Beiträge von Andreas

    ja, so etwa meinte ich es, und man kann es so machen.

    Es wäre fatal, wenn sich der Honig in den Gläsern, wegen zu warmer Lagerung, trennen würde.


    Gruss

    Ulrich

    Hallo Ulrich, das Problem hatte ich mit dem Rapido, mit dem Rührwerk keine Probleme. Lager auch unter 20 Grad.

    Bis bald Marcus

    Rapido schleift Kristalle, und macht dann bei Wärme Brei und Phasentrennung.

    Rührwerk mit Anteil flüssigen Honigs untersrützt feinkstalline Bildung, und es kommt bei fester, cremiger Kristallstruktur weniger zum Aufschwimmen des noch flüssigen Anteils.

    na ja,

    Honig feincremig im Glas hinzubekommen, hat mehrere Faktoren.

    Mit meiner Aufzählung oben möchte ich ein paar Aspekte einbringen für unsere Arbeit als Künstler beim Imkern.

    Und einfach den Honig immer im Winter bearbeiten, weil im Sommer zu viel Arbeit oder zu Warm, ich versuche es halt noch anders.

    Möchte auch nur meine Erkenntnisgewinne weitergeben an die Kollegen, welche die selben Fragen haben.


    Meine Gläser lagern dann schon kühl und fachgerecht. Nur der extra Kühlraum ist halt nicht da.

    LG Andreas

    Selbst habe ich auch letztes Jahr einen erwärmbaren Rührer erworben.


    Hat den Nachteil einer Isolierung, wenn der Honigraum im Sommer 19° hat.

    Durch das Rühren (mechanische Reibung) wird der Honig leicht wärmer. Mit einer Isolierung wird die Wärme nicht direkt uns schnell abgegeben über die ABehälteraussenwand, und ich konnte bis 3° Temperaturunterschied Umgebungsluft-Honig messen. Wie gesagt, bei zwar kurzem, aber regelmässigem Rühren.

    Dann sind´s im Sommer im Honigrührer beim Kandieren schnell 20° oder 22°. Optimal wäre --> ... siehe Oben in diesem Faden.


    Also

    kühler Raum,

    Kühlraum, oder

    kühlbarer Rührer.

    Wenn Du es perfekt willst aus technischer Sicht.


    LG Andreas

    rall0r, zum Animpfen kann man jeden feincremigen Honig ohne markanten Eigengeschmack nehmen. Oder einfach ein Glas super "Schmalzhonig" besorgen oder Kaufen, und damit den ersten Eimer Starten. Dann hast Du nach dem ersten Eimer genug Start/Impfhonig für alle weiteren Eimer. Zum echten Animpfen von flüssigem Honig reichen eigentlich auch nur 1% Starter.

    Aber wichtig: der Honig darf nicht mehr warm sein beim Impfen, damit die Vorlage nicht schmilzt.

    Wie oben einmal geschrieben, den Honig aus dem Melitherm nicht direkt in den Rührer. Ansonsten ist das sehr gut, ein Drittel aus dem Rührer, zwei Drittel neu dazu, im Kalten dann regelmässig kurz Rühren bis fast gut und fest; dann mit deinem wärmbaren Rührer auf 25-28° erwärmen, und abfüllen. Der letzte Rest des Kandierens erfolgt dann im Glas bei kühler Lagerung.

    Dann :):).

    LG Andreas

    ...... Den Raps selber kannst Du auch einfach retten: nimm ein Drittel und mach den wieder ganz flüssig, dann alles zusammen, gut mischen und abfüllen. ....

    Hallo rall0r ,

    Wei rase es schreibt.

    Auch Wulf-Ingo Lau sagte es im Cremigrührenkursus, und selbst habe ich es auch schon mal getestet.


    Nicht alles zu Brei oder Schleim machen, sondern mit einem richtig flüssigem Teil dann alles durchrühren. Die Kristallbildung diese flüssigen Anteiles setzt dann erneut ein, und der Honig kann dann wieder schmalzug werden von der Konsistenz.

    Wenn alles angewärmt und gerührt wird, bleibt es breiig, da die verbliebenen Kristalle rundgeschliffen werden, sich weniger "verhaken"; und die vor dem Anwärmen kleineren und geschmolzenen Kristalle kristallisieren dann anschliessend etwsa gröber wie die noch nicht getauten Kristalle.

