Beiträge von Nothobranchius

    Hallo Sabine,


    also ich finde das gar nicht so umständlich mit den Eimern. Ich habe genug kostenlos bekommen, so dass ich mit frisch gefüllten Eimern zu meinen Beuten gehe, Deckel auf, alten Eimer raus, neuen rein, Deckel zu , fertig ! Macht für mich ca. 20 sek. Dadurch das ich immer einen frischen Eimer nehme, werden diese auch nicht so verbaut.
    Ich habe einen Fütterer von Bruder Adam. Ist mir ehrlich gesagt zu umständlich!! Zum neuen Befüllen, muss ich mit einer Gießkanne arbeiten, kleckern vorprogrammiert. Außerdem brauche ich länger um ihn zu befüllen.
    Daher sehe ich keinen Nachteil in der Eimer Methode. Sie ist gut und billig.


    Und noch ein kleiner Vorteil, der Futteraufsatz nimmt den ganzen Raum über den Rähmchen ein und wird dementsprechen verbaut. Nach 2 Wochen bekomme ich diesen gar n icht mehr raus, ohne Rähmchen mit anzuheben.


    Gruß


    Frank, der sich jetzt auf den Weg in seinen wohlverdienten 14 Tägigen Urlaub macht. :lol::lol::lol:

    Hallo Johannes,


    also ich stell den Eimer vor die Beuten in ca. 1m Abstand. Er ist beim Rausholen meist bis auf den letzten Krümmel ausgeputzt. Da ich auch Trachtpflanzen um meine Beuten habe mache ich mir um die Räuberei in diesem Fall weniger Sorge. Da bin ich schon vorsichtiger, wenn es um das Öffnen der Beute geht. Hier besteht für mich eher eine Gefahr der Räuberei.
    Ein normales Volk sollte stark genug sein, die eh ständig stattfindenden Räubereiversuche anderer Bienen, am Flugloch erfolgreich abzuwehren. Zur Not engt man das Flugloch ein. Aber wie soll man auch sonst die Bienen aus dem Stroh im Eimer entfernen? Ausschütteln ist wohl eher eine Sauerei, da man die Strohhalme alle mit in die Beute schüttelt. (Macht die Bienen nicht umbedingt freundlich ;-)) Und viel weiter weg darf man den Eimer auch nicht stellen, sonst gehen einem die Jungbienen im Eimer verloren.


    Gruß


    Frank

    Hallo miteinander,


    ich bin ein wenig irritiert. Detlef hat geschrieben, dass der Honig sauer roch.
    Das hört sich eher an, als wäre der Honig veressigt. Die Umwandlung von Zucker in Essig setzt vorraus, dass sowohl eine Gährung zum Alkohol einsetzte und dann der Alkohol wiederum in Essig vergährt ist. Ich würde daher auf Fruchtfliegen tippen, die Kontakt zu dem Honig im Eimer hatten, oder eine andere Quelle für Essigsäure Hefen.


    Wenn die Gläser deutlich gezischt haben, dann waren sie auch dicht. Daher kann bei der großen Hitze eigentlich nur Wasser aus dem Honig kondensiert sein, was sich wiederrum nicht negativ auf den gesamt Wassergehalt auswirken sollte, da ja kein Wasser dazu kommt. Eine Verdünnung der Oberfläche sollte Detlef eigentlich aufgefallen sein.


    Außerdem würde ich mir nochmal meine Werkzeuge unter dem Aspekt der Hygienen betrachten.


    Gruß


    Frank

    Hallo miteinander,


    gestern habe ich meine erste Varroabehandlung beendet. Zuerst habe ich mit 2 Nassenheidern (ein großer und ein kleiner Docht, 60% Ameisensäure) versucht die richtige Verdunstungsrate für meine 2-Zargigen Völker einzustellen. Doch leider kam ich nicht über eine Verdunstung von gesamt 30ml pro Tag. 40 sollten es aber schon sein, daher habe ich einen Nassenheider mit Nachrüstsatz pro 2 Zargen Volk verwendet. Die Verdunstung war mit dem großen Docht und dem untergelegten Flies genau richtig. Sobald es wärmer wurde wurde auch der Verdunstungskreis auf dem Flies kleiner und umgekehrt. So habe ich erst 4 Tage mit ca. 30ml pro Tag behandelt und dann nochmal 7 Tage mit ca. 40ml pro Tag. Da es immer heißer wird und der Verdunster leer war, habe ich die Behandlung abgeschlossen.


    Bei der Durchsicht des Varroagitters konnte ich bei dem einen Volk 8 Varroen zählen und bei meinem 2ten Volk, etwas schwächlich, 2 Varroen.


    Ist bei euch der Varroafall auch so gering oder hätte ich länger behandeln müssen ?


