Beiträge von Thomas.Reimelt

    Hallo und vielen Dank,


    irgendwie scheine ich die automatische Benachrichtigung abgeschaltet zu haben, aber egal.


    Ich habe mir gerade die Originalstudie ausgedruckt, hätte aber trotzdem gerne noch den Bericht in Deutsch.


    Zeidler : meine Emailadresse ist Thomas@Reimelt.net


    Übrigens stimmt es, dass es bei den Ärzten keine einhellige Meinung gibt. Ich bin mit meiner Allergie bei drei Ärzten und hier sind die drei Meinungen:


    Hausarzt: "Das mit dem Imkern sollten Sie vergessen. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Immunisierung langfristig gewirkt hat."


    Allergologe: "Nach der Immunisierung wäre es sogar gut, wenn Sie wieder imkern, da Sie dann regelmäßig gestochen werden und das die Immunisierung auf dauer auffrischt. Sie sollten aber für die drei Jahre Immunisierung eine Pause einlegen."


    Allergolgieprofessor der die Immuniserung durchgeführt hat: "Sie können ruhig weiter imkern. Nach der Schnellimunisierung kann Ihnen nichts mehr passieren. Allerdings sollten Sie die Behandlung dann nicht nach drei Jahren beenden, sondern solange Sie imkern fortführen.


    Da ich jetzt sowieso fast drei Jahre lang keine Bienen mehr habe, liegt mir natürlich die Meinung meines Allergologen am meisten, aber jetzt lese ich erst mal die Studie.


    Gruß


    Thomas

    Hallo,


    Prof. Dr. Karsten Münstedt von der Universitätsfrauenklinik Gießen hat eine Studie über Imkerei mit Bienengiftallergie bez. Allergie + Hyposensibilisierung durchgeführt. Die Ergebnisse seiner Studie veröffentlicht er in der Juliausgabe der Biene/ADIZ/Imkerfreund. Da ich diese Zeitungen leider nicht mehr im Abo habe und es wohl auch nicht möglich ist, eine einzelne Ausgabe zu kaufen, würde ich mich freuen, wenn mir jemand den Artikel zur Verfügung stellen könnte.


    Gruß


    Thomas

    Hallo Radix,


    ja die Spritze wirkt wie ein Stich mit Jucken und Schwellung, allerdings wird die Allergie ja besser und die Schwellungen sind nicht mehr so stark wie am Anfang und die Spritze wird in die Rückseite des Oberarms (gegenüber vom Bizepts) gesetzt. Das ist eine relativ angenehme Stelle, weil die Schwellung da nicht besonders stört.


    Gruß


    Thomas

    Hallo Sabine,


    ich gehe jetzt seit zwei Jahren alle vier Wochen zum Arzt und lasse mir eine Spritze verpassen. Zusätzlich lasse ich einmal im Jahr einen Allergietest anhand des Blutes durchführen. Nach dem ersten Jahr hatte ich zwar keine Problem mehr bei einem Stich, lt. Bluttest bestand aber immer noch eine Allergie. Das zweite Ergebnis habe ich gerade bekommen und die Werte sind besser geworden. Das heißt die Allergie ist noch weiter zurück gegangen. Die Ärzt in der Uniklinik sagten mir, dass das nomal sei und wirklich erst nach drei Jahren die Allerige weg sei.


    Wie das ist, wenn man im Sommer immer wieder mal gestochen wird, weiß ich aber natürlich nicht.


    Gruß


    Thomas

    Hallo Sabine,


    ich bin lange nicht mehr hier im Forum gewesen, da ich wegen meiner Allergie die Bienen erst mal abgeschafft hatte.


