Beiträge von Johannes

    Hallo, Heike,


    ich will in diesem, spätestens im nächsten Sommer mit dem Imkern anfangen und habe mir nun so das eine und andere angelesen. Kann ich bei Dir Kunstschwärme kaufen, ich meine, versendest Du auch? Bis zu welchem Zeitpunkt ist das sinnvoll, und ab wann im Jahr ist es zu spät für den Schwarm, bis zum Winter stark genug zu werden? Ich habe vor, zunächst nach Dr. Liebig anzufangen (Zandermaß), die Anleitung ist mir sympathisch. Geht das Deiner Erfahrung nach mit Deinen Buckfastbienen? Und: was kostet eigentlich so ein Kunstschwarm?


    Oder sollte ich als Anfänger mit Zandermaß eher mit anderen Bienen beginnen?


    Grüße aus dem grünen Ruhrgebiet, Johannes

    Ker, Sabine, das ging ja schnell!!!


    Vielen Dank! Warum hast Du eigentlich 3 Brutzargen? Ich habe bei Liebig und auch schon mehrfach anderswo gelesen, daß 2 Brutzargen eigentlich reichen sollten; liegt das daran, daß das DNM der Segeberger einen etwas kleineren Brutraum bedeutet und darum die 3. Zarge notwendig ist?


    Und das mit den drei 28-kg-Honigräumen klingt ja vielversprechend - ist Iserlohn so ein Tracht-Eldorado? :o


    Grüße aus der fast-Nachbarschaft, Johannes

    Hallo,


    ich bin bisher noch kein glücklicher Bienenbesitzer, will aber gern anfangen. Von den Büchern hat es mir besonders Liebigs "Einfach imkern" angetan. Nun lese ich hier im Forum immer wieder Beiträge, in denen Imker(innen) von Buckfast schwärmen (weil die kaum schwärmen :)), vor allem aber von deren Sanftmut. Jetzt scheint da so ein Dogma "Buckfast nur auf Dadant" zu bestehen, kann mir jemand sagen, warum? Gibt es eine genetische Vorliebe von Buckfastbienen für Dadantbeuten und von Carnica für zweigeteilte Bruträume? Oder könnte ich auch getrost Buckfast in eine Liebig-Zanderbeute einquartieren ohne gleich Katastrophen heraufzubeschwören?


    Und stechen Buckfastbienen tatsächlich so viel weniger als Carnica? Muß ich mit einer "Verschlechterung" der "Bienenqualität" rechnen, wenn ich später eigene Königinnen zöge und die einfach von meinem Stand aus auf Hochzeitsreise fliegen ließe?
    Grüße aus Witten, Johannes

    Vielen Dank für die reichlichen Rückmeldungen!


    Ich habe mich daraufhin in der Zwischenzeit mal umgetan. www.bienenweber.sagehost.de ist insgesamt günstiger als Manfred Dehner, der mir eine Preisliste gemailt hat. Ich habe bei Weber (bienenweber) mal angerufen, ich fand den Mann hochkompetent und sehr freundlich, er konnte mir gleich die Vor- und auch Nachteile der von ihm vertriebenen Beuten nennen. Weymouthkiefer-Ausführungen hat er immer nur zeitweise, offensichtlich ist das Holz nicht ganz leicht zu bekommen, jedenfalls hat er immer viele Vorbestellungen. Immer vorrätig hat er die Beuten in Kiefernholz, die seiner Angabe nach pro Zarge ca. 500 g schwerer seien als Weymouthkiefer, was aber bei 20 kg schweren Honigzargen nicht ins Gewicht falle (leuchtete mir als Noch-Laie ein). Außerdem seien die Kiefernbeuten deutlich spechtsicherer, da Weymouthkiefer recht weich sei, was bei uns am Waldrand bei reichlichen und recht dreisten Buntspechten (die vertreiben winters die Meisen rigoros von den Meisenknödeln und futtern sich satt :wink: ) schon eine Rolle spielen könnte.


    Übrigens ist imkereibedarf24.de nur bei dem Beuten-Sonderangebot für 50 Euro günstiger als Weber, bei den übrigen Produkten waren die Preise auf den ersten Blick gleich, oder Weber war billiger.


    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet (auch da gibt's Wald),


    Johannes

    In seinem "Einfach imkern" schlägt Gerhard Liebig als Innendeckel seiner Hohenheimer Einfachbeute einen Holzrahmen mit Styroporfüllung und Kunstharzanstrich vor. Die meisten Anbieter dieser Beuten liefern aber leere Innendeckel ohne Isolation. Braucht man die nicht? Wenn doch: wie geht man denn dann am besten vor: einfach Styropor zuschneiden und 'reinkleben?


    Hat eigentlich jemand Erfahrungen, welcher Hersteller bei den Liebigbeuten günstig und/oder gut ist (ich kann hier nicht selbst schreinern).


    Viele Grüße, Johannes