Beiträge von Nothobranchius

    Hallo Petra,


    leider kenne ich auch nur die Möglichkeit beim DIB. Da ich letztes Jahr Gewährverschlüsse bestellt habe, habe ich auch Anspruch auf die kostenlose Bereitstellung der Aufkleber. Die wurden mir auch prompt geliefert.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    also die Abkürzung "MHD" ist schonmal nicht rechtens. Es muss ausgeschrieben sein. Da Honig die Freigabe für 24 Monate hat, reicht die Angabe der Jahreszahl des Mindeshaltbarkeitsdatums. Dies ist aber nicht empfehlenswert. Man sollte wenigstens Monat und Jahr angeben. Vom DIB gibt es nachträglich zu befestigende Aufkleber.


    MfG


    Frank

    Hallo,


    ich wollte nur kurz hinzufügen, dass die Samen Dunkelkeimer sind. Daher einfach mit ein paar Blättern bedecken, so keimen sie besser. Nach dem Aufgehen können sie pickiert werden.



    Gruß


    Frank

    Hallo Depri-Dieter,


    da will ich ja hoffen, dass du bald einen Stock voller "Weiber" hast, vielleicht vergeht Dir dann Deine Depression :wink:


    Ich habe auch erst letztes Jahr angefangen mit der Bienenhaltung. Imkern würde ich es noch nicht nennen.
    Auch ich habe mich am Anfang mit der Begrifflichkeit der Imker schwer getan. Dabei hilft es auf jeden Fall mal in ein Imkerlexikon zu schauen, oder die Suchfunktion im Forum nutzen, zur Not brauchst Du nur mal googeln. Allerdings sind einem die Grundliegenden Teile sehr schnell bekannt und ihre Funktion verständlich, wenn man sie dann endlich mal in den Händen hält.
    Du wirst sehen, dass es schon alleine über die Auswahl der Bienenwohnung sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt. Daher solltest Du Dich im Rähmchenmaß an den Imkern in Deiner Umgebung orientieren, damit du hinterher kompatibel bist. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass ein Rähmchen für Deutsches Normalmaß z.B. für die Trogbeute sehr viel längere Oberträger hat als für die Magazinbeuten. Da muss man den Oberträger beim Umsetzen einer Wabe von der Trogbeute in die Magazinbeute schonmal kürzen.


    Noch ein kleiner Hinweis: Schrift ist geduldig !! Es ist auf jeden Fall wichtig für Dich, erstmal die Grundliegenden Dinge durch Bücher zu verstehen. Aber auch Autoren haben unterschiedlich Meinungen. Und bestimmt nicht jeder Autor steht noch 100% hinter dem was er dort zu Papier gegeben hat. Am besten ist immer noch die langjährige Erfahrung eines Imkers im eigenen Bereich.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    nachdem es dieses Jahr scheinbar eine vermehrte Schwarmlust gibt habe ich aus Mangel an ausgebauten Wabenmaterial nicht mit dem Demaree-Plan gearbeitet, sondern einen Zwischenboden eingelegt, wie es Liebig empfiehlt. Dabei habe ich den Honigraum abgenommen und in die Mitte eine Wabe mit frischer Brut gehängt. Der Honigraum kam dann auf das Flugbrett, auf den Honigraum ein Zwischenboden, mit Ausflug nach hinten und darauf die Brutzargen mit Weisel.


    Nun soll man das Volk nach 10 Tagen wieder vereinigen. Das habe ich dann auch gemacht. Aber ich sag euch: Das gibt Mord und Todstich !


    Die Bienen, die aus dem eigentlichen Honigraum zurück in die Bruträume möchten, werden schonmal derbe am Flugloch attackiert. Da liegen dann nach 2 Tagen massig Tote Bienen rum. Die Bienen, die sich hinten am Zwischenboden Flugloch eingeflogen haben, brauchen mehr als 3 Tage um eventuell das normale Flugloch vorne wieder zu finden. Selbst nach 5 Tagen finden sich noch einige Bienen an der Stelle wo mal das Flugloch war ein.


    Und Weiselzellen haben sie trozdem in Pflege. Alles in Allem war für mich der Versuch mit dem Zwischenboden nur unnötiger Arbeitsaufwand und Bienenverlust.
    Ich werde mal den Demaree-Plan nur mit 2-3 nicht so vollen Honigwaben aus dem Honigraum und der Rest Mittelwände in einer neuen Zarge ausprobieren. Oder spricht etwas dagegen?