    Falls Du eine Immunisierung machen möchtest, kann ich Dir (und allen anderen natürlich auch) nur die Uniklinik Münster (westf.) empfehlen. Die machen da sogenante Schnellimunisierungen. Das heißt, man wird stationär aufgenommen (je nach Stärke der Allergie für 3 bis 5 Tage). In dieser Zeit bekommt man Vormittags dann immer Spritzen mit Bienengift. Dabei wird die Dosis jeweils erhöht. Am Ende der Behandlung (also nach 3 bis 5 Tagen) ist man relativ immun. Das wurde bei mir dann 4 Wochen später an einem Stichtest im Krankenhaus kontrolliert. Da bringt man tatsächlich eine Biene mit und wird im Krankenhaus kontrolliert von der Biene gestochen. Bei diesem Test habe ich zwar noch sehr starke Schwellungen bekommen, aber keine allergische Reaktion mehr. Die Behandlung wird anschließend 3 Jahre lang vom Hausarzt dahingehende weitergeführt, dass man alle 4 Wochen eine Spritze zur Imunisierung bekommt. Das dient aber nur dazu, die Imunisierung aufrecht zu halten und nach diesen 3 Jahren soll die Allergie auch angeblich völlig verschwunden sein. Das Risiko durch einen Stich ist auf jeden Fall bereits nach der Woche im Krankenhaus weg.
    Mich hat vorher der stationäre Aufenthalt im Krankenhaus etwas abgeschreckt. Im nachhinein war das aber eine schöne Zeit. Man sitzt vormittag mit einer Gruppe von Gleichgesinnten im Wartezimmer und holt sich regelmäßig die Spritzen ab. Dabei war es sehr gesellig.


    Einfach mal einen Termin machen. (Tel. Allergologie 0251/8356507). Das Ganze hat meine Krankenkasse übrigens voll bezahlt.


    Ich selbst werde vermutlich nächstes Frühjahr wieder mit den Bienen anfangen. Zur Zeit habe ich keine Zeit, da ich mich gerade selbständig gemacht habe.


    Gruß


    Thomas

    Hallo,


    ich wollte nur noch mal kurz Berichten, wie es bei mir weiter ging.


    Also ich bin von meiner Allergologin zur Uniklinik Münster überwiesen worden. Nach einem Allergietest dort (Die Allergologin hatte natürlich auch schon einen gemacht) bin ich für eine Woche stationär zur Schnellimunisierung aufgenommen worden. Da hat man mir immer Vormittags im Abstand von 30 Minuten Spritzen mit Bienengift gegeben. Dabei wurde die Dosis permanent erhöht und später auch die Abstände zwischen den Spritzen. Nachmittags hatte ich dann Zeit die Schwellungen an den Einstichstellen zu kühlen. Am Ende der Woche habe ich dann eine Giftmenge die ca. zwei Bienenstichen entspricht vertragen.


    Diese Dosis bekomme ich jetzt noch die nächsten drei Jahre von meinem Hausarzt. In zwei Wochen muss ich dann noch mal in die Klinik um mich von einer echten Biene stechen zu lassen. Die muss ich selbst mitbringen.


    Das bedeutet jetzt für mich, dass ich eigentlich nicht mehr auf ein Notfallset angewiesen bin. Ich soll es für alle Fälle immer noch dabeihaben, aber nach einem Stich erst mal nicht anwenden. Außerdem könnte ich jetzt einfach weiter Imkern. Allerdings würde das bedeuten, dass ich so lange wie ich die Bienen habe auch alle 4 Wochen zum Arzt müßte um mir eine Spritze mit Bienengift geben zu lassen. Sonst könnte sich nach der Winterpause wieder eine Allergie entwickeln.


    Da ich meine Bienen ja jetzt sowieso schon verkauft habe, mache ich jetzt erst mal ein Jahr Pause. (Darüber möchte ich auch nicht diskutieren)

    Hallo Ich bin die Ehefrau von Thomas,
    wir haben drei Kinder. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Mann und allem. Thomas betreibt die "Imkerei " als Hobby. Alle gutgemeinten Beiträge, da gibt es Schutzanzüge und erst einmal Testen lassen u.s.w. regen mich wirklich auf. Ich möchte meinen Mann behalten und nicht wegen ein paar Bienen und köstlichen Honigs (den es auch bei netten Imkern die ohne Allergie arbeiten können, zu kaufen gibt) verlieren.


