Beiträge von Ainars

    Buchweizen wird meistens nicht in die fruchbaresten Boeden angebaut. Die Getreide und Raps bringen viel mehr, uch die Ertraege sind sicherer. Frueher es wurde auch als Heidekorn genannt.

    Hallo,
    bei uns werden meistens 2 Sorten angebaut- lettische "Aiva" und weisrussische "Belorusskoje Anita". Beide honigen gut, aber nicht jedes Jahr. Ich glaube fuer Buchweizen das Wetter+Boden ist mehr entscheidend fuer Nektaerzeugung als die Sorte. Dieses Jahr die Kollegen melden Tageszunamen 4-5kg. Habe nicht nach Buchwezien gewandert, weil hoffe auf gute Heideernte (es war genug Regen im Mai und Juni) und habe keine Zeit zum Wandern (oder bin zu faul :) )


    Gruesse
    Ainars

    Hallo,
    letztes Jahr war bei uns extrem trocken. Ich wohne in die Heidegebiet und bekomme immer was. Letzes Jahr war der erste Jahr seit ich imkere, das es gab weder Honig noch Nektar fuer die Entwicklung. Ein paar Bienchen in die Heideblueten die Pollen sammelten.
    Dieses Jahr es hat viel geregnet, die Heide zur Zeit sieht sehr gut aus. Alles ist bis 2 Wochen spaeter, so wir muessen mit spaete Ernte rechnen, aber ich konnte wetten das die Heide bei uns in Lettland wird gut honigen.


    Gruss,
    Ainars

    Hallo,
    ich auch habe "Dadant" vom Lyson. Wenn du Dadant brauchst, muss du aufpassen, weil Lyson's Dadant ist eigentlich Dadant-Blatt.
    Gruss
    Ainars

    Das Geld wird mit die Masse verdient. Ja, zum Regionalprodukte, aber die meisten werden wohl das billigste kaufen. Ich habe eine Recherche gelesen wo waren erstaunlich grosse Differenzen zwischen Generationen. Die jungere Generation, erinnere mich nicht unter 25J. oder 30J., legten kein Wert auf das Herkunft oder Gesundlichkeit von Produkte. Nur der Preis und Geschmack war entscheidend. Es waren auch sehr viele Unterschiede in anderen Bereichen, z.B. wie die Generationen die Information bekommen usw. Ich glaube das in ein paar Jahrzehnten Genfood wird auch in Europa viel mehr verkauft als konventionelles. Wenn es werden keine schockierende Entdeckungen ueber Genfood sein. Das Geschaeft mit Lebensmittel ist sehr scmuztige Geschaeft wo niemand denkt was der Kunde braucht und was ihm das bessere sein koennen. Ethik hat da kein Platz, wo der Geldbeutel marschiert.
    Pferdefleisch, Rindflisch, Huhnergrippe- es kommt und geht, es wird kein dauernden Einfluss auf das Verbraucher und Tendenz haben. Nur wenn die Denkweise aendert, kann etwas auch in diesen Richtung aendern. Schnell kann es aendern nur wenn was schrekliches passiert. Ich weiss nicht ob ich will das.... Langsam aendern.... ich glaube das es ist nicht moeglich, der Gegenspieler (Schach) hat zu starke Figuren.
    In ein paar Worter - die Regionalprodukte werden immer eine Nische sein.


    Was betrifft Mexicaner, ich kenne mich nicht aus. Ich kann nur die Zusammenhaenge sehen und einschaetzen, das der kleine Mensch profitiert davon nicht. Ich bezweifle auch das die meisten Landwirte profitieren davon langfristig . Das ist wie die Nahrungskette- der Grosse frisst der Kleine auf.
    Es ist wie mit Gentechnik. Vielleicht einige Landwirte in Argentinie profitiren von Genpflanzen. Die Imker sicher nicht- die Weiden werden weniger und die koennen nicht mehr ihr Honig nach Europa verkaufen. Ob der grosse Rancher wird davon profitiren? Grossere Ertraege? Die Preise werden sowieso von grossen Konzernen kontrolliert. Und kann er (oder sein Nachkommen) gluecklich sein, wenn andere herum (auch Imkern) sind nicht gluecklich?

