Beiträge von Dieter Uhlig

    kann man so machen , aber zu umständlich und nicht so effektiv wie horizontal.


    Das ist so, nicht ganz richtig Hannes aus Meck. Pom.


    Der Rähmchen - Verdunster zeigt die gleiche Verdunstungsrate und Eigenschaften wie die horizontale (über den Rähmchen) Variante. Das hat die Praxis zur genüge bewiesen. Oftmals ist der „Rähmchen - Verdunster“ günstiger als eine zu große Leerzarge. Auch so etwas kann die Verdunstung herabsetzen.


    PS. Nichts für ungut


    Dieter

    Interessant wäre die Frage, was für ein Dochtgröße eingesetzt wurde.


    Es ist ja so, man kann die Verdunstungsrate durch seitliches Einkürzen bzw. abschneiden des U-Dochtes steuern. Tropft zu viel ab, kürzt man den Docht ein. Das kann man ganz gut mit Wasser zu Hause selbst überprüfen.


    Ich verstehe das Ganze sowieso nicht. Stelle ich am anderen Tag fest, das mehr als 20 ml verdunstet sind, müsste es doch normalerweise Klick machen und schnellstmöglichen nach der Ursachen gesucht werden. Aber stattdessen den Verdunster wieder einzuhängen und gut ist - Sorry da fehlen mir die Worte.


    Nichts für ungut


    Dieter

    Zitat

    Wer jetzt behandelt, egal ob 1x pro Jahr oder wie oft und womit auch immer, SELEKTIERT IMMER auf die stärksten Milben, macht also mit denen den Survival-Test, und schwächt eindeutig die Bienen. Immer.


    Betrachten wir das Ganze aus der Sicht der Varroamilbe
    Mit der natürlichen Reduzierung des Brutgeschäftes wird das Brutnest immer kleiner, während die Anzahl der legefähigen Milbenweibchen größer wird. Der Befall der noch vorhandenen Brut steigt sprunghaft an. Die Wechselwirkungen im Bienenvolk sind in ihrer Komplexität kaum zu erfassen. Durch die Varroen, die sich ja in der Wintertraube weiter ernähren, werden nicht nur die Bienen angestochen und damit deren „Lebenserwartung" gesenkt, sondern dies führt auch zu Unruhe im Volk, vermehrter Futteraufnahme, zu vorzeitigem Füllen der Kotblase und in der Konsequenz - kann dies zum Ausbruch der Nosematose - was im Extremfall den Zusammenbruch im Frühjahr nach sich ziehen kann.


    Grüße


    Dieter

    Ich habe einen Plexi-Aufsatz beim Bedampfen drauf.
    Sobald die Gaserei beginnt, beschlägt der Deckel und es bilden sich Tropfen.


    Nicht gut. Da stimmt etwas nicht Hardy.
    Feuchtigkeit darf sich bei der Verdampfung nicht bilden. Feuchtigkeit zerstört die Säure.


    Entweder ist deine Verdampfung zu heiß, oder deine Säure ist Schrott - zu alt.


    Grüße


    Dieter

    was soll ich sagen?
    Wenn Du den Motorsegler mit einem Heißluftballon tauschen würdest....ja...dann, könnte ich wirklich schwach werden.:wink:



    Hallo Regina,
    tut mir leid, Kuchen backen kann ich nicht. Aber meine Frau. :lol:


    Heißluftballon fahren kann ich leider auch nicht. :oops:


    Ich bin seit 37 Jahren begeisterte Segelflieger mit UL-Lizenz.


    Sollte es dich trotzdem mal ins Erzgebirge verschlagen, melde dich dich bitte. Wir freuen uns immer auf netten Imkerbesuch.


    Grüße


    Dieter

    Ansonsten lade ich mich hiermit im Frühjahr/Sommer bei Dir zum Kaffeeklatsch ein.(Kuchen bring ich mit):wink:


    Echt?


    Hör mal Regina, Sonnenschein,
    kommst du auch ins Erzgebirge? Kuchen stelle ich. Ein gratis Rundflug übers Erzgebirge mit Motorsegler gibt es oben drauf.


    Na, was sagst du?


    Grüße


    Dieter

    Ich bin bekennender Wintermuffel. :roll:


    Wie meine Bienen, bin ich ein Kind der Sonne. :Biene:


    Wenn ich daran denke, ich fahre jeden Tag 57 Kilometer auf Arbeit. Und das Ganze im Zweischichtsystem.


    Schweinekalt und sauglatt, wie ich es hasse. :evil:


    Grüße


    Dieter

    Ich würde ja die Varroaladen am liebsten ziehen, damit sie schneller aus der Brut gehen und dann........


    Provokant gefragt, - tun sie das auch?
    Schränkt ein gesundes Bienenvolk, was die erblichen Voraussetzungen mitbringt, durch „Kaltstellung“ ihre Brut tatsächlich ein?


    Es heißt ja:


    Ein Bienenvolk heizt ihren Sitz und nicht ihre Wohnung


    Ein Widerspruch?


    Meine Meinung
    Bei der Überwinterung spielt es so gut wie keine Rolle, ob die Völker warm oder kalt gehalten werden. Die Bienenvölker richteten seit Jahrmillionen ihr Brutverhalten nach dem Sonnenstand aus und an dem, was von außen hereinkommt. Es gibt Völker / Linien die schon sehr zeitig ihre Brut zurückfahren. Dann gibt es Völker die bis zum abwinken brüten. Was besser oder schlechter ist, kann man im Frühjahr nach der Auswinterung erkennen. Wichtig ist, das die Völker „zugfrei“ (Kamineffekt) überwintern und genügend Sauerstoff bekommen.


    Unsere Völker sind eigentlich nie ganz Brutlos. Auch im Winter werden einzelne Zellen gepflegt. Sie dienen weniger der Vermehrung, eher als Eiweiß - Depot.


    Grüße


    Dieter

    Hallo Lothar,
    dankeschön für deinen Beitrag.


    Ich denke, wenn man sich erfolgreich als Art erhalten und vermehren möchte, spielt eine gewisse Populationsgröße eine wichtige Rolle. Kann sein das es auch unter den Varroen eine gewisse soziale Bindung bzw. Abhängigkeit gibt. Und wenn es nur der Fortpflanzung dient.


    Grüße


    Dieter

    Wenn es so wäre, dass die Milbe Verluste durch erhöhte Vermehrung ausgleichen würde, würde dies nicht bedeuten, dass die Milben ( wie die Biene ) miteinander kommunizieren bzw. in einem Staat leben?


    Grüß dich Regina,
    mit dem Ursprungswirt, der Indischen Biene Apis cerana, lebt die Varroamilbe seit Jahrtausenden in einem ausgeglichenen Wirt - Parasit-Verhältnis. Die Vermehrung der Varroamilbe findet bei Apis cerana ausschliesslich in der Drohnenbrut statt. Hinzu kommt ein sehr ausgeprägter Putztrieb, so dass es kaum zu ernsthaften Schäden durch die Milbe kommt. Auch gibt es bei diesen Bienen Wanderschwärme und damit für die Vermehrung der Milben ungünstige brutfreie Zeiten. Ganz anders sieht es in unseren Breiten aus. Hier existiert kein Wirt-Parasit-Verhältnis. Die Varroamilbe fungiert in unseren Völkern nur als Parasit.


    Zwar gibt es einige Kollegen die das Gegenteil behaupten, ich persönlich kann da aber nicht mitreden. Meine Bienen sterben wenn ich nicht helfend eingreife.


    Grüße


    Dieter