Beiträge von Günter Wrobel

    Hallo Reiner


    Ich sollte beim Hersteller mal wegen Provision nachfragen. :lol:
    Ich brauche noch so ein Ding im nächsten Jahr, kannst du mir mal die Webseite oder den Namen vom Hersteller deines Verdampfers aus dem ösiland geben.


    Gruß Günter

    Hallo Soni du fragst „taugen die OS Verdampfer was?”


    Ich benutze den JB200 Verdampfer und kann dir nur sagen, das Ding funktioniert ausgezeichnet. Bezahlt habe ich 50, - Euro frei Haus.
    :lol:
    Wenn du den auch bei eBay kaufen kannst würde ich zugreifen.


    Günter

    Thomas ich behandele seit ein paar Jahren mit Oxalsäure und das mit dem besten Erfolg.
    Allerdings verdampfe ich 2 Gramm OS pro Volk mit einem 12 Volt Verdampfer (JB200 electric) was den Bienen überhaupt nichts ausmacht (ich konnte bisher noch nichts Negatives feststellen). Nach dem abschleudern im August behandele ich alle Völker 4 mal und zwar im Abstand von einer Woche. Eine fünfte Behandlung erfolgt Anfang Dezember, wenn keine Brut mehr vorhanden ist.


    Ich kontrolliere einmal pro Woche die Windeln in meinen Völkern. Der höchste Milbenfall zur Zeit ist 6 Varroa in der Woche, die Mehrheit der Völker hat zwischen 0 und 3 Varroa. Ich muss abwarten wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt da noch viel Brut vorhanden ist.
    Im letzten Winter hatte ich nicht ein Volk durch die Varroa verloren.


    Gruß Günter

    Hallo Bierking


    Seit ein paar Jahren arbeite ich mit verschiedenen Oxalsäure Verdampfern. Zuerst mit einem Propanbrenner betriebenen, dann mit dem Nachbau des Oxamat und jetzt das zweite Jahr mit einem JB 200 Oxal Verdampfer.


    Als Beste und schnellste Behandlung hat sich für mich der elektrische Verdampfer JB200 herausgestellt, er arbeitet wie der Varrox, kostet lediglich 50 Euro.


    Propanbrenner Verdampfer
    Bei langsamen aufheizen wie vorgeschrieben, Niederschlag im Rohr oder Schlauch welche bei aufeinander folgenden Behandlungen schnell verstopfen. Gerät muss mehrmals gereinigt werden sonst gute Erfolge. Bei zu schnellem erhitzen erreicht die Temperatur leicht bis zu 800º und mehr, die Säure verbrennt schneller als sie verdampfen kann.


    Oxamat Verdampfer - Nachbau
    Behandlung dauert zu lange pro Volk. Ich habe mir einen Abwasserrohrverdampfer gebaut, komplett mit Gebläse und der gleichen Heizquelle wie im Original „Oxamat“, und zwei starke Schwärme damit behandelt.
    Sechs Tage nach der ersten Eiablage habe ich zur Kontrolle noch mal mit meinem JB200 elektro- Verdampfer durch das Flugloch bedampft und es sind beim ersten Schwarm/Volk nochmals 64 Varroa und bei dem zweiten 39 Varroa abgefallen. Die Zeit zwischen der Rohrverdampfung „Oxamat“ und dem JB200 waren 13 Tage.


    Elektrischer Verdampfer
    Sehr einfache Anwendung durch das Flugloch. Behandlungsdauer ca. 70 Sekunden pro Volk und sehr gutes Ergebnis. Ich kann den Verdampfer und die Methode weiterempfehlen.


    Gruß Günter

    @ Manuel


    der Verdampfer wird durch das Flugloch geschoben und dann der Eingang abgedichtet. Sollte doch etwas Dampf durch Ritze aus der Beute austreten ist das beim elektrischen Verdampfer kein Problem. Ich benutze ein langes Kabel und bin nicht in der Nähe der Beuten.
    Wenn du schreibst, die Behandlungserfolg sei sehr gering, muss ich dagegen halten, dass du noch nicht viel Ahnung hast. :wink:
    Studiere mal die folgende Webseite http://www.mellifera.de/oxneu.htm


    Günter


    Bienen seit 1974, will nun mit 50 Völkern in den Winter. Letzte Winterverluste durch Varroa NULL.

