Beiträge von Ainars

    Danke Sabiene und Toyotafan!
    Hier sind die Antworte-
    Ich plane bis 120-150 Völker haben, weil steige auf Nebenserwerb um. Zur Zeit es ist nur 26, aber dieses Jahr soll bis 80-100 vermehren und eventuell die Ableger zukaufen. Vor 2 Wochen habe 120 Styroporbeuten von Lyson (Polen) bekommen.(http://www.lyson.com.pl). Mit Ablegern dieses Jahr ist schlecht- das Temperatur ist um 10C, Nachtfröste, die Völker sehen wie Mitte-Ende April aus.
    Pro Volk muss man 40-50kg haben um rentabel zu sein. Mit 20 Völker ohne Wanderung ich konnte das erreichen, ich hoffe das es geht auch mit 100 Völker (mit Wanderung).
    Das heisst 4000-5000 kg/pro Jahr, in guten Honigjahren mehr.
    Die Geräte ich soll dieses Jahr kaufen, dann ich kann was von Subventionen zurückbekommen. Was denkt ihr über Thomas?


    Das Lohniveau.
    Es ist nicht mehr niedrig. Wir haben in Lettland 2 Staate -Riga und Regionen:) Riga ist eine Metropole mit fast 1 Mio Bewohner und zusammen mit "Speckgürtel" (50km um Riga) es ist noch ein paar hundert Tausend. Das Lohniveau in Riga ist relativ hoch. Lettland hat 2.3 Mio Bewohner, das heist um Hälfte wohnen bei Riga, das andere Land ist dünn besiedelt. Regionen sind ein ganz anderes Welt als Riga, das Lohniveau ist deutlich niedriger. Ich wohne zwar in relativ entwickelten Region, aber sehr dünn besiedelt (weil wir so viele Wälder haben). Auf dem Lande ist sehr schwer Arbeitsnehmer zu bekommen, alle die wollen arbeiten, fahren nach Riga, Ventspils, oder haben schon die Stelle (oder sind nach Irland (besonders viel), England und auch :D Deutschland gekommen,weil die Löhne da sind höher). Es bleibt nur die Leute die arbeiten bis ersten Geld, dann die können die Flasche wieder kaufen :x und 1 Woche feiern.
    Ausserem nach der Beitritt zu EU die Inflation ist sehr stark , letztes Jahr es war mehr als 7%, dieses Jahr bis Mai genauso viel. Die Preise für vieles ist 1:1 oder teuerer , noch viele Waren und Kosten sind niedrigen als in West Europa(Benzin, Mietkosten u.a.) Aber das Tendenz ist das die Löhne und Preise steigen und ich denke auch über Zukunft -es wird noch schwieriger die Arbeiter zu bekommen und die werden nicht billig.
    Ist der toyotafan der einzige der Erfahrung mit CFM Entdeckelungsmachine hat? Was konnt Ihr empfehlen?


    Mit Imkergrüssen aus Lettland


    Ainars

    Danke, Toyotafan!
    Was ist amerikanische Messer? Ich wusste auch nichts von Zentrifugen. Habe bei Warnholz nachgeschaut, ab EUR 4000, das ist für mich zu teuer.
    Ich war ziemlich sicher das CF Entdeckelungsmaschine ist für mich, aber eines ist die Bilder anzusehen und schöne Werbetexte zu lesen, anderes –die Erfahrung zu hören. Sind auch andere Imker oder Ihre Kollegen mit diese Maschine unzufrieden?
    Was sagt Ihr über vollautomatische Entd.-maschine von Thomas? Es ist die andere Alternative, was ich gefunden hatte und scheint vom Preis und Leistung geeignet zu sein.
    Noch eine Frage-Heidehoniglöser. Ist es wirklich gut auch als Entdeckelungsmachine? Da ich in meinen Gegend viel Heide habe, das auch wäre eine Alternative, weil sowieso früher oder später, alleine oder zusammen mit anderen Imker ich muss das kaufen.


    „des geht donn wies Bretschele mochen!“
    ist es auf badisch, kannst du übersetzen? :D Ich konnte früher was verstehen (vor 13 Jahren ein halbes Jahr war im Praktikum in Baden-Württemberg), aber es ist schon zu lange her. Nur die Liebe zu Hegau (Bodensee) und Südschwarzwald ist geblieben :D .

    Hallo Kollegen!
    Dieses Jahr soll Entdecklungsmaschine anschafen.


    Habt Ihr Erfahrung mit Carl Fritz Entdecklungsmaschine (vollautomatisch),
    Artikelnummer: 5130000?


    Swienty letztes Jahr hat geworben es sei die bestverkaufte Entdecklungsmaschine in Europa. Es sieht gut und bequem aus, auch CF Geräte sollten Top-Qualität haben, trotzdem möchte ich von persönliche Erfahrung was hören.


    mfg
    Ainars

    Ist wirklich am. Faulbrut so "fremd" und gefährlich?
    Ist nur Importhonig an Faulbrut schuld?


