Beiträge von Nothobranchius

    Hallo Franz,


    danke für Deinen Tipp. Allerdings kann ich die Bienen nicht verfolgen, da sie von weiter her kommen müssen und wie Torpedos gleich am Horizont verschwinden. Der Trick mit dem Mehl funktioniert doch eigentlich nur, wenn man von den eigenen Bienen "beraubt" wird, oder?


    Das ein anderer Imker mir auf die Frage, ob er bestäubte Bienen bei sich sieht, ehrlich antwortet mag ich nicht recht glauben. Ich kann ja mal versuchen die mir bekannten Imker nach der Mehlaktion anzusprechen.


    Gibt es sonst keine Erkennungsmerkmale für eine Räuberei?


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    da ich meine Bienen erst seit diesem Jahr pflege hab ich natürlich noch einige Anfängerfragen. Bei der Suche nach Räuberei habe ich leider keine eindeutigen Hinweise gefunden.


    Woran erkenne ich, dass eine Räuberei im Gange ist? Als Anfänger erwarte ich natürlich, dass sich die Bienen am Flugloch bekämpfen. Aber ist das auch so?
    Seit 2 Tagen fütter ich meine kleinen mit 5 kg Zuckerwasser 3:2 auf. Gestern Abend (ca. 17.00Uhr, 36°C im Schatten, (um 22.00 Uhr Gewitter)) viel mir auf, dass plötzlich ein starker Flugbetrieb herrschte. Da es in der Nähe kein Sommerraps , eine Waldtracht oder der gleichen gibt, bin ich nun natürlich verunsichert. Zumal ich zwei Völker nebeneinander stehen habe und der Flugverkehr der linken Beute weitaus stärker war als an der rechten. Die abgehenden und ankommenden Bienen gingen/kamen alle aus der gleichen Richtung.


    Kämpfe am Flugbrett konnte ich nicht feststellen.
    Gegen 22.00 Uhr war wieder alles ruhig und das Verhalten am Flugloch war wie immer.


    Kann es sein, dass meine kleinen ausgeraubt werden ohne dass sie sich groß wehren? Das Volk zählt bestimmt 50-60.000 Bienen und Brut ist auch massig da. Abends ist mindestens 2/3 des Flugbretts mit putzenden und wachenden Bienen besetzt.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich habe mal wieder eine Anfängerfrage:


    Am Samstag habe ich aus meinen 2 Völkern (aus diesjährigen Schwärmen) ein paar Honigwaben geklaut. Wollte auch meinen ersten Honig probieren. Dabei ist mir fast der Kitt aus der Brille gefallen: Mein eigentlich schwächerer Schwarm hat sich zu einem wunderbaren Volk entwickelt. Die Königin scheint äußerst Potent zu sein, denn jetzt kommt es : In meinen 2 Segeberger Zargen mit jeweil 11 Rähmchen DNM sind 20 Rämchen bebrütet. Mindestens 18 Rähmchen sind voll mit verdeckelter Arbeiterinnenbrut und einem schönen Honigkranz. Da bin ich natürlich platt. So eine Leistung hatte ich nicht erwartet. Und das jetzt, wo es bei uns nichts mehr großes an Tracht zu holen gibt.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob ich diese starke Brut nicht gleich ausnutze und mir noch ein Reservevolk mit einem 3Waben Ableger bilde?
    Ist das jetzt noch sinnvoll? Muss ich mir eine begattete Königin kaufen oder reicht die Zeit noch für eine Standbegattung einer selbstgezogenen Weiselzelle?


    Gruß


    Frank

    Hallo Manuel,


    ich bin selber absoluter Anfänger und habe im Moment 2 Völker.
    Auch ich war am Anfang bemüht, die Vorteile und Nachteile der beiden Bauarten zu erkunden. Mein Ergebniss lautet: Ob Warmbau oder Kaltbau ist wohl mehr eine Glaubensfrage. Beide Bauweisen haben für den Imker erscheinende Vorteile, beim Warmbau heisst es, dass nicht soviel frische, kalte Luft durch die Wabengassen pfeifft und die Bienen daher im Winter weniger Futter verbrauchen sollen und beim Kaltbau dass halt viel frische Luft durch die Wabengassen pfegt und die Brut daher besser mit Frischluft versorgt werden soll. Im Endeffekt bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es eigentlich egal ist, wie man die Waben anordnet. Ich habe meine Segeberger Beuten im Kaltbau und eine Holzbeute modifiziert nach Dr.Liebieg im Warmbau. Beide Völker entwickeln sich meiner Meinung nach gleich. Ist halt wie gesagt eine Glaubensfrage.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich war gestern mit einem Altimker auf seinem alten Standplatz, den er vor 2 Jahren verlassen hat. Hier standen noch 2 vermeintlich leere Golzbeuten. In die eine Beute ist ein Schwarm eingezogen.
    Nun meine Frage: Da ich vor habe, das Grundstück für meine Bienen zu pachten, überlässt mir der Altimker auch die Golzbeute mit dem Schwarm. Ich würde den Schwarm gerne übernehmen, jedoch weiß ich nicht, wie ich ihn umlogieren soll. Der Schwarm befindet sich auf reinem Wildbau, der bestimmt schon über 1 Monat ausgebaut wurde. Bleibt mir zur Nutzung des Schwarms nur das Vereinigen mit einem schwächeren Volk, oder kann ich den ganzen Staat nutzen? Vielleicht durch Bildung eines Kunstschwarms?