    Hallo Chae


    Warum versuchst du es nicht mal mit der Verdampfung von Oxalsäure? Bei so hoher Luftfeuchtigkeit ist das die ideale Behandlungsmethode. Sobald die OS verdampft, verteilt sich der Säurenebel in der Beute und in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit setzt sie sich als mikroskopisch feiner Säurebelag überall (an Bienen, Waben und Beute) ab und tötet die Varroa, sobald sie damit in Kontakt kommt.
    Diese Behandlung ist für die Bienen keine Belastung im Gegensatz träufeln oder sprühen der OS.
    Hierbei brauchst du auch nicht darauf achten ob es zu warm oder zu kalt ist, wie bei der Ameisensäure, solange kein Frost ist.


    Gruß Günter


    PS: Falls du nach einem Verdampfer suchst, schaue im Internet unter „Varrox“ oder unter „Oxalic acid JB200“. Beide sind gleich gut, den JB200 bekommst du vom Hersteller frei Haus geliefert.

    Hallo Bucneria


    Falls du dir einen Oxamat aus Abwasserrohren selber bauen willst, ist das sicher nicht einzuwenden. Das Ergebnis einer Oxamat Behandlung ist für mich nicht zufriedenstellend.
    Ich habe mir einen Abwasserrohrverdampfer gebaut, komplett mit Gebläse und der gleichen Heizquelle wie im Original „Oxamat“, und zwei starke Schwärme damit behandelt.
    Sechs Tage nach der ersten Eiablage habe ich zur Kontrolle noch mal mit meinem JB200 elektro- Verdampfer durch das Flugloch bedampft und es sind beim ersten Schwarm/Volk nochmals 64 Varroa und bei dem zweiten 39 Varroa abgefallen. Die Zeit zwischen der Rohrverdampfung „Oxamat“ und dem JB200 (arbeitet wie der Varrox aber preiswerter) waren 13 Tage.


    Kannst dir ja dein eigenes Urteil machen.

    Gruß Günter

    Hallo Sabine


    Die von dir beschriebene Betriebsweise ist mir nicht bekannt. Ich fahre mit meiner Methode ganz gut und habe keine Bedenken wegen Oxalsäure Rückständen im Honig.


    Falls du mal für ein Jahr den Versuch machen willst lasse uns das Ergebnisse wissen.
    Ich bin da etwas skeptisch, ob die Sache arbeitet kann man nur feststellen, nachdem das eine oder andere Volk abgetötet und die restlichen Milben ausgewaschen wurden.


    Ich bin der Meinung, die Varroa merkt sehr schnell, dass im Hauptvolk keine Maden mehr zu finden sind und wandern mit den Bienen noch oben zur umgesetzten Königin.


    Auch wenn keine offene Brut mehr im Volk vorhanden ist sollte man besser die Milben mit Oxaldampf vernichten als darauf zu warten, dass sie sich nach dem einhängen einer „Fangwabe“ dorthin ziehen. Die Erfahrung mit den Drohnenwaben beweist dies, damit werden zwischen 50% - 60% der Varroa abgefangen. Es hilft viel, aber für eine vollständige Sanierung ist das zu wenig. Ohne eine zusätzliche Winterbehandlung kommt man auch hier nicht aus.


    Solltest du den Versuch starten ist es vielleicht angebracht das Volk auf einen anderen Stand zu bringen. Ich würde es nicht riskieren, dass bei einem Fehlschlag die anderen Völker zusätzlich belastet werden.


    Gruß Günter

    Hallo Sabine


    Nach dem Prinzip arbeite ich seit ein paar Jahren mit bestem Ergebnis. Nehme die Königin mit allen offenen Brutwaben heraus und bedampfe den Königinnen Ableger einmal mit Oxalsäure. Der Erfolg liegt bestimmt über 90%, die restlichen % gebe ich den Milben die bereits unter Maden im Futtersaft sitzen. Es sollte ja bekannt sein, dass das Varroa Weibchen ca. 2 Tage vor dem verdeckeln in die Zelle kriecht und im Futtersaft wartet bis dieselbe verschlossen ist und die Made den Saft verzehrt hat.


    Jetzt schneide ich aus einer Wabe mit Mittelwand am oberen Rand ein Stück heraus und befestige in dem Loch ein Stück Wabe mit frisch gelegten Eiern. Ein Reißnagel auf den Rahmen damit man ihn leicht wieder findet und nach 8 Tagen nachsehen wie viel Weiselzellen nachgezogen wurden. Eine stehen lassen, Wabe zurück und fertigt.


    Das verbleibende Volk zieht eine neue Königin nach und wird mit Oxalsäure bedampft, bevor die ersten Zellen verdeckelt werden. Auch hierbei werden fast alle Milben im alten Volk abgefangen.


    Weiterer Vorteil ist, dass dieses Volk einen höheren Honigertrag hat, da 3 Wochen keine Brut gefüttert wird. Wer will schon jedes Jahr seine Völker verdoppeln? Sobald ich sehe, dass die neue Königin gut in Eiablage ist wird das Volk wieder mit dem Ableger Vereinigt, wobei ich natürlich die alte Dame entferne.