    Gruß Ingrid

    Hallo,


    da es im Moment sowieso schwer ist, die Völker los zu werden und die Saison fast vorbei ist, werde ich die Völker erst mal aus meinem Garten verstellen (lassen) und dann die näheren Untersuchungen die für August in der Hautklinik geplant sind abwarten.


    Grundsätzlich ist es aber schon so, dass das Imkern für mich mit meinen 5 Völkern ein schönes Hobby ist, mehr aber nicht. Ich bin eigentlich sicher, dass man nicht stichfrei imkern kann. Meine Frau ist jetzt zum Beispiel beim Abschleudern gestochen worden. Die Waben waren alle aus meiner Sicht bienenfrei und hatten zwei Tage bei mir im Hauswirtschaftsraum (bienendicht) gestanden. Aber irgendwie war halt doch noch eine Biene auf einer Wabe und genau die hat sie nicht gesehen und mit der Hand draufgefaßt. Für einen normalen Menschen ist das einfach Pech, für mich ist das aber unter Umständen lebensgefährlich.

    Hallo,


    gestern wollte ich eigentlich Honig ernten. Beim Abnehmen der Honigräume hat mich dann eine Biene gestochen. Ich hatte schon immer relativ kräfigte Schwellungen nach einem Stich, hatte aber gehofft, dass sich das mit der Zeit gibt. Gestern hatte ich dann einen Allergieschock der mich bis ins Krankenhaus gebracht hat.


    Ich möche an dieser Stelle jedem empfehlen, der irgend welche Zeifel daran hat, ob er einen Bienengiftallergie hat oder nicht, dass von einem Arzt testen zu lassen. Gestern hätte ich leicht sterben können, weil ich mich immer auf die Aussagen anderer Imker verlassen habe die mir gesagt haben, am Anfang wäre das eben so und das würde sich mit der Zeit geben.


    Ich werde jetzt erst mal sehen, dass ich die Bienen so schnell wie möglich los werde und dann eine Immunisierung starten. Anscheinend dauert sowas aber einige Jahre. Dannach werde ich ggf. neu starten.

    hallo,


    bei mir ist es genau so. Eigentlich ist hier im nördlichen Münsterland der Löwenzahn die Haupttracht. Jetzt ist der Löwenzahn verblüht und meine Bienen besetzten die Honigräume immer noch nicht. Jetzt Regnet es endlich seit ein paar Tagen und ich hoffe auch auf den Raps der in Flugweite steht.

    Hallo,


    also ich habe gerade kontrolliert und keine Schwarmzellen gefunden. Drohnen gab es tatsächlich.


    Lothar : Ob die Drohnen im Schwarm mitfliegen ist vermutlich völlig egal, aber irgend jemand muß sich ja um die Begattung der neuen Königin kümmern.


    Sabine : Sind es wirklich 25 Grad? Ich dachte bisher 20 Grad.

    Hallo,


    ich lese in den letzten Tagen hier immer wieder, dass die ersten Schwärme fallen. Bei meinen Völkern habe ich bisher noch keine Schwarmkontrollen gemacht, weil ich irgendwo gelesen habe oder erzählt bekommen habe (weiß ich nicht mehr so genau), dass ich keine Schwarmkontrollen machen muss, bevor ich nicht auch Drohnen bei meinen Völkern gesehen habe.


    Kann das hier irgend jemand bestätigen?

    Hallo Bienenkönigin,


    tote Bienen von innen vor dem Flugloch heißen noch nicht, dass ein Volk tot ist. Das ist vielmehr ganz normal um diese Jahreszeit. Wenn Du Kaltbau (Waben senkrecht zum Flugloch) hast, dann kannst Du ruhig einmal mit einer Taschenlampe durch die Scheibe leuchten um zu sehen, ob die Bienen noch leben. Wenn Du das nicht jede Woche tust schadet das auch nicht.