    Gruß


    Frank

    Hallo ,


    danke an euch alle für eure Antworten. Im Grunde bin ich ja nicht weiter gekommen, da ich auch von euch geteilte Meinungen über die Stechfähigkeit der Königin bekomme. Aber ich habe nun keine Angst mehr, sie durch einen Stich zu verlieren.


    @ Pit : Ja ich habe einige Nothobranchiusarten gezüchtet, sowie Rachovii, Guentherie, eggersie blau und rot, flammicomantis, foerschi, korthausae und noch einige andere. Aber zur Zeit habe ich keine Killis mehr. Dafür aber einen Haufen Aquarien ;-) Hast Du auch Killis gezüchtet? Ich würde gerne mal wieder ein paar Torfhocker vermehren;-)


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich entwickle gerade mit einem Arbeitskollegen zusammen eine Datenbank, die folgende Daten aufzeichnet: Stocknummer, Rasse, Anzahl Brutwaben bezogen auf Monat, Geburtsjahr Königin, Stammbaum Königin, Frühjahrsentwicklung, Winterfestigkeit, Stechlust, Wabenfestigkeit, Futterplan, Königinenzuchtkalender, Ablegerverwaltung, Trachtkalender mit aktueller Anzeige, Ertragsverwaltung, Anzeige der zu erwartenden Neubeweiselung, Wetterangaben, Krankheiten, Behandlungskalender ...


    Für Anregungen sind wir auf jeden Fall dankbar.
    Die Entwicklung wird sich aber noch 2-3 Monate hinziehen.


    Gruß


    Frank

    Hallo Michael,


    vielen Dank für die Prompte Antwort.
    Mir ist jetzt noch ganz schwindelig vom vielen Wein :wink: .
    Übrigens gibt es die dopplete Menge Korken wenn man sie in der Länge halbiert. :wink:


    Die ersten Flugbienen habe ich schon gestern gesehen. Am Vormittag war schönes Wetter und die Bienen haben sich in großen Mengen erstmal auf den neuen Platz eingeflogen. Ist schon ein echt spannendes Spektakel. Trotz des Regens gestern Nachmittag ist immer wieder mal eine Biene gestartet oder zurückgekommen. Teilweise sind sie nur bis zum nächsten Baum geflogen um sich unter einem Blatt niederzulassen.
    Ich könnte den ganzen Tag am Flugloch verbringen. Selbst Nachts träum ich schon von ausgebauten Mittelwänden :lol:
    Das wird wohl das bekannte "Bienenfieber" sein (hoffentlich nicht der Wein :o )


    Mir fallen aber noch zwei Fragen ein:


    1)
    Ich habe die dritte Zarge ja eigentlich für den Futtereimer aufgesetzt. Da sie aber auch 4 Mittelwände hat, wird natürlich fleißig gebaut. Ab wann sollte ich das Absperrgitter einsetzen? Ich kann doch die 4 ausgebauten Mittelwände im Honigraum belassen,oder ?


    2)
    Bei der ersten Durchsicht des Brutnestes, soll ich da schon die Waben mit Brut sortiert zusammen hängen? Z.B. 2 Waben aus der 2.ten Zarge in die erste Zarge umhängen und zwei Futterwaben aus der ersten dafür in die 2.te damit das Brutnest konzentriert ist?




    Gruß


    Frank

    Hallo,


    Sonntag war es nun endlich soweit, ich habe mir bei unserem Vereinsvorsitzenden eine Segeberger Kunstoffbeute, mit 2 vereinigten Schwärmen abgeholt. Er gab sie mir auf 2 Zargen mit jeweils 10 neuen Mittelwänden. Er selber hatte den ersten Schwarm schon 2 Tage und den 2.ten erst Samstag Abends. Vereinigt wurden sie über Zeitungspapier.


    Gestern habe ich nun den ersten Blick hinein gewagt, da er mir auch empfahl, die Bienen sofort einzufüttern. Dabei ergaben sich für mich ein paar Fragen.


    1. Beim öffnen des Deckels viel mir auf, das eine ca. Kokosnuss große Traube von Bienen am Deckel hing. Kann es sein, dass die junge Königin vom zweiten Schwarm noch mit einem kleinen Hofstaat über der alten Königin lebt?