    Gruß


    Frank

    Hallo ,


    gestern habe ich mir meine beiden Völker am heimischen Stand nochmal genau angeschaut. Nun gibt es in beiden keine Stifte mehr und das ganze ehemalige Brutnest wird voll Honig getragen. Es haben also tatsächlich beide Völker gleichzeitig geschwärmt.
    Das eine Volk ist allerdings nicht mal ein bisschen geschwächt durch den Schwarmabgang. Bei denen sind 6 Gassen im Honigraum belegt, alle Gassen in den beiden Brutzargen und es kommen noch Bärte von Bienen unter den Rähmchen der untersten Zarge und massig Bienen an der Außenwand vor dem Flugloch dazu (Dieses Volk reagiert bei Eingriff immer mit einem Auswandern an der Außenseite, mitunter verstopfen sie regelrecht das Flugloch). Nun will ich mal hoffen das die Königin die Schlacht im neuen Zuhause gewonnen hat.
    Ich habe die restlichen Weiselzellen alle ausgebrochen und eine frische Brutwabe von einem Zuchtvolk dazugehängt. Mal schauen wie es wird.


    Gruß


    Frank

    Eine Frage habe ich noch vergessen:


    Kann es sein, dass die Alte Königin noch im abgeschwärmten Volk ist? Weil ich halt soviele Stifte gefunden habe. Ich schaue aber morgen nochmal nach, ob es nicht nur Reste waren.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    @ Michael2 vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Deiner Betriebsweise. Ich hatte eigentlich auch vor, mit einem Flugling zu arbeiten, da mein Imkerpate am letzten Montag bei mir war und er meinte ich solle erstmal nur die Absperrgitter entfernen und wir müssen die Völker nicht durchschauen habe ich dies auch nicht getan. Er hat halt auch noch nicht mit einem Schwarm gerechnet. Wir hätten die angeblasenen Zellen bestimmt gesehen.




    Ich werde ab jetzt alle meine Königinnen zeichnen und ihnen einen Flügel stutzen.


    Dazu noch eine Frage: Kann ich die Königinnen vor dem Hochzeitsflug zeichen? Ich habe doch vor dem Zusetzen die beste Gelegenheit.


    Gruß


    Frank

    Mein Gott war das ein Wochenende. Ich habe ja letztes Jahr erst angefangen zu imkern.
    Mit 2 Schwärmen und 3 Ablegern bin ich in den Winter gegangen. Davon 1 Ableger nur auf 1 Zarge.
    Alle haben den Winter gut überstanden nur ein Volk musste ich Ende März auflösen, da es buckelbrütig war. Wahrscheinlich ist die Königin durch die 2te Ameisensäurebehandlung unfruchtbar geworden oder sie war nicht ausreichen befruchtet.
    Die Bienen haben sich in 2 andere Völker am Stand eingebettelt. Alles wunderbar. Nun waren sie schon so fleissig am Eintragen, dass sie umbedingt den Honigraum brauchten, den ich am 12.04 aufsetzte über ein Absperrgitter.
    Nun haben sie den Honigraum aber schlecht angenommen und ich habe letztes Wochenden die Gitter erstmal entfernt, aber dummerweise nicht rein geguckt.


    Freitag komme ich dann um 12.30Uhr nach Hause da ist der Nachbar schon ganz aufgeregt: "Hol mal Deine Bienen aus meinem Strauch!" :o


    Jawoll :o :o da war er , mein erster Schwarm. (Pustekuchen, wahrscheinlich waren es 3!) Ich also schnell den Schwarmfangkasten raus, trotz der "Friedlichkeit" von vollgesaugten Schwarmbienen den Anzug und einen Schleier an und rüber zum Nachbarn.
    Dort hingen zwei mittlere Trauben in seinem Strauch, ca. 10cm nebeneinander und es bildete sich in wiederum 30cm Abstand noch eine kleine 3te Traube. Ich habe sie unwissend wie ich bin zusammen in den Korb geschlagen und dann ab in eine Beute nur mit Mittelwänden. So habe ich sie dann bis zum nächsten Tag im Keller gehalten. Nun hat mir ein bekannter Imker gesagt, das es sich wahrscheinlich um mindestens 2 Schwärme gehandelt hätte. 8) Nun ja, es wird sich schon eine durchsetzen, ansonsten mache ich mal die Weiselprobe.


