Beiträge von mehl07

    Hallo,
    ich hatte mal ein eigenes Etikett entwickelt und auf Märkten den Honig sowohl im DIB Glas als auch im eigenen Glas angeboten.
    Verkauft wurde fast nur das DIB Glas.


    Wenn die Kunden sehr personengebunden entscheiden, also nach intensiver Beratung, mag ein individuelleres Glas besser sein.
    Vielleicht auch, wenn der Honig im DIB Glas bei vielen Imker der Umgebung deutlich billiger angeboten wird.
    Ansonsten sehe ich das DIB Glas klar im Vorteil.
    Letztendlich ist natürlich die Qualität entscheidend darüber, ob der Kunde wieder kommt.
    Viele Grüße
    Hermann

    Hallo,
    ich habe mir gerade einen solchen Schrank gebaut und er funktioniert optimal.
    Passend ist der Schrank für eine Euro- Palette.
    Etwa auf halber Höhe kann ich ein Metallgitter einlegen um Honig stapeln zu können.
    Der Raum ist ebenfalls passend für ein 500kg Rührwerk.
    Heizlüfter und Steuerung habe ich von Swienty gekauft. (teuer aber genau).
    Wichtig ist ein sehr starker zusätzlicher Ventilator der die Luft so verwirbelt daß die Temperatur überall gleich ist.
    So kann ich die Temperatur für alle Gegebenheiten optimal auf ein Grad genau einstellen und mit zusätzlichen Fühlern kontrollieren.
    Gruß
    Hermann

    Hallo,
    von Pollenersatzfütterungen halte ich überhaupt nichts.
    Mag sein, daß die Fütterung beim Ami mit 6000 Völkern wirtschaftlicher ist, als das Verteilen der Völker auf kleinere Stände mit ausreichender Tracht.
    Ich habe mich daran gewöhnt, den Völkern einen kleinen Teil des entnommenen Honigs durch Zuckerfütterung zu ersetzen.
    Wo die Bienen sich nicht ausreichend mit Pollen versorgen können stelle ich keine Völker auf.
    An meinen Dauerständen haben sie überall reichlich Pollen.
    Allerdings gehen meine Völker rechtzeitig aus der Brut.


    Im Herbst sollten die Winterbienen lange erzeugt sein und ein Brüten der Völker wird von mir dann auch nicht mehr angestrebt.


    Viele Grüße
    Hermann

    ja, ich würde auch Holz empfehlen. Beim Wandern ist man eh zu zweit und mit halbhohen HR ist das Gewicht noch unterhalb der Schmerzgrenze.


    Peter


    Hallo Peter!
    Eigentlich ging es nicht um die Frage ob Holz besser ist.
    Wer gerne schwer heben und unnötigen Ballast spazieren fahren will, kann doch gerne bei Holz bleiben.
    Außerdem ist es immer sehr praktisch, auf jedem Volk mehrere Deckel oder Dachpappe zu stapeln.
    Viele Grüße, Hermann

    Hallo,
    meiner Erfahrung nach ist NM für die Segeberger im Brutraum besser als 1,5 NM.
    Große Waben haben in meinen Augen fast nur Nachteile.
    Magazinimkerei wie ich sie verstehe, ist kaum möglich, da viel zu viel mit einzelnen Waben gearbeitet werden muss.
    Nachteile gibt es bei Bauerneuerung, Schwarmkontrolle, Ablegerbildung, Überwinterung, beim Austausch von Waben und noch viele mehr.
    Im geteilten Brutraum können die Bienen besser die Wabengassen wechseln und ich hatte noch keine Königin, die Probleme damit hatte, ihr Brutnest über zwei Zargen auszudehnen.
    Die Rähmchen sollten nicht zu breit sein.
    1,5er Zargen sind als Brutraum für ein starkes Volkes zu klein. Es soll schließlich auch Platz für größere Mengen an Pollen und zum Zwischenlagern von Nektar vorhanden sein.
    Außerdem sind große Zargen auch extrem unhandlich.



    Als Honigräume habe ich inzwischen auch Flachzargen im Einsatz.
    Sie sind leichter als Ganzzargen aber deutlich effektiver als Halbzargen.
    Sie sind schnell verdeckelt und lassen sich optimal mit dem Blasgerät oder einer Bienenflucht abernten.
    Leider gibt es meiner Meinung nach keinen idealen Boden für die Segeberger.
    Die Holzböden sind mir zu schwer.
    Insgesamt gibt es inzwischen viel zu viele Variationen und Einzelteile für die Segeberger, die zwar manchen Hobbyimker beglücken, bei Anfängern aber auch für Verwirrung sorgen können.
    Viele Grüsse, Hermann

    Hallo,
    Prof. Dr. Tautz Aussagen zur genetischen Verarmung sind sicher richtig, denn die Bienen haben sich durch imkerliche Einflüsse und veränderte Umweltbedingungen auch genetisch entsprechend verändert.
    Anderseits gibt es Importe aus aller Welt, die den Genpool verbreitern.
    Außerdem hat es bei den Bienen nie flächendeckende Reinzucht gegeben, wie das bei anderen Nutztieren der Fall ist.
    Tatsächlich gibt es bei uns weniger als 1% Reinzucht.
    Auslese findet statt, teilweise gezielt durch Imker, teilweise ungewollt durch Verluste.


