Beiträge von christoph

    Hallo Manfred,


    du berichtest von Schwarmgefahr während der Edelkastanienblüte. Während der Tracht und auch danach (dauert, wenn alles gut geht, ca. 3 Wochen) gab es bei mir noch nie Schwarmneigung. Ich hatte sogar in guten Jahren das Gefühl, die Bienen vergessen ihre Königinnen, da wird alles zunächst mit Pollen, dann mit Nektar aufgefüllt. Ans Schwärmen denkt da niemand. Und nach der Kastanie ist bei uns in Neustadt das Honigjahr in der Regel um. Die "Spät"sommerbehandlung beginnt.


    Grüße
    Christoph

    In der Pfalz hat vor einigen Tagen die Edelkastanie begonnen. Wahrscheinlich ist es der früheste Blühtermin. Ältere Imker berichten, dass vor Jahrzehnten erst ab Ende Juni mit der Blüte gerechnet werden konnte.


    In diesem Jahr überschneiden sich in Neustadt auch Lindenblüte und Kastanie.


    Gerade ist ein starkes Gewitter, z.T. mit Hagel, über Neustadt hinweggezogen. Das hat manchmal deutliche Konsequenzen für den Trachtverlauf.


    Grüße Christoph

    Hallo Zendor,


    zunächst: sehr schöne Bilder!


    Auf den ersten Blick scheint mir die Zarge, die gut zu sehen ist, noch sehr neu zu sein. Vielleicht hast du sie ja mit etwas bestrichen, das die Bienen besonders interessant finden. Vielleicht finden sich ja auch noch andere Stoffe, die dem frischen Holz entweichen - zusammen mit der im Holz gespeicherten Flüssigkeit. Ansonsten habe ich auch keine Idee.


    Es gibt allerdings auch schon einmal zu beobachten, dass manche Bienen das Anflugbrett "hobeln": War auch schon einmal Thema im Forum.


    Grüße
    Christoph

    Also Berni,


    wo liegt denn da der Schwachsinn :D ? Irgendwie scheinst du das nicht recht zu verstehen. Ich will keinen Honig aus bebrüteten Waben ernten, essen und verkaufen. Auch ist mir "die Dame" nicht bekannt. Vielleicht kannst du sie ja uns mal vorstellen.


    Gerade haben übrigens die Celler ihre Betriebsweise Ablegerbildung über HR nochmals im Bienenjournal näher erläutert. Und soweit ich das in Erinnerung habe, gerade den Neustart eines Volkes auf unbebrütetet Waben ausdrücklich den Vorzug gegeben!!! Kein Schwachsinn.


    Berni, ein Tipp: erst lesen, dann verstehen und zuletzt antworten
    911er hilft dabei auch nicht immer, vor allem, wenn man im Gedankenstau steht.


    Trotzdem Gruß
    Christoph

    [quote='wuz']Kann man nicht beides machen? Zuerst mit Absperrgitter bis die Zellen
    ansatzweise gefüllt sind und dann das Absperrgitter entfernen?
    Teilweise werden die Gitter mit der Zeit und je nach Tracht zugebaut,
    das ist dann auch nichts.


    Ist das ein Kompromiss? Wer arbeitet so und kann was dazu sagen?


    Hallo WUZ,
    ich glaube, das wird so nicht funktionieren. Die Bienen werden mit Sicherheit der KÖ die Zellen freischaufeln. Sie legen halt gern futternah ihre Kinderstube an.


    Gruß
    Christoph

    Vor Jahren habe ich auch mal eine Zeitlang ohne Absperrgitter geimkert, gemäß des Großmeisters Pfefferle. Würde ich heute einfach nicht nehr machen. Brutwaben sollen für die Brut sein und Honigwaben für den Honig. Aus hygienischen Gründen will ich kein Gemisch :-?


    Meine Betriebsweise galt seitdem, dem Imkern in "ganzen Zargen". Ich will da einfach nicht darauf warten, bis die KÖ sich bequemt, den HR zu verlassen, oder sie sogar dort suchen zu müssen. Die Celler haben den HR auch dazu benutzt um starke Ableger nach der Schleuderung zu erstellen. Eine gute Idee: saubere Waben - einfaches Erstellen! Das nenn ich konsequentes Imkern mit dem Magazin.