    In Finland mehr als 30% von Futterkranzproben sind positiv. Faulbrut war vor tausende von Jahren da und es ist unmöglich ganz auszurotten. Ist es nicht wichtiger, das die Völker können gewisse Konzentration austragen und nicht krank werden als Sterilität zu wünschen?


    Früher die Säuglinge waren sehr steril behandelt, jetzt herrst der Meinung das verschiedene Bakterien und andered "bösen Wesen" stärken die Imunität.


    P.S. habe von kurzem ein Spruch gelesen -" zu viel gut auch ist schlecht" :D

    Bei starken Tracht es ist zu empfehlen die 2. oder 3. Honigraum unter 1. geben. Die Mittelwänden werden schnell ausgebaut und vollgetragen, der erste Honigraum wird vollgetragen, wenn der Honig ist reif es wird verdeckelt und es sind immer die vollen Zellen. Die Bienen haben kurzere Weg um Nektar zu speichern und auch Ventilation ist leichter. Es ist auch Instinkt der Brutraum und Honigraum zu vereinigen und der Bautrieb bei guten Tracht ist enorm.
    Ich habe keine Erfahrung mit Raps, bei mir meistens so gute Tracht fängt Ende Juni an -Waldhimbeeren.
    Imkergrüsse aus Lettland!
    Ainars

    Die Imker sollen daran gewöhnen das wir sehr abhähgig von Wetter sind. Ich hatte früher gelesen, das von 10 Jahren durchschnittlich nur 2-3 gute Honigjahre sind, andere sind mässig oder schlecht. Glaube nicht das seit dem hat sich viel verändert.


    Letztes Jahr bei uns (in Lettland) war kein Sommer, noch im Mai Nachtfröste bis -7C, Juni-Juli kalt und regnerisch. Im August ein bischen Heide und das war alles. Nur die Imker die Raps und Buchweizen in der Nähe hatten, konnten mässige Erträge bekommen. Für Vollerwerb es war nicht so schlimm, weil die wandern (Raps, Buchweizen) und der Honig hat sehr guter Preis (bis Weihnachten fast alles verkauft). Für anderen-die brauchen nicht vom Bienen leben und meistens sollten die Bienen subventionieren, aber die Hoffnung das in die nächsten Jahren wird besser sein scheint sehr glaubwürdig zu sein. :D Ausserdem es ist sehr selten das alle Trachten fallen aus, vielleich ein anderer Tracht wird dopellt sein. Und nächstes Jahr wieder die Aepfelbäume werden weiss wie Braut im Kleid sein :D Kopf auf!


    Dieses Jahr der Frühling ist wieder kalt, das positive ist das die Blüten werden später blühen und die Wahrscheinlichkeit von Nachtfrösten weniger.


    mfg


    Ainars

    Hallo Johaness, moin Henry :D
    „Mulm” war neues Wort für mich, sollte im Wörterbuch schauen. Der Mulm ist Faulholz, wie Henry hat schon gesagt. Ein geeigneter Birkenholz Mulm entsteht in schattigen, feuchten Wälder, Birke ist meistens umgefallen, das Holz mus mit Birkenrinde bedeckt sein. Ein guter Birkenmulm ist weiss und weich wie Watte, ausgetrocknet es ist härter. Der Rauch ist sehr dick und weiss, wie ich schon geschrieben hatte, die Bienen werden bald zahm, der Nachteil ist hohes Teergehalt, man muss oft die Rauchkanne reinigen.


    Schöne Grüsse!


    Ainars

    Ich verwende für Rauch der Mulm aus Birkenholz. Es ist schön weiss und weich, auch der Rauch ist dick und weiss, aber nicht der beste Material wegen hohen Teergehalt. Der Mulm ist traditionelles Rauchmittel und man muss nur ein paar hunderte Meter ins Wald gehen um sammeln. Der Weidenmulm sollte besser sein, aber es ist schwer zu bekommen. Ich habe auch gehört einige Imker verwendem Zapfen von Kiefer.


    Die Bienen tanken der Honig auf, weil sie denken das es ist Waldbrand und sie müssen fortfliegen um neues Nest aufzubauen. Was passiert mit der Königin, sie kann doch nicht weit fliegen? Unsere Bienen sind keine Capensis, die können selber Königin aufziehen. Bedeuted es das die Bienen fliegen weg und vereinigen mit einem anderem Volk und sind gerne angenommen, weil voll mit Honig sind?


    mfg
    Ainars


    P.S. In letzten Tagen ich denke oft über der Golf Stream :-? Letztes Jahr bei uns war kein Sommer und kühler Frühling, auch dieses Jahr ist kalt, hoffentlich das Wetterszenario für kommenden Monaten wird anders sein.