    Nun wollte ich natürlich wissen, wie es in meinen 5 Völkern aussieht (Ich habe mittlerweile wieder 1 2-Zargen Volk von einem Bekannten bekommen daher wieder 5) Also erstmal die Verdächtigen, also vorher stärksten auf. Resultat:
    Massig verdeckelte Brut, alle freien Stellen im Brutnest bestiftet, einige verdeckelte Weiselzellen, ínsgesamt 11 Weiselzellen. Ich Blindfisch 8) bis jetzt noch keine Königin gefunden. Ist aber seltsam mit den frischen Stiften, heute waren auch noch welche da.


    Also das zweite Volk auf: 12 verdeckelte und unverdeckelte Weiselzellen mit Inhalt. Alle freien Stellen bestiftet. Keine Königin 8) massig Brut viel mehr Bienenmasse als im ersten Volk.


    Also zum Bienenaußenstand:3 Völker, alle nur angeblasenen Zellen, nicht bestiftet keine Königin 8) viel Honig :D:lol: hatten meine ersten beiden aber auch.



    Ich habe kurzerhand den stärksten 2 und den schwächeren 1 Brutwabe geklaut und die ansitzenden Bienen von 1 Drohnenrahmen. Außerdem die verdeckelte Drohnenbrut ausgeschnitten.


    Am besten werde ich wohl übermorgen nochmal die Völker durchschauen und wenn dann noch Stifte da sind, sind die Alten wohl auch noch da. Dann habe ich geplant, aufgrund des Mangels an ausgebauten Waben, keine Brutdistanzierung zu machen wobei ja auch 8) dagegen spricht sondern einen Flugling. Den kann man sowohl mit, wie auch ohne Königin machen, das ist für 8) genau das richtige :wink:
    Weiss jemand, wie oder wo ich am besten Zwischenböden für die Segerberger Zarge bekomme ?
    Meint Ihr ich kriege die Schwarmlust noch unter Kontrolle?


    Dem Schwarm habe ich heute übrigens 3Liter 2:1 aufgesetzt, zum schneller Ausbauen


    Gruß


    Frank

    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.


    Werde mich heute Abend mal ans Weiselzellen ziehen machen :lol:


    Ich dachte mir, dass ich die erstellten Weiselzellen dann am Ende mit einem Aluzipfel ausstatte um Sie dann direkt in eine Wabe piecken zu können.
    P.S. Fällt die Made eigntlich nicht raus, wenn die Öffnung des Weiselnapfs direkt nach unten zeigt?


    Gruß


    Frank

    Hallo liebe Bienenfreunde,


    ich möchte mir Weiselnäpfe selber machen und habe mir dafür ein Formholz bestellt. Nun liegt dem Formholz keine Beschreibung bei. Kann mir einer von euch beschreiben, wie ich mit dem Formholz und Bienenwachs Weiselnäpfe ertstellen kann? Temperatur des Wachses, nur die Spitze eintauchen...???



    MfG


    Frank

    Hallo,


    also ich habe in diesem Jahr meine ersten Met-Versuche gemacht und war erstaunt über das positive Ergebnis. Meine Nachbar klingel immer noch und fragen ob der neue Ansatz schon fertig ist ;-)


    Also ich habe es mir ganz einfach gemacht: Zutaten:3,5 kg Honig, 7Liter Wasser, 1 Liter Apfelsaft (Naturtrüb ohne kons.Stoffe), 10gr Mehl oder ein geriebener Apfel, 15gr Milchsäure und ca. 10gr Hefenährsalz. Dazu noch Reinzuchthefe. Die Hefe setze ich 3 Tage vor dem eigentlichen Weinansatz in einer Wasserflasche mit 0,5l von dem Apfelsaft an. Als Verschluss dient ein Wattebausch. Nach 3 Tagen gebe ich das auf ca. 40°C erwärmte Wasser in einen 10l Kanister. Dazu dann den Honig und die restlichen Zutaten. Das ganze schön schütteln, damit auch alles gelöst ist. Die Honigart bestimmt mehr die Farbe, wirkt sich nur wenig auf den Geschmack aus(Met schmeckt hinterher etwas nach Bier und nicht so sehr nach Honig). Das Ganze in einen 15 Liter Weinballon geben und ein paar Monate bei ca. 23°C stehen lassen. Das Ergebiss schmeckt sehr gut. Als Weinhefe habe ich einmal Burgunder und einmal Portwein verwendet. Das Portweinergebnis schmeckte mir am besten. Der Met ist fertig, wenn er klar wird.