    Unterhalten zwei katolische Priester. Einer sag: "Meinst du das wir erleben, das Zelibat wird abgeschafft". "Wir nicht" antwortet der zweite "aber unsere Kinder schon":)


    Ueber Freihandelszone wurde schon vor 10 Jahren gesprochen. Noch vor der Krise. Jetzt, wenn die Europa und USA verlieren Ihr Macht, der Drang wird staerker. Und Geld hat Power. Viel Geld hat noch mehr Power. Ich glaube es ist die Frage weniger als 10 Jahre.


    Gruss
    Ainars

    Hallo zusammen,
    lese gerade das Buch vom Jay Smith "Better queens". Er hat in seinem langen Imkerleben viele Tausende von Koeniginnen gezuechtet und eine Koeniginnin ist ihm in der Schenkel gestochen. Die Koennigin sticht niemand einen Mensch, nur seine Rivalinnen- andere Koeniginnen. Oder wenn sie denkt das die Koeniginn ist. Der Smith hat die alte Koeniginnen gewechselt und mit dem Daumen und Finger gedrueckt. Die Finger hat er in seinen Hosen abgewischt. Eine Jungkoeniginn ist zu ihm geflogen und in die Stelle wo er hat die Finger abgewischt, gestochen. Es ist zu vermuten das die Koeniginn denkte das es die Konkurentin ist, wegen des Duftes.
    Uebrigens es ist ein interessantes Buch, vieles was damals galt, gilt auch heute.
    http://www.amazon.de/Better-Queens-Jay-Smith/dp/1614760519/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1360861747&sr=8-1


    Beste Gruesse aus Lettland,


    Ainars

    Hallo zusammen,
    habe zufaellig auf diese Diskussion gestossen.


    Ich glaube das es ist Dadant-Blatt und nicht Dadant. Der Geraet ist in Russland hergestellt oder Eigenbau. Der Verkaufer ist Russe und hatte in lettischen Anzeigeportal die Werbung auf Russisch gestellt . Habe gerade angerufen und er konnte mit mir nicht lettisch sprechen. Das ist schoen ein Warnezeichen:)
    Ich weiss nichts ueber die Qualitaet, aber es hat schon laengst bewiesen- wenn jemand der hier geboren ist und noch kaum Lettisch spricht, dann es ist sehr eng mir russische Mentalitaet in die Geschaeften verbunden. Es bedeuted, das die Wahrscheinlichkeit - Viel Versprechen-wenig gehalten- ist ziemlich gross :) Es ist nicht schlimmes, es sind unterschiedliche Kulturen, aber es ist gut, wenn man weiss es. Ich kaufe ich solchen Faellen nur wenn es so extrem guenstig ist, das ich kann auf das Risiko eingehen.


    Uebrigens, in der Anzeige Portal es wird fuer 160 Lats, umgerechnet 228-230 Euro angeboten (in Ebay -260 Euro)


    Mit Imkergruessen aus Lettland,


    Ainars

    Hallo,
    auch bei uns letztes Jahr Buchweizen hat schlecht gehonigt. Auch in 2011, trotz gutes Wetter, der Honig war weniger als erwartet und es war Honig mit Anteil von Buchweizen. Sehr lecker, duftend nach Buchweizen, dunkel, nicht schwarz, Geschmack nicht so bitter. Man braucht nicht viel Buchweizen um der Honig natuerlich zu "tunen" :), aber als Buckweizenhonig konnte es nicht verkaufen, sodern als Bluetenhonig mit Buchweizen.
    Es werden meistens 2 Sorten angebaut - lettische "Aiva" und weisrussische "Anita Bellorusskoje". Es sind keine Information betrefflich die Sorten&Nektar, normalerweise, wenn es ist ein gutes Honigjahr fuer Buckweizen, dann honigt alles.
    Der Pollen kommt immer, die Voelker entwickeln sehr gut auch bei wenig Nektar. Ich wandere nach Buchweizen mit 20-40 Voelker, es sind auch andere Imkern in der Naehe und normalerweise die Felder sind uber 10 Hektar. Es sind keine Angaben wegen Voelkerzahl. In der Literatur steht das Buchweizen gibt 40-60kg/Ha, ich glaube das in guten Jahren es sind mehr. 100kg? Vielleicht.
    Der Buchweizen bei uns wird nicht viel angebaut und jedes Jahr immer weniger.
    Ich habe gemerkt, das wenn in Norddeutschland ein gutes Heidejahr ist, dann es ist auch so in Lettland. Vielleicht auch mit Buchweizen?
    Gruss
    Ainars