    Hätte man in den letzen 100 Jahren alles der Natur überlassen, oder nur minimalen Einfluss auf die Bienen ausgeübt, wären die Bienen im Überlebensfall zweifellos robuster.


    Aber hätten sie sich anpassen können, an eine Umwelt die sich rasant verändert,
    oder wären sie auch schon ausgestorben wie viele andere Tierarten?


    Die Aussagen von Herrn Prof. Dr. Tautz zur Genetik der Biene sind nicht neu und sicher inhaltlich nicht zu bezweifeln.


    Was mir nicht gefällt, ist der Eindruck, der durch die vereinfachte Darstellung der Situation in der Öffentlichkeit entsteht.
    Der überwiegende Teil der Imker möchte ja gesunde und robuste Bienen und keine degenerierten und überzüchteten Hochleistungstiere wie in der Nutztierhaltung üblich.
    Abgesehen von der Varroa, gibt es auch keine Krankheiten, die durch den Einsatz von Medikamenten laufend behandelt werden müssen.


    Viele Grüße
    Hermann

    Hallo,


    mein AmtsV sagt sogar, dass die AFB in absehbarer Zeit aus dem "Seuchengesetz" rausgenommen werden wird.
    Und zwar, weil die Imker mit der Kunstschwarmmethode ein funktionierendes Sanierungskonzept haben.
    Ach so:
    Florian, wasch die Kisten aus und fertig.


    Hallo Michael,
    dann bräuchten wir wohl auch kein Gesundheitszeugnis mehr zum Wandern?
    Gruß Hermann

    Hallo,
    bei der Berechnung der Menge von 7 kg Honig ging es, soweit ich weiß, um Honig mit einem Sporengehalt, wie er sich im durchschnittlichen Importhonig befindet.
    Bei erkrankten und stark infizierten Völker ist der Sporengehalt wesentlich höher.
    In diesen Fällen reichen sehr kleine Honigmengen aus, um ein Volk zu infizieren.


    Allerdings geht meiner Meinung nach von einer gründlich gereinigten Beute keine Gefahr aus, da einzelne Sporen die Faulbrut nicht auslösen können.
    Aufgrund unserer Nationaltugend, der deutschen Gründlichkeit, ist nach einem Faulbrutfall aber eine hundertprozentige Desinfektion weiterhin vorgeschrieben.

    Mir ist es auch lieber, wenn die Imker im Flugradius meiner Völker sauber arbeiten und vielleicht übertrieben desinfizieren, als wenn sie, wie Sabine, auf die Heilkräfte der Natur vertrauen.
    Gruß Hermann

    Hallo Erich,
    im Buch "Ihr Name is Apis" von Rüdiger steht auf seite 26 die Zahl 6000.


    Den genauen Zeitpunkt, wann Bienen zum ersten mal in künstlichen Behausungen gehalten wurden, kann man wohl niemals genau nachvollziehen.


    Tatsächlich sind die Funde in Israel in dieser Beziehung nicht die ältesten und darum ging es mir.


    Im übrigen beziehen Archeologen ihre Informationen nicht nur aus Malereien und Reliefs, deswegen schließt deine Aussage die Angaben Rüdigers keineswegs aus.
    Viele Grüße Hermann

    Hallo Jülle,
    ich fand den Bericht auch sehr interessant.


    Im Niltal wurden schon vor 6000 Jahren Bienen in Tonröhren gehalten, ob diese eine ähnliche Größe hatten weiß ich nicht.


    Ein Foto der Funde wäre aber doch passender gewesen, als ein Bild der Honiggläser?

    Viele Grüße Hermann

    Hallo Bienenknecht,
    andere namentlich an den Pranger zu stellen und selber anonym zu bleiben ist schon nicht die feine Art.
    1. Auf seiner HP steht die Zahl von 500 Völkern.
    2. Der Honig kann die Mischtracht mehrerer Jahre sein.
    3. Deine Rechnung ist nicht konservativ, sondern absolut spekulativ und nach meiner Einschätzung unrealistisch.


    Ich kenne den Imker zwar nur flüchtig, aber er hat es nicht verdient, von einem namenlosen Neider ans Bein gepinkelt zu werden.
    Gruß Hermann

    Hallo !


    Ich bin mir zimlich sicher das alle aktiven hier im Imkerforum, besseren Honig herstellen (lassen) als der, der dort als Bioland Ware verkauft wird.
    Gruß
    von einem dunkelharigen Knecht der Bienen ....


    Das glaube ich nicht!
    Während es einen Rückgang an kleinen Imkereien gibt, kenne ich eine zweistellige Zahl von Betrieben, deren Völkerzahl in den letzten Jahren auf über 500 gewachsen ist.
    Teilweise sind es Bio - Betriebe, die meisten aber konventionell.
    Nach drei guten Jahren mit Durchschnittserträgen von 60- 100 kg kann sich im Lager schon einiges an Honig ansammeln, der sich nicht mehr so einfach an der Haustür verkaufen läßt.
    Da kann es durchaus sinnvoll sein, mal eine größere Menge Honig über einen Discounter zu vermarkten, bei einem Preis von vermutlich über 4€ pro kg ohne Verpackung, muß das kein Verlustgeschäft sein.
    Als verramschen würde ich das auf jeden Fall nicht ansehen.
    Viele Grüße Hermann