Beiträge von mehl07

    Hallo Bobby,
    Respekt erweist man den Bienen eher indem man so arbeitet, dass Schleier und Handschuhe überflüssig sind. Wenn man einen Stich allerdings als ein Drama empfindet, dass mit einem Motorradunfall vergleichbar ist, sollte man sich natürlich gut schützen.
    Letztlich eine Ansichtssache.
    Gruß an alle, Hermann

    Hallo!
    Bei der Derzeitigen Hitze und Trachtlosigkeit sollte man nach Möglichkeit eher abends an den Bienen arbeiten.
    Schutzkleidung benutze ich nur, weil sich zur Zeit das Propolis beim Tragen der Honigraumzargen oder anderer Beutenteile sonst in der Kleidung verewigt.
    Ich bekomme lieber ein paar Stiche, als das ich bei der Arbeit durch Schleier, Handschuhe oder ähnliches behindert werde.
    Manchmal muss ich zwar etwas langsamer arbeiten, dafür besteht aber nicht die Gefahr ein Volk zu sehr zu stören. Dann melden sie sich nämlich.
    Das sich Allergiker schützen müssen, ist natürlich klar.
    Gruß an alle, Hermann

    Hallo!
    Da ich mal wieder einen neuen Faulbrutfall in unmittelbarer Nähe eines meiner Außenstände habe :cry: , möchte ich das Thema mal wieder ansprechen.
    Nicht zuletzt die vielen Neuimker die sich hier im Forum informieren, sollten ein Bewusstsein für die für diese Gefahr entwickeln.


    Bei allen Kontrollen der Brut, vor allem aber auch jetzt vor der Einwinterung sollten die Völker genau auf die Symptome der Faulbrut hin kontrolliert werden.


    Die Krankheit ist relativ leicht zu erkennen und muss auch im Verdachtsfall beim Veterinäramt gemeldet werden.
    Jedes Füttern und Ausschleckenlassen von Waben und Geräten im Freien muss unterbleiben, da die Faulbrutsporen auch einige Zeit in den Völkern vorhanden sein können, ohne erkennbare Schäden zu verursachen.


    Ich empfehle jedem jährliche Futterkranzprobe zu entnehmen und untersuchen zu lassen.


    So, jetzt habe ich einige Stichwörter geliefert, ohne den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder Imker muss sich über die Faulbrut gründlich informieren möglichst bevor er sich Bienen und (gebrauchte) Gerätschaften und Kästen anschafft.
    Bei dieser Seuche erst durch Schaden klug zu werden ist leider ein sehr schmerzhafter Prozess.
    Gruß an alle, wünsche glückliche Bienen, Hermann

    Hallo Margret!
    Hallo Mitleser!
    Um auf deine Fragen einzugehen. Am Montag schrieb ich:
    Im Schwarzwald habe ich schon Bauern erlebt....
    Genau genommen war es anders. Ist schon etwa 10 Jahre her. Bekam im Schwarzwald Standplatz bei einer Bäuerin, sollte pro Volk 1 Glas Honig bezahlen.
    Fragte dann noch beim Förster und bekam noch einen Platz in der Nähe.
    Lkw geliehen, -Bienen gebracht, -Wetter plötzlich sehr kalt, -Regen, -Regen, -Bienen nix Honig. :cry:


    Beim Abholen der Bienen fragte ich die Bäuerin, ob man sich auf die halbe Honigmenge einigen könne, da es keine Ernte gab. Nein, das wäre mein Pech.
    Dem Förster gab ich auch einige Gläser und er bedankte besonders, da er auch wusste, das es keine Ernte gegeben hatte. Seitdem habe ich immer Förster gefragt . Die wollen übrigens manchmal gar keine Honiggeschenke annehmen, da sie ja nur ihre Arbeit machen die wir schon mit unseren Steuern bezahlen.Ich gebe den Honig aber gerne da ich die Förster manchmal auch abends anrufe und sie auch sonst meisten sehr entgegenkommend sind.



    Erspar uns bitte weitere Geschichten über Wanderimker, ich könnte auch viele über Standimker erzählen, mit denen du sicher auch nicht in einen Topf landen wolltest.
    Deinem Motto kann ich mich anschließen.
    Viele Grüße, allen glückliche Bienen, Hermann




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    Hallo Margret,
    Etwas viel Bla Bla an den Haaren herbei gezogen.
    Ob ich für einen Standplatz lieber mehr oder weniger bezahle, hat doch wenig mit Geiz zu tun sondern ist eine normale wirtschaftliche Entscheidung.
    Wenn das zu aufsteigender Galle führt ist das natürlich ein Problem, wünsche gute Besserung.
    Gruß, Hermann


    Um nicht falsch verstanden zu werden:: Die bezeichnug Bla Bla bezieht sich auf Die Wanderimkergeschichte.


