Beiträge von Nothobranchius

    @ Honigmayerhof.
    Auch mir erschien es etwas viel. Ich habe im letzten Jahr 200ml pro Volk zu Beginnn der Auffütterung verdunstet. Die waren nach ca. 1,5 Wochen durch.
    Nun hat mir unser Vorsitzender die Empfehlung gegeben, mindestens 4 Wochen kontinuierlich Ameisensäure verdunsten zu lassen. Da kommen die 450ml halt in 3 Wochen zusammen. Habe natürlich in die Völker geschaut. Die Brut entwickelt sich völlig normal, es sind genug frische Stifte da, alles sehr ruhig in den Kästen. Nun mag es daran liegen, dass das Wetter im Moment sehr wechselhaft ist und durch die Temperaturschwankungen auch unterschiedlich Säure verdampft. Aber wie gesagt, Bienenbärte oder Heulen ist nicht zu beobachten. Von daher hoffe ich doch, dass es meinen kleinen Bienchen recht gut bei mir geht 8)
    Zudem habe ich schon über die Hälfte eingefüttert.


    Michael , das mit den Verätzungen war für mich auch das einzige plausible. Jedoch gibt es mir zu denken. Einige meiner Königinnen machen nun die 2.te Ameisensäurebehandlung mit, will mal nicht hoffen, dass sich die Schädigungen addieren. Zur Sicherheit nehme ich 5 begatte Königinnen in Kleinstablegern mit über den Winter.


    Was mich natürlich etwas stutzen lässt ist eine Aussage eines Imkers aus dem Landesverband, der meinte, dass nach der Ameisensäure an einem Volk 4000 Varroen gefallen währen. (Er wertet die Varroenanzahl ü ber den Scanner am PC aus und schickt die Daten nach Mayen). Mein Varroenfall beschränkt sich auf einzelen Milben, höchstens 40 Stück gesammt (3Wochen). Ich habe aber nur unter 2 Völkern Varroagitter und außerdem letztes Jahr sowohl mit Ameisensäure wie auch mit Milchsäure und im Dezember noch mit Bienenwohl behandelt.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich habe meine 12 Völker nun 3 Wochen lang mit Ameisensäure 60% ad.Vet behandelt. Für meine 2 Zargigen Segeberger jeweils 2 Nassenheider. Immer schön nachgefüllt, so dass pro Volk ca. 450ml verdampft sind. Nun erstmal das erfreuliche: viel Brut und keine Bienenbärte vor den Beuten. Nun das weniger erfreuliche, ich gehe gerade so an den Beuten lang, da fallen mir 2 scheinbar sehr junge Drohnen auf dem Flugbrett auf, da die Drohnenschlacht eigentlich schon fast vorbei ist. Nehme mir die beiden und schau sie mir genauer an. Jede jeweils eine schön ausgewachsenen rotbraune Milbe !


    Da frag ich mich doch, wie wirkt eigentlich Ameisensäure auf die Milbe??
    Ein Imkerkollege sagt, er hätte früher gelernt, dass die Ameisensäure die Milben nur betäubt. Sie wohl abfallen, aber wieder nach oben klettern. Daher mussten sie eine gefettete Unterlage verwenden.


    Heute heisst es die Ameisensäure wirkt schon in den Brutzellen. Aber bitte wie? Also beim Googeln bin ich nicht schlauer geworden, und vielleicht zu doof um die richtigen Suchbegriffe hier im Forum einzugeben. Da stand auch nichts bei.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    rührst Du das ertse mal Honig? Der weiße Schaum auf dem Honig besteht aus verschiedenen Zuckerarten, Wachsresten und feinsten Verschmutzungen, wie Pollen.... . Diesen weißen Schaum wirst Du durch Rühren nicht entfernen können!! Den muss man abschöpfen, daher spricht man auch davon den Honig abzuschäumen.
    Ich habe den Schaum mit dem automatisch mitentnommenen Honig an meine Bienen verfüttert, davon wurde mir aber von einem Berufsimker abgeraten, da der darin enthaltene Zucker (welche Form weiss ich nicht) den Bienen nicht bekommen soll.


    Abschäumen ist übrigens ganz einfach. Mit einem Kunststoffschaber, z.B. zum Kuchenbacken, einfach vorsichtig den Schaum auf der Oberfläche in eine Ecke schaben und dann entnehmen. Ein bisschen Honig ist immer dabei! Den Schaber in einer Tasse abstreifen und weiter den Schaum entnehmen.


    Gruß


    Frank

    Hallo Henry,


    ich bin natürlich schon um 5.30Uhr auf, allerdings habe ich meist nie vor 7.00Uhr Zeit zu schauen ;-).


    Das mit dem Ailanthus (Götterbaum, Tree of Heaven) macht mir jetzt aber auch etwas Angst! Ich habe so ca. 4 Bäume in meiner näheren Umgebung und alle Honigräume sind fast voll. Ich will ja mal nicht hoffen, dass 2 kg Götterbaumnektar 20 kg Lindenhonig versauen kann! Oder ?


