Beiträge von Henry

    Der Amtsschimmel vom Landkreis besteht darauf, die Völker vor der Rückwanderung erneut zu beproben, deshalb steht das Telefon beim Landesverband nicht still. Nach BienSeuchV darf der ATA das Einwandern mit einem gültigen Scheuchenfreiheitsbescheid nicht genehmigen. Es ist nur in Sperrbezirke nicht erlaubt. Er ist dazu nicht mal zu befragen. Das Verfahren ist seit Jahrzehnten problemlos in der Anwendung, wenn alle so spielen, wie's die VO vorgibt. Daher stellt die Anordnung ja auch eine ab 2017 geltende Neuregelung dar, die's so im kläglichen Rest der Bundesrepublik offenbar nicht gibt.


    Um es ganz klar zu sagen: Das LÜVA LK-L will zukünftig eigene Wanderimker nur erneut in den Kreis zurücklassen, wenn sie nach den neuen Regeln am Wanderort beprobt wurden und Einwanderern ohne Untersuchung die Seuchenfreiheit nicht bescheinigen, wenn die abwandern.


    Das ist kein Mißverständniss. Das ist Mist.

    Gülle ist ein Problem und die ist "unsynthetisch". Sogenannte Kunstdünger sind es nicht. Grundwassernitrat stammt nicht aus Düngemitteln, sondern aus tierischem Stoffwechsel.

    Moin Ralph,


    es ist genauso gemeint wie geschrieben. Außer dem Landkreis Leipzig, will auch Nordsachsen, Imker erst abwandern lassen, wenn sie ihre Bienen am Wanderstand untersuchen und eine Laboruntersuchung abgewartet haben. Sowohl der Vorsitzende des LVSI, der auch Obmann für Bienengesundheit und FTA für Bienen ist, als auch andere Amtsveterinäre Sachsens, halten diese Anordnung für unsinnig.


    Mit der Umfrage versuche ich zu ergründen, ob nochirgendwo in Deutschland ein Veterinäramt die Rückwanderung an eine erneute Untersuchung knüpft und die Imker nach der Bestäubung oder der Tracht am Ort festhält, bis die Futterkranzproben ausgewertet sind.

    Der Absatz mit der Forderung der Probennahme auch vor der Rückwanderung gilt also für nicht vorübergehende Standortnutzung,

    Er gilt nur - und ist auf Nachfrage auch so gemeint - bei Wanderungen, denn nur da gibt es Rückwanderungen. Wanderungen erfolgen an vorübergehend genutzte Standorte. Diese sind dadurch gekennzeichnet, daß es eine An- und Rückwanderung innerhalb der Gültigkeit der Seuchenfreiheitsbescheinigung gibt.

    Ich betreibe Feldforschung, weil ein sächsisches Vet.-Amt heute veröffentlicht hat, daß Bienenvölker nur noch untersucht und nach negativer Futterkranzprobe abwandern dürfen.


    http://www.landkreisleipzig.de…meldungen.html?pm_id=2764


    Wörtlich heißt es in dem Dokument: Für die Wanderbescheinigung, sowohl für Hin-, als auch Rückwanderung, sind Futterkranzproben und eine klinische Untersuchung durch den amtlich beauftragten Bienensachverständigen oder einen Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramts Landkreis Leipzig notwendig.


    Daher meine Umfrage.

    Wenn Zweige zu Ästen werden nehmen sie an Durchmesser zu. Der Stamm macht da auch. Folglich drücken sich irgendwann Stamm und aufstrebender Ast. Das Ergebnis ist nicht anders, als wolle man ganz langsam dem Ast vom Stamm herunterbiegen und abreißen. Die Holzfasern in Innern fasern auf und der nächste Sturm führt dann zu großen unheilbaren Wunden.


    Zweige ubd Triebe an absehbar ungünstigen Stellen müssen deshalb weg, ehe sie daumenstark sind. Die Wunde soll in 2 Jahren spätestens geschlossen sein.



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    Menge von AS kenne ich nur vom Nassenheider.

    Dann bist Du im falschen Thema hier!


    Während der Behandlung flüssig zu füttern ist mit Futterzargen problemlos möglich und wird so auch praktiziert. Es ist nur unvorteilhaft für das Entnehmen der trockenen Schwammtücher. wenn darüber Futter in der Zarge schweppert. Benutzt man Schwammtücher zum Einmalgebrauch (Projekt: Nathalie) ist es völlig ausreichend am Sonntag die Windel zu ziehen (oder auch nicht). Damit läßt sich eine Behandlung mit dem Schwammtuch auch mit dem Fütterungsbeginn verbinden und so eine Anfahrt sparen.


    Dosierung 2ml AS 60% pro Wabe DNM = 22ml AS 60% pro Segeberger Zarge oder ca. 500 ml auf 20 Tücher.


    1 Schwammtuch pro Zarge


    Alle Schwammtücher kommen auf die oberste Zarge.


    Ganz wichtig: Thema von Anfang an lesen!

    Es ist sehr sinnvoll nicht die Behandlung in den Vordergrund zu stellen, sondern die Fütterung. Wer vorgeht wie beschrieben und Freitag die Windel einlegt und Sonntag die Tücher entnimmt, kann problemlos danach wiegen und die Futterzargen füllen. Bis zum nächsten Freitag sollten die dann leer sein. Die Fütterung - nicht die Behandlung - beginnt sofort nach der Tracht mit dem Abräumen der Honigräume. Die Behandlung beginnt nach der Diagnose.



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    ... und in dem Amtsbereich wohnen.

    Falsch! Wohne in der Stadt Leipzig - bin im Landkreis Leipziger Land bestellt.


    Die Art und Weise, wie die Seuchenfreiheit ermittelt und bestätigt wird, ist nicht deshalb in allen Veterinärbezirken unterschiedlich, weil die Veterinäre alle soviel Ahnung und eigene Ideen haben. Es ist eher das Gegenteil der Fall.:roll:

    Schön, daß wenigstens zugegeben wird, wo Styropor Vorteile bietet. Womöglich entsteht der oft erwähnte trockenere Honig nur, weil die fächeln müssen um zu überleben. Einstellungsmäßig ist das sicher voll BIO.



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    @ Henry. Du stellst die Siebe in die Spühlmaschine? Wie heiß stellst du die ein? Leidern die darunter nicht?

    Nicht die Spitzsiebe! Die Doppelsiebe und Siebeinsätze werden erst kalt abgespült und dann ganz normal in den Spüler gegeben. Edelstahl leidest darunter nicht. Das Wachs ist schon weitgehend abgespült, deshalb leidet auch der Spüler nicht. Ich bin immer ganz heiß, wenn ich den einstelle. Die Siebe kommen aber rein und nicht drunter. Erstens ist der Spalt sehr klein und dann sind da die Küchenflusen. Dort würden die leiden!