    Es ist eine sehr subtile Methode andere Mensche zu beleidigen, indem man Vergleiche konstruiert um jemanden in eine bestimmte Ecke zu drängen. Der müllverteilende, undankbare und rücksichtslose Wanderimker.
    Danke Michael, ich bin also doof.
    Gruß, Hermann

    Hallo.
    Das interessante an diesem Forum ist sicher, mit sehr unterschiedlichen Menschen, aus sehr unterschiedlichen Gegenden, mit sehr unterschiedlichen Betriebseisen kommunizieren zu können
    Vergleiche zwischen Volksstärken und Honigerträge anzustellen, ohne die örtlichen Vorraussetzungen zu berücksichtigen, kann zu unsachgerechten Schlüssen führen.
    Ich habe schon oft Völker auf drei Räumen eingewintert da sie den Platz einfach benötigten. Man soll doch die Völker nicht zusammenquetschen.
    Ich kann mir aber auch Standorte vorstellen, wo es in manchen Jahren schon ab Juli weder Nektar noch Pollen ausreichend gibt.
    Manche Orte sind auch mit Bienenvölkern überbesetzt.
    Dann sind die Völker einfach schwächer und ein Raum zum überwintern reicht vielleicht aus.
    Optimale Völker sind das aber nicht. Da ist es besser wie Lothar sagt Benzin einzusetzen (wandern).
    Sorry Michael 2 aber vielleicht hast du bei deinen Völkern den Hantelindex nicht optimal vermessen? :lol::lol:
    Gruß an alle,Hermann

    Hallo Bisy und alle Mitleser ,
    Wenn ich auf einer Wiese 40 Völker aufstellen möchte und pro Volk ein Glas Tannenhonig bezahlen soll entspricht das bei meinem Verkaufspreis von 6,30 € einem Wert von 252 € .
    Der Förster ist aber mit 5 Gläsern zufrieden.
    Du würdest jetzt also zum Bauer gehen und lieber 40 Gläser bezahlen ? :o
    Da würde ich den Honig eher bei den Bienen lassen.


    Der Trachtmelder hat sein Band übrigens jetzt tatsächlich neu besprochen und ist sogar etwas informativer geworden. Liest sicher im Forum nach.
    Gruss, Hermann

    Hallo Buchneria,
    Standplatzsuche kann manchmal stressig sein. Ich frage meistens Förster oder Bauern. Spätestens beim Abwandern bekommen sie natürlich etwas Honig, Dann sind sie in späteren Jahren leicht wieder ansprechbar. Besondere Connections habe ich selten nutzen können. Manchmal helfen auch Kollegen. Im Schwarzwald habe ich schon Bauern erlebt, die 1 Glas Honig pro Volk wollten. Da habe ich lieber weitergesucht. Ich denke es läuft ansonsten überall ähnlich.
    Viele Grüsse, Hermann

    Hallo ,an alle Badener,
    richtet ihr euren Trachtmeldedienst eigentlich wirklich nur ein um auswärtige Wanderimker zu ver…. Oder verbirgt sich in der Ansage ein geheimer Code? 8)
    Auf jeden Fall finde ich die Ansage klasse. kann wirklich jedem empfehlen das Band mal abzuhören auch wenn er nicht wandern will.
    Diese Woche ist wieder besonders gut.Tel.(07835/1431)
    Gruß an alle Hermann

    Hallo,
    ist ja eine nette Unterhaltung an einem verregnetem Samstag.
    Wenn Bisy mit ihrem Mischmasch Erfolg hat, dann hat sie Mischmasch der qualitativ hochwertig ist.
    Wenn man gutes mischt kommt meistens auch gutes raus.
    Ich habe aber viel Achtung für Züchter wenn sie gut sind denn Zucht ist eine sehr mühselige Arbeit und erfordert enorme Gewissenhaftigkeit über Jahre, egal ob Carni oder Bucki.