    Grüße
    Christoph

    Hallo Johannes,


    wenn du dir nicht ganz sicher bist, wie die Varroasituation in den Völkern ist, könntest du jetzt alle verdeckelten Brutwaben - mit ansitzenden Bienen - ohne Königin entnehmen und aus den zwei Völkern zusätzlich einen großen Sammelbrutableger bilden. Die Trachtbienen kehren sofort zur Königin zurück, so daß kaum mit Honigeinbußen zu rechnen ist. Der Sammelbrutableger zieht sich selbst eine Königin nach, oder du gibst ihm nach neunTagen und Herausbrechen aller Nachschaffungszellen einen Zuchtrahmen. Nach ca. 11 Tagen sind alle Bienen geschlüpft und du kannst behandeln.


    Die Völker, die du jetzt in dieser Weise schröpfst, werden sicher starke Wintervölker bilden.


    Gruß
    Christoph

    Da die Institute die Wirksamkeit von OS bei brutlosen Völkern im Sommer nach wissenschaftl. Untersuchungen stark anzweifeln, sollte man gleich die Methode anwenden, die nachweislich wirkt und sehr sanft daherkommt:


    Milchsäure 15%ig


    Mein Rat: Warten bis die KÖ in Eilage geht - (geht natürlich auch früher) aber so zieht der Schwarm nicht mehr aus - jede Wabe mit ansitzenden Bienen besprühen (nicht tränken!), nach 7 Tagen (vor Verdeckelung) wiederholen. Behandlung am Abend durchführen, wenn die Bienen mit ihren blinden Passagieren vom Ausflug zurück sind.


    Gruß
    Christoph

    Heute morgen war ein belesener Freund in meinem Garten, um das Phantom zu bestaunen. Sein Kommentar: Das Ding steht ja überall herum! Aber den Namen kenne er auch nicht. Zur Bestimmung hat er einen Zweig samt Blüten mitgenommen um diesen einem Landschaftsgärtner vorzulegen:


    Gerade eben am Telefon: In meinem Garten stehe ein Cotoneaster salicifolius


    Hauptüberträger des Feuerbrandes :evil: Na dann, Prost Mahlzeit


    Eine zum verwechseln ähnliche - aber unproblematische - Art würde sehr häufig in den Vorgärten stehen. Ich hätte also diese miteinander verwechselt.


    Zwei Phantome also!


    Jetzt mache ich mich mal auf die Suche nach den Bildern


    Gruß
    Christoph

    Bin leider auch hier nicht fündig geworden.


    Wenn ich mir die Bilder vor Augen halte, käme die Form des Hartriegels meinem Phantom noch am nächsten. Aber die Blätter scheinen schmaler und die Blattansätze und -stengel sind nicht rötlich gefärbt.


    Aber vielleicht gibt es da ja eine Unterart.


    Grüße
    Christoph

    Leider Nein: Jasmin kenne ich - außerdem sind die Blüten meines Phantoms nicht so groß und haben eine ganz andere Form und sind nicht so schön weiß.


    Liebe Grüße
    Christoph

    Vor etwa einem Jahr habe ich in diesem Forum schon einmal nach diesem Strauch (bis ca 4m) gefragt. Bisher konnte mir niemand sagen, um welches Gewächs es sich dabei handelt. Ich bin mir sicher, jeder kennt ihn, jetzt blüht er (oftmals zusammen mit Liguster), steht in vielen deutschen Vorgärten. Von den Blüten geht ein angenehmer aber sehr intensiver Duft aus. Stehen Liguster und das Phantom :o nebeneinander, wird hauptsächlich das Phantom von den Bienen besucht.


    Das Gehölz kann armdicke Äste aufweisen, die Blätter sind schmal und laufen spitz zu, sind geriffelt, die Blüten sitzen in Dolden eng auf den Ästen und sind cremefarben. Auffallend ist wirklich der intensive Duft.
    Leider kann ich keine Bilder ins Internet stellen.


    Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee und Bilder. In ungeduldiger Spannung
    Grüße
    Christoph

    Eine Nachricht für die Wanderfreunde,


    in Neustadt ist am Wochenende die Edelkastanie mit ihrem betörendem Duft in sonnigen Lagen aufgegangen. Die nächsten drei Wochen werden wir diesen Duft nun nicht mehr los.


    Grüße
    Christoph

    Habe auch schon einmal gesucht wie ein Irrer, die waren aber noch schlauer: Eine Biene hat sich direkt auf die Königin gesetzt, so zum Schutz - vermute ich und hat sich nicht mehr bewegt.


    Ist denn die KÖ bereits begattet, wenn nicht , ist sie oft noch sehr schlank und kann dann sehr schnell laufen 8)



    Männer finden die Butter deshalb nicht: weil tot undsich nicht bewegt


    Grüße
    Christoph