Beiträge von Frank Nieser

    Ich würde unbedingt Brutableger empfehlen. Ich denke Du solltest in der Rapstracht zwei Waben mit verdeckelter, auslaufender Brut nehmen und wenn möglkich noch eine Futterwabe, die du bestimmt übrig hast. Beweiseln würde ich den Brutableger mit einer schlupfreifen Zelle von einem Züchter. Dann nach etwa 14 Tagen nachsehen, ob die Königin in Eilage ist. Auf jeden Fall solltest Du dann den Ableger gegen die Varroa behandeln, solange dieser noch keine verdeckelte Brut hat. Dann schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Durch die Entnahme der Brutwaben werden dem Volk Milben entnommen und im Ableger werden sie dann abgetötet. Von diesem Volkwürde ich aber nicht mehr als drei Ableger machen, damit du auch noch Honig bekommst. Ein ausführlicher Artikel von mir findest du in "Die Biene / ADIZ / Imkerfreund 5/2003".Viel Glück Frank

    Hallo Ralph,


    bin leider noch nicht dazu gekommen, Dir eine Mail zu schicken. Vielleicht kannst Du mir mal eine mail schicken, dann denke ich auch daran und kann gleich antworten. Der Versandkasten habe ich aus normalen Tannen- bzw. Fichtenholz gebaut. Holzdicke 2 cm. Bauanleitung war im Jahr 1999 in der Bienenzeitung. Also melde Dich und ich schicke Dir die Anleitung.e.mail: bienenzuch@freenet.de

    Hallo Ralph,


    hatte eine Bauanleitung für einen Transportkasten ( 7 EWK) in der Bienenzeitung, muß mal nachschauen in welcher. Der Versandkasten hat sich bei uns im LV bewährt. Schreibe es Dir die Tage, ansonsten schicke ich Dir die Bauanleitung per mail.


    Gruß Frank

    Also zum Thema Frühzucht darf ich mich den Vorrednern anschließen. Die Möglichkeiten einer optimalen Begattung sind regelmäßig dann, wenn auch die Völker auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung sind. Dies ist meist in der Zeit von Mai-Juni.
    Dann sind auch genug Drohnen vorhanden. Zum Thema Inzucht möchte ich noch sagen, dass die Biene auf Grund ihrer Vererbung inzuchtanfällig ist. Deshalb hat die Natur schon mit der Mehrfachbegattung dem vorgebeugt. Außerdem beugt der Flugradius von 5-10km dieser Beeinträchtigung vor.
    Sollte der Kollege aus Österreich wirklich in einem relativ bienenfreien Gebiet leben, sollte er am besten seine Königinnen auf einer Belegstelle außerhalb seines Einzugsgebietes begatten lassen. Ansonsten alle zwei Jahre die Hälfte seiner Völker mit anderem Material beweiseln, um solchen Schäden vorzubeugen. Anzeichen für Inzucht können schwache Völker und Anfälligkeiten für Krankheiten sein.

    Meine erste Beute war eine Trogbeute und ich habe vom 15.-18. Lebensjahr damit geimkert. Und auch für später, im Rentenalter, könnte ich mir Trogbeuten vorstellen.
    Ich hatte in meinem ersten Trog 24 Waben Brutraum, aber den Honigraum umittelbar über dem Flugloch vorne aufgesetzt. Es ist immer noch so, dass die Bienen ihren Honig lieber oben ablagern. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    In der Mai-Ausgabe "Die Biene / ADIZ 2001" habe ich meinen Doppelablegerkasten vorgestellt. Vor den Hintergrund der Ablegerbildung in diesem Jahr vielleicht eine Alternative für diejenigen, die sich noch Kästen selbst bauen wollen. Bei Interesse kann ich die Bauanleitungen gerne zumailen.
    Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Kasten, in dem zur Begattung zwei Ableger untergebracht werden, die durch eine Schiede getrennt sind. Bei Bedarf können diese vereingt werden und im Ablegerkasten kann ein 6-Waben-Ableger überwintert werden.
    Über Rückmeldung, wie dieser Kasten sich bei Euch bewährt, würde ich mich freuen.

    Also zum Thema Sanftmut und Anfälligkeiten für Krankheiten möchte ich folgendes sagen:
    Mit Sicherheit gibt es einen Zusammenhang zwischen einer stärkeren Aktivität (Abwehrverhalten) und den Anfälligkeiten für Krankheiten, soweit sie über den Putztrieb zu beeinflussen sind.
    Ich denke aber, dass dieser oft vermutete Zusammenhang daraus entstanden ist, dass in vielen Linien die Sanftmut über ein hohes Maß an Inzucht erreicht wurde. Man sollte sich deshalb die einzelnen Linien / Abstammungen unter diesem Aspekt betrachten. Ich selbst kombiniere verschiedene Linien seit jetzt 8 Jahren mit meiner " Zuchtlinie" und habe gesunde und sanftmütige Völker.