 Euro


    Vorgewiesene Ergebnisse: Keine

    Hallo Sabine,


    Hat nichts mit dem Thema zu tun, aber trotzdem!
    Die Institute haben Finanzierungsprobleme, das einzige was noch Geld bringt ist die Varroa und Aufträge der Privatunternehmen (Pflanzenschutz).
    So lange ich mir die Varroa schön warm halte, fließt Geld.
    Wer würde schon seinen Goldesel schlachten?


    Wieso machen sich die Institute nicht die Mühe....
    Muss man darauf noch eine Antwort geben?
    Ich kann dir schon Vorhersagen, dass an dem Tag an dem die Institute die Varroa nicht mehr als Geldquelle haben, der Beutenkäfer in Deutschland auftauchen wird.
    Wie das kann schon bald sein!


    Eric

    Leserbrief erschienen im Deutschen Bienenjournal 8/2004


    Wissenschaft nicht interessiert?
    Zu dbj 05/2004, S.20 „Der Varroa ihren Schrecken nehmen?"


    In der Hauswand eines Mietshauses in Berlin-Charlottenburg lebten von etwa 1993 bis 2003 Bienen. Ihr Bau lag zwischen dem 3. und 4. Stockwerk genau über einem Fenster unserer Wohnung. Sie lebten dort ohne Unterbrechung, jedenfalls flogen sie jedes Frühjahr. Ob sie im Laufe eines Sommers mal durch einen neuen Schwarm ersetzt wurden, kann ich natürlich nicht wissen. Ich weiß allerdings auch nicht, ob ein Schwarm in den alten Bau eines abgestorbenen Volkes ziehen würde.
    Im Rahmen einer Vorlesung an der Humboldt-Universität Berlin erfuhr ich, dass Bienenvölker ohne Behandlung nach wenigen Jahren eingehen müssten. An den „wilden" Bienen in der Hauswand aber zeigte man nur wenig Interesse. Als im Sommer 2003 die Fassade neu verputzt werden sollte, wandte ich mich nochmals an das Bieneninstitut Hohen Neuendorf, da ja jetzt die Gelegenheit bestand, sich das Volk anzusehen und eventuell Brut zu entnehmen. Aber die Mitarbeiter zeigten kein Interesse. Man fragte mich, ob es sich denn tatsächlich um Bienen handele, und sagte, es sei unverantwortlich, dass die Bienen dort so lange leben durften.
    Als das Baugerüst stand, kam der Kammerjäger...
    Als ich jetzt den oben genannten Artikel gelesen habe, wunderte ich mich noch mehr über das Desinteresse der Wissenschaftler. Vielleicht „dürfen" Bienen ohne Behandlung nicht überleben. Es gibt ja auch Meinungen, dass zum Beispiel ohne künstliche Düngung und ohne chemischen Pflanzenschutz keine Ernte einzubringen sei!
    Andreas T.
    10439 Berlin

    Hallo Sabine,


    Mit der der Carnica hast du deine Erfahrung gemacht, aber das muss nicht heißen das es generell so ist.
    Vielleicht sind wir auch nur eine Ausnahme.
    Unsere Carnicas stammen von 2 verschiedenen Belegstellen, einige Standbegattet, einige F1 Standbegattet.
    Alle haben ohne Probleme, beziehungsweise mit kleinen Fehler am Anfang, 4,9mm geschafft.
    Diese Mittelwände sind gekaufte gewalzte 4,9mm, durch das Walzen sind die Zellen ein wenig verzogen so das es reel eher 5,0-5,03 mm sind.


    Dieses Jahr habe ich Mittelwände gegossen auch 4,9 mm, diese sind aber eher 4,87-4,9 mm.


    Einige Völker haben immer noch kleine Probleme, aber sie verbessern sich.
    Ein Drittel der Völker haben es geschafft, keine, beziehungsweise kleine Fehler im Wabenbau.


    Nicht nur bei der Buckfast, auch bei der Carnica gibt unterschiede.


    Um den Durchmesser zu errechnen, mäße ich von meheren Mittelwände oder Waben, immer 20 Zellen, in alle drei Richtungen und nehme den Durchschnitt,


    Grüße


    Eric