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    da es eigentlich um die Wespen in der Bienenbeute ging hier noch ein paar Anmerkungen aus meiner Sicht. Wespen sind wohl weniger am Honig interessiert als viel mehr an der reichen Eiweißnahrung Biene. Bei mir gibt es dieses Jahr auch viele Wespen. Hauptsächlich sind sie in der Nähe meiner Kaninchenställe, da sie hier wunderbar Fliegen fangen können. Und das tun sie gar nicht schlecht! Ich habe eine Wespe beobachtet, wie sie im Flug eine Fliege schnappt und in wenigen Sekunden fallen die Flügel und der restliche Balast ab und nur der Kopf, die Brust oder manchmal der Hinterleib werden breiig gebissen und vorverdaut. Aber mit einer fliege ist eine Wespe nicht zufrieden, sie fängt mindestens 2 manchmal auch 4.
    Vor meinen Beuten patrollierten schon seit Monaten die Wespen und schnappten sich verendende Bienen im Gras. Nun, wo scheinbar durch das verschobene Klima in diesem Jahr, die Königinnenaufzucht schon im Gange ist, sind die Wespen auf Eiweiß angewiesen wie sonst nie im Jahr. Daher sind sie auch bei mir schon in Fluglochnähe und gehen den Kampf mit einer einzelnen Biene ein (die meist keine Chance hat). Sobald sich aber die Wächter provoziert fühlen und in einer Gruppe von 3-4 angreifen, verzieht sich auch die mutigste Wespe.
    Wespen in der Beute habe ich auch schon gesehen aber nur, weil ich vorher den Deckel offen hatte. Innerhalb von 10-20 Sekunden waren schon die ersten 2 Wespen zur Stelle. Ich denke alllerdings, das die Wespen innerhalb der Beute keine Chance haben. Sie werden von der Überzahl Bienen locker geplättet. Daher frag ich mich auch, ob das Volk in dem Ihr die Wespen habt, eher ein kümmerliches Volk ist. Ansonsten denke ich dass es keine Wespe in den Stock schafft.
    Eine Fluglochverengung halte ich auch für die sinnvollste Methode.


    Gruß


    Frank

    Hallo Idefix,


    ein bekannter Imker von mir besprüht die Waben, die vereinigt werden sollen, mit Honigwasser. Er nutzt keine zusätzliche Zeitung (bei dem Wetter ist das Risiko des Verbrausens gegeben! Manchmal schaffen die Bienen es nicht rechtzeitig, dass Zeitungspapier abzutragen. Daher sollte man auch Zeitungspapier z.B. mit Honigwasser anfeuchten).


    Gruß


    Frank

    Hallo Siggi,


    also ich habe im Moment 2 Standorte für meine Bienen. Ein Standplatz weg von zu hause und einen direkt im Garten hinter dem Haus. Da ich beide Standplätze an das V-Amt gemeldet habe, mache ich mir eh keine Sorgen wenn ich Völker von a nach b umstelle, schließlich wandere ich nicht, sondern belege nur meine Standplätze.


    Da eh keiner nachhalten kann, ob mein Ableger im Garten nun von dem Volk im Garten stammt oder vom andere Standplatz kommt, wird es auch keinen Kläger geben.


    Nun noch ein anderer Aspekt, wenn ich mir einen Ableger bestelle und der wird mir per Post zugestellt, dann wandert der Ableger im Grunde ja auch :roll:
    Also denke ich dass du dich richtig verhalten hast, was nicht heisst, dass nicht irgendein Amtsschimmel auf die Idee kommen könnte, dass man ja jede Verordnung überspitzt betrachten kann und ein Transport von vorne im Garten nach hinten schon eine Wanderung darstellt :wink:


    Gruß


    Frank

    Schönen dank für eure schnellen Antworten. Ich habe mich dazu entschlossen, nächstes Jahr eine Zarge mit Mittelwänden ausbauen zu lassen, die untere Zarge mit den schönen Waben zu oberst stellen und dann die nun untere Zarge mit dem Wildbau gegen die neu Ausgebaute und geschleuderte zu tauschen.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    wie ich vor einigen Wochen berichtete, habe ich einen Bienenstand übernommen, auf dem noch eine alte Trogbeute stand. In diese Trogbeute war ein Schwarm eingezogen. Vor 3 Wochen bin ich mit meinem Mentor zu diesem Stand gefahren und wir haben den Schwarm in eine Segeberger Magazinbeute umgesiedelt. Das war ganz schön aufregend und vor allem aufwendig. Glücklicherweise hatte der alte Imker noch leere Rähmchen in der Beute, so dass wir einige Brutwaben komplett umlogieren konnten. Einen Teil haben wir versucht in gedrahtete Rähmchen zu drücken (lasst es besser gleich !) diese haben aber nicht besonders gehalten und hängen nun ziemlich schief im Rähmchen. Alles in allem haben wir eine Zarge voll bekommen mit 6 alten Rähmchen mit Naturbau, 2 Rähmchen Naturbau in Draht gedrückt und als Rest Mittelwände. Als Beilage gab es dann für mich noch eine Menge Wabenhonig in Naturbau.