    Mit den rechtlichen Bestimmungen bin ich noch nicht so ganz rein. Ich glaube kleine Mengen des Hausmacher Weins darf man auch verkaufen. Bin mir aber nicht sicher.


    Gruß


    Frank

    Hallo ,


    ich möchte zur Eröffnung dieser Rubrik mal mit dem mir immer wieder begegnenden Vorurteil aufräumen, dass die Silberlinden giftig für Hummeln und Bienen wären. Man beobachtet zur Trachtzeit der Silberlinden immer wieder, dass sich am Boden der Bäume viele sterbende Hummeln/Bienen ansammeln. Dies liegt allerdings nicht an irgendeinem Gift, sondern daran, dass die Silberlinden nicht genug Nektar produzieren, so dass den armen Hummeln und denh Bienen von weiter her der Sprit ausgeht. Wenn man eine am Boden liegende Hummel mal mit Zuckerwasser füttert, wird man sehen, wie schnell sie sich erholen und wieder losfliegen. Der betörende Lindenduft lockt viele Insekten von weit her an, aber Nektar gibt es im Verhältnis nur sehr wenig.


    Gruß


    Frank

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich habe in letzter Zeit auch den einen oder anderen Stich abbekommen und daraufhin mal alle Einträge zu diesem Thema gelesen.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass einige unter euch scheinbar "Kamikaze" Imker sind. Da wird von Reaktionen auf Bienenstiche geschrieben, die stätig zunehmen und dann kommen tatsächlich solche Fragen wie: "Sollte ich mich vielleicht jeden Tag einmal stechen lassen?" Ich kann nur sagen, das ist mitunter tödlich!
    Allegien kann man nur gegen Stoffe entwickeln, die der Körper schon kennengelernt hat. Er braucht nämlich Antikörper zur Reaktion. Diese Anzahl von Antikörpern nimmt mit der Anzahl der Stiche zu. Wenn man also zu Allergien neigt (Heuschnupfen, Nickel...) dann ist es sehr wahrscheinlich, das sich die Reaktionen auf einen Stich von mal zu mal hochschaukeln.


    Ich selber habe 4 Jahre in einer Firma Epoxidharz hergestellt. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, habe ich junkende Pusteln an den Händen bekommen und zwar so doll, dass ich fast irre geworden bin. Im Krankenhaus wurde dann eine 3 Fach positive Allergie auf Epoxidharz festgestellt. Resultat: Berufsunfähigkeit --> Umschulung. Nie wieder Kontakt zu Epoxidharz.
    Ich wäre echt Lebensmüde wenn ich auf die Idee käme, mir täglich eine kleine Menge Epoxidharz auf die Haut zu schmieren.
    Solche Immunisierungen können nur unter ärtztlicher Kontrolle durchgeführt werden und sind dann zumindestens bei Bienengift mitunter sehr erfolgreich. Aber wie gesagt, nur unter ärtzlicher Kontrolle!!!
    Ein allergischer Schock ist kein Pappenstiel und wenn Ihr dann mit Kreislaufkollops und Atemnot versucht ins Krankenhaus zu kommen, kann es schon zu spät sein.
    Die alte Weissheit das die Reaktionen proportional zur Stichmenge abnehmen stammen noch aus Zeiten wo sich keiner über Allergien Gedanken gemacht hat. Heutzutage sind Allergien doch eine Volkskrankheit, schon alleine durch die steigende Umweltbelastung.


    Ich bin noch nicht empfindlich gegen Bienenstiche, da ich dieses Hobby aber liebe, werde ich auch keine Allergie provozieren, d.h. ich gehe nur mit Schutzanzug, Schleier und Handschuhe an meine Bienen und senke somit das Stichrisiko sehr. Ausserdem habe ich dann auch kein Propolis an den Fingern und das ich mit Handschuhen unvorsichtiger oder groeber bin als ohne stimmt nicht ! Die Bienen stechen beim Druecken auch in den Handschuh und ich habe seit langem keinen Stachel mehr in den selbigen.


    Und nochwas zum Thema Medikamente. Es ist super das Ihre eure positiven Erfahrungen mitteilen wollt. Jedoch sollte man bedenken, dass jedes Medikament auch Lisino Nebenwirkungen haben kann. Eine selbstmedikation in dieser Richtung kann gany schoen gefaehrlich sein. Und vorsicht mit Werbung fuer Markennamen, es gibt ein Arzneimittelgesetz!


    Gruss


    Frank