Beiträge von Spessartimker


    Natürlich wird alles ausgeräumt, das nicht in Ordung ist, sonst würde ja der Nadeltest nicht funktionieren :-)


    Die gleiche Frage mit der Faulbrut stellte ich Dr. Cristoph Otten aus Mayen. Die Antwort: Ja, es ist anzunehmen, dass vermehrte Bruthygiene auch anderer (Brut-) Krankheiten außer die Varroose einzudemmen vermag. Untersuchungen gibt es noch nicht.

    Hallo Sven,


    Ein Löcherbrutnest kann zum einen auf einen hohen Inzuchtgrad zurück zu führen sein.
    Natürlich kann auch ein hoher Varroadruck eine Rolle spielen. So kann man das oft bei Völkern im Vitalitätstest beobachten.
    Völker im Vitalitätstest bedeutet, dass diese Völker nicht gegen Varroose behadelt werden (uch keine Brutentnahme oder Drohnenbrutschneiden) und auf einem isolierem Stand überwintert werden, der amtlich gemeldet ist.
    Das Nichtbehandeln ist in diesem Fall übrigens erlaubt, da genehmigt.

    Die meisten CPV - Königinnen habe ich aus Wangerooge, was nicht heißen soll, dass es da grassiert.
    Dieses Jahr beschickte und beschicke ich die VT - Belegstelle Hassberge und Spessart
    Ab nächstes Jahr übernehmen wir die Belegstelle Spessart. Die diesjährige Crew hört aus Altersgründen auf, aber macht noch das organisatorische, die Drohnenvölker allerdings stellen wir, Das Problem an der Belegstelle war, dass sie zwar mit wirklich hervorragenden (ich spreche aus Erfahrung) Drohnenvölkern besetzt war, das Material allerdings nicht definiert ist.
    Somit ist diese staatlich anerkannte Belegstelle für den Reinzüchter uninteressant. Aber um dieses jetzige Material zu sichern, haben wir diesjährig 30 Königinnen dort begatten lassse. 28 sind in Eilage und 15 gehen in die bayerische Leistungsprüfung je 5 nach Ascheleschwaig (Hochgebirge) nach Kringell (Mittelgebierge) und nach Schwarzenau (Flachland). Somit haben wir auch dieses Mateial gesichert und definiert.
    Aus der VT - Belgstelle Hassberge entstammt bisher übrigens bei mir noch keine CPV - Königin, und die VT-Eigenschafen sind in der diesjährigen Prüfgruppe top, obwohl es letztes Jahr dort keine definiert Anparung gab, da 3 Geschwistergruppen, aber egal...


    Gruß
    Andreas

    Auffallend dass gerade VT Königinnen diese Anfälligkeiten zeigen.


    dD


    Das kann ich als Züchter in der AGT so nur bedingt bestätigen.
    Es ist richtig, dass das CPV bei mit nur innerhalb meiner Prüfgruppen, und da ist es egal, ob ich eigene oder fremde Königinnen prüfe, vorkommt.
    Aber eine direkt proportionale Abhängigkeit zum Varroaindex kann ich nicht feststellen. So sind Völker, die im Ausräumverhalten, sowie in der Befallsentwicklung überdurchschnittlich abschneiden, nicht automatisch auch anfälliger für das CPV.
    CPV - Völker werden sowieso abgekört und umgeweiselt.
    Jetzt könnte man diskutieren, ob es an den Aufzuchts- und Paarungsbedinungen liegt.
    Verbringt man an CPV klinisch erkrankte Völker nicht umgehend an einen isolierten Stand, wird es eh schwer, das sich erkrankte Bienen nach meiner Erfahung extrem verfliegen. Das erkennt man daran, dass man einzelne CPV - Bienen, in egentlich gesunden Völkern findet. Entfernt man das betroffene Volk, und schmeißt bei der Durchsicht alle erkennbar erkrankten Bienen (sind ja nur wenige) in den anderern Völkern raus, findet man bei der nächsten Durchsicht keine mehr.
    Instrumentell besamte Königinnen hatten bei mir, und ich spreche hier mal nur von meinen Erfahrungen an meinen Prüfständen, noch keine klinischen Symtome gezeigt.


    Grüße
    Andreas

    Ich habe dieses Problem der CPV auch. Allerdings war mir die Anfälligkeit für CPV bei dieser Zuchtlinie schon vorher bekannt. Ich habe sie in Kauf genommen, da die Zuchtmutter (Abstammung Universität Würzburg) einen Varroa Zuchtwert von 121 hat. Geschwistergruppe: 14 Reinzchtköniginnen angepaart auf Wangeroge. Klinischer CPV - Befund bei 3 Geschwistern, bei einem so massiv, das ich umweiseln musste und eine Bewertung nicht mehr möglich war. (siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=SJREazu_ilI ) So ein Befall ist aus meiner züchterischen Sicht vertret- und lenkbar.