    Gruß


    Frank

    Hallo ,


    hat jemand Erfahrung mit Honig aus der Silberlinde? Eigentlich habe ich immer zu hören bekommen, dass die Silberlinden viel zu wenig Nektar abgeben als dass man davon Honig ernten könnte. Nun ist es dieses Jahr aber doch sehr feucht bei uns. In meiner Gegend blüht seit ca 1Woche nur noch die Silberlinde erwähnenswert und genau in die fliegen auch meine Bienchen. Die Lindenallee liegt nur 200m Fluglinie von meinem Stand entfernt und meine Kleinen fliegen von morgens 7 bis Abends um 21.30Uhr wie verrückt Richtung Linden. Es kommen teilweise ca. 200 Bienen in der Sekunde zurück geschossen dabei ist es ihnen fast egal, ob es regnet oder nicht! Kann es sein, dass bei diesem feuchten Wetter die Silberlinde doch ertragreich ist? Wie schmeckt der Honig aus dieser Lindenart? Das sie Honig eintragen sehe ich an Stockgewicht, außerdem gibt es bei mir noch nicht mal die Ansätze von Räuberei. Läuse kann ich ausschließen, zumal der viele Regen eine Tautracht wohl eher in den Gulli spült.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich überwinter meine Ableger auch auf Honig. Gibt ebenfalls keine Probleme. Letztes Jahr habe ich meinen 4 Völkern gerade mal 15kg Zucker dazugefüttert, weil sie nochmal stark Honig eingetragen haben. Gab auch kein Problem.


    gazdin :


    Mir sind dieses Jahr 4 Völker abgeschwärmt, allerdings 2 schon Ende April. Ich habe aber trozdem über 40kg Honig pro Volk geerntet, wobei ich bei 2 nicht abgeschwärmten Völkern nur je ca. 35 kg bekommen habe. Daher denke ich nicht, dass jedes abgeschwärmte Volk nicht mehr zur Honigernte taugt.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    es handelt sich hierbei bestimmt nicht um abgearbeitete Bienen ! Diese könnne wir doch noch deutlich unterscheiden. Nein, diese vereinzelt vorkommenen Bienen sind von Ihrer gesamten Struktur anders als Honigbienen, außer halt dem ähnlichen Kopf. Ich werde mal versuchen, demnächst eine zu fotografieren. Mein Imkerpate hat schon über 30 Jahre Bienen und ich glaube, wenn es dann abgearbeitetet Bienen wären, hätte er sie auch als solche erkannt.


    Hinzu kommt, das mir mein Imkerpate gerade telefonisch mitgeteilt hat, das er der Meinung ist, dass die besagte Bienen Eier in die Drohnenwaben gelegt habe :o . Sie käme aber auch nur dort mit ihrem kurzen Hinterleib rein und könnte gar nicht in einer Arbeiterzelle stiften. Eine Weiselprobe ergab das sich keine Königin mehr im Ableger befindet :o :o
    Nun könnte ich ja mal schauen, was sich aus den Eiern entwickelt, da ich den Ableger aber erst heute nach Hause hole und wir nicht darüber gesprochen haben, ob er die Drohnenwabe mit den Eiern drinn lässt, weiss ich noch ob die Eier noch da sind. Andersrum können die Eier natürlich auch von einer Afterweisel stammen.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich habe in letzter Zeit immer wieder mal eine kleine schwarze Biene in meinen Beuten entdeckt. Sie ruhen meist ruhig auf der Wabe und werden von den anderen Bienen nicht bedrängt. Sie haben einen deutlich keineren Hinterleib aber einen fast so großen Kopf wie eine normale Biene. Sie sind von oben bis unten Pech schwarz.


    Hat jemand auch schon solch eine Biene in seinen Beuten gesehen? Handelt es sich vielleicht um einen Schmarotzer?


    Ich habe einen Ableger bei einem Bekannten stehen, der hat auch eine solche Biene gesehen und sich ebenfalls sehr gewundert.


    Gruß


    Frank

    Hallo Henry,


    ich hätte noch einen anderen Vorschlag. Habe ich selber vor 3 Wochen erfolgreich praktiziert !:


    Mir ist auch ein Schwarm zum 2.ten mal geschwärmt. Ich habe ihn kurzerhand in eine Segebergér Zarge mit Mittelwänden eingeschlagen. 1 Woche bauen lassen und dann Mittig mit dem ageschwärmten Volksteil vereinigt. Da sie alle aus einem Volk stammen, brauchte ich nichtmal Zeitungspapier (aber vorher sicherheitshalber mal eine Wabe aus dem Schwarm mit ansitzenden Bienen auf die Oberträger des abgeschwärmten Volk legen und schauen ob es Stecherei oder Friede gibt).


    Vorraussetzung war natürlich, dass ich vorher alle Weiselzellen gebrochen habe. Einfach den 2.ten Brutraum samt Honigraum zur Seite, vielleicht ein wenig Wasser mit Thymian oder Nelkenöl auf die Bienchen sprühen, Schwarm als 2.ten Brutraum und den Rest wieder oben auf. So hat es bei mir gut geklappt. Zu bauen haben sie genug, und den 1.ten Brutraum entferne ich eh im Herbst.