    Sollte die Begattung der neuen Königin fehlgeschlagen sein, wird die alte Königin einfach wieder zurück gegeben.
    Achtung, bei der Vereinigung immer ein Zeitungsblatt dazwischen legen. Die Bienen haben da erst mal was zum Lesen, und können sich anschließend durch fressen. :wink:


    Es macht zwar etwas mehr Arbeit, aber es lohnt sich immer. Ich bin nicht mehr so jung dass ich die Schwärme aus den Bäumen holen kann. :cry:


    Wenn das Augenlicht nicht schon nachlässt und man mehr als eine Weiselzelle stehen lässt, fällt bei dieser Betriebsweise kein Schwarm.


    Gruß Günter

    Hallo Uli


    Im Beesource Forum schreibt ein Imker der Völker für Testversuche in Weslaco Texas zur Verfügung gestellt hat.


    Entwarnung: Die Folgeuntersuchungen waren weit weniger Erfolgreich und wir müssen sicher noch ein paar Jahre warten bis der richtige Fugus auf dem Markt ist.
    Günter


    posted January 20, 2005 07:14 PMJanuary 20, 2005 07:14 PM


    Not good. The kill rate of the original study
    done at Weslaco could not be reproduced by
    one of the original researchers in Florida last
    summer, or in my own field trial last summer in
    the Carolinas.


    So, back to the drawing board, it appears.
    While the kill rate was "good" it was nowhere
    near what it was said to be in the published
    papers. There are a number of reasons why this
    might be, so perhaps with some effort, the fungus
    could turn out to be everything hoped for.

    Henry, wenn ich von Perizin Resistenz spreche meine ich resistent gegen den Wirkstoff Chumafos.


    Ich hoffe, dass deine drei folgenden Fragen ernst gemeint sind. :wink:



    <<<1. Was waren die Milben, die dann bei einer zweiten Perizinbehandlung statt der Bedampfung fallen würden?
    2. Sind die Milben die 14 Tage nach einer OS-träufel-Behandlung durch Perizin fallen OS-Resistent?
    3. Sind die Milben die 14 Tage nach einer AS-Behandlung "lang" durch OS-Dampf fallen AS-Resistent?>>>



    Zu Punkt 1: Henry, wenn du eine Perizin Behandlung im Frühjahr und eine im Herbst durchführst, ist es nicht ungewöhnlich, dass nach jeder Behandlung Milben fallen. :lol:


    Milben die nach einer zweiten Perizin Behandlung im Abstand von 14 Tage bis 3 Wochen fallen waren entweder noch in der Brut oder benötigen schon eine Überdosis, sind also bereits gegen die vom Hersteller angegebene Höchstmenge resistent. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt bis die überlebenden Nachkommen lachen, wenn du mit Perizin kommst. Dann stirbt eher der Honigkunde als die Milbe.


    Zu Punkt 2: Hast du mit OS behandelt und anschließend mit Perizin? Wann und in welchem Abstand hast du die Behandlungen durchgeführt?


    Milben die 14 Tage nach der OS Verdampfung durch Perizin fallen waren entweder in der verdeckelten Brut, oder es handelt sich um Milben von Nachbarimkern (Reinfektion). Milben die mit OS in Kontakt kommen sind tot. Die wirkungsvollste Behandlung ist bei völliger Brutfreiheit gegeben. Im Winter, bei einem Schwarm oder Ableger ohne Brutwaben.


    Zu Punkt 3: Es dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, wie schwierig es ist bei der AS Behandlung alle Fehlerquellen auszuschließen. Die richtige Dosierung bzw. Verdampfung der AS ist eine Gradwanderung. Zuviel oder zuschnelle Verdunstung meint alle Milben tot ...... leider auch Brut und Königin. Hat die Königin überlebt und es ist kaum eine Brutschädigung festzustellen bin ich noch lange nicht sicher ob die AS auf die Varroa gewirkt hat. Mir persönlich ist das Risiko einer „Königin Vorwegnahme“ durch AS zu groß.


    Oxalsäure hat die gleiche Wirkung auf die Varroa und ist 100 mal leichter zu handhaben. Warum Kompliziert, wenn es auch viel einfacher geht?


    Kommen Milben mit organischen Säuren in Kontakt sind sie tot, kommen sie mit Perizin (Chumafos) in Kontakt ist die Change dass sie überleben sehr hoch, noch nicht überall 100% aber dies ist nur eine Frage der Zeit.


    Gruß Günter