    In den über 20 Jahren seit ich imkere hat sich die Qualität der W. u. W.bienen deutlich verbessert. Sicherlich ein Ergebnis guter Zuchtarbeit, wenn natürlich auch Ausleseprozesse eine große Rolle spielen. Diese Verbesserung kommt jedem zugute der Standbegattung betreibt auch wenn er dann keine reinrassigen Bienen hat Aus eigener Erfahrung weiß ich, das man mit Basiszucht am eigenen Stand nach einiger Zeit in einer Sackgasse landen kann.
    Dann ist es gut von einem Züchter geprüfte Qualität zu haben, bei der auch die Nachzuchten zuverlässig Leistung bringen. Ab F1 hat man bei Standbegattung doch immer viel Mischmasch.
    Rassedünkel darf sicher nicht das Motiv der Züchter sein.
    Wichtig für den Züchter ist es, Merkmale und Leistung in seinen Bienen genetisch fest verankert zu haben um sie bei Nachzuchten erhalten zu können. Mischmaschbienen sind dagegen Überraschungseier, man kann nicht absehen was rauskommt.
    Die Frage ist, ob die Zucht innerhalb einer Rasse nicht an Grenzen stößt.
    Viele Grüsse, Hermann

    Hallo Buchneria,
    ich habe mich eben wg dana api Therma erkundigt. Grundsätzlich funktioniert es wie Melitherm, die Leistung ist aber geringer.
    Außerdem ist das dreibeinige Stativ eher wackelig. Fällt im gefüllten Zustand gerne um wenn man eine falsche Bewegung macht. :lol::D:roll::evil:
    Bei regelmäßigem Einsatz wird sich die Investition fürs Melitherm sicher lohnen.
    Vielleicht lassen sich die Mehrkosten mit einer Honigpreiserhöhung decken?


    Vielen Dank für die schnelle Antwort, die Angaben sind hilfreich und decken sich mit meinen Befürchtungen. Scheint wohl kein Jahr wie 01 zu werden, was die dauer der Tracht betrifft.
    Ich wollte noch Bienen bringen, konnte aber aus der Entfernung keinen Platz im Südschwarzwald organisieren da ich bisher immer im nördlichen war.
    Dort hat es anfangs sehr gut gehonigt aber mitte Juni während der großen Hitze aufgehört.
    Vermutlich habe ich dort auch in höheren Lagen am ehesten noch eine Chance.
    Viele Grüsse Hermann

    Hallo Buchneria,
    da du dich wahrscheinlich mit deinem Namengeber auskennst, hätte ich ein paar Fragen zu derselben.
    Brechen dieses Jahr die Populationen schon so früh zusammen? Ab was für einer Höhe spricht man von höheren Lagen? Beziehen sich deine Infos auf das Kinzigtal ?


    Bei mir im Norden von Rheinland Pfalz gab es wie auch im vergangenen Jahr stellenweise Waldtracht, dazu aber eine sehr starke Blütentracht.


    Ich arbeite mit dem Melitherm und bin sehr zufrieden.
    Ich werde mich aber bei Gelegenheit bei einem Freund erkundigen, der das andere Teil hat.
    Viele Grüsse, Hermann Mehl

    Toyotafan schrieb:

    Anderes herrum, wenn ein Jogurtabfüller 120g Inhalt an gibt, aber nur 118g drinn hat, macht das bei täglichen LKW Ladungen von Bruto 25 Tonnen soviel aus, daß möglicherweise am Ende eines Jahres auch noch was für die Kriegskasse zur feindlichen Übernahme übrig bleibt! 8)
    Zum Glück ist das ja bei unserem Honig nicht so! :wink:


    So einfach ist es nicht.Laut Eichgesetz muss der Mittelwert der Füllmenge aller Gebinde mindestens der Nennfüllmenge entsprechen.


    Viele Grüsse, Hermann

    Hallo,
    Wenn Honig noch unmittelbar vor dem Festkristallisieren noch gerührt wird, werden die Kristalle zerrieben und können dann keine feste Struktur mehr bilden. Man erkennt es daran, dass kristallisierter Honig sehr cremig bleibt und eventuell noch läuft.
    Bei sehr trockenen Blütenhonig ergibt sich optimale Streichfähigkeit bei stabiler Konsistenz.
    Wenn der Wassergehalt aber über c.a. 17% ist und wenn ein größerer Anteil an Fruchtzucker im Honig ist, kann es nach einiger Zeit dazu kommen, dass sich der Honig oben flüssig absetzt und früher oder später in Gärung übergeht.
    Wenn Honig bei normaler Lagerung ohne Wärmeschädigung lange flüssig bleibt liegt es meistens an der Sorte.(viel Fruchtzucker, z.B. Akazie, Wald oder Kastanie.
    Viele Grüsse, Hermann Mehl