Beiträge von christoph

    Hallo Sabine,
    auch bei mir treffen die "Leuchtkäfer ein. Neonweiß-gelb, man hat das Gefühl der Pollen strahlt. Dabei befindet sich kein Kernkraftwerk in der Nähe. So einen Pollen habe ich die Jahre vorher auch noch nicht gesehen.
    Viele Grüße
    Christoph

    Das mit der unangemeldeten Aggressivität mancher Völker habe ich auch noch nicht so durchschaut. Mal sind es Pflanzenschutzmittel, mal sind es besondere Trachtpflanzen Raps und Edelkastanie, mal ist es nur der Pollen dieser Pflanzen, dann das Wetter, gelegentlich werden die männlichen Lüstlinge unrühmlicher Abstammungen, die sich dazwischendrängen dafür verantwortlich gemacht. Sagen wir es mal ehrlich - eigentlich wissen wir es nicht.


    Im Frühjahr habe ich mich ja über eine unerklärliche Stechfreudigkeit meiner Völker beklagt. Sogar den hartgesottenen Gesundheitsbeauftragten fürs Wanderzeugnis habe ich vorgewarnt. Nacher stand ich da, wie ein Depp. Sie waren brav wie Omis Schoßhündchen. (Zwischenzeitlich konnte ich Honig ernten ohne Rauch und Bienenflucht, die haben sich bestimmt gedacht: in diesem Jahr gönnen wir es ihm!) Ich glaube, die sprechen sich ab, die sind viel schlauer, als wir so denken - es ist halt ein reiner Frauenstaat, der sich zum Wohlfühlen ein paar männliche Wesen hält.


    Viele Grüße
    Christoph

    Hallo Freunde,


    auf meinem Stand benutze ich die Heroldbeute, gekauft bei Hammann in Haßloch, mit Falz und Gitterboden inkl. Deckel mit Blechhaube, Zubehör Bienenflucht/Zwischenboden oder Futtereinsatz ebenfalls dort zu beziehen. Im Preis deutlich unter Holtermann. Die Kippkontrolle funktioniert auch mit Falz.


    Habe auch die Einfachbeute vom Bienen Weber getestet. Der Boden ist dort der Schwachpunkt, es gab Qualitätsmängel (Stabilität).


    Viele Grüße
    Christoph


    P.S.: Ich frage mich manchmal, ob sich hinter Bumblebee nicht doch Dr. Liebig höchstpersönlich verbirgt. Die Sprache ist ja manchmal 1 zu 1 !

    Hallo Guido,
    Wernersberg liegt ja auch fast schon in Kleinsibirien, da dauert es sicher noch ein paar Tage länger, bis die Kastanie blüht. Der Haardtrand dagegen wird ja auch als Toscana Deutschlands bezeichnet, da wachsen sogar Feigen im großen Stil. Da müsst ihr noch im Saarland die Schlittenhunde bändigen und für alle Fälle bereithalten.


    Viele Grüße aus der Pfalz
    Christoph

    Für alle Wanderer und Liebhaber des herben Geschmacks: Die Kastanie wird am Haardtrand der Pfalz in den nächsten Tagen mit der Blüte beginnen. Die Rispen haben sich bei den Frühblühern schon gelblich verfärbt. Wenn es ab Mittwoch etwas wärmer wird, dürften diese Blüten bald aufgehen.


    Michael, was sagt denn auf deiner Wiese dein Referenzbaum?


    Viele Grüße
    Christoph

    Die saßen recht eng auf drei Zargen, der HR ist mit Absperrgitter abgetrennt. Sie hatten sehr viel Brut in allen Stadien und eine legefreudige Königin. Es könnte natürlich sein, dass die Bienen den Honig in den unteren Räumen kaum zwischenlagern konnten und ihn daher gleich ins oberste Stockwerk verbracht haben. Somit wären dann wichtige Reifungsprozesse ausgefallen. Aber das ist natürlich alles Spekulation. Das war aber bisher nur ein Volk - ich habe es mir angewöhnt jedes Volk einzeln zu schleudern, macht mehr Arbeit , ich bin aber jedesmal davon fasziniert , wie unterschiedlich die Honige ausfallen - es stehen aber zig Waben aus.


    Das alles selbst zu essen, dürfte kaum möglich sein.


    Grüße
    Christoph

    Hallo Henry,


    ich bin in der Bewertung auch etwas ratlos. Nun bin ich mit dem Honigernten nicht ganz unvertraut (was für einen Satzbau :-? ), aber so etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Der Honig ist beim Entdeckeln nicht aus der Wabe geflossen - beim Schleudern selbst ist mir aber seine dünne Konsistenz aufgefallen. Auf dem Doppelsieb bildete sich kein Türmchen.


    Eine Fehlerquelle könnte natürlich der Meßvorgang selbst sein. Deshalb werde ich heute mit einer Honigprobe und dem Refraktometer einen befreundeten Imker besuchen.