    Das Rühren ist ein Handwerk mit viel Praxiserfahrung. Deshalb Eimerweise testen, und sich langsam heranarbeiten. Oder auch beim Kollegen mitgucken :).

    Habe die Spitzsiebe ohne Heizung zum Sieben von frischem Honig im Einsatz.

    Habe den Melitherm selten im Einsatz.


    JA ich weiß, andere arbeiten ohne Spitzsiebe als Flaschenhals.....


    Am Spitzsieb fließt der Honig an der Siebfläche einfach ab, und dann in einem Strahl/Säule von der Siebspitze in das Gefäß.

    Beim Melitherm tropft der Honig von der Siebfläche ab. Dabei werden viele Tropfen gebildet, welche beim Fallen mit der Umgebungsluft in Wechselwirkung treten.

    Was hat mehr Oberfläche, bezogen auf das gleiche Volumen: eine (stehende) Säule ( aus abfließendem Honig) oder viele kleine Tropfen ?

    Wer einmal Flachzargen u.ä. radial geschleudert hat, will mit Tangentialschleudern u.ä. gar nichts mehr zu tun haben.


    Habe mir zur Radialschleuder damals Einhängegitter mit angeschafft, um auch mal wie gewohnt schleudern zu können bei Bedarf. Die Gitter liegen nur rum, "verstauben" und nehmen Platz weg. Brauche ich überhaupt nicht mehr, Fehlkauf. Habe es vorher halt nicht besser gewußt. PS: Heide gibt´s bei mir nicht.

    LG Andreas

    Freue mich gerade, dass ich nicht als Einziger diese Überlegungen anstelle.


    Zusammengefasst steht für mich unterm Strich, dass das oder der Melitherm super funktioniert, es Nachbauten von "H..." und "H-Tau" gibt und vor allem den Vorteil hat, dass ein ganzer Eimer á 20 Kilo reinpasst.... Da ich Hobbocks habe, wäre das dann der genau dafür konzipierte "Megatherm" oder eben vorher fließfähig gemachter Honig (mit meinem selbst gebauten Wärmeschrank oder dem CFM-Deckelwachsschmelzer, der allerdings immer die ganze Bude mitheizt) durch das Spitzsieb...

    habe den von Holtermann benutzt, arbeitet gut.

    Das Melitherm ist wohl etwas stabiler, und hat einen festeren, breiteren Rand oben.

    Arbeite auch mit nicht ganz gefüllten 40kg-Hobbocks; dann muss man das Melitherm halt nachfüllen nach gewisser Zeit. Melitherm Profi und grösseres brauche ich nicht, ist alles zu groß.


    Qualität lohnt sich; bei einem jetzigen Kauf würde ich den Melitherm nehmen.

    LG Andreas

    bessere Nachtrocknung wird es beim Melitherm geben.

    Spitzsieb hat nur die Oberfläche des ablaufendn Honigs am Sieb.

    Melitherm hat die Oberfläche am Sieb, und noch viel viel mehr kleine warme Tröpfchen mit viel Oberfläche des durch das Sieb tropfenden Honigs. Der Honig kühlt schneller ab, und hat dabei viel Oberflächenkontakt zur umgebenden Luft.


    Gruß Andreas

    ...

    Bienen Ruck hat aber einen SWS im Angebot auf den man noch einen Aufsatz montieren kann, passen wohl dann bis zu 12 DD rein. Das funzt dann aber freilich nicht im Frühjahr, da braucht man schon ordentlich Sonne dafür. Könnte ich mir zumindest vorstellen. :/

    Die gleichen Bedenken habe ich bei diesem System wohl auch. Ich denke wenn die DD Rähmchen hängen, wird auch der Raum zu groß, um das die erforderliche Hitze erreicht werden kann.

    SWS mit Aufsatz funzt brauchbar nur bei langanhaltender und intensiver Sonneneinstrahlung.

    Ist bei mir nur wenig und bei Sonnenhöchststand gegeben. Die Materialmasse mit der geringen Oberfläche ist einfach (zu) viel für langanhaltende, vollständigen und schmelzenden Erwärmung der Waben.

    LG Andreas