    Zitat

    Die Blüten der Süßkirschen öffnen sich langsam...


    Man kann nur die Kollegen beneiden :D Bei uns blüht noch nicht die Weide, auch Haselnuss nicht (vielleicht nur in sonnigen und trockenen Standorten, weil die Bienen hatten wenige gelbe Pollenkörbchen). Es ist nicht schlecht, das der Frühling so spät ist, das gibt Hoffnung das Nachtfröste in Frühling werden nicht in Blütezeit sein.

    Ich traue mehr an www.accuweather.com. Zuerst Europa wählen, dann Land un Stadt. Die Prognosen für ersten 7 Tage meistens stimmen, für nächsten 7 Tage die Vorhersagen sind nicht so präzis. Es ist so gennante GFS Modul, die Prognosen werden mindestens 2 Mal pro Tag korrigiert.

    Hallo Henry!

    Zitat

    ...ist die Chance, daß "was Besseres selten nach kommt" und ihre Nachschaffungs-Tochter dann wieder ein so arger Stecher wird, höher als 50/50?


    Ich glaube das die Chance das Nachschaffungstochter werden sanfter sein, ist deutlich weniger als 50%. Ich habe vor 7 Jahren einen Schwarm bekommen der schon beim Abnehmen war sehr stechlustig. Jedes Jahr die schwärmten, alle Völker hatten die gleiche Eigenschafte-Stechlustigkeit, gute Ueberwinterung, sehr frühe Frühjahrsentwicklung, extreme Schwarmlust. Meistens von Völker ich habe umgeweiselt, aber 2 sind geblieben, eine davon extrem stechlustig. Vor 4-5 Jahren ich habe sogar gebadet-wollte ein paar Rämchen zulegen und war nicht gut bekleidet, weil dachte es wird schnell gehen. Die bösen Völker bleiben immer die letzten, auch der Rauch war zu schwach und die einzige Möglichkeit war in der Teich zu springen (20 Meter von Bienestock). Später ich hatte mehr als 80 Stacheln gezählt und nächten 2 Tage fühlte mich nicht wohl (Vergiftung). Nach dieser Erfahrung ich gehe zu dieser Völker nur gut bekleidet und mit volle Rauchkanne :D
    Lothar hat schon geschrieben-kräftiger Rauch wir helfen, man muss die Völker "zerbrechen" bis die zum Abwehr kommen. Ich habe diese Methode in der Buch von Pfefferle gelesen und es wirkt.
    Das die Stecher die beste Honigvölker sind, kann ich nicht behaupten. Ich hatte auch die Stecher die hatten nich geschwärmt und die Erträge waren nicht grösser als Durchscnitt.
    Natürlich die Stecher sind Problem, aber es gibt auch die Würze. Wenn alle Võlker Stecher sind, es ist schlimm, aber ein paar solche Völker zu haben kann auch interessant zu sein.


    Herzliche Imkergrüsse!


    Ainars

    Gestern in lettischen Fernsehen war Bericht über Völkerverluste in Spanien. Laut dieser Information Spanische Imker haben mehr als 40% Völker verloren und der Grund ist nicht klar. Die mögliche Ursachen- unbekannte Viren oder Gifte in Landwirschaft.
    Ist es wahr, das die Verluste sind so gross? Viren gehen zusammen mit Varroa, ist es vielleicht Resistenz? Oder Gifte?
    Habe gelesen das Imker im Westen von USA berichteten über grosse Völkerverluste (auch mehr als 40%) und die Preise für Bestäubung sind doppelt gestiegen. In USA wird Varroa angeklagt.
    Was ist diese Information aus Spanien- ein Bericht das konnte aus jedem Land machen (Varroa, Viren und Gifte) oder ist der Zustand wirklich schlimmer als in anderen europäischen Länder?


    Mit herzliche Grüssen aus Lettland
    Ainars


    P.S. Bei uns herrscht noch der Winter, auch wenn in der Sonne es ist gemütlich und die Temperaturen tags wird über 0 klettern. In 3-4 Tagen ist wärmer versprochen und vielleicht die Bienen können Reinigunsflug machen.

    Natürlich 1-2-3 war übertrieben und sehr vereinfacht. Aber allgemein- kann man nicht dieser Ton im Hintergrund hören?


    Zitat

    Ich habe das Buch von Steiner schon vor längerer Zeit gelesen und ich glaube nicht das es die Antwort auf die Frage ist „Was ist wesensgemäße Imkerei“?


    Ich träume nicht in einem Buch alle Antworte auf meinen Fragen zu bekommen. Rudolf Steiner war sehr begabter und vielseitiger Mensch, Grundleger auch von biodynamischen Landwirtschaft. Ich möchte wissen was er über Bienen und Imkerei gesagt hat.


    OK, jetzt Schluss :D


    mfg
    Ainars