    Gruß


    Frank

    Hallo Christoph,


    auch bei mir und den mir bekannten Imkern in der Umgebung war dieses Jahr die Honigraumannahme mit Absperrgitter sehr schlecht. Wir haben alle die Gitter schon eine Woche nach aufsetzen des Honigraums entfernt. Trotz des großen Platzangebotes kam es zu reichlich Schwärmen. Wir imkern aber mit den normalen DNM Rähmchen ohne Modifizierung. Eine Erklärung für die schlechte Annahme hat niemand so recht.


    Gruß


    Frank

    Hallo Christoph,


    also bei mir in der Gegend gibt es bestimmt keinen Honigtau in dem Maße, dass so viele Bienen wie im Moment fliegen, davon profitieren könnten. Meine Kleinen kommen aber vollbeladen in Scharen in die Kisten. Der Honig, den sie im Moment eintragen, hat eine rötlich braune Färbung, was ich sehr gut in dem fast durchsichtigen Akazienhonig erkennen kann. Ich bin der Meinung, dass es die Brombeeren sind, die im Moment stark honigen. Vereinzelt habe ich schon vor einer Woche die Blütenansätze der Linde gesehen, die schon leicht weiße Ränder in der Mitte zeigten. Ich will mal nicht hoffen, dass die jetzt schon honigen.


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    ich möchte mir dieses Jahr mind. 10 Junge Königinnen ziehen. Nun starte ich schon meinen 2.ten Versuch !


    Zum ersten Versuch: Habe einen starken Sammelbrutableger erstellt und 9 Tage Nachschaffen lassen. Danach alle Zellen gebrochen und einen kleinen 3 Waben Anbrüter mit 3 stark besetzten Waben (Pollen++, Futter++) fertig gemacht. Dann zum Imkerkollegen mit der Zuchtkönigin und umgelarvt (10 Stück). Am nächsten Tag 5 Stück nachgelarvt. Resultat: nach 4 Tagen nur noch 8 in Pflege. Nach 6 Tagen nur 1 verdeckelt. Nach 8 Tagen 3 Stück verdeckelt (1 noch offen) und stark verbaut, so dass ich sie mit einem Messer auschneiden musste. Dabei festgestellt, dass 1 Zellen von der Seite ausgeräumt wurden und 1 Made(offene) nicht mehr am Leben war. Also 2 Stück verschult. Davon ur 1 geschlüpft, die zweite ist dann wohl vom Futterfaden abgerissen.


    Also nun der 2.te Versuch. Sammelbrutableger erstellt vor 5 Tagen. Da sich keine offene Brut mehr auf den Waben befand, gab es auch keine Möglichkeit mehr nachzuschaffen. Vorgestern 3 Waben für Anbrüter genommen. 20 Stopfen im Anbrüter belarvt. Gestern nach 24 Stunden erste Kontrolle: Schock! Nur 2 Näpfe angenommen, die anderen wieder ausgeräumt. Nun kommen meine Bedenken: die 2 Larven die angenommen wurden waren die letzten beiden, die ich umgelarvt habe. Wer schon umgelarvt hat kennt das: Am Anfang kein Problem die jüngsten Maden zu finden und aufzunehmen, aber mit voran schreitender Zeit trocknet der Futtersaft aus und es sind nur etwas größere Maden auszunehmen. Und genau diese ca. 3 Tage alten Maden haben sie angenommen und die Winzlinge ausgeräumt.


    Habe gestern nochmal nachgelarvt und werde nacher nachschauen, wie es nun aussieht.
    Hat jemand einen Tipp für mich ?? Zur Not überlege ich schon einen Zuchtrahmen über Absperrgitter auf meinen Schwarm von Ende April zu geben. Die haben nämlich die paar Larven, die vor dem Geben des Absperrgitters im Honigraum gelegt wurden zu prächtigen Zellen herangezogen.
    Aber mal ehrlich, es sollte doch im Anbrüter genauso gut funktionieren? Oder ?


    Gruß


    Frank

    Michael2
    Ich habe das mit dem Kartoffelmehl als Trennmittel ausprobiert. Klappt nur, wenn man das Kartoffelmehl in Wasser gibt. Nach dem Trocknen der Näpfchen befindet sich noch reichlich von dem Mehl im Napf. Wie bekomme ich das am besten raus und stört das nicht die Annahme?


    Gruß


    Frank

    Hallo,


    also bei uns in Duisburg sind seit gestern die ersten Robinienblüten zu sehen. Dabei blühen niedrige Bäume scheinbar eher als die hohen. Die Hauptflugrichtung hat sich auch schon in Richtung Robinien verlagert.
    Da sich noch sehr viel unverdeckelter Honig in meinen Beuten befindet, wird es wohl nichts mit fast Sortenreinem Honig.


    Gruß


    Frank