    2. Ich habe eine dritte Zarge aufgestellt mit jeweils 2 Rähmchen mit Mittelwand rechts und links an den Seiten und in die Mitte einen Eimer mit Zuckerwasser. Reicht eine Zuckerlösung 1:1 aus ?
    3.Ich habe halbierte Weinkorken in den Eimer gelegt, so dass die Oberfläche schön bedeckt ist. Kann es sein, dass die Bienen das Zuckerwasser wegen dem Weingeruch an den Korken meiden?(Nach ca. 3 Stunden war erst eine Biene im Eimer zu sehen.) Dahingegen waren schon einige Bienen mit dem Ausbau der neuen Mittelwände beschäftigt.


    Wann sollte ich die erste Kontrolle des Brutbestes vornehmen? Ich möchte natürlich wissen ob es Brut gibt. Muss man die Zargen bei der Segebergerkunstoffbeute immer ganz abnehmen und zur Seite stellen?? Was ist mit den Bienen in der Zarge?


    Fragen über Fragen:o , aber dass gehört sich doch wohl für einen Anfänger :lol:


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich fange ja erst an mit dem Imkern und bekomme am Montag mein erstes Volk in einer Segeberger Kunststoffbeute.
    Nun stellt sich mir die Frage, wenn ich die Königin zeichen möchte, kann es dann passieren, dass sie mich durch ungeschicktes Anfassen sticht und dabei vielleicht ihr Leben lässt??? :oops:


    Ich habe bis jetzt zwei gegensätzliche Auskünfte. Der eine Imker (Vorsitzender meines Vereins) meint, die Königin sticht nicht, nur Rivalinnen werden abgestochen aber nicht der Finger des Imkers.


    Der andere Imker meint, natürlich sticht auch die Königin und durch diesen Stich kann man sie auch verlieren.


    Was sagt Ihr zu diesem Thema??


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich will dieses Jahr mit meinem ersten Volk anfangen. Im Moment steh ich noch vor der Qual der Wahl, mich zwischen all den Beuten die ich bis jetzt zu sehen bekommen habe zu entscheiden.:o


    Ein älterer Imker hat mir seine 4 Hinterbehandlungsbeuten mit einer 3W-Honigschleuder (Handbetrieb) und einem Abfüllbehälter für 500€ :x angeboten. Da sträuben sich mir ja die Haare. Aber eins ist jetzt sicher, ich werde nicht mit Hinterbehandlungsbeuten anfangen. Das ist mir zu umständlich.
    Ein netter Imker hat mich zu mehreren Bienenständen mit unterschiedlichen Magazinbeuten gefahren, Dort konnte ich mir alles in Ruhe anschauen und ich muss sagen, am besten haben mir die Hohenheimer Kippbeuten und die Segeberger Holzmagazine gefallen.


    Wie komme ich an einen Bauplan von einer Segeberger Holzbeute?:roll:
    Ich habe vor, sie mir als Kippbeute umzubauen. Die Fertigung der Beuten in unserer Schreinerei kommt mich um einiges günstiger.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich bin absoluter Frischling. Habe mich erst dieses Jahr entschlossen, es mit der Bienenhaltung zu probieren. Vielen Dank für dieses einzigartig gut strukturierte und reichlich beschriebene Forum. Es hat mir beim Lesen der einzelnen Beiträge schon etliche Fragen beantwortet. Und vor allem viel Lob an die einzelenen Teilnehmer, die sich jedesmal die Mühe machen eine gestellte Frage auch zu beantworten.
    Ich habe mich als angehender Jungimker als erstes dazu entschlossen in den hiesigen Bienenzuchtverein einzutreten. Der Verein in Duisburg-Baerl, den ich mir ausgesucht habe, hat in meinen Augen für Anfänger den richtigen Einstieg gewählt. Ich bekomme vom Verein meine ersten Beuten inkl. Ableger oder Schwarm gestellt und kann diese erstmal ein Jahr kostenlos behalten. Somit ist mir die Möglichkeit gegeben, die Bienenhaltung von Anfang an am eigenen Leibe zu erfahren :lol:
    Sogar eine Honigschleuder mit Sieben und Eimern kann man sich beim Verein ausleihen. :o


    Nun aber nach langer Einleitung meine eigentliche Frage:


    Welchen Raum muss ich um die Magazinbeuten lassen, wenn ich vorhabe, die Beuten komplett mit 2,40m hohem Bambusmatten zu umbauen?
    Ich möchte, dass die Bienen erst in dem künstlichen "Tunnel" nach oben steigen, um dann außerhalb der Kopfzone abzufliegen.
    Ist diese Vorgehensweise geeignet ?


    Gruß


    Frank