    5 Wochen nach Umweiselung keine Symtome mehr.

    Hallo liebe Imkerkollegen,


    Heute war ich bei einem Nachbarn, der ein Bienenhaus des verstorbenen Vaters im Garten stehen hat. Ihm ist ein Schwarm in eine Beute eingezogen, der in der Beute Wildbau errichtet hat. Obwohl der Vater schon 16 Jahre tot ist, ist noch alles Equipment vorhanden. Der glückliche Neubesitzer des Schwarms hat sich im Imkerfachhandel schon Zander - Mittelwände besorgt, die er sich zurechtgeschnitten hat, da sie nicht passten. Dann hat er Sie mittels 230V !!! eingelötet. Ich habe ihm darauf hin einen ausgemusterten Trafo geschenkt!


    Nun meine Frage:


    Kennt Jemand diese Beute:


    Rämchenmaß 335 x 235 (ähnlich Kuntsch breit)
    Platz für 22 Waben


    Mischung aus Lager- und Hinterbehandlungsbeute, da Deckel abnehmbar und mit den typischen Holzbrettchen abgedeckt und einer aushängbaren Türe hinten und mit dem verschiebbarem Rahmen mit Fenster (wie bei Normbeute 52). Absperrgitter zum auflegen und aufsetzbarem Honigraum wie bei Golz.
    Einflug in den Zwischenboden. ein 10cm langer schmaler seitlicher Aufsteg im vorderen Bereich der Beute, ein 5cm langer seitlicher Aufstieg im hinteren Bereich der Beute. Durch Verwendung eines Flugkeils mit 2 seitlich angebrachten Fluglöchern und dem Einschieben einer Trennleiste, die den Zwischenboden der Länge nach teilt, können so 2 Völker parallel in der Beute gehalten werden.


    Die von hinten gesehene linke hohle Seitenwand ist ca. 6cm dick, da unten eine Schublade zur Fütterung der ganzen Länge nach eingeschoben wird, die von den Bienen durch eien Spalt in der inneren Verkleidung der Wand erreicht werden kann. Die Schublade ist so konstruiert, dass bienenfrei gefüttert werden kann.


    Diese Beute ist sicher ein West-Produkt, das sie der Imker in den 50ger Jahren schon gebraucht erstenden hatte und der Naturpark bayerischer Spessart zur amerikanischen Besatzungszone gehörte :-). Sie sind, außer den vielen Wachsmottenspuren im Holz, in einem erstaunlich gutem Zustand, da sie nur im trockenen, massiv gemauerten Bienenhaus gestanden haben.


    Wer kennt diese Beute?


    Ich bin gespannt!


    Gruß


    Andreas

    Also, Entschuldigung, wenn ich das richtig verstanden habe, kostet eine Anwendung 5€....Definitiv nicht akzeptabel. Ferner wird damit geworben, dass dieses Mittel auch während der Tracht angewendet werden kann...kann ich mir nicht vorstellen, dass das so in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen wird......Und am Ende ist es doch nur Ameisensäure......also nix neues...

    Ich bilde meine Brutableger auch nur im Mai mit einer Wabe. Bevorzugt verwende ich gedeckelte Brutwaben aus dem zentralen Brutnest. Diese haben meist im Mai vollflächig Brut und machen einen 5W Ableger voll, bis die Königin in Eilage ist, vorrausgesetzt man verwendet zum beweiseln schlupfreife WZ. Der Ableger bekommt zusatzlich eine Futterwabe mit Pollenanteil, 2 Leerwaben und eine Mittelwand. Spätestens wenn die ausgebaut wird, kann man sicher sein, dass alles in Ordnung ist, und kann den 5W-Ableger zum Heimatstand zurücktransportieren und in eine reguläre Beute einquartieren.


    lg
    Andreas

    Verwende destilliertes Wasser. Beim Mischen von Oxalsāure mit Wasser, werden gelöste Mineralien ausgefällt, und eine Trübung entsteht. Lässt man die Lösung einige Zeit stehen, setzen sich die Trübstoffe am Boden ab, und die Lösung wird klar.

    Glaubt hier keiner, dass da noch mehr im Spiel ist? Z.B. viel Geld? Schon merkwürdig, dass 2 Wissenschaftler, von denen man ja nie genau weiß, wie diese verbandelt sind, die gleiche, für uns nicht nachvollziehbare Lehrmeinung haben.....