Beiträge von Henry

    Es gibt eMail-Verkehr in dem Herr Dr. Ständer klarstellt, daß der Text genauso gemeint ist wie gelesen: manuelle Untersuchung aller Waben bei Abwanderung Pflicht, Seuchenfreiheit wird nur bescheinigt und akzeptiert, wenn Futterkranz und manuelle Untersuchung negativ sind.


    Overkill aber kein Mißverständnis.



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Am 16.03. in unserer Imkerversammlung kommt das Veterinäramt les Landkreises samt Amtsleiterin zu uns. Wir erwarten auch Gäste vom Landesverband undvor allem Wanderimker von Außerhalb. Hoffentlich bleibt das Gestühl heile.


    Wer sich nicht sicher ist, kann gerne kommen und zuschaun. Gäste Herzlich wilkommen.

    wir sind dran


    Unser Vorsitzender ist Tierarzt für Bienen und Beamter in der Landesuntersuchungsanstalt.
    Der zweite Obmann für Bienengesundheit ist Amtstierarzt in Bautzen also Kollege..


    Unbefangenheit ist da nicht gegeben, aber internes Fachwissen.

    Ich hatte heute eMailantwort von meinem Vet.-Amt. Alles ist genauso gemeint, wie verstanden. Zudem wurde mitgeteilt, daß die Rückgabe der Seuchenfreiheitsbescheinigung kostenpflichtig ist.


    Falls jemand von Euch aus Sachsen einen Kostenbescheid erhalten hat, bitte ich um Hinweis.

    Perfekt und richtig, das NRW-Vorgehen!

    Zu § 5 der Bienenseuchen-Verordnung


    2.9.1


    Sowohl beim Verbringen von Bienenvölkern beziehungsweise Ablegern oder Schwärmen, ausgenommen herrenlose Naturschwärme, an einen anderen Standort, als auch bei Wanderung oder beim Beschicken von Belegstellen, beim Versand von Königinnen und beim Zukauf von Bienenvölkern ist eine amtstierärztliche Bescheinigung (Anlage 1) erforderlich. Hierfür gilt:


    Die Bienen müssen frei sein von Amerikanischer Faulbrut und der Herkunftsort der Bienen liegt nicht in einem Faulbrut-Sperrbezirk. Dies kann nur bescheinigt werden, wenn durch eine Untersuchung die Abwesenheit klinischer Symptome der Amerikanischen Faulbrut belegt ist. Der Imker kann diesen Nachweis auch durch eine von einem Bienensachverständigen gezogene Futterkranzprobe mit negativem Befund erbringen. Falls im Zuge einer klinischen Untersuchung keine klinischen Symptome festzustellen sind oder eine Futterkranzprobe einen negativen Befund aufweist, ist die amtstierärztliche Bescheinigung auszustellen.


    Deutsch und Logik ist den Beamten jetzt nicht in Fleisch und Blut aber die Bedeutung von "oder" ist selbt denen klar.

    ich weiß auch nicht, welchen Sinn die Tätigkeit dieser Leute hat


    Wir Imker bzw. unsere Vorfahren haben die BienseuchV gewollt und wollen sie noch heute. Allerdings genau so wie sie formuliert ist.

    genau das ist ja der Blödsinn


    ich habe auf dem Kirschberg über 140 Begattungsvölker pro Jahr, die nicht aus dem LK-L kommen und ich habe noch nie an frisch bestifteten E2K-Waben AFB-Symptome festgestellt. Soll die doch der beamtete TA untersuchen. Ich werde das nicht machen und auch keine Futterkränze aus Apideas kratzen.

    Drops : Die Formulierung lautet nicht, wie von Dir angegeben. Sie lautet: Für die Wanderbescheinigung, sowohl für Hin-, als auch Rückwanderung, sind Futterkranzproben und eine klinische Untersuchung durch den amtlich beauftragten Bienensachverständigen oder einen Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramts Landkreis Leipzig notwendig.