Beiträge von Spessartimker

    Aber die Frage muss man schon noch stellen. Blüht bei Dir die Saalweide schon?
    Als gute Orientierung für das Aufsetzen gilt dieses phänologische Kriterium.
    Aber Hessen ist groß und das Klima in Höhenlagen des Spessart sicher anders als in Frankfurt.


    Wolfgang


    Also, erstens stehen meine Bienen AIF bayerischem Boden, und zweitens im warmen Maintal. Die Salweide steht kurz vor der Blüte. Das ist für mich das Signal zum Aufsetzen des 2. Brutraums der einzargig überwinterten Ableger, Brutsammler, Sammelbrutableger und Kunstscheärme. Wenn ich bis zur Blüte warten würde, würden die Völker eine Honigkappe über der Brut anlegen, und oben schwer das Brüten anfangen, sondern nur Honig in den 2. Raum eagern. Sxhärmen vorprogrammiert. Nur wirkliche Schächlinge bleiben unaufgesetzt und werden im laufe des Jahres zu Anlegern oder Bienenlieferanten für die Zucht verarbeitet. Sonst, lieber Honigmayerhofer, geht alles in einem Aifwasch. Um den Wärmehaushalt braucht man sich bei ordentlich überwinterten Völkern keine Gedanken machen.

    Jetzt ist der ideale Zeitpunkt dafür. Die Brut wird sich während der Weidenblüte bei normalen Völkern rasch ausdehnen. Wenn jetzt nicht aufgesetzt wird , wird sie das in der Breite tun. Dann wird ein zu spät aufgesetzter Raum dementsprechend schlecht angenommen, oder es dauert zumindest zu lange, als dass man rechtzeitig zur Frühtracht trachtreife, zweizargige Völker hat. Dann hilft nur eine einräumige Völkerführung, um die Frühtracht auszunutzen mit den entsprechenden Nachteilen wie Schwarmtrieb und dem dadurch entstehenden Mehraufwand.

    Wie ist es beim Gewährstreiben des DIB- Glases gelöst?


    "DieLos-Kennzeichnungs-Verordnung (LKV) ist eine Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit und dient der Gesundheitsvorsorge.
    Ein Los ist die Menge aller in einem Produktionsdurchgang hergestellten Produkte. Man spricht auch von Charge. Lebensmittel müssen mit einer Losnummer versehen werden. Damit sind die Lebensmittel auch beim Hersteller und im weiteren Vertrieb nachverfolgbar bzw. rückverfolgbar. Wird eine Gefährdung durch ein Produkt bekannt, so können ganz gezielt die Packungen eines Produktionsgangs, einer Charge, aus den Regalen genommen werden. Durch Bekanntgabe der Losnummern können die Verbraucher ganz gezielt über die Medien gewarnt werden.
    Bei der bis zum Sommer 2010 gedruckten Form des Gewährverschlusses des Deutschen Imkerbundes war der Aufdruck mit einer durchlaufenden Kontrollnummer versehen. In diesem Fall konnte die Kontrollnummer als Loskennzeichnung verwendet werden. Voraussetzung war bzw. ist, dass sie in dieser fortlaufenden Reihenfolge verwendet werden. Die Kontrollnummern sind zu dokumentieren. Eine Möglichkeit ist, die Kontrollnummern einer Charge in einem Honigbuch zu notieren.
    Bei der ab Sommer 2010 geänderten Form des Gewährverschlusses tritt die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums MHD in der Form Tag/Monat/Jahr an die Stelle der Kontrollnummer."


    Quelle: www.die-honigmacher.de

    Ich habe gestern meien Waldstand im Hochspessart inspiziert (alter Fichtenschlag) und es sieht Läusetechnisch wirklich sehr gut aus Markiert hab ich nix.
    Endgültiges kann ich erst sagen, wenn ich meine Glasscheiben ausgelegt habe. Dann entscheide kurzfristig, ob ich anwandere oder nicht.
    Wenn es im Wald nicht honigt, gibt es eben mehr Robinienhonig.
    Andreas


    Vielleicht schreibt hier mal ein Züchter, hoffentlich ein seriöser Züchter, der im Imkermarkt seine Königinnen anbietet.


    Kopfschüttelnde Grüße
    Hartmut


    Ich biete auch Königinnen im Imkermakrt an, und habe die Herkunft ganz klar definiert und offengelegt, sodass sich jeder über die Herkünfte und über das gesamte Pedigreé unter www.beebreed.eu , der zentralen Zuchtwertschätzung der Uni Hohenheim informieren kann. Meineserachtens ist es zumindest unprofessionell, mit Schlagwörtern wie Badehoseköniginnen oder ähnlichem zu werben. Was ich vielleicht als außerordendlich sanftmütig mit hoher Honigleistung geprüft habe (die Zuchtköniginnen) empfindet ein anderer mit anderer Betriebsweise vll. als nicht so sanftmütig.
    Deßhalb gibt es die zentrale Zuchtwertschätzung, um vergleichbar zu sein.
    Darüber hnaus muss ich als bayerischer Züchter, der mehr als 50 Königinnen pro Jahr verkauft regelmäßig dem Freistaat Bayern 15 Reinzuchtköniginnen verkaufen, die in den staatlichen Prüfhöfen zu je 5St von unabhängigen Prüfern leistungs- und merkmalsgeprüft werden.
    Die Prüfhöfe sind Schwarzenau (für das Flachland), Kringell (für das Mittelgebierge) und Ascheleschwaig (für das Hochgebirge). Meine letzte Beschickung der Prüfhöfe war letztes Jahr, sodass meine Königinnen dieses Jahr unabhängig geprüft werden, und nächstes Jahr die Ergebnisse meiner Zucht veröffentlicht werden (z.B. im Imkerfreund)
    Trotz sorgfältig geprüfter und ausgewähler A-gekörter Zuchtmütter, würde ich mir niemals anmaßen, Nachzuchtern,( auch wenn sie belegstellenbegattet sind), die ich ja nicht prüfe, sondern ungeprüft abgebe, bestimmte Eigenschaften anzudichten.
    Was ich sagen kann ist, dass es sehr warscheinlich ist, dass die Nachzuchtköniginnen die Eigenschaften der Eltern vererbt bekommen haben. Aber wenn man nur eine Königin von einem Züchter kauft, kann es natürlich vorkommen, dass diese Königin enttäuscht. Ich garantiere nur für geprüfte Königinnen. Die haben allerdings auch bei mir ihren Preis und sind naturgemäß nur sehr begrenzt verfügbar. Und ich gebe sie wirklich nur an erfahrene Imker ab, die soche Königinnen auch zu schätzen wissen, und mit ihnen weiterzüchten. (gut für mich, geht in die Zucntwertschätzung meiner Königinnen mit ein)