    1 Woche später habe ich dann eine volle Zarge mit frisch geschleuderten Honigwaben auf das Bodenbrett gestellt und die Zarge mit dem Altbau nach oben gepackt.


    Nun war ich vor 4 Tagen bei diesem Jungvolk und habe mit 5 l Zuckerlösung 3:2 vorgefütter. Gestern war ich dann nochmal dort und habe den leeren Eimer entfernt und 2 Nassenheider Verdunster eingehängt.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass die Rähmchen mit dem Naturbau so sehr verbaut sind, dass ich sie nicht mehr voneinander trennen kann. Sie werden oben auf dem Rämchenträger sogar mit Wildbau erweitert. Die untere Zarge ist gut besetzt, da es aber schon fast dunkel war, kam ich nicht dazu die Waben auf Brut zu kontrollieren.


    Nun meine Frage,
    würdet Ihr den Schwarm auf eine Zarge mit den schönen Waben reduzieren, um den alten Wildbau zu entfernen, oder soll ich lieber bis nächstes Jahr warten und dann eine neue Zarge mit frischgeschleuderten Waben unten einsetzen und die alte mit dem Wildbau dann auslogieren? Das Volk ist sehr stark, so dass ich eigentlich auf 2 Zargen überwintern möchte. Leider habe ich auch keine leeren Waben mehr, dass ich eventuell den Wildbau austauschen kann. Auch weiss ich nichts über die Brut auf dem Wildbau, da ich die Dinger wirklich nicht auseinander bekomme.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich weiss dass dies eine Frage ist, die man nicht pauschal beantworten kann. Aber für angehende Jungimker ist doch die Angst vor häufigen Stichen schon ein Grund, die Imkerei erst gar nicht zu beginnen. Da wird von alten Hasen erzählt, dass man erst gar keinen Schutz bräuchte, da die Bienen eh ein Schlupfloch unter den Schleier finden oder, oder..


    Ich selber habe ja erst dieses Jahr angefangen zu imkern und leg es nicht umbedingt darauf an, gestochen zu werden ( nicht wegen Schmerzen( das ist weniger wild als eine Begegnung mit der Herkulesstaude) ) und trage daher auch einen Imkeranzug und einen Schleier, wenn ich größere Eingriffe plane. Natürlich gehe ich auch ohne Schutz an meine Bienen, aber nur für Kleinigkeiten(z.B. Kontrolle des Nassenheider oder auffüllen des Futtereimers). Bis jetzt bin ich noch nicht gestochen worden.


    Daher interessiert es mich natürlich, wie häufig Imker mit oder ohne Schutz im Durchschnitt gestochen wurden. Eine Einschrämkung bezüglich der Stechlust der Bienenvölker ist erstmal zweitrangig. Der Jungimker weiss halt auch nicht, ob er Stecher oder Lämmer bekommt. Es geht halt um eine Tendenz.


    Gruß


    Frank

    Hallo Henry,


    das mit der Sackwaage hört sich echt einfach an. Ich werde mir das mal nachbauen.


    Zu meiner "Räuberei" : gestern war wieder Ruhe im Stall. Ein Imker aus unserem Verein meinte, das es sich bei dem Massenaus-/einflug um Jungbienen handelt, die Ihren Darm entleeren waren.


    Gruß


    Frank

    Hallo Hnery,


    also ich habe keine aufälligen Unterschiede im Erscheinungsbild festgestellt.


    Wasser holen meine Kleinen in meinem 10 m entfernten Riesenteich, mit einer super Ufermatte, die scheinbar genau die richtige Nähstoffkombination/ den richtigen Geschmack für meine Bienen hat, denn schon morgens ist reichlich Verkehr am Teich.


    Geschlabbert habe ich nicht, ich habe für das Aufsetzen der Futterzarge und das Einsetzen des Eimers nicht mal 1 Minute gebraucht.


    Als Futter habe ich 3:2 Zuckerlösung gegeben, die ich vorher kristallklar gerührt habe. Die Temperatur wird beim Einsetzen so bei 25°C gelegen haben. Gefütter wird im Eimer mit Stroh als Aufstiegshilfe.


    Vielleicht ist doch eine Räuberei im Gange, allerdings kann es ja sein, dass meine Bienen gar nicht die beraubten sind :oops:


    Was mir noch aufgefallen ist, die einfliegenden Bienen haben gar keine Pollenhöschen an, das war auch einer der Punkte die mich an Räuberei denken ließen. Normalerweise kommen meine Sammlerinnen im Moment gut "angezogen" nach Hause.


    Ich werde mir mal Gedanken machen, wie ich ohne große Investitionen das Gewicht meiner Magazine überprüfe. Das Anheben mit der Federwaage macht doch schon Mühe und ist auch nicht gerade Bienenberuhigend.


    Gruß


    Frank