    Entdeckeln und wieder einhängen, dürfte kaum etwas bringen, die Bienen verdeckeln, wenn die Zellen voll sind. Die fragen dann auch nicht nach dem Wassergehalt.


    Die Farbe des Honigs deutet wirklich auf Blatthoniganteile: Die Bienen standen direkt in einem etwa 10 ha großen Rapsfeld. Daneben ein kleinerer Wald mit Eichen und Weiden.


    Viele Grüße
    Christoph

    Liebe Freunde,


    gestern hatte ich ja schon auf mein Schleudertrauma hingewiesen. Meine Ahnung hat sich bestätigt. 21% Wassergehalt. Das Volk stand ca. 4 Wochen im Raps. Auch der Honigraum war sehr gut mit Bienen gefüllt. Es honigte in Schüben, die Bienen hatten also immer wieder Zeit, den eingetragenen Honig zu verarbeiten. Die Waben waren zu 95% verdeckelt. Nach der Abwanderung aus dem Raps, habe ich den Völkern noch einmal 10 Tage gegeben, bevor ich die ersten Waben entnommen habe. Hatte eigentlich damit gerechnet, dass der Honig kaum noch aus den Waben kommt. Der Honig hat übrigens eine leicht braun-grünliche Farbe, er ist nicht hellgelb, wie ich es zunächst erwartet hätte.


    Werde ihn in den nächsten Tagen wieder einfüttern.


    Viele Grüße
    Christoph

    Hallo Werner,


    die kochen auch alle nur mit Wasser. Auswanderung? Schön ist es zwar hier in der Pfalz und am Rhein, im Sommer kann es aber sehr heiß werden. Ob wir wirklich mehr Honig haben als andere, ich bin mir da nicht so sicher. Einzig die Kastanienblüte reißt uns immer wieder raus (im vergangenen Jahr ist aber auch die fast ausgefallen). Die Kastanie übrigens beginnt in etwa 10 Tagen an geschützten Stellen mit der Blüte (so sagen es die Auguren).


    Habe gestern die erste Schleuderung vornehmen wollen. Honig aus dem Raps - die Waben waren vollständig !!! verdeckelt. Habe alles abgebrochen, weil der Honig mir zu flüssig aus der Schleuder kam. Ich werde heute mir ein Refraktometer ausleihen. Ich bin doch sehr erstaunt, die Bedungungen waren gut, das Volk stark, die Tracht mit Unterbrechungen, so dass der Honig verarbeitet werden konnte. Was war da los?


    Viele Grüße
    Christoph

    Ihr wohnt in Rheinland-Pfalz. Im Norden könnt ihr euch im Mayener Institut erkundigen, im Süden bei mir :D besser aber noch beim zuständigen Imkerverband in Neustadt. Die sagen euch auch, wo der nächste Imkerverein ist. Anschriften und Telefonnummern über bienen.de


    Viele Grüße
    Christoph

    Hallo Nils,


    das hängt davon ab, wie stark die Völker sind. Wenn sie auf 2 oder drei Zargen sitzen, kann das Flugloch ganz geöffnet werde, handelt es sich um Ableger mit 3 oder 5 Waben, dann ist das Flugloch klein zu halten.


    Viele Grüße
    Christoph

    Also Henry,


    ich lass mich auch nicht gerne stechen. Sicheln und sensen kommt bei den Bienen gar nicht gut an. Darum warte ich bis der Bienenflug abends eingestellt worden ist und verschließe alle Fluglöcher, erledige die Arbeiten vor den Fluglöchern. Das ganze geht streßfrei für alle Beteiligten. Falls es mal ganz schnell gehen soll, rupf ich halt einfach die Halme etwas ab. Noch besser: Man stellt die Beute auf Dachpappe die etwa 50 cm unter dem Boden vor das Flugloch ragt. Alles klar


    Christoph

    Pfefferle empfiehlt, bei sehr guter Tracht ganz auf das Absperrgitter zu verzichten. Dies entspricht zwar nicht meiner Betriebsweise, hat aber in einer bestimmten Situation etwas für sich. Sollte die Königin dennoch oben ein oder zwei Waben bestiften, werden diese kurzerhand nach unten gehängt. Ein Imkerkollege, mit dem ich jetzt im Raps war, imkert grundsätzlich ohne Absperrgitter. Er hatte nur sehr wenige bestiftete Waben im HR gefunden. Die Bienen waren oben schneller als die Königin.


    Grüße
    Christoph

    Insgesamt ist es schlecht gelaufen, die Völker sind der Entwicklung weit hinterher. Nur aus dem Raps wird es einige Kilo zu ernten geben. Es regnet immer wieder. Als ich gestern die Zuchtansätze kontrollierte, habe ich festgestellt, dass die Völker allesamt das Bauen eingestellt haben. Es kommt also von draußen nichts mehr rein - und das im Mai! Dafür läuft die Zucht bisher sehr gut!


    Christoph