    Wenn ich den Imkermarkt als unseriös empfunden hätte, hätte ich dort nich inseriert.


    Gute Nacht
    Andreas

    Eigentlich müsste man "nur" dasEliminieren des paternalen Genoms verhindern, es entstünden nur Weibchen, und das Problem Varroa hätte sich erledigt.
    Ja, ich weiß, hat schon bei Juressic Park nicht funktioniert :-)
    LG
    Andreas

    Ganz ehrlich, diese Beute sieht für mich so aus, als hätte einer eine (durchaus gute) Idee, die er zwar verwirklicht hat, aber sich über das Erreichte so gefreut hat, das er das ganze nicht zu Ende gedacht hat.
    Was ist das bitte für eine Innovation, bei der ich jede einzelne Wabe von Hand bedienen muss?
    Das kann man mit der passenden Sensorik, einem kleinen Controller (Raspberry pi?), einen Servo pro Wabe und einem Programmieraufwand von 4 Stunden (ist ja eh fast alles copy + paste, gibt es ja alles schon z.B. bei Python) voll automatisieren. Und da muss man sich noch nicht mal groß anstrengen. (für 2 Mios mach ichs :-) )
    Bei "meinerLösung" wäre es dann auch kein Problem, den nächsten Schritt zu wagen, und Beuten so zu vernetzen, dass ich den Reifegrad des Honigs, Wetter, Bilder vom HR usw, mir auf dem Handy anzeigen lassen kann, und so von der Ferne, ohne den Bienenstand zu betreten, die Ernte beobachten, oder gegebenfalls eingreifen kann. Wie gesagt, alles Stand der Technik.
    Aber so eine halbherzige Sache wie die Flowhive........ne, das geht definitiv besser..

    @ Sammler
    Erst einmal ist zu sagen, dass natürlich nicht nur nach Varroa selektiert wird. Alle Eigenschafen (da Carnica, auch Körpermerkmale) werden zur Beurteilung der Nachzuchtwürdigkeit einer Königin herangezogen, wobei die Varroa in der Gewichtung für den Gesamtzuchtwert überwiegt.
    Und zwar im Einzelnen:


    15% Honigleistung, 15% Sanftmut, 15%Wabensitz, 15%Schwarmneigung 40%Varroaindex


    Die alleingelassenen Völker überlebten zwar die Varroa, bildeten aber nur sehr kleine, stechlustige Volkseinheiten. Ein wirtschaftliches Imkern mit diesen Bienen wäre nicht nöglich gewesen.
    Den Einwand, auch die Völker mit Königinnen der AGT-Population gehen ohne Behandlung im Winter ein kann ich so nicht gelten lassen.
    Wir führen regelmäßig mit Top-Völkern Vitalitätstests durch. Die Ergebnisse sind zwar noch nicht optimal, doch wir arbeiten dran! Das Ziel, Volker ohne Behandlung vital und gesund zu halten ist sicherlich noch nicht ganz erreicht, obwohl es mit den entsprechenden imkerlichen Maßnahmen durchaus funktioniert.
    Natürlich gibt es auch Rückschläge. Heuer z.B stellte sich bei einer Prüfgruppe vermehrt CBPV ein (hier in einem Video von mir dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=SJREazu_ilI )
    Diese Prüfgruppe wurde komplett abgekört.


    Aber ich sehe auch die Fortschritte, und zwar nicht nur an meien Ständen, sondern auch bei meinen Kollegen.
    Also , ich jedenfalls bleibe dran...

    Also, ich weiß dass dieses Thema heiß diskutiert wird, aber für mich als Züchter innerhalb der AGT (Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht) kommt nur die Bewertung des "Varroaindexes" nach den Prüfrichtlinien der Agt in Frage.
    Ich prüfe jährlich mehrere Geschwistergruppen hinsichtlich ihrer Eigenschafen inkl. Varroatolenanz und Körpermerkmale und gehe wie folgt vor (Varroawert)
    1. Messen des Anfangsbefalls wärend der Weidenblüte (mittles des natürlichen Milbenfalls)
    2. Messen der Befallsentwicklung (Auswaschmethode) für mind. 3x im Jahresverlauf
    3. Messen der Bruthygiene mittels Nadeltests.


    Durch die stetige kosequente Auslese haben wir schon sichtbare Erfolge verzeichnen können.


    hier mal eine Königin, die ich 2013 geprüft habe und die mit A gekört wurde.
    Zuchtbuchnummer: 2-283-12-2012
    Bei beebreed.eu kann man sich alle Geschwister und ihre Zuchtwerte mal ansehen.